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    Die Stimme, welche nun an ihn gerichtet war, klang nicht wirklich bedrohlich: "Guten Abend mein Herr, ich muss sie bitten mir zu folgen, hinter der Bühne hat niemand etwas verloren." Milans Antwort klang entspannt: "Natürlich, wobei ich es begrüßen würde auf dem gleichen Weg hinaus zu gehen, auf dem ich gekommen bin." Galant stieß er sich von der Wand ab, richtete den Anzug und besah sich die Person, die ihn von seinem ausgewähltem Platz verscheuchen wollte. Auch die Hauptdarstellerin auf der Bühne wurde einen kurzen Augenblick gemustert.

    Vor ihm stand einer der Wachmänner, ein blonder Hüne mit blauen Augen der etwa um die dreißig Jahre alt ist. Im dem schwummrigen Licht hätte er genauso der Bruder von Milan sein können. Auf der Bühne hingegen stand die Frau, die ihm den Kopf verdreht hatte. Viel zu lange hatte er sich dieser Liaison hingegeben, ohne Aussicht auf eine Verbindung in der Öffentlichkeit, ohne Verpflichtungen und ohne Zukunft.

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    Abschied / (Danador's Sicht)

    5. Zephyr, 1334 n.E.


    „Ob sie heute verreist?“, überlegend wandte sich Danador durch die Hütte. Es mochte früher Morgen sein und die Sonne grüsste, doch der Rudelmeister und sein Lehrling waren längst munter sowie frisch am Werk. Er kümmerte sich drinnen um die Kontrollierung und Planung, während Madoine draussen die Hunde versorgte. Als er sich zum Futtersack herabbeugte, schoss ihm mit mildem Lächeln die Stimme des Sprösslings durch den Kopf: „Ich werde mich vor meiner Abreise ganz sicher von Feris verabschieden!“ Dabei hatte sie ihn aus ernsten, blauglöckchenfarbenen Augen angeblickt. Ein Ernst, der sehr selten durch ihre Seelenspiegel flitzte, meist auch schnell erlosch, wenn sie mit der Sonne um die Wette schien. Ein kurzes Klopfen liess den grünblättrigen Kopf herumfahren. Wenn man vom Wirbelwind spricht, da tauchte er auch schon auf. Er trat hinaus, als er die Sprösslingsdame vor sich sah, musste er warm lächeln. Ihre Gefühlsaura flirrte nur[Weiterlesen]
  • Ich höre in letzter Zeit viele Hörbücher und bekam einfach mal wieder Lust zu schreiben. Ob es nun gut ist, oder nicht. Der erste Teil einer Hintergrundgeschichte. Ich hab das jetzt in knappen 30 Minuten hingekritzelt. Daher verzeiht Grammatik, Rechtschreibung und CO. Viel Spaß beim lesen!
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    Der Weg - Ascalon I

    Dexter's Schritte knirschen leise auf dem sandigen Boden unter welchem fester Stein liegt. An den Wänden der alten Ruine hallt das Geräusch noch etwas nach, ehe es tief in den abgerissenen, verfallenen Gemäuern erlischt. Es ist später Nachmittag und obwohl es noch relativ hell ist, werfen die alten Gemäuer bereits lange, dunkle Schatten. Dexter, groß, kräftig, Wächter und ehemaliger Soldat, war nie dafür bekannt Angst zu haben. Doch auf dem Weg, den er gerade geht, da hat er welche. Er wünschte sich, dass er hier nicht alleine gehen müsste. Dass er
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  • Die Kämpferin

    RP-Mitschnitt von @Annabelle E., @Amnesyas und mir. <3


    Shafir Kharash war ein Sammler. Er sammelte Menschen, schöne talentierte Menschen. Davon hatte er bereits einige unter dem Sternendach des Ya Ajvar vereint: Da waren die beiden Artisten, Yarzar und Edgar, die das Element des Feuers beherrschten; Hazel, die Spielerin, die sich weigerte seine goldenen Schuhe zu tragen und die jede Münze für die Zukunft ihres Sohnes wegsparte, und dann war da Sanura, die Kämpferin für die Arena.

    Hazel begleitete den Inhaber durch die Räumlichkeiten, Shafir wollte ihr einen Bereich des Casinos zeigen, den sie noch nicht gesehen hatte. Die gute Frau trug heute ein Kleid in Sandfarben, bestickt mit wilden Rosen. Ihre Haare waren über die Schulter geflochten und um den Hals hing eine lange Kette, deren Ende aber in den Ausschnitt gerutscht war. Obwohl Hazel in ihrer Erscheinung recht unschuldig wirkte, zeigten Augen und Mimik genau das Gegenteil, aufmerksam und wach, voller
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  • Trotz und Trost

    Das Zimmer war so winzig, dass ein vernünftig großer Mensch nicht aufrecht hätte stehen können. Ein schmaler Schreibtisch, ein schmales Bett, ein Bücherregal und eine Kommode. Mehr passte nicht in ihre kleine, sichere Zuflucht.
    Die Wände waren weiß getüncht, keine aufwändige Tapete, dafür Zeichnungen von allen möglichen Dingen, Tieren, Sagengestalten, gedeckten Tafeln, ferne Orte…eigentlich alles, was sie irgendwo hatte ergattern können. Zeichnungen, die nicht bestellt worden waren. Zeichnungen von Freunden, von Fremden.

    Sieschloss die Türe, drehte den Schlüssel im Schloss, so oft bis er sich nicht mehr weiter drehen ließ. Bis es zu Ende war. Dann ließ sie sich auf dem flauschigen Teppich nieder und zog die Schuhe von den Füßen. Blasen hatte sie… von der ganzen Schinderei. Und Kratzer. Kratzer bis über die Handballen und die Handgelenke.

    Und voraussichtlich… war sie dreckig bis zum geht nicht mehr. Die Hände fuhren durch die verklebten Haarsträhnen und blieben… [Weiterlesen]

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