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    Bethany schaut sich im Wald um, suchend wandern die grasgrünen Augen über das am Boden liegende Laubwerk und Kleinholz. Erst als sie eine kleine Baumgruppe mit einigen jungen Schösslingen entdeckt, schleicht sich ein Lächeln auf ihre Lippen. “Sammy!” Der Ruf hallt durch den Wald, dann ertönt ein leises Rascheln welches sich langsam auf sie zubewegt. Das Lächeln wird breiter, inzwischen ist Samuel richtig gut darin sich leise durch den Wald zu bewegen. Nicht lautlos, dafür fehlt ihm noch ein wenig Übung, aber immerhin klingt er nun wie ein hoppelnder Hase und nicht wie ein trampelnder Moa. Als Samuel endlich durch das Unterholz kommt erwidert er ganz unbefangen und fröhlich Bethanys warmes Lächeln. “Hast du was gefunden?” In den Händen des immer größer werdenden Jungen liegt ein kleines Handbeil, abgenutzt aber auch sehr gut gepflegt.
    “Japp, ich glaube die da sind gut!” Beth zeigt auf die kleinen Schösslinge welche sie entdeckt hat und Sam nickt.

    Seit ein paar Monaten verteidigen
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    Noch ein Blick zur Tür, die offen stand und einen Mann mit vom Haarwasser getränktem Haar und Schnauzer auf den Treppenstufen sitzend zeigte. Kay sah nur seinen Rücken und wo dieser sonst in all den Jahren einlud sich an ihn zu kuscheln, einfach die Arme um ihn zu legen und über seine Schulter die Wange zu küssen, blieb ihr heute ein Kopfschütteln und im hinteren Bereich der Apotheke stieg sie die Stufen in den Wohnbereich hinauf.
    Die Öllampen entzünden, damit ein wenig Licht durch die Vorhänge auf die Straße kam, bis die Fensterläden geschlossen wurden und den eigenen weiteren Weg zum Schlafzimmer begehend. Dort auf dem Hocker vor Schrank und Spiegel angekommen sah sie sich einfach nur eine kleine Weile an. Und wie dem Stufenbesetzer einiges durch den Kopf ging, wanderten auch hier oben die Gedanken unstet hinter der Stirn entlang. Sie war die Streiterei müde und heute war sie auch noch zu allem Überfluss angetrunken, hatte dadurch das ein oder andere Wort verloren, was
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    Vorwort:


    Eine kleine Geschichte zu meiner Norn Valkea. Wollte ich schon eine Weile schreiben, eigentlich seit ich sie erstellt habe vor Jahren. Ich hoffe einfach das die Stimmung entsprechend rübergebracht wird, die mir vorschwebte. Ich wünsche viel Spaß beim lesen.



    ...Und die Nachtigall sang ihr Lied.



    Sie hasste es.
    Mit geübten Griffen legte sie sich den mit weißen Federn bestückten Umhang um die Schultern, band die dafür vorgesehenen Schlingen um ihre Handgelenke. Wenn sie die Arme ausbreitete entfalteten sich so eine Art Schwingen. Von draußen klang leises Gemurmel in das Zelt in dem sie sich vorbereitete. Leise seufzte sie, steckte sich das lange, weiße Haar mit Schneeblüten besetzten Silberspangen hoch. Sie schloss die Augen. Einatmen. Ausatmen. Langsam öffneten sich die silbergrauen Augen wieder, blickten unter dunklen Wimpern in ihr Spiegelbild. Mit einem letzten Seufzen erhob sie sich, wandte sich zum Ausgang des Zeltes. Vorsichtig schob sie die Felle die den
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