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    Kapitel 3: Sterne



    Unmöglich ist etwas nur, wenn wir nicht lange genug nach einer Lösung suchen und nicht flexibel genug sind auf Alternativen auszuweichen.


    Auf den ersten Blick scheint sehr viel unmöglich, aber mit dem fortlaufenden Studium erkennt man, dass die Lösung oft gar nicht so fern liegt, wie man am Anfang meint. Zumeist ist die Lösung eines Problems auf magischer Ebene etwas sehr naheliegendes und in vielen Fällen gibt es zu dem einen Weg, der einem am Anfang vorschwebte eine Alternative, die sehr viel leichter umzusetzen ist.

    Trotzdem darf ein Magier keinesfalls vergessen, dass nur weil etwas naheliegt, es nicht die beste Option sein muss. Offen für Alternativen sein bedeutet nicht, dass man aufhören muss, das eigentliche Ziel zu verfolgen und etwas scheinbar unmögliches in Angriff zu nehmen, es heißt nur, dass man sich nicht auf eine einzige Lösung versteifen sollte, wenn mehrere möglich wären.


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    Vorsichtig beugt sich die hellhäutige Junge Frau über das Flussufer und nahm eine Hand voll des klaren Flusswassers. Die Kühle im Gesicht war willkommen und entfernte den Staub der letzten Nacht von Ihrem Antlitz.

    "Na...gut geschlafen?" tönte es hinter Iduna in einer Alt-Stimme.

    Sie wischte sich das restliche Wasser aus dem Gesicht und schaute der Elonierin Mitte Dreißig in die Augen.

    "Ja... zumindest Besser als die letzten Nächte. Wusste ja gar nicht, dass die hiesige Fauna hier so einen Lärm Nachts veranstaltet."

    "Das ist noch gar nichts. Warte erst einmal auf die Regenzeit. Wenn der Elon, dann wieder mehr Wasser führt, beginnt das Spektakel erst"

    Iduna starrte Alma ungläubig an und ließ diese Information erst mal sacken.

    "Und Du möchtest tatsächlich hinter die Knochenwand?"

    Ihr Blick wanderte zu dem Kalkweißen mit Knochenstrukturen verzierten Wall in der Ferne.


    "Ich hörte, dort drüben soll es eine interessante Vegetation geben. Unter dem Aspekt, dass dort der Untot[Weiterlesen]
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    „Also das war so.“ kurz holte sie Luft. „Es war völlig überraschend, Kresilas hatte mich gerade noch mit einer Weintraube gefüttert als sein Bruder plötzlich aufstand und unter dem Tisch seinen Violinenkasten hervorzog. Ich hab gar nicht mitbekommen wie die beiden den ins Haus geschmuggelt haben, so nervös war ich wegen unserer Hochzeit. Er holte seine Violine aus dem Kasten und kündigt den Hochzeitstanz an. Du glaubst gar nicht wie überrascht ich war, damit hatte ich nicht gerechnet. Nicht von Gervais. Kresilas forderte mich mit einem Kuss zu diesem, zu unserem Hochzeitstanz auf. Und ich sag dir diese Melodie eroberte nicht nur meine Füße und meinen Körper sie schoss in mein Herz und in meinen Kopf. Völlig sprachlos tanzte ich mit meinem Mann. Oh Gott er ist nun endlich mein Mann.“kurz war sie in ihren Gedanken verloren doch dann schüttelt sich Rosali.“Ich schweife ab entschuldige. Ich tanzte also mit ihm zu diesem unglaublichen Violinenspiel von Gervais und ich… [Weiterlesen]
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    Wann hatte der Wanderer das letzte mal seine Augen geschlossen?
    Er weiß es nicht mehr. Manchmal fallen ihm die Augen zu, wenn die körperliche Erschöpfung endlich seine innere Unruhe und Rastlosigkeit besiegt. Aber wann hatte er das letzte Mal bewusst seine Augenlider sinken lassen und sich aus freien Stücken der Finsternis gestellt?
    Er weiß es nicht mehr. In seiner Jugend, gewiss, aber wie weit liegt das schon zurück? Die Wahrnehmung von Zeit ist ihm sowieso längst entglitten.

    Nun sitzt er hier, auf der uralten Holzbank meilenweit entfernt von menschlichem Leben, und erfährt das, was er schon fast wieder vergessen hat.

    Dabei erinnert er sich unweigerlich an ein lang vergangenes Gespräch mit seinem Großvater Merlin. Sie hatten sich über Sinneswahrnehmungen unterhalten. Er hatte ihm erklärt, dass das Sehen der wichtigste Sinn des Menschen sei. Das Auge sei unser schärfstes Sinnesorgan, darauf verließen wir uns am meisten. Damals hatte er seinem Großvater widersprochen. Ihm sei… [Weiterlesen]

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