Ankündigung Tyria: Gerüchte, Handelsnews und öffentliche Bekanntmachungen

    • Nächtliche Ruhestörung

      Es heißt heute früh in Ossa, es habe in der Nacht in der Nähe des Zamon-Platzes ein Vandalismus-Akt stattgefunden.
      Einem dem Platz benachbarten Haus soll eine Fensterscheibe eingeschossen worden sein, gleichzeitig ging ein anderer Schuss in die Wand desselben Gebäudes.
      In der Nähe befindliche Wachen vom Platz wollen gehört haben, dass beide Schüsse fast gleichzeitig abgegeben worden seien. Angeblich wurden die Seraphen in der
      Nacht noch gerufen, Täter soll allerdings keiner gesehen haben. Verletzt wurde niemand. Vermutlich ein persönlicher Zwist, heißt es, oder eine närrische Nacht-und-Nebel-Trunkenheitsaktion. Die Familie, die das betroffene Haus bewohnt, soll angeblich am Marktplatz arbeiten und dort ihren Stand betreiben. Erst neulich hätten sie ihren Gemüsepreis erhöht, erzählt man sich.
    • Von Artefakten

      Geschichtsliebhaber und Abenteurer des Untergrundes stoßen jüngst auf sonderbare Kunde. In einschlägigen Kreisen erzählt man sich, dass durch noch unbekannte Wege zwei unfassbar wertvolle Artefakte (in manchen Versionen eines oder sogar mehrere) nach Götterfels gekommen sein sollen. Vor allem im Ossa-Viertel redet man atemlos hinter vorgehaltener Hand - denn die Stücke, von denen die Rede ist, entstammen, so heißt es, dem fernen Elona. Einer will wissen, dass es Broschen sind. Dolche, sagt ein anderer. Ein Skorpion, behauptet wieder ein nächster, durchsetzt mit Diamanten. Letztendlich hat bisher niemand die sogenannten Artefakte gesehen, doch wären sie tatsächlich da, ihr Wert wäre womöglich unvorstellbar. Deshalb treiben sich derzeit viele ungeschickte Fragensteller und Aushorcher in den Straßen herum. Um tatsächlich mehr zu erfahren, müssen gewiefte Sammler wahrscheinlich die richtigen Quellen finden, wenn es jene meisterlichen elonischen Artefakte überhaupt gibt.

      Wer kann davon gehört haben: Jene mit Kontakten in die untergründigeren Kreise
    • Aushang

      Folgender Aushang hängt an verschiedenen öffentlichen Orten in Löwenstein aus:

      "Arbeiter gesucht!

      Gesucht werden Arbeiter mit geschickten Händen und guten Augen.

      Alter und Geschlecht sind egal.

      Bezahlung erfolgt nach Akkord.

      Flüchtlinge willkommen, Einheimische bevorzugt.

      Bei Interesse sauber und ordentlich bei folgender Adresse vorstellig werden:

      Straße des Mutigen Kommodore 15
      Kommodore-Viertel
      Löwenstein

      Es locken Aufstiegschancen in junger Unternehmung.

      Gez.

      Eric U. Adelard
      "

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    • Die Marktweiber tratschen wieder.

      Trude: Ilse, Ilse ..... hast du schon gehört, ein Schiff soll gesunken sein.

      Ilse: Ein Schiff?

      Trude: Ja, das erzählen sie in Löwenstein. Es sollen nicht alle überlebt haben.

      Ilse: Als ob das so was Besonderes ist, Schiffe sinken doch immer wieder mal. Sturm, Riffe und Piraten.

      Trude: Ja, ja aber das Schiff ist erst vor wenigen Tagen ausgelaufen. Das soll die Princess von der kleinen Poison sein, wo die feinen Herrschaften zu den Wintertagen gefeiert haben.

      Ilse: Was, echt? Das Schiff der kleinen Poison?

      Trude: Ja, das erzählen sie im Hafen von Löwenstein.

      Ilse: Trude, bist du dir da sicher oder hast du wieder mit den Seemännern gefeiert?

      Trude: Nein, was du wieder von mir denkst. Man sagt auch das die junge Poison bankrott ist und das sie das Schiff und ihr Haus selbst gesprengt hat, um an das Versicherungsgeld zu kommen.

      Ilse: Was? Nein, die ist doch im Haus bei der Explosion gestorben, oder hast du sie seit dem gesehen?

      Trude: Nein, die habe ich nicht mehr gesehen. Aber die Schwester, die rothaarige habe ich gesehen. Die war die letzten Tage mit so einem Typ mit Kopftuch unterwegs. Der sah aus wie ein Pirat.

      Ilse: Ein Pirat?

      Trude: Ja, ein Pirat.

      Ilse: Nein,oder? Denkst du die Schwester hat das Schiff von Piraten versenken lassen?

      Trude: Keine Ahnung, Herrn Sarin soll sie ja auch getötet haben um an die Schmiede zu kommen.

      Ilse: Nein, das stimmte doch gar nicht, der macht endlich mal Urlaub haben sie gesagt. Sonst würde ihr doch keiner der Arbeiter der Schmiede vertrauen. Die Poison sind von Grund auf ehrlich sagen sie. Trude ich glaube du erzählst mal wieder nur Märchen.

      Wer kann davon gehört haben: Jeder der in Löwenstein und Götterfels Gerüchte aufschnappen möchte.
    • Rückkehr nach Götterfels

      In der vergangenen Nacht, so wie sie auch vor Wochen und Monaten ohne großes Trara entschwunden – kehrte eine adelige Persönlichkeit nach Götterfels zurück.

      Langsam lenkte der Kutscher das hölzerne Gefährt mit dem Familienwappen der Lovidicus über die Straßen, so wollte man doch die Nachtruhe der Stadtbewohner nicht stören. Eine Lastkutsche begleitete den prunkvoll geschmückten Personenwagen. Erst an dem roten Herrenhaus am Rande des Rurikviertels kam etwas Schwung in die Szenerie. Die Komtess, die sowieso stets die Farben mied, in der vergangenen Nacht ein schwarzer Schatten. Als sie ausstieg, stand sie eine Weile regungslos neben dem Schauspiel. Männer trugen große Kisten ins Haus. Erst als die letzte Kiste im Inneren des schmalen Herrenhauses verschwunden war, eilte eine Bedienstete an die junge Adelige heran und bugsierte diese am Unterarm ins Haus.

      „Früher trug sie zumindest ein paar Rottöne. Oh! Leni ist auch wieder da!“
      „Helga.. komm wieder ins Bett.“
      „Armes Ding, diese Komtess. Meinst du es ist etwas passiert?“
      „Was redest du da?“
      „Würdest du ans Fenster kommen, könntest du sehen was ich meine. Ganz in Schwarz steht sie da. Wie ein Gespenst.“
      „Bei den Göttern Helga! Ich bin keines deiner Tratschweiber, komm jetzt sofort wieder ins Bett!“



      Wo? - Götterfels, Rurikviertel
      Wer kann davon gehört haben? - Tratschweiber, Bewohner von Götterfels, jeder den es interessiert.
    • Zu viel für einen Tag

      Wo?

      Götterfels und Umgebung


      Was?

      Die eine Hexe kehrt in ihr Herrenhaus zurück, die andere verschlägt es in die tiefsten Ecken des Tals. Tratschweiber um den Berlînghan-Landsitz wollen gesehen haben, wie die Kutsche der alten Cunningham bei diesem vorgefahren war und nach etlichen Stunden erst wieder verschwunden ist. Ob die beiden es getrieben haben? Man hat sie ja vorher immer mit so einem knistern in der Luft zusammen gesehen.

      Egal was zwischen den beiden Persönlichkeiten gelaufen war, wenig später fanden sich Bauarbeiter in der Nähe des Cunningham-Landsitzes ein und Schilder wurden aufgestellt. Auf Nachfrage beim Ministerium wurde ersichtlich, dass die alte Hexe wohl ein größeres Bauvorhaben in Kooperation mit dem dunklen Berlînghan plant. Rabenfurt soll es heißen und ein kleiner Erholungsort in den Wäldern der Stadt werden. Na wer von den beiden da wohl den größeren Teil des Kuchens abbekommen wird?

      Und wenig später noch, als wäre das alles noch nicht genug für einen Tag, tauchte die Hexe auch noch bei ihrer Auszubildenden auf. Mit einem kleinen Präsentkörbchen bewaffnet stellte man sich bei der Lovidicus vor, wo man nach kurzem Gespräch ohne Korb in der Hand wieder verschwand. Gespenstisch, wie viel die Frau in einen einzelnen Tag gepackt bekommt.

      Wer?
      Passanten, Neugierige, Tratschweiber
      Feedback-ThreadScreen- und Zeichenthread
      Haus Cunningham • Rabenfurt • Universität Schwarzfeder • Investitionen des Cunningham-Imperiums • Süßschnabel • Frack&Rock

    • Knistern? Zwischen dem Berlînghan und der Cunningham? Da knistert höchstens der Scheiterhaufen, heißt es andernorts. Es sei doch jedem bekannt, dass die ehemaligen Geschäftspartner sich seit der Hochzeit des Alten mit der schönen Komtess von Fennmont spinnefeind sind. In der Kutsche habe nicht die Cunningham gesessen sondern eine Visraven und Gespräche zwischen dem Baron und der Fürstin gäbe es nicht mehr seit dem Vorschlaghammer-Zwischenfall.

      Überhaupt hat man die einst so ehrgeizige Größe des Götterfelser Bauwesens schon seit Monaten keinen einzigen Tintenschwung selbst unter einen Vertrag zeichnen sehen; an Mitarbeiter delegieren würde er, denn schließlich erwarte seine Frau in Bälde ein Kind, den lang ersehnten Berlînghan Erben.

      Was man aber aus ministerialen Quellen mit Sicherheit erfahren kann ist, dass Berlînghan Immobilien tatsächlich irgendwie in den Bau der Ortschaft Rabenfurt involviert ist. Aber der Mann war ja schon immer bekennender Kapitalist.
      "We're all going to die. I'll take a picture of it. Smile."
      Motte's Sketchbook

    • Neu

      Dem Fürst bekommt die Stadtluft nicht. Am Morgen trug er selbst mit schwielenfreien Händen und einem bezaubernd charmantem Lächeln eine kleine Kiste durch die Stadt und hatte auch noch Spaß am Fußweg. Gut. Sie war nicht schwer oder sonderlich groß, aber so wertvoll, dass er sie nicht der Dienerschaft, den beiden Wachen oder Hauptmann von Bredow in die Finger drücken wollte. Die gab sich sogar relativ geduldig und wich zu manchem Wort von der strengen Miene ab. Wehe aber, die beiden anderen aus der Rosengarde kamen auf den Einfall zu lächeln, dann gab es sofort einen verbalen Nackenschlag vom blonden, hochgewachsenen Menschenweib. Warum das auffiel? Alejandro tingelte damit durch die ganze Stadt von Schrein zu Schrein und ließ das geheiligte Etwas mit Segenssprüchen überhäufen. Er musste sogar durch die Armenviertel im Süden. Schrecklich mitleidig wirkte er in manchem Moment dort unten, wo niemand kehrt. Scheinbar hat er sich wieder irgend etwas unverschämtes geleistet und hatte Angst, dass noch irgend eine Krankheit, wie etwa Einfalt daran haftet, weil eine falsche Person es in den Händen hielt. Am Ende des langen Ausflugs sah man die fürstliche Klischeegestalt auf der Hochstraße vor dem neuen Stadtanwesen, wie er das Kleinod samt eines goldgetupften Umschlages an zwei berittene Gardisten übergab. Das hat er doch bestimmt in Sicherheit bringen lassen, der paranoide Goldschopf.


    • Neu

      Im krytanischen Ministerium tut sich was!

      Ohne große Ankündigung oder feierliches Brimborium wurde im Ressort Inneres ein Platz neu besetzt: Niemand anderes als der Rurikpratron Baron Ashcroft persönlich bekleidet seit Beginn des neuen Jahres den Posten der Büroleitung, und wurde damit zur ersten Anlaufstelle für die Anliegen der götterfelser Bürger aller Schichten. Abwarten, ob der grübchenbehaftete Charmbolzen sich bewähren kann!



      Ich will mal in einer Welt aufwachen, in der man weiterschlafen kann!
    • Neu

      Anzeige in den Tagesblättern


      Am Morgen des kommenden Tages findet sich eine weitere, mit schlichten Schriftzeichen verzierte Anzeige, in den gängigen Tagesblättern der tyrianischen Städte und Dörfer wieder. Auf den einseitigen Tagesblättern ist es nur ein kleiner Vermerk mit schlichtem Rahmen, welcher jedoch ins Auge fällt. In den großen Zeitungen, vor allem in Götterfels und Löwenstein ist die Neuigkeit schon ausführlicher beschrieben und erzählt von:

      Der Verlobung

      der Herzlichbetreiberin Arlassia
      mit

      dem Löwensteiner Handelskontorbetreiber Lucius Quessar


      ~Neid sieht nur das Blumenbeet, nie den ersten Spatenstich und die folgende Arbeit~


    • Neue Inhaberin der Schmiede zum gefiederten Raben

      Neu



      Der bekannte Schmied, Feral Sarin ist in die Stadt zurück gekehrt, doch scheint er seinem Metier nicht mehr nachgehen zu wollen, denn heute morgen prangte ein neues Schild neben der Türe welche ihn nicht mehr als Inhaber auszeichneten sondern "Eleonore Iorga". Es wird getuschelt das Herr Sarin wohl die Schmiede nicht mehr führen mochte und sie daher an die Iorgas abgetreten hatte da man ihn vor allem noch gestern Nacht vor dem Haus der Iorgas sah, wo er sich nur wenige Stunden aufgehalten hatte. Die Verhandlungen über den Verkauf der Schmiede schien also sogar sehr schnell vonstatten zu gehen.

      Aber wie immer war er nur wenig bereit etwas zu sagen wenn man ihn darauf ansprach. Anscheinend wollte er zumindest weiter in der Schmiede arbeiten, nur sie nicht mehr führen. Einige behaupten sogar das die Reise ihn mitgenommen hatte, deutlich ausgemergelter und auch Älter wirkte als er es sonst tat.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Nigredo ()

    • Neu

      Und gegen Mittag erscheint sie dort tatsächlich, die gute Eleonore Iorga, gemeinhin auch einfach bekannt als Lynn, gefolgt von ihren beiden garstigen Kötern und einem Mann, den manch einer bereits als Taylor kennengelernt hat. Sie kommt, schaut sich zufreiden das neue Schild an und verschwindet dann mit Feral Sarin und Gefolge in der Schmiede, vielleicht um die Übergabe angemessen auszukosten.

      Manch einer zeigt sich von der Entwicklung zweifellos wenig überrascht. Und andererorts munkelt man hinter vorgehaltener Hand, dass es irgendwann mal gut sein muss. Der Meridian, das Pfandhaus, jetzt auch noch eine Schmiede und nicht zu vergessen das Eylsium im Salma-Viertel. Denen gehört doch bald wirklich die halbe Stadt!

      Sei es, wie es sei, zum Abend hin finden sich zum ersten Mal Wachen vor der Schmiede ein. Und die bleiben da. Nicht immer die selben, aber irgendjemand ist da immer. Die Iorga's, und das ist bekannt, beschützen ihre Liegenschaften nunmal.
      Nicht alle sind hart,
      Die unbeeindruckt erscheinen.
      Es wird zu oft ge*schmunzel*t
      Um nicht zu weinen.
    • Radau in und vor der Schneiderei

      Neu

      Wo?
      Götterfels auf der Lyssa-Hochstraße

      Was?

      Nanu? Da tut sich doch was auf der Lyssa-Hochstraße? Nachdem man den bekannten Blondschopf der kleinen Schneiderin und ihren Mitarbeiter immer mal wieder öfter im Gebäude der Stecknadel ein und aus gehen sehen konnte, hielt dieser Tage sogar mehrfach ein Lasten-Wagen vor dem Gebäude. Kisten und Bündel wurden raus getragen, verladen und abtransportiert. Sogar den großen, ebenfalls blonden, Iorga will man mehrfach beim Gebäude gesehen haben. Erst zieht die Schneiderin aus ihrem Haus aus und nun auch noch von der Lyssa-Hochstraße weg? Haben sich die Iorgas jetzt noch ein Geschäft unter den Nagel gerissen und ihnen gehört bald die ganze Stadt?

      Wer nach fragt, der wird erfahren, dass hier kein Auszug statt findet, sondern wohl eher eine größer angelegte Renovierungsaktion. Sieht man sich das Haus genauer an, kann man noch die Schäden vom Angriff auf Götterfels und Doric-See entdecken, außerdem quietscht das etwas verblasste Schild der Stecknadel noch immer über der Türe. Die Schäden sollen jetzt wohl endlich behoben werden und die Vorarbeiten dafür sind im Gange.


      Wer kann davon gehört, gesehen haben?

      - Nachbarn auf der Lyssa-Hochstraße
      - Kunden der Stecknadel
      - Freunde der Schneider
      Eine Blume verblüht,
      ein Feuer verglüht,
      ein Apfel ist verderblich,
      nur eine Freundschaft ist unsterblich.

    Inhaltsverzeichnis

    1. Anzeige in den Tagesblättern