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  • Neu

    Havar atmete tief ein.
    Der Rauch kroch kratzig den Hals hinab und füllte die Lunge erst mit Hitze und einem anschließenden Stechen. Er unterdrückte den Impuls zu husten, hielt stattdessen die Luft an. Durch die Nasenlöcher atmete er anschließend aus. Das Rauch-Atem-Gemisch bahnte sich einen neuen Weg durch die Barthaare hinab und kurz wirkte es als würde das Gesicht des Norns im Nebel verschwinden. Dieser Anblick ließ die Norn ihm gegenüberliegend lächeln. Ihr Körper war einzigst bedeckt mit dem Fell einiger Bären. Das helle Haar des Weibes wurde eins mit denen der Felldecke, erschuf die Illusion eines mächtigen Eisbären . Flüchtig schauderte es den Wolf, ganz so als läge ihm gegenüber die größte Trophäe welche es zu erlegen galt. Das Weib löste den Blick vom rauchenden Wolf der erneut, mit gefolgtem Schmatzen von der Pfeife gezogen hatte. "Wollen wir dann?" Ihre Stimme klang fern in den Ohren Havars. Suchend flimmerte sein Blick durch die Hütte und auf das Lager… [Weiterlesen]
  • Für den Smutje - Auf dass er trotzdem ein wundervoll besorgter, kleiner „Onkel“ bleibt und der Schock nicht zu groß war.


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    Die Schritte führten sie hinaus aus dem Gabel und Kelle, den Pfad entlang zum Strand. Während das Mädchen mit der Holzpuppe in der Hand das neue grüne Kleid ausführte, stapfte der Junge ohne Schuhe durch den Sand. Die Schuhe hatte er seiner Ma mitgegeben. Hier würde er keine brauchen, hatte er befunden. An der Seite des rotgelockten Mädchens lief der Smutje des G&K. Er plapperte munter vor sich her und stieß damit nicht gänzlich auf taube Ohren. „Treffen dann auch noch Joy. Sie ist die Lütte von Lavena, dem Kapitän und außerdem die Luftschiffkapitänsprinz...“ „WOAH! SÒLA GUCK!“
    Der Smutje wurde unterbrochen. „Sóla, des is‘ des Meer!“ Jonne rannte los, bis an das Wasser und ließ sich die kleinen Wellen um die Füße spülen. Einen Augenblick später stand Sóla hinter ihm und noch einen Augenblick später kam der Smutje
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  • Schauspielerei

    Sie vermochte es einfach nicht, der Musik zu lauschen oder zumindest hingerissen drein zu blicken, so viel Mühe der Pianist sich auch gab.
    Wenigstens war es eine private Soiree und kein offizieller Anlass. Ein weiteres Mal strich sie den schweren Brokat des Kleides zurecht und holte tief Luft. Der letzte Blick auf die Taschenuhr konnte erst wenige Minuten her sein, aber dennoch kam es ihr wie eine Ewigkeit vor.

    "Ach?“
    Wie spöttisch schon der Anfang geklungen hatte. Ärgerlich biss die Baroness sich auf die Unterlippe. Wie kam er eigentlich darauf, so mit ihr zu sprechen? Sie war eine Dame der gehobenen Gesellschaft! Und das hatte sie sich selbst erarbeitet, sie hatte sich an diese Position gekämpft, hatte sich nicht auf ihrem Titel ausgeruht! Nein, er hatte kein Recht sie so verächtlich anzusprechen und die Boshaftigkeit zu haben, sie wie eine dumme Göre zu behandeln, die nichts von der Welt wusste!

    „Es funktioniert nicht zwischen jemandem, der den Charakter des[Weiterlesen]
  • Er neigte sich hinab.
    Der Blick, selbst noch müde und von letzten Traum immernoch leicht verklärt, gerichtet auf den Jungen vor sich.
    Klein die Hände. Finger welche sich strecken und wieder schließen, ebenso klein. Und doch halten sie die ganze Welt. Seine Welt. Ein Lächeln auf den Lippen. Erzeugt von Glück. Dankbarkeit. Wünschen. Hoffnung. Zu viel Liebe für ein einziges Kinderbett. Der Blick des Löwensteiners gleitet gen Seite, als es an seinem Hosenbein zuppelt. Wilde, dunkle Locken. Strahlende Kinderaugen. Leises Gähnen. Rosalie auf den Arm genommen betrachten Luc und die nun große Schwester die kleine Welt vor sich im Bettchen.
    Es interessiert ihn nicht. Die Dürre. Die Sorgen Fremder. Früher war das anders. Doch nun war nur noch das wichtig was in seiner Reichweite war. Andre, Rosalie und Arla. Er hatte früher viel gegeben, fast sein Leben gar und bekam nun so viel Leben zurück. Andre schnaufte im Bettchen aus und lies Rosalie mit dieser Geste leise kichern.
    Wer sollte ihm… [Weiterlesen]
  • Hier noch einmal der Text auf Wunsch vom Lied, welches das erste Ministeriums-Orchester vorgetragen hat.


    Götterfels

    Unsr'e große Stadt am göttlichen Meer,
    auf hohem Felsen thront.
    Das Herz es zieht uns stets zu ihr her,
    ganz gleich wo es auch wohnt.


    Über den Zinnen, der Himmel so hoch,
    die Täler am Fuße weit.
    Erschüttert, gelitten und doch steht sie noch,
    wider vergangenem Leid.


    Refrain:
    Und wenn am Fenster Veilchen blühn'
    die Sonne in die Straßen scheint.
    Dann weiß ich sie wird nie vergehn,
    so lang wir stehen vereint.


    Unsere große Stadt, das göttliche Rad,
    aus Hoffnung einst gebor'n.
    Manch ein mal an verregnetem Tag,
    fühlt ich mich auch verlor'n.


    Dann blicke ich zu den Gärten empor,
    auf hohen Mauern gedeih'n.
    Die Krone von Kryta flüstert mir ins Ohr,
    wirst nie alleine sein.


    Refrain:
    Und wenn am Fenster Rosen blühn'
    die Sonne in die Straßen scheint.
    Dann weiß ich sie wird nie vergehn,
    so lang wir stehen vereint.


    Und wenn einst der Zinnen Schatten tief
    fallen auf unser
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