Artikel 2.026

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    Bethany schaut sich im Wald um, suchend wandern die grasgrünen Augen über das am Boden liegende Laubwerk und Kleinholz. Erst als sie eine kleine Baumgruppe mit einigen jungen Schösslingen entdeckt, schleicht sich ein Lächeln auf ihre Lippen. “Sammy!” Der Ruf hallt durch den Wald, dann ertönt ein leises Rascheln welches sich langsam auf sie zubewegt. Das Lächeln wird breiter, inzwischen ist Samuel richtig gut darin sich leise durch den Wald zu bewegen. Nicht lautlos, dafür fehlt ihm noch ein wenig Übung, aber immerhin klingt er nun wie ein hoppelnder Hase und nicht wie ein trampelnder Moa. Als Samuel endlich durch das Unterholz kommt erwidert er ganz unbefangen und fröhlich Bethanys warmes Lächeln. “Hast du was gefunden?” In den Händen des immer größer werdenden Jungen liegt ein kleines Handbeil, abgenutzt aber auch sehr gut gepflegt.
    “Japp, ich glaube die da sind gut!” Beth zeigt auf die kleinen Schösslinge welche sie entdeckt hat und Sam nickt.

    Seit ein paar Monaten verteidigen
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    Noch ein Blick zur Tür, die offen stand und einen Mann mit vom Haarwasser getränktem Haar und Schnauzer auf den Treppenstufen sitzend zeigte. Kay sah nur seinen Rücken und wo dieser sonst in all den Jahren einlud sich an ihn zu kuscheln, einfach die Arme um ihn zu legen und über seine Schulter die Wange zu küssen, blieb ihr heute ein Kopfschütteln und im hinteren Bereich der Apotheke stieg sie die Stufen in den Wohnbereich hinauf.
    Die Öllampen entzünden, damit ein wenig Licht durch die Vorhänge auf die Straße kam, bis die Fensterläden geschlossen wurden und den eigenen weiteren Weg zum Schlafzimmer begehend. Dort auf dem Hocker vor Schrank und Spiegel angekommen sah sie sich einfach nur eine kleine Weile an. Und wie dem Stufenbesetzer einiges durch den Kopf ging, wanderten auch hier oben die Gedanken unstet hinter der Stirn entlang. Sie war die Streiterei müde und heute war sie auch noch zu allem Überfluss angetrunken, hatte dadurch das ein oder andere Wort verloren, was
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    Vorwort:


    Eine kleine Geschichte zu meiner Norn Valkea. Wollte ich schon eine Weile schreiben, eigentlich seit ich sie erstellt habe vor Jahren. Ich hoffe einfach das die Stimmung entsprechend rübergebracht wird, die mir vorschwebte. Ich wünsche viel Spaß beim lesen.



    ...Und die Nachtigall sang ihr Lied.



    Sie hasste es.
    Mit geübten Griffen legte sie sich den mit weißen Federn bestückten Umhang um die Schultern, band die dafür vorgesehenen Schlingen um ihre Handgelenke. Wenn sie die Arme ausbreitete entfalteten sich so eine Art Schwingen. Von draußen klang leises Gemurmel in das Zelt in dem sie sich vorbereitete. Leise seufzte sie, steckte sich das lange, weiße Haar mit Schneeblüten besetzten Silberspangen hoch. Sie schloss die Augen. Einatmen. Ausatmen. Langsam öffneten sich die silbergrauen Augen wieder, blickten unter dunklen Wimpern in ihr Spiegelbild. Mit einem letzten Seufzen erhob sie sich, wandte sich zum Ausgang des Zeltes. Vorsichtig schob sie die Felle die den
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  • „Ich verstehe einfach nicht, warum die Bohnen hier nicht wachsen wollen. Wir haben den Boden gründlich untersucht und es sind ausreichend Nährstoffe in der Erde vorhanden. Sie müssten hervorragend gedeihen.“

    Ayu betrachtet schweigend den Sylvari vor sich, der frustriert das Gemüsebeet anstarrt. Eine junge Asura in einer dunkelgrünen Latzhose und breitem Sonnenhut grübelt ebenfalls über dieses kleine Mysterium. Immer wieder betrachtet sie das Datenpad in ihrer Hand, ungeachtet der Tatsache, dass ihre Hände von der ganzen Gartenarbeit noch dreckig sind. Genauso wie die Latzhose, die vor allem an den Knien die ursprüngliche Farbe der Hose nicht mehr erkennen lässt. „Die Bodenanalyse hat ergeben, dass die Hauptnährelemente im grünen Bereich sind. Lediglich der Zink-Gehalt ist etwas niedrig, aber für die Bohnen sollte das immer noch genügen. Spurenelemente sind ein wenig mangelhaft, aber das können wir ausgleichen. Der pH-Wert ist laut Datenbank auch korrekt. Selbst das… [Weiterlesen]


  • Wir liegen jetzt schon viel zu lange in diesem Konglomerat aus unterschiedlichsten Völkern, Gesinnungen und Lebenseinstellungen vor Anker. Die Stadt geht mir auf die Nerven. Dennoch war ich nicht untätig und habe die mir zur Verfügung stehende Zeit genutzt. Die Götterdämmerung ist besser ausgerüstet als ich es jemals hätte planen können. Der ewigen Alchemie sei dank heben wir heute endlich ab. Offiziell soll es ein Testflug mit dem Fort der Dreifaltigkeit als Ziel sein. Doch ich habe andere Pläne. Wir werden unsere Mission beginnen. Meine Mission.“
    - Logbuch Technischer Leiter Zapp, 31. Tag Phönix, 1331 NE

    Der Techniker befand sich wie so oft in seinem Quartier und hatte gerade den Eintrag in sein Datenpad eingetippt, als die herrschende Stille jäh unterbrochen wurde. Die Sprechanlage knackte und die bassige, rauchige Stimme des Captains hallte durch den Lautsprecher.„Captain Pulverklinge an alle: Wir heben in 15 Minuten ab. Alle Mann auf Position! Cheftechniker Zapp – auf die[Weiterlesen]
  • (Eine Aufzeichnung des ehrenwerten Kailis Lerandine, selbst ernannter adeliger und Gelehrter)

    Einst saß Ich an einem kalten Wintersabend in triefnasserKleidung innerhalb einer kleinen Taverne, deren Kundschaft berüchtigtdafür war nicht zu den geselligsten zu gehören. Ein plötzlicherSturm hatte Schnee und Regen vermischt und ist über die ahnungslosenBewohner eines kleinen Dorfes, irgendwo in Tyria versteckt,hergefallen. Viele retteten sich vor dem Unwetter, in dem sie sich zuihren Häusern sputeten, oder sich bei befreundeten Nachbarn inSicherheit bhringen konnten ... nicht aber Ich. Nein. Ich war einFremder und ich bezweifelte, das man mir Einlass gewähren würde. Zumeinem Glück aber war die Taverne, in der Ich jetzt sitze, nicht allzu weit entfernt gewesen und so eilte ich zu deren Türe und tratein, nachdem Ich die Tür aufgerissen hatte. Der kalte Wind und etwasSchnee zogen nach, sollten aber der Hitze, die mir entgegen schlug,schnell weichen. Ein kurzer prüfender Blick[Weiterlesen]
  • Das Lichtspiel der einsamen Kerzenflamme hatte etwas verspieltes, etwas anmutiges.
    Etwas, das den Blick aus dunklen Augen länger lockte und dazu führte, dass man das eigentliche Braun darin erkannte. So dunkel, dass es im ernüchternden Alltag stets zu kaum mehr, als 'dunkel' gereichte, musste man es beschreiben.
    Tatsächlich war es aber warm.
    Lezas Augen trugen ein warmes, dunkles Braun.
    Eines, das an alte Eichen erinnerte, die im Sommer zur Rast einluden mit den weiten Schatten die sie warfen, oder an die man sich mit dem Rücken lehnte, wenn man eine Pause brauchte.
    Es erinnerte sie gleichsam an das Braun vom Fell des Nachbarhundes. Gewiss nicht das klügste Tier das sie kannte, aber wenn man ihn rief und die kurzen Haare im Sonnenlicht einige Nuancen erhellt wurden und schimmerten, freute man sich.
    Nicht, weil der Hund ein so wunderschönes Fell hatte, sondern weil er so loyal war, stets zurück zu eilen, wenn man ihn rief.
    Man erfreute sich an seiner Loyalität und darin lag die Essenz.… [Weiterlesen]
  • Leise knarzend kaute der verlottert aussehende Farnhund auf einer Kastanie herum während ihm die weiße Schneeeule das Kopfblatt zerzauste. Schon seit 2 Stunden lagen die beiden auf der Lauer in ihrem Lager hoch oben auf einem Felsvorsprung umgeben von dichtem Blattwerk mitten im Nirgendwo und langweilten sich. Während Fyn durchaus in der Lage war sich selbst zu beschäftigen wurde es für die Eule Gysnir langsam kritisch. Bedeutete: er wurde nervtötend.

    Ein kräftiges Kopfschütteln vertrieb den befiederten Idioten von seinem Kopf und er flatterte protestierend umher. Der dichte Dschungel verbarg ihre Position zwar effektiv aber wenn er weiterhin so untypisch für die Umgebungsgeräusche herumkrähte würde es nicht lange dauern, bis sie entdeckt würden.
    Fyn schnaubte. Da sollte er so viel erlebt und überstanden haben nur um jetzt wegen dem hirnlosen Flattervieh draufzugehen? Sicher nicht! Als es sich ihm näherte verpasste er ihm eine mit der Pranke dass sich der Eulerich fast überschlug.… [Weiterlesen]