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    Ergreif meine Hand. Du kannst es nicht.

    Dein Blick. Er war schon früher unmöglich.

    Erinnerst du dich an vergangene Abende? Es geht nicht mehr.

    Ich kann seit dem Anfang keine Ruhe finden.

    Obwohl ich am Ende die Ruhe selbst bin.

    Ich möchte, dass dies ein Traum bleibt.

    Aber ich glaube nicht, dass ich einschlafen kann.

    Ich denke an dich.


    Sacht lehnte sie sich mit ihren Gedanken zurück. Ein schiefer Ton erklang. Sie nickte, verstand das Musikinstrument in ihrem Rücken.
    Sie war ebenso verstimmt, genauso wie das Klavier.
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    Seine rechte Gesichtshälfte war taub, als er aufwachte. Taub vor Kälte.
    Der kindliche Körper ließ sich nur sehr langsam bewegen. Die steifen Muskeln reagierten träge und verspätet, als Misha die Hände unter sich durch den Schnee zog um sich aufzustützen. Es war kalt. Der grelle Schnee unter ihm, der durch das fleckige Sonnenlicht, welches seinen Weg durch die Baumwipfel fand, angestrahlt wurde, tat ihm in den Augen weh, sodass er sie nochmal zukniff und sich dabei langsam auf den Unterschenkeln sitzend aufrichtete.
    Seine linke Schläfe pochte. Und die dunklen Flecken im Schnee verrieten ihn, dass er verwundet sein musste. Doch er spürte außer dem Trommeln in der linken Schläfe keinen Schmerz. Nicht mal Angst oder Panik verspürte das Nornkind, wie es mitten in einem verschneiten, einsamen Wald irgendwo in den Zittergipfeln saß.
    Misha stand auf und seine klaren blauen Augen erfassten die Umgebung. Seine verschrammten Arme griffen zu seinen Schultern und zogen den alt wirkenden Umhang
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    Die Feder kratzte über das Pergament mäßiger Güte und unterschrieb von schlanken Fingern geführt den Brief mit dunkler Tinte und dem Herzblut einer jungen Frau, die Worte liebt. Es ist schön zu sprechen, schön zu erzählen und schön sich über Silben zu freuen, wenn sie die Gelegenheit dazu geben. Es ist schön gemeinsam zu lachen und zu träumen, zu albern und zu flüstern. Auch so manches heiseres Raunen war ihr nun nicht mehr fremd von einer Männerstimme her rührend, die dabei ihren Namen sagte. Eine lange Zeit war dort nur eine, der sie alles anvertraute, seit sie zur Anwärterin geweiht worden war. Dann kam eine andere, als die Schreiberin dieser Zeilen sich anschickte eine erwachsene Frau zu werden und log, ließ sie alleine. Dann, auf ein mal waren da so viele, als die erste und wichtigste Freundin bis dahin gehen musste und Götterfels die Mandelaugen mit Neuigkeiten zuhauf empfing. Die wahre Freundin, zweite Mutter und ihr Vorbild ging für immer. Die wahre neue
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    Mitternachtswalzer

    Celia Caldwell schwitzte. Entgegen landläufiger Meinungen ging es in Ballsälen weniger romantisch zauberhaft zu, als vielmehr laut und stickig. Der ausgelassenen Freude auf der Tanzfläche tat das keinen Abbruch, doch hier am Rand der Mauerblümchen, zu denen auch Celia sich zählen lassen musste, wollte sie nicht recht ankommen. Die Tanzkarte, die an ihrem Handgelenk baumelte, war leer, dabei hatte ihre Mutter ihr glaubhaft versichert, dass sie heute besonders adrett gekleidet war. Celia glaubte ihr. Heather hatte ein Händchen für Mode, aber an einem Körper wie dem ihren, der überall mit einem gewissen 'Zuviel' aufwartete, wirkte auch die kostbarste Seide unvorteilhaft und plump. Cressida Stones hatte noch ganz andere, viel hässlichere Umschreibungen dafür gefunden und Celia hätte schwören können, dass sie gerade ganz besonders oft an ihrer Nase vorbei tanzte.
    Celia reichte es. Am Rande der Tanzfläche zu versauern frustrierte sie so sehr, dass sie Hunger bekam.
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    Rasselnd dreht sich der Schlüssel im Schloss bevor eine elfenhaft wirkende Frau mit schwarz glänzenden Haar das Haus betritt das sich hinter der Tür verbirgt. Ruhig liegt der Raum in der Morgensonne die sich in dem kleinen Spektrum bricht, welches in ihrem Fenster hängt. In alter Gewohnheit fährt sie sich mit der rechten Hand durchs Haar, das zu einem Zopf gebändigt ist. Auf dem Rock ihres smaragdgrünen Kleides schimmern die silberbestickten Schmetterlinge in der Sonne, als sie die hohen Schuhe von ihren Füßen streift. Das Kleid ist so eng geschnitten das es all ihrer weiblichen Rundungen preisgibt, ganz wie eine zweite Haut. Ihre smaragdgrünen Augen und ihr von unzähligen Sommersprossen geziertes Gesicht verfangen sich einen Moment im Spiegelbild ihres altelonischen goldenen Spiegels an der Wand ihr gegenüber. Im vorbeigehen löst sie ihren Zopf aus welchem sogleich ein violettfarbener Schmetterling erscheint und seine Flügel zum Flug ausbreitet. Ganz so als wäre er… [Weiterlesen]

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