Angepinnt Priesterschaft der Sechs - Neuigkeiten, Nachrichten und Gerüchte

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    • Ein unruhiger Geist

      Im Morgengrauen sah man den eben erst zurückgekehrten Priester Samuel Blestem nach seiner Reise nach Ebonfalke im Zereonienornat direkt am Tempel vorbei eilen. Er nahm es sich heraus das Morgengebet, welches er für die kommenden Tage wohl zum letzten Male leiten soll äußerst pünktlich und nicht wie gewohnt zeitig zu besuchen um jeden zu empfangen. Die beschlagenen Stiefel traten über das Pflaster gen Ossaviertel. In der Hand gerolltes Pergament.

      Er verhält sich damit wie auch sonst seit der Rückkehr von Löwenstein zunehmend unruhiger und aufbrausender. Zuletzt munkelt man er sammle Spenden für eine "umstrittene Angelegenheit", rückt aber noch nicht damit heraus. Auch zieht es ihn gerade in alle Ecken des Königintals. zuletzt vor Tagen nach Beetletun und selten ohne Bewachung.

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    • Nach den dubisoen Vorkommnissen am Platz des Balthasar werden Mahnschreiben an alle Priesterschaften versendet und am Schrein der Sechs ausgehangen, verfasst in der abgehackten Handschrift Priester Dronons und versehen mit dem Siegelabdruck des Balthasar:

      Ehre sei dem Kriegsgott, Brüder und Schwestern unter der Götter Augen,

      am gestrigen Abend suchte eine Ausgeburt des verdorbenen Wortes Abaddons den Platz des Balthasar heim. Wir bekämpften den dreckigen Ketzer, aber er konnte sich entwaffnet in die Flucht schlagen. Die unheiligen Schandflecken, die er hinterlassen hat, werden gründlich untersucht werden. Nehmt die Aushänge der Seraphen ernst, haltet die Augen offen und zeigt euch stets wachsam. Das Böse ist unter uns, und es muss ausgebrannt werden.

      Balthasars Segen in Stärke und Unbeugsamkeit,
      Priester S. Dronon


      "Wer weder zögert noch zurückweicht, wird belohnt werden."

      - Schriften des Balthasar, 48 V.E.
    • Erst vor wenigen Stunden konnte man einen kleinen Tross ausmachen, der sich der Stadt Götterfels näherte. Recht bald brandete aufgeregtes Tuscheln durch einen kleineren Kreis, nachdem man in Mitten des kleinen Tross die Priester Growling und Rigas erblickt haben will. Letzterer war vor geraumer Zeit in seiner Pflichterfüllung in Ascalaon Opfer eines heimtückischen Überfalls geworden.

      Die Lyssapriesterin Growling, die mit dem Tod ihres ehemaligen Lehrmeisters der Stadt einstweilen den Rücken kehrte, um in Ascalon ihrem Werk nachzugehen, hielt nach der Rückkehr für Stunden reglos ein stilles Gebet im Tempel der Sechs, ehe sie ihre alte Hütte wieder bezog.
    • Beschäftigtes Treiben im Klerus

      Nachdem sich die Kormirpriesterin Csar und der Grenthpriester von Ibenburg bereits zu früher Mittagszeit am Platz Balthasars eingefanden und in den dortigen Schreinquartieren verschwanden, kamen beide erst einige Stunden später zumindest merklich erschöpfter als zuvor wieder daraus hervor, um ihrer Wege zu gehen.

      Es dauerte nicht lange, bis der grimmig dreinsehende Balthasarpriester Dronon auf seinen Streithammer gelehnt hervor polterte, gefolgt von zwei Zeremonienwachen der Zaishen, die eine Art kleinen Sarg mit geschnitzten Balthasar-Motiven trugen. Einer der Seraphen-Wachtposten schloss sich jener Gruppe an, als sie ihren Weg zum Schrein des Grenth antraten. Dort überwachte Dronon wohl die Übergabe jenes dubiosen Behältnisses an die Hüter der Stätten des Dunklen - eh man schließlich wieder den Rückweg antrat.

      Passanten beschreiben beim Priester Balthasars eine noch geladenere und ernstere Stimmung als sonst.


      "Wer weder zögert noch zurückweicht, wird belohnt werden."

      - Schriften des Balthasar, 48 V.E.
    • Geist, oder einfach nur eine gute Seele?



      In den frühen Morgen- und Abendstunden konnte man eine kleine Elonierin mit weißer Gesichtsbemalung beobachten, wie sie Gräber pflegte und Wassereimer schleppte. Sie grüßte immer artig mit einem "Ahai!", da es wie selbstverständlich schien, ließ man sie einfach gewähren. Als man sich jedoch fragte, wer die junge Frau sei, konnte ein jeder nur mit den Schultern zucken.

      Die gute Seele sei immer sehr freundlich gewesen und habe gar einer älteren Frau, deren Hände zitterten geholfen eine Kerze zu entfachen, welche sehr dankbar war und ihr 5 Kupfer zusteckte. Allerdings wurde das Geld nicht behalten, sondern in die Spendenkasse des Grenth-Schreins gelegt.

      Wer weiß davon:

      - Kormirpriesterin Csar
      - Grenthpriester Ibenburg
      - andere Priester
      - Novizen
      - Anwärter
      - Tempelwachen
      - Friedhofsgärtner
      - Trauernde
      - Friedhofbesucher



      Abgründige Augen hast du, in denen Dunkel flattert. Pablo Neruda
    • Abendliches Chaos

      Der besinnliche Sonntag im Tempel der Sechs fand jäh ein Ende im heilen Chaos das eine junge Frau verursachte. Tempelwachen wie auch Diener des Hauses und Seraphen haben recht schnell den Zugang für Passanten in den Tempel verwehrt und sich über den Grund dafür ausgeschwiegen. Zwischen eisernen und alarmierten Mienen der Wachhabenden und besorgten Blicken der Diener, soll jemand sogar was von Entführung und Geiselnahme gewimmert haben.

      So schnell wie das kleine Chaos ausbrach, herrschte aber auch wieder Ordnung, als eine Seraphin der fünften Kompanie aus den hinteren Kammern getreten kam, in Begleitung der im Nachthemd gekleideten Priesterin Taariq, dem asurischen Schreinkoch und der jungen Messerwetzerin, die wohl erst Schuld an dem Aufruhr war. Der Weg führte direkt zum Schrein wo die Gruppe sich nach einem längeren Gespräch auch wieder auflöste, nachdem die Chaosbringerin wieder in den Schrein gebracht wurde und darin verschwand.

      Was auch immer genau vorgefallen ist- es führte dazu das die ohnehin völlig geprügelt wirkende Priesterin am Ende sogar ins Bett gebracht werden musste. Immerhin- das Nachthemd hatte sie ja schon an, wie die halbe Stadt beim Weg vom Tempel zum Schrein sehen durfte.
    • Besuch beim Herrn des Krieges

      Am gestrigen Abend konnte man einen violett gekleideten Mann sehen. Den sichtlich älteren Mann zog es zunächst in den Schrein der Sechs, wo er vor Statue der Lyssa innehielt. Danach zog es ihn zum Balthasar-Platz, wo er vor dem Antlitz des Kriegsgottes innehielt.

      Bewohner des Salma-Viertels dürften ihn wohl schon desöfteren gesehen haben. Er ist ein Priester der Lyssa der, manchmal von Novizen der Lyssa begleitet, jeden Morgen auf dem Weg zum Waisenhaus ist wo er als Seelsorger und Gelehrter fungiert.

      Die, die ihn näher kennen wissen, dass er Zewan Giashker heißt. Er wirkt freundlich, hilfsbereit und wird von den Jugendlichen im Waisenhaus gerne geschätzt, die sich auf dem Weg zum Erwachsenwerden von ihm verstanden fühlen. Der Priester, der für sein fortschreitendes Alter noch einen fiten Eindruck macht, lebt angeblich mit seiner Frau zusammen, zurückgezogen und bescheiden .
      Tragödien beruhen immer auf dem, was ungesagt bleibt.

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    • Das Institut für Ideensynthese hat eine vollumfängliche Abschrift aller Werke beantragt, die von den amtierenden Priestern der Sechs verfasst wurden. Als Grund wurde der Aufbau einer zeitgenössischen Bibliothek in Rata Sum zum Thema "Menschlicher Glaube" angegeben.

      Wer kann es wissen:

      Jeder interessierte Gläubige (was Priester und Akolyten einschließt)

      Meinungen von NSCs sind keine Loregrundlage.

    • Zwei Zaishen-Krieger wurden gesichtet, wie sie einen offenkundig befüllten Sarg sowie eine bronzene Urne vom Platz des Grenth zu jenem des Balthasar verfrachteten und das Ganze von dort wenige Stunden später aus den Toren der Stadt hinaus ins Königintal.

      Auch wenn es keine offiziellen Aushänge gibt, so wird man im Umfeld des Balthasar-Platzes doch in Erfahrung bringen können, dass der Klerus des Kriegsgottes die Bestattung in Folge des plötzlichen Todesfalles von Novize Trevor Fareday selbst abhalten wird. Von der Feste Shaemoor und einer Feuerbestattung ist die Rede.

      Wer sich genauer umhört, dem wird berichtet, dass das Ganze zwischen der achten und neunten Abendstunde des 89. Tages des Phönix beginnen soll.


      "Wer weder zögert noch zurückweicht, wird belohnt werden."

      - Schriften des Balthasar, 48 V.E.
    • Gute Seele im Feldlager Schürftal (Stufe: Gerücht)

      Am Abend vom 183. Tag der vier Zyklen sei ein erschöpfter Novize in den Farben Melandrus im Feldlager Schürftal, nahe des Dorfes Wohlfahrt, mit Wasser, Brot und Medizin vom Vorposten Trockenkuppe aufgetaucht. Noch sind die Dorfbewohner zu allen Fremden misstrauisch, doch ist jede helfende Hand willkommen.
      Die heran gereiste Seele sei in der Umgebung anzutreffen.


      Wer könnte davon wissen? / Wo spricht es sich rum?:

      - Überlebende und Helfer im Feldlager
      - Dorfbewohner und Arbeiter des Dorfes Wohlfahrt
      - Wandernde Seelen
      - Die Klerus (oder Kleren?)
      - Aussenposten vor der Trockenkuppe

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    • Für die Lästermäuler und Tratschtanten

      Am gestrigen Abend sah man Priester Blestem in ungewohntem Schwarz-Blau von feinstem Zwirn und an seinem Arm, gleich einer Prinzessin in gleichem Ton gehalten seine Schülerin. Als hätte er zum althergebrachten "von Blestem" zurückgefunden ging er mit ihr zur Rurikhalle und man munkelt, er war am Spendentanz für Fort Salma ganz der ihre, hätte sie damit belohnt und ihr all dies gewidmet, für all die treuen Stunden und die überaus erstrebenswerten Leistungen zu den Prüfungen im Anwärterstand. Getanzt hatten sie tatsächlich. Im unverfänglichen weiten Schritt mit erhobenen, verflochtenen Fingern. Zu späterer Stunde aber auch inniger, als die Musik leiser und anschmiegsamer wurde. Die Hände des Priester lagen aber sittsam über ihren Hüften an der Taille. Doch die Blicke? Ach, nur Geschwätz von jenen, die mehr sehen wollten als da sein sollte. Oder etwa nicht nur? Sie entschwanden aus der Stadt, kamen aber alsbald wieder zu den Unterkünften zurück. Im Dunkel der Nacht waren sie noch an einer Brücke in Shaemoor gestanden oder so ähnlich. Man hat das Mädchen wohl noch nie derart strahlen sehen. Ein Geburtstag reichte da gar nicht aus und Blestem? Der ist heute nicht ganz so streng wie sonst. Aber wie konnte der Kerl schon aus seiner Haut....

    • Priesterauszug?

      In den heutigen Morgenstunden sah man am Schrein der Lyssa reges Treiben, als zwei Transportkarren reich beladen wurden mit allerlei Kisten, Säcken und anderen Dingen, die auf einen Auszug hindeuten. Schnell hat es die Runde gemacht, das die dürre Gelehrte und Priesterin ihre Kammer im Schrein aufgibt, so haben sich die Karren sogar in unterschiedliche Richtungen aufgemacht, um das Hab und Gut aus der Stadt zu bringen.
      Manch einer munkelt sogar davon, dass die Frau ihr Amt abgelegt haben soll, trug sie am heutigen Tag doch nicht einmal die Zeichen der Priesterschaft an ihrer schlichten und schmucklosen Robe. Was genau es damit allerdings auf sich hat, bleibt vorerst unbekannt. Wachen und Bedienstete des Schreins wissen nichts genaues und die Obrigkeit schweigt sich dazu aus.

      Die exzentrische Lyssadienerin hat man jedenfalls seit dem nicht mehr gesehen, scheint sie in den tiefen der Unterkünfte verschwunden zu sein.
    • Lärm aus den Balthasar-Quartieren

      Seit der Rückkehr der nach Kessex gezogenen Balthasarkleriker kann man in unregelmäßigen Abständen immer wieder penetrantes Schmerzgebrüll aus den Quartieren der roten Priester vernehmen, das teils bis auf den Platz des Balthasar selbst hinausdringt. Wer das laute, basslastige Organ des Priesters Dronon kennt, wird nicht lange rätseln müssen, zu wem diese Geräusche gehören. Der bullige Kampfpriester gilt als kriegerisch erfahren und abgehärtet, doch was auch immer er sich an der Front eingehandelt hat, scheint selbst seine Schmerzgrenze auf eine harte Probe zu stellen.

      Wer kann davon gehört haben?
      - Passanten, Wachen und Gläubige am Platz des Balthasar


      "Wer weder zögert noch zurückweicht, wird belohnt werden."

      - Schriften des Balthasar, 48 V.E.
    • Tumult an den Lyssaspiralen

      Zu später Stunde ereignete sich an der linken der beiden Spiralen das folgende Ereignis:

      Etwa zur dreiundzwanzigsten Abendstunde betrat ein junges Paar den Schrein Lyssas.
      Oben angekommen, schienen sie ein angeregtes Gespräch zu führen, ehe die junge Frau plötzlich panisch aufschrie und zurück wich um sich hinter dem jungen Mann in den Farben Dwaynas zu verstecken. Der blau berobte Mann, welcher ebenso etwas verwirrt und überrascht schien, zog darauf hin eine Pistole aus seinem Mantel hervor und gab einen Schuss ab. Das Ziel, war die Ursache für den Schrei der Frau. Ein dunkel gekleideter und nicht gerade freundlich aussehender Magier (/Nekromant / Messmer oder was auch immer) welcher es wohl geschafft hat all den Priesterin und Wachen in dem Bereich um den Tempel nicht auf zu fallen und sich oberhalb der Spirale auf der Hochstraße positionieren konnte und nun von Oben hinab Zauber auf das Paar wirkte.

      Der von dem junge Mann abgegebene Schuss prallte natürlich von dem mächtigen Schutzzauber ab des Magiers ab, doch durch den Knall zogen das junge Paar die Aufmerksamkeit auf sich und somit auch den Magier. Nach kurzer Zeit wurde dieser dann auch von den Anhängern des Klerus entdeckt und ein Trupp aus Wachen und magiebegabten Priesterin wurde dem Magier (/Nekromant / Messmer oder was auch immer) nachgesandt. Dieser konnte jedoch lachend und mit Leichtigkeit entkommen, schienen die Priester und die Wachen zu so einer späten Stunde doch nicht mehr ganz fit zu sein.

      Dennoch konnten wohl viele des Klerus und der Besucher den Mann gut erkennen, da er auf der gut ausgeleuchteten Lyssa-Hochstraße Stand. Er ist eine Schlanke Gestalt, weißes, Schulterlanges Haar, unnatürlich blasse, glatte Haut und kalte, leere Augen - Gewandet in eine schwarze Robe.

      Am darauf folgenden Morgen sollten nahe jedes Tempels mehrere Schreiben hängen welche den Mann genau beschreiben und es wird nach Hinweisen aus der Bevölkerung gebeten um diesen mächtigen, skrupellosen Magier, welcher eine Gefahr für Klerus und Königreich da zu stellen scheint aufhalten zu können.




      Das Paar wurde im Anschluss daran von einem müden und nicht gerade freundlich gestimmten Priester befragt.

      Bei der jungen Dame handelt es sich um Lania Dinar, welche nach dem magischen Angriff auf sich, in einer eigentlich sehr sicheren Umgebung, stark verunsichert schien.

      Der junge Herr trägt den Namen Alexander Rist. Tempelwache Dwaynas und ist erst einmal, nach einer Rücksprache mit dem Klerus Dwaynas von seinem Dienst freigestellt. Der Grund ist der unnötige Schuss auf dem Tempelgelände außerhalb seiner Dienstzeit, welcher die Besucher und andere anwesenden unnötig in Gefahr gebracht hatte. Hätte ein Hilferuf doch das selbe bewirkt.

      Eine Strafe für Frau Dinar und Herr Rist wird in den kommenden Tagen erwartet und von den Priestern des Klerus Lyssas verhängt werden.


      OOC:

      Wenn sich jemand vom Klerus Lyssas bereit stellen will um eine Strafe zu verhängen würde ich das gerne annehmen. Wenn nicht, wird sich ein NPC-Priester wohl darum kümmern wollen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Clades ()

    • Blutige Heilung

      Nachdem der angeschlagene Balthasar-Priester Dronon einen nachmittäglichen Besuch beim Heilhaus im Ossa-Viertel getätigt hatte, verließ er die Stadt gemeinsam mit der dort angestellten Ärztin Shoujo Jigoku. In den späten Abenstunden kehrte er über Shaemoor, wo sich die Wege mit der Begleiterin wieder spalteten, jedoch zurück in Götterfels ein, um am Schrein der Sechs seine Gebete zu tätigen.

      Wer ihn in den letzten Tagen getroffen hatte, kann nun irritiert feststellen, das die hässliche, sprachhemmende Schwellung samt Blessuren nun völlig von der rechten Gesichtshälfte gewichen ist. Scharfe Augen wollen außerdem einige schwer zu differenzierende Blutsprenkler auf dem Rot des Rüstungsstahls erkannt haben - was es damit wohl auf sich hat?


      "Wer weder zögert noch zurückweicht, wird belohnt werden."

      - Schriften des Balthasar, 48 V.E.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Agroman ()

    • Bei der Priesterschaft in Götterfels geht ein Schreiben des Klosters ein:




      Spoiler anzeigen
      Verehrte Brüder und Schwestern im Glauben an die Sechs,
      lange hat diese Einladung auf sich warten lassen, doch die Ernte war in diesem Jahr besonders ertragreich, deshalb waren wir bis vor Kurzem noch mit den entsprechenden Arbeiten beschäftigt.
      Doch nun ist die Stunde gekommen, und wir möchten unser Versprechen einhalten. So laden wir herzlichst ins Kloster Eldvin ein. Für das leibliche Wohl und Getränke wird gesorgt sein. Wir hoffen auf eine ebenso ausgelassene Stimmung, wie wir sie schon einmal erleben durften.
      In diesem Sinne laden wir zu Tisch und Gesprächen am 81. Tag des Stecklings zur 8. Abendstunde ein. Da es beim letzten Essen solche Probleme gab, sehen wir davon ab, dass Priesterin Dynmor zu diesem Essen geladen ist. Sollte sie dennoch erscheinen, wird sie nicht abgewiesen werden, allerdings wird sie damit rechnen müssen, dass sie bei der kleinsten Art von Unruhe des Klosters für diesen Abend verwiesen wird.

      Sollte eine Teilnahme nicht möglich sein, würden wir um eine kurze Antwort bitten, ansonsten gehen wir von der selben Teilnehmeranzahl aus, wie sie uns vom letzten Abendessen bekannt ist.

      Im Glauben an Kormir, mit freundlichem Gruß
      Archivar Emanuel Reckwood

      OOC: Ergo - 19.9. ab 20 Uhr
      Es ist nicht mein Ziel, geliebt zu werden. Mir genügt es, wenn man mich respektiert.
      - Armand Jean du Plessis Richelieu (1585 - 1642), Herzog von Richelieu, französischer Kardinal und Staatsmann
    • Bluttat auf Kormirs heiligem Boden?

      Zu spätnächtlicher Stunde war der Platz der Kormir in hellem Aufruhr. Seraphen eilten in die Priesterquartiere, Pagen und Novizen hinaus. All dies nur etwas über eine Stunde nachdem Balthasarpriester Dronon zu Besuch gekommen war. Als die Hektik sich bald darauf wieder auflöste, transportierten einige Seraphen-Soldaten einen verdeckten Leichnam auf einer Trage ab, während einige weitere Dronon sowie die Kormirpriesterin Csar zum Seraphen-Hauptquartier geleiteten.

      Beunruhigte Bürger erzählen sich davon, dass das Blut, welches durch das Leichentuch sickerte und das der Balthasar-Hetzprediger von seinem Streithammer wischte, unnatürlich dickflüssig und pechschwarz gewesen sei. Es wird viel getuschelt über einen toten Kultisten - manche Nachtschwärmer gehen davon aus, der Mann sei bei den Kormirpriestern Amok gelaufen, andere einfach nur davon, Dronon habe ihn in einem cholerischen Anfall erschlagen.

      Wer sich genauer erkundigt, wird in jedem Fall herausfinden: Hieronymus Irritha, der angeblich von einem Relikt Abaddons besessene Söldner, der seit langen Wochen unter der Obhut der Diener Kormirs weggesperrt gewesen war, ist tot.


      "Wer weder zögert noch zurückweicht, wird belohnt werden."

      - Schriften des Balthasar, 48 V.E.
    • Arbeiten am Grenth-Schrein



      Zur Morgenstunde schlugen Zimmerleute ein Gerüst aus Holzbohlen um den Schrein herum auf, die Arbeiten reichten bis zum Mittag hin, da man immer wieder unterbrach um Gläubigen die Ruhe im Gebet zu lassen. Am späten Mittag konnte man dann eine junge Schwarzhaarige ausmachen, welche einfachste Leinenkleidung trug und Eimer mit Wasser nach und nach aus den Unterkünften heranschleppte . Ein Flaschenzug wurde angebracht und mit einem Seil konnte sie sich selbst die Eimer heraufziehen, dabei half ihr manch einmal eine der dort verweilenden Wachen. Die junge Frau, wohl als Anwärterin Ruadon auszumachen, kratzte mit kleinen Spachteln und schruppte mit Wurzelbürsten wohl die Flechten und Moos vom Gemäuer, eine mühsame und langwierige Aufgabe. Sie wirkte angespannt, bis betroffen und so man sie fragt was sie denn dort täte bekam ein jeder Fragensteller die gleiche Antwort "Ich kümmere mich um meine Angelegenheiten, nicht um die anderer". So sprach sich rasch herum, auch die junge Frau hat wohl eine Strafe erhalten für ein ungebührendes Verhalten, wohl durch ihren Lehrpriester Samuel Blestem, der hier und da einmal vorbeiging am Schrein um nach dem Rechten zu sehen.

      Wer hat davon gehört:

      - Besucher des Schreins
      - Anwohner aus Salma-Viertel und Ossa-Viertel
      - Klerusmitglieder
    • Der Aktenschrat ist zurück

      Zum bedauern einiger die hofften die Gerüchte stimmten, sah man die bleiche Priesterin jüngst wieder am Schrein der Lyssa ein und auskehren, sogar emsig in ihrer gewohnten Nagetiermanier durch die Stadt wuseln. Die gewohnten Roben die man gerne an den Geistlichen sieht trägt sie zwar immer noch nicht, dafür scheint sie schlechter gelaunt dennje. Ob es was mit dem Umstand zu tun hat, dass ihre Kleidung neuerdings 'fast' stimmig am Leibe ruht und auch das Haar nicht mehr so schief sitzt? Auch das stete einräuchern mit den bekannten Rauchröllchen scheint ein ende gefunden zu haben, so ist der dauerhafte Begleiter im Mundwinkel nunmehr eine Süßholzstange die unter steten brummen durchgekaut und gesabbert wird.

      Alles in allem munkelt man das die Frau langsam fast schon adrett wirkt und doch weiss sie mit ihrem Verhalten noch immer zu verstören, wie auch mit der stets dunklen Kleiderwahl von Tauben- bis Mausgrau, wo sich die Farben Lyssas immer nur in der Schärpe oder anderen Akzenten wiederfinden.