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    Man kann in Tyria sein und doch auch nicht, wie das gehen soll? In dem man träumt. In Träumen muss man nicht in der bekannten Welt sein. In Träumen verlieren sich die Gedanken und man kann sein, was das Unterbewusste einen sein lässt. Mal ist man die Geliebte in Armen voller Zukunft, lächelnd und genießend, dann wieder ist man die Heldin einer Geschichte und eines Lebens, verbringt Taten an denen man gemessen werden wird. Sie, sie war gerade die einfache Tochter, ihre Rührungen bringen sie an die Tür im Rurikviertel, lassen die Finger den Schlüssel ziehen und diese öffnen. Schritte, rasch und trippelnd die Treppen herab klingen in ihren Ohren und kaum sind die Arme geöffnet wird man schon umarmt. Eine dieser Umarmungen wo auch eine Fingerspitze der Berührung reicht, weil man sie alle beim besten Willen nicht umfassen kann. Da ist die Mutter, die ihr den Schopf küsst mit Tränen in den Augen; der Vater mit der Hand an ihrer Schulter und Stolz im Blick, die Schwester… [Weiterlesen]
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    Ein lauter Raptoraufschrei schweift durch die Nacht, als Vaas dem Tier schnalzend die Zügel hab. Sand stobte unter ihnen auf und 'Arrr' rannte, so schnell wie sie konnte, während Vaas sich, so gut es ging in den Sattel drückte. Der riesige Sandhai vor dem sie gerade die Flucht ergriffen, war in seinem Ausmaß so riesig, dass der Nekromant nicht zurück sehen musste, wo das Ungetüm ist – er hörte es. Er hörte das Schaben des Sandes über die rauen Schuppen, hörte das tiefe Grollen des Haies unter dem Sand hervor – und sie kam näher.
    Sein Raptor sprintete weiter in die Richtung, die Vaas ihr vorgab, auch wenn es für ihn schwer war sich nur im Mondlicht auch nur ansatzweise in dem Meer aus Sand zu orientieren. Im Grunde... hatte er nur eine grobe Ahnung, ob sie richtig waren, denn er wollte erst am folgenden Tage die Route komplett berechnen. 'Arrr' sah sich während dem Rennen immer wieder hektisch um, sah nach hinten, nach links, nach rechts, man merkte ihr an, dass sie nervös war und… [Weiterlesen]
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    Die Frau sah aus wie Claire. Einer der geflochtenen Zöpfe hatte sich gelöst und das lange schwarze Haar freigegeben, das in wirren, dunklen Strähnen in die aufgerissenen Augen und den offen stehenden Mund hing. Ihr Körper auf den nackten Stufen wirkte eigentümlich verdreht: wie der Leib einer Marionette, deren Fäden dem Puppenspieler entglitten waren. Der verrutschte Rock entblößte ihre dürren Unterschenkel und die krummen Knie. Ihr linker Damenschuh lag am Fuß der Treppe. Der andere steckte noch immer an seinem Platz.
    Langsam ging Ghabriel auf ein Knie herab und zog das Leder von den Fingern seiner Rechten. Mit dem Handrücken das Gespinst wild fallender Kohlenfäden von der blassen Haut streifend, presste er die Kuppen an den auf diese Weise freigelegten Hals.
    Ghabriel spürte keinen Puls, keinen Atem auf den blutleeren Lippen, die nicht unter seiner Berührung zurückzuckten.
    Sie war tot.
    Er ließ die Hand sinken. Über ihm krächzte ein Rabe in der beginnenden Morgendämmerung. Der… [Weiterlesen]
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    "Wie....gefiel er dir?"

    Adam befiel mit Übermacht das Bedürfnis, sich noch tiefer in den Sessel zu graben. Aber er tat es nicht, im Gegenteil: Der Baronet setzte sich auf, legte die Unterarme auf den Tisch und die Fingerspitzen locker, aber akkurat aneinander. Wie das gerade wirkte, war ihm klar. Er mochte ein direkter Mensch sein, geradeheraus und praktisch veranlagt - aber Adam Beaufort war auch wieder nicht so simpel gestrickt, die Kniffe und Akzente seiner Stellung nicht ab und an einzusetzen. Zu schade war er sich dafür auch nicht.
    Wie gefiel er dir?
    Eine solche Frage, so hatte Adam gelernt, brachte stets gewichtige Ereignisse mit sich. Sie konnte beste Neuigkeiten oder nichts Gutes zugleich verheißen. Er hatte sie bereits aus den Mündern mehrerer seiner Geschwister gehört, immer dann, wenn sie um Rat oder Erlaubnis bezüglich ihrer Partnerwahl zu ihm gekommen waren. Er mochte diese Gespräche, nicht, weil sie bedeuteten, dass seine Verwandten ihn als Familienoberhaupt
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    Tage zuvor:

    "...sobald wir die Wächtersteine deaktiviert haben, sperren wir den Dschinn ins neue Gefäß. Alles andere wäre zu gefährlich."
    Wut erwachte in ihr, Unverständnis über die Selbstverständlichkeit, über Freiheit und Gefangenschaft anderer zu bestimmen.
    Wer gab ihnen das Recht hierzu, ausser die Angst?
    Und sollte Angst wirklich ein ausreichender Grund sein dürfen, um einem Wesen die Freiheit zu nehmen, die man selbst sehnte?
    Sah denn niemand diesen Widerspruch, dass Gefangenschaft nichts verbesserte?
    Und ein kleiner Teil von ihr flüsterte im grauen der Gewissheit, dass sie alle einmal Gefangenschaft kennenlernen sollten, um der Freiheit den Wert zusprechen zu können, die sie verdiente- und gleichsam wusste sie, dass nur die Wenigsten, aus dieser Lektion das richtige lernen würden.

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    Leza hatte sich mittlerweile wieder beruhigt, soweit es die Umstände denn zuließen.
    Das Land war nicht gnädig gewesen und die letzten Tage hatten viel Energie gekostet und alles… [Weiterlesen]

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