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    Gahan war sich mittlerweile garnicht mehr sicher, wie lange er schon unterwegs war. Eine Woche? Vielleicht zwei? Oder ist doch schon ein Monat ins Land gezogen? Er wusste es nicht. Doch war dies auch nicht von Bedeutung, so hatte er eh nicht vor in nächster Zeit nach Hoelbrak zurück zu kehren. Gahan hatte nichts was ihn dort hielt, weder Familie noch besonders viele Freunde. Selbst die Geister hatten ihm noch nie sonderliche Aufmerksamkeit geschenkt, so hatte er nie das Glück, wie die meisten seines Volkes von einem der Geister im Traum besucht worden zu sein. Er war gerade mal Anfang Zwanzig und so war er noch nie alleine so lang und so weit von Zuhause entfernt, doch dieses Gefühl, welches er seit nun einiger Zeit in sich hatte, verließ ihn nicht. Es tauchte ständig in seinen Träumen auf und plagte seine Gedanken bei Tag. Der Jungnorn wusste nicht was es zu bedeuten hatte, doch irgendwas in seinem Inneren sagte ihm, dass er die Antwort in welcher Form auch immer, im Norden finden[Weiterlesen]
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    Prolog:
    Diarmai hatte die anspruchsvolle, ehrenwerte und gar heldenhafte Aufgabe, Wollgarta Mährena Scherina von der Weide, welche sich später als Wollburga entpuppte, sicher zur nächsten Siedlung zu führen. Eine Aufgabe, die unsere Heldin -natürlich- mit Bravour meisterte und die in einem übersprudelnd glücklichen und mit vielen 'Mäh's begleiteten Wiedersehen zwischen Wolli und ihren Wollieltern endete.

    Na, wenn das mal kein Lied wert ist!


    Ein Lied für und über Wolli, das Schaf
    - full version -

    ((Melodie: Danke für diesen guten Morgen))


    Wolli
    Du bist ein tolles Schafi
    Wolli
    Ein jeder hat dich gern
    Wolli
    Du gibst uns Milch und Spaßi und du lässt dich scher'n!


    Wolli
    Du frisst gern Gras und Kekse
    Wolli
    Und auch mein Mäntelein
    Wolli
    Wie kann ein kleines Schaf nur so verfressen sein?


    Wolli
    Du hattest Angst vorm Feuer
    Wolli
    Still stehen bliebst'e nich
    Wolli
    Dein Heim, das ist weit weg doch dafür hast' nu mich!


    Wolli
    Ich bringe dich nach Hause
    Wolli
    Zur der Familie dein
    Wolli
    Da
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  • Neu

    Liebe Liese!

    Heute sind einige Leute zu uns gekommen um nach dem Rechten zu sehen, und sie sagten ich kann einen Brief mitgeben nach Hause, daher schreibe ich dir schon wieder!

    Hast du meinen ersten Brief erhalten?
    Auf dem Sommerfest habe ich Marena und Sheryna gesprochen, und beide erzählten von der Reise in die Zentaurenlande, in denen es gerade wegen dem schlimmen Wetter besonders schlecht aussieht. Ganz kurzfristig habe ich mich entschieden mitzureisen, und da die Kutsche noch am selben Abend ging musste ich schnell packen. Ich habe dir natürlich einen Brief geschrieben, aber so spät Nachts und auf die Schnelle habe ich keinen Boten gefunden und habe ihn daher einem Mann in der Lampe gegeben, der sagte, er würde den Brief gegen ein paar Münzen für mich abgeben bei dir.

    Gestern am frühen Abend kam ein Sturm auf hier im Hinterland und viele Blitze sind eingeschlagen – Manche leider in Bäume, die dann begannen zu brennen. Aber wir waren ja viele Hilfskräfte, und alle zusammen[Weiterlesen]
  • In the eye of a hurricane
    There is quiet
    For just a moment
    A yellow sky

    Es ist ruhig draußen, als sie aus dem Fenster schaut. Dunkel ist es auch. Nur das Zimmer wird von einigen Kerzen erhellt, die in Schalen auf den Kommoden und dem Beistelltisch stehen. Dazu das Flackern eines Kaminfeuers an der Wand hinter ihr.
    Wie lange sitzt sie da jetzt schon? Vermutlich zu lange, aber die Papierstapel auf dem Schreibtisch verlangen nach Aufmerksamkeit. Aufmerksamkeit, das war es auch, was Vince wollte, bis er schließlich aufgegeben hat und sich ins Bett gelegt hat. „Nur noch die paar Rechnungen“, hatte sie zu ihm gesagt. Und aus den paar Rechnungen wurden noch ein paar mehr, dazu das Beantworten von zusätzlicher Post und eine Übersicht über das Sortiment.
    Nun liegt er da friedlich zwischen den Fellen und Decken auf dem Bauch, die Arme und Beine neben ihm bequem angewinkelt. Er ist schon länger eingeschlafen, sie kann sehen, wie er ruhig atmet und seine Haare ihm ins Gesicht gefallen sind. Sie… [Weiterlesen]
  • Aiven war gerade sieben Jahre alt als das jüngste und damit auch letzte Familienmitglied zur Welt kam. Sie hatte es sehr eilig das Licht der Welt zu erblicken, ihre schützende Hülle im Leib der Mutter zu verlassen und das Abenteuer des Lebens zu beginnen. Vier Wochen vor ihrer errechneten Zeit zwang sie ihre Mutter, mitten bei einem Picknick mit der Familie auf den weiten Feldern Gendarrans, in die Knie und forderte ihre sofortige Geburt. Es war keine Zeit mehr um zum Landsitz zurück zu kehren, viel zu gefährlich in diesem Zustand. Die anderen Söhne, zwei und fünf zu jenem Zeitpunkt, tollten in den Wiesen während der Vater und Aiven der kleinen Seline nun zwangsläufig auf die Welt helfen mussten. Aiven konnte sich noch gut daran erinnern wie er seine kleine Schwester, in den ersten Sekunden ihres Lebens, in den Armen barg während der Vater seine Frau aufhob um sie in Richtung Anwesen zu tragen. Eingewickelt in ein Tuch und seine dünne Jacke um sie vor dem zugigen Wind zu… [Weiterlesen]

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