2. Palast der Finsternis - 1331 AE - Tagesthemen

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    • Neue Kämpfe?

      Jedem von euch steckt der Kampf gegen die Erweckten noch in den Knochen. Diejeniegen die sich einigermaßen bester Gesundheit erfreuen unterstützen die wenigen Heiler bei der Versorgung derer, die nicht soviel Glück hatten.
      Unter anderem, die kleine Golemantin Yvvin. Reglos liegt sie im Lager, ein trauernder Kapuzenkerl schweigend an ihrer Seite. Wie von Alexa berichtet wurde ist ihr Golem Marvin nach dem Kampf verschwunden. Um Yvvin zu helfen ist es laut der Oberfeldpflanze Malvala notwendig den Golem zu finden und zurück zu bringen.
      Eine schwere und gefährliche Aufgabe, heißt es zwar von eurer Anführerin Jorra, dass die Erweckten nicht mehr gesichtet wurden, aber wer weiß ob da nicht doch Verstärkung naht?

      Wesentlich rosiger sind auch die weiteren Aussichten auf eurer geplantes Vorgehen nicht. Gestern wurde es im Versorgungszelt besprochen und hat sicherlich schon die Runde gemacht.
      Die ehernen Wächter, laut Alea gigantische Golems aus flüssigem Metall sollen den Tempel schützen. Sie haben offenbar eine Waffe, "Lyssas Waage". Oder sind sie selbst diese Waffe? Ganz sicher ist sich da nicht einmal die Priesterin, welche euch die Philosophie von Lyssas Waage zwar berichtet, es aber auch gut sein kann, dass diese bei den Kollossen anders umgesetzt wurde als ihr glaubt. Eine Prüfung soll es werden von Körper und Geist und das schon bald.

      Umso wichtiger ist es, dass jeder wieder auf die Beine kommt. Dank der Heiler geht es wohl voran und auch Yvvin soll geholfen werden, indem am heutigen Tage eine Rettungsmission für Marvin entsand wird.
      Umso besser ist es wahrscheinlich, dass zumindest die Rote wieder "auf den Beinen" scheint.
      Nachdem Khepri der Kriegerin gestern aus Mitleid wohl etwas die Glieder gedehnt hatte in ihrem steifen Panzer, schien der Körper zu spüren, dass er noch da war! Mit vereinten Kräften und das heißt bei dem wandelnden Panzer etwas, haben alle mitgeholfen sie auf die Beine zu stellen. Und siehe da, nach Schlachtbrüllen wie es Balthasar selbst nicht besser könnte und der Stütze, machte die Kriegerin ein paar unsichere Schritte. Sie schien danach sehr erleichtert und kampfeswillig. Nach einer kurzen Pause hat sie die halbe Nacht und den gesamten Tag mit üben verbracht und geschworen Marvin zu finden. Die geht wohl mit und wenn sie Leza's Rollstuhl borgt!
    • Von der kleinen Sylvari war die Zeit nach den Kämpfen nur wenig zu sehen gewesen. Mit ihren Rationen wurde sich auf eine etwas erhöhte Stellung der Ruinen zurückgezogen und von dort aus Wache gehalten. Wohl traut man dem Frieden nicht wirklich oder braucht etwas Zeit für sich selbst. Vielleicht aber auch schlicht aus Pflichtgefühl, da von den Verteidigern und Spähern kaum noch wer zur Verfügung steht.

      Den Ernst der Lage hatte man wohl auch begriffen, so wirkte man eher etwas niedergeschlagen und nervte die anderen sogar mal nicht mit unzähligen Fragen zu diversen Themen. Die wenigen Auszeiten die sie sich gönnte verbrachte sie damit etwas am Brunnen zu trinken oder auf ihrem Wachposten an einem Stück Holz herum zu schnitzen.
      Alles kehrt zurück, nichts geht wirklich verloren.
    • Schlechte Nachrichten

      Nach der Rettung des Golems Marvin, die entgegen aller Erwartungen, glimpflich verlief, fiel es der Gruppe zu Yvvin wieder zur Genesung zu bringen. Wie beim ersten Mal, als es einen ähnlichen Zwischenfall gab, versuchten Malvala und Alea zunächst mit allerhand Ritualen und ähnlichen magischen Mitteln die Nekrosen die von Yvvins Leib Besitz ergriffen hatte zu heilen. Doch es gelang nicht. Zu lange waren die schwarzen Flecken schon auf dem Körper der Asura. Zu groß die Auszehrung der Kru-Leiterin, durch den Golem der ihr nur so viel zum Leben ließ, wie sie wirklich benötigte um nicht einzugehen in Grenths Reicht.

      So wurde irgendwann in der Mitte der Nacht eine Entscheidung getroffen. "Wenn alle magischen Wege nichts führen, müssen wir mit der traditionellen Behandlung beginnen." Zunächst wurde nur Maven darüber direkt informiert. Dank der Vorbereitung konnte schnell mit der Behandlung begonnen werden. Alea, die unter der Anleitung von Malvala, und die Exploratorin selbst gingen so feinfühlig vor, wie es möglich war, und nur so drastisch wie notwendig. Trotzdem dauert die Rettung Yvvins viele Stunden.

      Zunächst wird das nekrotische Gewebe Stück für Stück abgetragen. Die fauligen Stellen müssen aus dem Fleisch entfernt werden, bevor sich die Nekrosen noch weiter ausbreiten und innere Organe befallen oder Yvvin einer gefährlichen Sepsis zum Opfer fällt. Immer wieder wird geschnitten, geschaut ob man schon auf gesundes Gewebe getroffen war und zur Not, wenn nicht, weiter geschnitten. Immer wieder wurde dabei aufs genauste Überwacht, zumindest mit den Möglichkeiten, die zur Verfühung standen. Schlussendlich gelang es, den Großteil der Nekrosen zu entfernen.

      In der Mitte der Behandlung jedoch, verließ Malvala den Ort der Operation und ging schweren Schritte aus Maven zu. Einige Worte wurden gewechselt, ein schwerer Blick, dann ging Malvala zurück zur Asura. Viele Stunden vergingen zwischenzeitlich, der Morgen war näher als die Nacht, als Alea und Malvala endlich von der kleinen Asura abließen. Wieder wurde Maven aufgesucht, ein paar Worte gewechselt, während sich die beiden Sylvari ungewöhnlich still zurückzogen um wenigstens einen Moment auszuruhen nach dem Rettungsversuch.

      Yvvin blieb im Heilerzelt. Starke Betäubungs und Schmerzmittel hielten sie in einem gnädigen Schlaf und wer die Asura sieht, der wird bemerken das der Verband an ihrem Bein, nicht groß genug ist, um einen Fuß am Ende des Beines zu beinhalten. Scheinbar konnten Alea und Malvala den Fuß nicht mehr retten. Die ganze weitere Zeit wurde Malvala danach gesehen, wie sie in Regelmäßigem Abstand zur Asura hinüber ging und kontrollierte wie es ihr ging und ob sie noch am Leben war. Dabei wirkte sie immer recht klein. Auch leuchtete sie nicht mehr. Das Orange war für den Moment verblasst.

      Die kommenden Stunden und Tage werden Aufschluss darüber geben müssen ob Yvvins Rettung gelang, oder ob die Asura schon zu schwach war. Viele Probleme lauern noch auf dem Weg der "Genesung". Infektionen, die ob der hygienischen Situation immer wieder hervorbrechen können, die Zustände in der Schlucht im Allgemeinen, das Versorgen von Yvvin mit so dringend benötigten Nährstoffen, ohne die eine Heilung schier unmöglich wirkt. All das wird in den kommenden Tagen darüber entscheiden, wie es weitergeht.


      Wer weiß es zuerst?:

      - Maven
      - Nach und nach auch alle anderen, die die Asura sehen, oder die mit Maven gesprochen haben könnten


      Was gibt es zu tun?:

      - Immer wieder kontrollieren, wie es um Yvvins Vitalfunktionen steht
      - Die Asura, falls sie erwacht, mit dem schlimmsten konfrontieren, auf die schonendste Art und Weise
      - Sicherstellen das sie genug Flüssigkeit bekommt und Nährstoffe
      - Maven ablenken
      - Dem Lager irgendwie Hoffnung schenken, denn das dürfte nach diesem Ausgang jeder brauchen
    • Ritualkunde für Anfänger und Fortgeschrittene

      Wer war noch mal auf die Idee gekommen, die halbe Gruppe ausser Gefecht zu setzen, in dem man sie zur Kraftspende einlud? Im Nachhinein fühlte es sich für einige sicherlich als die dümmste Idee seit langem an, so ausgezehrt und kraftlos, wie mancher erwachen würde.
      Und überhaupt: fand das Ritual mit Malvala mit neben dem Brunnen statt? Warum erwachen Minna, Andra und Maven dann im Lazarett, dick eingepackt in allen verfügbaren Decken und Kissen, die eine diebische Priesterin erlaubnislos aus den Zelten gestohlen hat, sofern sie nicht aus dem einen, oder anderen, wieder hochkant raus geworfen wurde.
      Und dann dieser Hunger!
      Ein Glück das Evan sich erbarmte, aus den noch verfügbaren Vorräten etwas essbares zu zaubern, dass warm und einladend bereit steht, sobald die hungrigen Mäuler wieder erwachen.

      Und der Schelm selbst, der alle erst in diese Lage gebracht hatte? Sitzt in selbstgefälliger Zufriedenheit aus der Schlagreichweite und vergewissert sich, dass auch wirklich _alle_ Ritualteilnehmer wieder aufwachen und rumnölen, bevor sie sich verdrückt.
      Angst vor fliegenden Gegenständen die sie treffen könnten?

      Des Tages über sieht man die Priesterin erstaunlich emsig durch die Ruinen flitzen. Aus dem eigenen Rucksack wird ein angegriffenes Buch zur Lazarettmeute geschmissen, damit sie sich beschäftigen kann.
      "Callimeros dunkle Abgründe". Ein vielversprechender Titel, bis man auf Seite 3 ankommt und sich in einem fürchterlich schnulzigen und drittklassigen Liebesroman wiederfindet, dem es an jeder schreiberischen Raffinesse fehlt.
      Gesund werden und zu Kräften kommen, klingt auf einmal so verlockend, denn die Folter findet zum Mittag ihren Höhepunkt, als Leza tatsächlich ihre Lieblingspassagen daraus vorliest und jeden der nicht weg laufen kann teilhaben lässt an der Grausamkeit beschriebener Sehnsüchte.

      Nachdem auch dieser Akt unendlicher Schadenfreude abgehakt ist und man die Lebensgeister animiert hat, wieder schneller zurück zu kehren ( und sei es nur, um die Priesterin bei der nächsten Gelegenheit von der Klippe zu stürzen, oder im Brunnen zu ertränken), verzieht sie sich auch endlich und widmet sich....Dingen.

      Jene, die ab und an die Fühler nach magischen Aktivitäten ausstrecken, mögen sicherlich spüren, wie die Magierin am Werke ist, seltener sieht man auch optisch die Auswirkungen hiervon, wann immer ein Zeichen seine Vollendung findet und kurz aufglimmt, um dann wieder in Vergessenheit zu geraten...

      Was immer sie da tut: es geschieht mit Eifer, als freue sich da sogar wer auf die kommende Auseinandersetzung mit gefährlichen Entinitäten und Dingen, die einen zerfetzen wollen, weswegen auch Evan noch mal entführt wird, zur Besprechung für das nächste Ritual...
    • Wo die anderen helfen hat sich die dunkle einfach raus gehalten. Keine Hilfe beim Ritual, kein Blut von ihr. Sie hielt sich raus und kümmerte sich da um sich selbst.

      Sie hockt oft am Abgrund in die Tiefen und ließ ein Bein hängen. Sah dabei auch noch leicht herab. Sie schien in Gedanken und ließ jegliche versuche zur Konversation an ihr abschmettern. Wer es doch schafft bekam ein einfaches " Hm" zur Antwort.
      Vermutlich hat das Weib einfach keine Lust mehr wenn man weiß das des auf das Ende zuging. Was sollte man da schon großartig mit Worten und redereien?

      Wenigstens fauchte sie niemanden an und half beim kochen und jagen. Dafür war sie ja genug Gesund.
    • Und während die Priesterin Leute für den guten Zweck außer Gefecht setzt und andere sich in Gedanken verkriechen, scheint die ganze Situation auch an der Detektivin nicht spurlos vorbei zu gehen.

      Zwar hilft sie mit, wo sie kann, und steht auch jedem gerne mit Rat und Tat zur Seite. Aber aufmerksamen Zeitgenossen fällt dabei wohl schnell auf, dass sie längst nicht mehr so ruhig und gefasst ist, wie zu Beginn der Reise oder auch noch, als man in den Tempel-Ruinen ankam. Ein scharfer, bissiger Kommentar hier - davon kann wohl insbesondere Tekki ein Lied singen, während sie mit Alexa den Golem wieder auf Hochglanz poliert - oder Lachen über die dümmsten Sachen dort. Nur um dann im nächsten Moment wieder zu schweigen, gar zu schmollen. Grundlos.

      Die Krönung des Ganzen bildete dann wohl ihre Wachschicht in der vergangenen Nacht - während Leza die eine Hälfte der Gruppe ausknockte, hätte Alexa die andere fast um ihren Schlaf gebracht. Wie immer bei ihrer Wache im Südosten ausharrend und die Gegend beobachtend, fing sie auf einmal an wie am Spieß zu schreien. Keine klaren Worte, einfach nur gebrüllte Laute, aber es hätte wohl gereicht, um vor einem vermeintlichen Angriff zu warnen. Aber sie tat es wohl nur so zum Spaß, wie man später von ihr und von Leza, die zu ihr eilte und sie wieder auf den Boden der Tatsachen holte, erfahren konnte.

      Was geht nur in dem Weib vor? Kann es sein, dass die Emotionen und Gefühle mit ihr durchgehen? Ist es die angespannte Situation und die quälende Ungewissheit vor dem, was wohl noch kommen mag? Wird sie langsam vielleicht sogar wahnsinnig? So genau weiß es wohl niemand, außer sie selbst.
    • Wieder hatte sich Khepri zurück gezogen. Kurz nach dem Gespräch mit Andra, außerhalb des zeltes. Ihre Schale mit Essen soll sie der roten richtig aufgeschwatzt haben. Erst dann wirkte die dunkle zufrieden und düste ab. Zwei stöcker müssen leiden, während sie sich ihren Platz am Abgrund suchte und dort Gedankenverloren die beiden hölzernen Teile zuspitzte.

      Sie wird sie brauchen. Nur wofür?
      Das wird am nächsten Morgen bekannt. Sie schnappt sich die rote und beide gingen den Weg hinab zum ehemaligen Erwecktenlager. Beide haben es sich am Strand gemütlich gemacht. Gar ein kleines Konstrukt aufgebaut. Eigentlich nur ein paar Stöcker worannen nach kurzer Zeit Fische hingen.

      Die beiden Fischen! Mit den speeren von letzter Nacht und die rote stellt sich nichtmal blöd an. Die ist mit Eifer dabei und holt einen Fisch nach dem anderen heraus. Viele kleinere aber auch ein paar große.

      Davon werden gleich ein paar von den beiden verputzt. Als Belohnung für die schwere Arbeit am morgen. Die rote konnte sich soweit mehr satt essen als zuvor. Aber auch die dunkle sitzt dort mit einem dickeren Bauch und gut gefüllt. Das brauchten beide wohl. Die Ruhe, ein wenig Ablenkung und mal wieder einen gefüllten Magen ohne Reue zu zeigen

      Die restlichen Fische bringen beide Weiber mit ins Lager. Damit auch Minna wieder eine kleine Arbeit hat....Fische entschuppen und ausnehmen!
    • Startklar machen!


      In der Tat, könnte man meinen, kaum war sie wieder auf den Beinen, dann ganz die Alte.Verfressen und egoistisch. Dass man sie am Abend nachdem Yvvin erwacht war nur mit hängendem Kopf, Daumen im lockeren Hosenbund und reichlich abwesend wirkend durch's Lager stapfend, dann später sich ein Plätzchen alleine suchen sah, hatte sicherlich nichts zu bedeuten. War eben komisch die Rote, wie üblich.

      Jorra hatte sie aber wohl kurz angehalten. Es sollte bald losgehen, der letzte Kampf. Ob sie deswegen mit Khepri fischen geht und sich stärkt? Geschadet hat es wohl nicht, denn endlich wieder in der Rüstung, aber nunmehr ohne ständig den Helm zu tragen - nun schien es eh egal,nachdem sie alle gesehen hatten - stiefelt sie wie von der Höhlenspinne gebissen durch's Lager und beginnt alles zusammen zu räumen, was nicht niet - und nagelfest ist. Zelte, Kisten, Fässer -alle gefüllt mit soviel Brunnenwasser wie möglich- alles was man an Hilfsmitteln und Ausrüstung hatte, Kanonen und die letzte Munition, einfach alles!
      Es wurde auch jeder dazu angehalten mitzuhelfen. Das Schiff sollte beladen werden, nun nachdem man es repariert hatte. Nicht nur für die Flucht sollte es gebraucht werden, sondern auch für den 'Angriff'. Man plant wohl damit so schnell wie möglich, nachdem der magische Schild verschwunden war, in die Ruine einzudringen und zur 'Quelle' zu gelangen. Die 'einen' Wächter die dort seit Äonen wachen, warten bereits, die anderen welche lange ausgesperrt waren, werden euch folgen.
      Ein Wettrennen gegen die Zeit.

      Wer weiß es zuerst?
      - Eigentlich alle, die wieder kräftig genug sind zum helfen und der Roten über den Weg laufen. Jede Hand wird gebraucht!

      Was gibt es zu tun?
      - Die Verletzten sollen sich vor allem noch weiter erholen und stärken,daher wohl der Fischfang.
      - Ausrüstung an Bord des Luftschiffes bringen und vertäuen
      - nachschauen ob man nicht noch Munition findet für die Kanonen oder anderes, was man vom Luftschiff aus benutzen könnte.
      - Fässer mit Nahrung und Wasser füllen
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      Eine laute Nacht

      Nachdem die meisten nach dem Ereignis in Yll nach einiger Zeit schon wieder das Bewusstsein erlangt hatten und sich auch etwas später daraufhin wieder bewegen konnten sah es bei der ehemaligen weißhaarigen Sahrela anders aus. Die wachte nicht auf und war weiterhin bewusstlos. Irgendwie hat sie es wohl damit, war die nicht schon nach dem letzten Kampf gegen Jokos Erweckte ein paar Tage bewusstlos? Dieses mal jedoch ist es ein wenig anders. Irgendwann mitten in der tiefen stillen Nacht, kann man einen SEHR lauten und schmerzhaften Schrei hören, der durchs ganze Luftschiff geht. Da hatten die Abenteurer endlich mal etwas Ruhe und konnten vielleicht mal wieder ordentlich schlafen, da werden sie durch sowas geweckt! Und einen Augenblick später.. herrscht auch schon wieder totenstille. Falls jemand das beobachten konnte sah er nur wie sie urplötzlich die Augen aufriss, losschrie und im nächsten Moment auch schon wieder bewusstlos wurde und sich dabei kein Stück bewegte, außer eben die Augen zu öffnen. Falls sie jemand dann auch untersuchen würde oder nachsehen ob alles in Ordnung sei.. so würde man nichts besonderes feststellen. Zumindest nichts was da nicht vorher schon war. Ihre roten Haare zum Beispiel, die sie seit dem Sonnenaufgang hatte. Weder hatte sich ihr Zustand verbessert, noch verschlechtert. Kein Fieber, keine anderen Symptome. Einfach nur bewusstlos. Und das blieb sie dann auch wieder.
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      Neben Sahrela war auch das dunkle Weib weiterhin bewusstlos. Nur dass sich bei ihr etwas tut. Die bandagen, die sie um den armen trägt, sind angerissen. Die einen flimmern nur noch immer mal.
      Was zufolge hat dass sich auf dem ganzen Körper Risse bilden. Ähnlich denen trockener Erde. In Zeitlupe geht das ganze voran, wo es sonst nur 10 Minuten dauerte bis sie sich auflöste.
      Noch scheinen die stofffetzen ihrer Aufgabe nachzukommen. Die Frage ist nur...wie lange noch.
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      Nicht nur die Wüste lebt - manchmal kommen sie wieder!



      Spuren über Spuren die so wenig Sinn ergaben. Übereinander, durcheinander und doch in eine gemeinsame Richtung weisend, die in einer Sackgasse endete. Sie war nach der Gruppe bei der Flammendschinnhöhle eingetroffen, doch statt dem gewohnten Bild der lagernden Meute fand sie nur deren Hinterlassenschaften. Spuren und Raptoren. Raptoren ohne Aufsicht, zurück gelassen. Spuren die am Wasser endeten, die ins Ungewisse einer Höhle führten und denen sie nicht weiter folgen konnte, würde sie nicht zu einem verdammten Fisch werden, wie die anderen. Scheinbar. Es gab keinen Zweifel, der Weg ging einzig übers Wasser weiter. Sie hatte die Alternativen geprüft. Ein Boot, das war die einzige Wahrscheinlichkeit die irgend einen Sinn ergab, sollten der Gruppe nicht kollektiv Kiemen und Flossen gewachsen sein. Was hatte sie fort gelockt? Welcher Antrieb war stark genug die wertvollen und teils lieb gewonnenen Tiere sich selbst zu überlassen, irgendwo im Nirgendwo? Vielleicht...und eigentlich nur das - die Hoffnung auf Rückkehr.

      Also wartete sie und suchte. Sammelte die Raptoren ein, die sich in der Nähe des Lagers aufhielten. Folgte den Spuren derer, die sich alleine auf den Weg gemacht hatten und brachte zusammen, was sie finden konnte. Die Wüste war unerbittlich, verwischte Spuren im Handumdrehen und führte einen in die Irre, wenn man nicht achtsam war...und sie war karg. Zu karg um länger dort ausharren zu können, wo sich die Spuren der Gruppe verloren. Einen letzten Tag des Wartens nahm sie sich, um in ein Stück windgegerbtes Holz eine Nachricht zu schnitzen, sollten sie doch den gleichen Weg zurück kommen. Dann brach sie auf. Schlicht war die Notiz, nicht zu viel verratend. Nur zwei Dinge. Den Umriss eines Raptors mit drei Köpfen und ein Wort. Sabra.

      Raptoren waren ausdauernd, sie gehörten in dieses Land, waren perfekt angepasst und sie waren Rudeltiere. Mit einem größeren Pulk durch die Wüste zu ziehen war nicht das Problem. Aber sie hatten Hunger, den Hunger von vielen und die Gegenden in denen sie rasteten waren schnell abgegrast. Oftmals zu schnell. Sie hingegen hatte die Münze für nur einen. Scheiße. Futter und Stallmiete in irgend einer Ortschaft für alle zu bezahlen? Überstieg ihre Mittel. Einzelne zum Wohl aller verkaufen? Wie hätte sie guten Gewissens entscheiden sollen welchen und wem gehörte eigentlich der helle dahinten nochmal? Das einzig Gute. Die Wüste war einsam und sie war still. Zeit in Ruhe nach zu denken und eine Lösung zu finden. Na schön, es gab noch mehr Gutes. Raptoren waren Raubtiere. Wenn es Futter gab, jagten sie es, im Rudelverband erfolgreicher, als eh und je. Egal wie domestiziert sie auch sein mochten, manche Instinkte überdauerten. Martialisch, bestialisch, roh und doch wunderschön. Die Bewegungen der Gruppe, die Hierarchie die sich ganz natürlich entwickelte und in die sie nicht eingriff, die Eleganz mit der sie jagten, die Intelligenz ihrer Struktur. Und sie mittendrin. Teil des Rudels, wenn auch auf Hiro´s Rücken, waren ihre eigenen Beine nicht ausdauernd genug zu leben, wie ein Raptor. Ein Rudel Raptoren, ein Mensch, ein Skritt und die Weiten der Wüste. Die Essenz unabhängiger Freiheit.

      Während ihren Reiseetappen grübelte sie vor sich hin, das konnte sie ja bekanntlich gut. Von Wasserstelle zu Wasserstelle, von Jagdgebiet zu Jagdgebiet. Immer zur Dämmerung, wenn die Hitze nicht so unerbittlich an den Leibern zehrte und den Wasserverbrauch nicht noch zusätzlich in die Höhe schraubte. Was die Raptoren erlegten reichte auch aus, um auch ihren eigenen und Pip´s Hunger mit zu stillen, wenngleich die Kost etwas einseitig war. Für ihren Anteil an der Beute, kümmerte sie sich um die Tiere. Pflegte ihre Klauen und Schuppen, versorgte kleine Blessuren und verteilte Zuneigung wo sie gewünscht wurde. So unterschiedlich die Färbung der Schuppen, so unterschiedlich die Charaktere der großen Echsen. Vom kuschelsüchtigen Kindskopf, bis hin zum distanzierten Fassmichnichtan und sie mochte den einen, wie den anderen. Auf ihre Art waren sie so viel einfacher zu verstehen, als die ganzen humanoiden Völker dieser Welt, die immer nur redeten, redeten und noch mehr redeten und unlogische Dinge ausbrüteten.

      Wo sie auf andere Reisende traf, fragte sie nach Sichtungen ob der verschollenen Expeditionstruppe, doch niemand hatte sie gesehn. Weder Karawanen aus dem Norden, noch solche aus Amnoon hatten irgend eine Kunde. Eine goldene Nase hätte sie längst haben können. Käufer hätte es immer wieder gegeben, aber irgendwie...sie konnte es nicht. Die verdammten Viecher waren ihr mehr ans Herz gewachsen, als sie zugeben mochte.

      Vielleicht lebten sie alle nicht mehr. Ein verdammtes Himmelfahrtskommando, DAS war es doch von Anfang an gewesen! Aye...wahrscheinlich waren sie alle tot. Lagen mit aufgeschlitzten Kehlen und zerschmetterten Knochen in den Bergen, oder am Grund des unterirdischen Flusses. Abgesoffen. Wer weiss, wie der nasse Schlund der Höhle weiter gegangen sein mag. Vielleicht endete der Tunnel in einem Wasserfall der jede Seele in die unendliche Dunkelheit hinab riss. Schaurig. Einerlei. Die Einzigen, die noch einen Bruchteil an Information haben könnten, waren im Amnoon. Die Frau, die sie Helma nannten und der Auftraggeber...vielleicht. Besser, als nichts und Amnoon war der wahrscheinlichste Ort an den mögliche Überlebende dieses idiotischen Auftrages zurückkehren würden... wenn es denn welche gab.

      Im Schatten einer spärlich bewachsenen Oase mitten in der Einöde wartete sie mit den ruhenden Tieren auf den Einzug der Dämmerung. Die Wasserbeutel gefüllt, die Bäuche ebenso. Das Rudel hatte abermals erfolgreich gejagt. Im nächsten Leben würde sie ein Raptor werden, das hatte sie sich fest vorgenommen. Amüsiert grunzte sie über den abstrusen Gedanken und beobachtete einige der Echsen, die um den besten Platz balgten. Wer lange genug Sonne getankt hatte, wollten in den Schatten und umgekehrt. Pip zuckte im Schlaf. Bald würde sie in Richtung Südwesten aufbrechen. Ziel Amnoon. Zurück ins Getümmel und den verdammten Lärm und dann...mal sehn. Etwas essen, das nicht aus Fleisch und Eiweiß bestand. Die verdammten Käfer beschwerten ihr jedesmal Sodbrennen. Früchte wären nicht schlecht. Ein Dutzend Trinknüsse leeren und dann? Vielleicht einfach so weiter leben. War doch eigentlich ganz nett mit den Raptoren.

      *****


      Durch die Wedel der Palme über ihr blinzelnd, genoss sie die noch herrschende, relative Ruhe. Die Augen mit der Hand zusätzlich abschirmend versuchte sie im Zucken von Licht und Schatten des Blattgrüns den Grund des großen Schattens auszumachen. Waren die verdammten Geier hier wirklich so fett und groß, oder zog tatsächlich eines der seltenen Wüstengewitter auf, die mit dicken Regenwolken aufwarteten? Mit verkniffenem Gesicht spähte sie aus ihrem schattigen Lager.

      Was zum Nether...ein Zeppelin? Ein verdammter Zeppelin?! Mitten in der Wüste? Wer wäre denn so bekloppt mit so einem Ding...natürlich! Natürlich. Vielleicht...sie peilte grob die Route des Fluggerätes. Könnte hinkommen, Luftlinie? Mhm. Na vielleicht gab es ja doch noch Wunder. Die flache Sichel der Sonne ertrank langsam am Horizont. Zeit aufzubrechen, allerdings zu Fuß.

      OOC


      Für alle, die genau so an ihren virtuellen Wegbegleitern hängen, wie ich. :)

      Solltet ihr mit dem Luftschiff eher ankommen, als Sabra auf dem Landweg, bestätigt euch sicher das ein oder andere Gerücht von einer Nomadin, die mit einem Rudel Raptoren durch die Wüste zieht, eure Sichtung.

      Die Idee entstand bereits vor einiger Zeit, als die Gruppe an der Flammendschinnhöhle aufbrechen musste und ihre Raptoren nicht mitnehmen konnte. Sabra hätte die Tiere nicht zurück gelassen, auch wenn ich an diesem Abend mit euch hätte live spielen können. Vielleicht war genau das Sabras kleine Aufgabe in diesem Plot. Stimmig für den ewigen Außenseiter und kauzigen Antihelden der sie nun einmal ist. Für mich hätte es so oder geheissen nicht am großartigen Finale dabei sein zu können, wollte ich meinem Grummelbrummelkonzept treu bleiben. Aber warum nicht eine kleine Freude für euch daraus machen? Es war volle Absicht weder OOC etwas dazu zu sagen, noch IC etwas im Forum zu schreiben, ehe ihr auf dem Rückweg seid, damit die Überraschung auch gelingt und ihr den "Verlust" für ein rundes Ambiente der Immersion ins Ploterlebnis einarbeiten konntet.

      Wer jetzt sagt, "ja aber mein Seppel/meine Susi wäre da niemals mitgekommen!" muss sich nicht übergangen fühlen. Nehmt das Angebot an wenn ihr möchtet, oder bleibt bei einer persönlichen Alternative. Sabra hat alle Raptoren gesucht, aber es heisst nicht zwingend, dass sie auch alle (lebend, oder überhaupt) finden konnte. Es steht euch frei. Ebenso ob ihr Sabra, oder zumindest auffällig viele Raptoren (von denen euch der ein oder andre bekannt vor kam?), habt an irgend einer kleinen Oase von oben rasten sehen, als ihr drüber geflogen seid.