Artikel

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Neu

    Worte fielen aus ihrem Mund. Zaghaft, leise und behutsam, aus Angst, sie könnten am Boden zerschellen. Wertvoll schenkte sie ihm diese zum Abschied.
    Ihre Lippen verfingen sich mit den seinen, sie wollten sich nicht von ihm lösen und ihre Besitzerin ebenso wenig.
    Doch sie mussten es, wie so viele Male zuvor.
    Tränen rollten lautlos über ihre Wange, als sie dem Mann mit geschultertem Seesack nachsah.
    Der Mann, der ihr Herz mitnahm, egal wohin er ging. Er verließ sie, wie schon so viele Male zuvor.
    Und sie? Blieb eingehüllt in den Duft seines Rasierwassers und seinem Geschmack auf ihren Lippen zurück.
    Bis sie nach oben zu seinem Schrank ging und sich eines seiner Hemden anzog, um ihm noch länger näher zu sein.
    Grausam war das Gefühl des Vermissens für sie, doch das wusste er nicht. Niemals sagt sie ihm dies. Es begann jedes mal wenn sie ihm an der Tür stehend hinterher sah. Der Koloss verging und zog alle andere Jahreszeiten hinter sich her, mehrmals.
    Jede Nacht griff Renata ins
    [Weiterlesen]
  • Neu

    299158542175211.png

    Man hörte die Regentropfen auf den die Straßen von Götterfels trommeln wie eine seichte Melodie, gemischt mit dem Knattern und Knarren von Kutschen Reifen und das Klackern von Pferdehufen, ergab dies ein Lied dem die meisten Bewohner der Stadt in ihren Häusern zu entkommen versuchten. Hier und da sah man vereinzelte Personen in Regenmänteln und unter Regenschirmen.
    Die Nacht war unheimlich, eine junge Frau im Kleid und in einem roten Regencape war das auffälligste in der Dunkelheit. Schniefen und schluchzen hörte man sie im verbogenen ihrer Kapuze . Sie weinte bitterlich und der Himmel mit ihr. Schwermütig und langsam war ihr Gang, ihr Haupt gesenkt. Man sah ihr an das sie nicht ganz wusste wohin sie will, bis es sie letztendlich an das Haus der befreundeten Bauunternehmer- Zwillinge trieb.

    Verheult wie sie war, kam sie dort an dem dunklen Gebäude an, in dem anscheinend niemand mehr wach war. Trotzdem klopfte sie an der Türe und hoffte inständig das
    [Weiterlesen]
  • Neu





    Es ist nur eine kleine Brise die auf der Haut kitzelt, kaum mehr als der Flügelschlag eines Schmetterlings. In ihm lauert die Witterung salziger Küstenwinde und Gewürze die dazu locken, sich auf die Sinneseindrücke einzulassen, ihnen zu folgen und sie anzunehmen.
    Und man tut es, denn sie versprechen das Gefühl von Heimat, Vertrautheit.
    Daran zweifeln? Nicht ein Stück; noch nie war diese Sicherheit so greifbar, wie in diesem Moment.

    Die zarte Brise schwillt zum kühlenden Windchen an, in dem das leise Wispern von Gebirgen am Ohr kitzelt, kurz bevor die Augen träge geöffnet werden. Ruinen offenbaren sich dem Blick, zum vergessen im Gebirge zurück gelassen.
    Zwischen den Gemäuern an der Spitze des Ortes regt sich diffuser Nebel und fällt in dünnen Schlieren die Felswand hinab, Tropfen für Tropfen, um den Fluss am Fuße zu nähren. Die Sonne steht hoch am Himmel und ist doch zu fern zum blenden, so dass die feinsten Details der Idylle langsam klarer zu erkennen sind.[Weiterlesen]
  • Neu


    Valory liegt auf der bequemen Liege während Estelle neben dieser steht und eine entspannende Atmosphäre schaffen will.
    Die strohblonde Frau gibt ihrer älteren, adoptierten Schwester ein kuscheliges Kissen, welches sie sich unter den Schwarzen Schopf legt.
    Bei dem Anblick der Beiden bemerkt man schnell – Unterschiedlicher können sie nicht sein.

    „Bleib so ruhig liegen und entspann dich.‘‘ spricht Estelle in einer ruhigen Stimmfarbe in den gedämmten Raum.
    Valory schließt die Augen und versucht dabei, so gut es geht, ernst zu bleiben.
    Ein kleines Grinsen kann sie sich aber nicht verkneifen, denn sie findet den ganzen Kram albern, für den sich Estelle interessiert!

    „Entspannen.‘‘ murmelt Estelle, die im frühen Jugendalter ist zur ihrer zwei Jahre älteren Schwester.
    Dann holt die junge Dame noch eine beruhigend riechende Salbe, die sie im Bereich des rechten Knies fleißig einmassiert, bis sie vorsichtig immer mehr Druck aufbaut.

    „Spürst du, wie der Muskel sich entspannt?“ fragt
    [Weiterlesen]

Blogs

  • Benutzer online 35

    4 Mitglieder (davon 2 unsichtbar) und 31 Besucher - Rekord: 88 Benutzer ()

    Legende:

    • Administratoren
    • Mod-Leitung
    • Moderatoren
  • Statistik

    256 Autoren - 2.571 Artikel (2,72 Artikel pro Tag) - 8.689 Kommentare