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    Einleitung:

    Ich wurde nach meiner Predigt gefragt von jemandem, der nicht anwesend sein konnte und da dachte ich mir, ich könnte sie ja einfach mal hier rein schmeißen. Ich bin nicht unbedingt die große Predigtschreiberin, man möge mir verzeihen. :D


    Ich möchte heute über Sichtweisen sprechen und hierfür ein kleines Sinnbild verwenden, welches da lautet:

    Wenn man in einem Haus wohnt, in dem die Scheiben schmutzig sind, und hinaus sieht, dann meint man, die Welt draußen ist so schmutzig, dabei ist sie es gar nicht. Und wenn man von draußen in das Haus sieht, dann denkt man, es ist Innen ganz schmutzig, aber das stimmt auch nicht. Es sind immer nur die Fenster, die schmutzig sind.

    Nun könnte man sagen, damit ein jeder das klare Bild vor Augen hat, reicht ein Lappen, Seife und ein Eimer Wasser.

    Wie aber reinigen wir unser Herzfenster?

    Diese Frage habe ich zuletzt im Götterunterricht in einem Waisenhaus im Tal gestellt und die kindliche Antwort darauf war: -Mit Tränen.
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    Liebe die
    mich überrennt
    Liebe die
    hell brennt.
    Liebe die
    mich stemmt.
    Sehnsucht die erobert.

    Liebe die
    mich hascht.
    Liebe die
    völlig überrascht.
    Liebe die
    an mir nascht.
    Sehnsucht die lodert.

    Liebe die
    mich beglückt.
    Liebe die
    verzückt.
    Liebe die
    mich schmückt.
    Sehnsucht die gefällt.

    Liebe die
    mich antreibt,
    Liebe die
    einfach bleibt.
    Liebe die
    ganz einverleibt.
    Sehnsucht die erhält. [Weiterlesen]
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    Verschneit war der Pfad, dem sie schon seit Tagen gen Norden folgt. Fern war das Ziel, welches Fraja auserkoren hatte. Es muss nun schon eine Woche vergangen sein, als sie von Hoelbrak aus aufgebrochen war, um sich auf den Weg in ihre alte Heimat zu machen. Sie war noch ein Mädchen, fünfzehn Winter jung, als sie ihre Heimat verließ und eben jenen Pfad nutzte um zweiter gen Süden zu wandern, bis sie in Hoelbrak ihr neues Zuhause fand. Bei Karur, ihrem Lehrmeister der ihren weiteren Lebensweg als Rabenschamanin an dort begleitete.

    Nun ist sie vierzig Winter alt und der Pfad kam ihr selbst nach 25 verstrichenen Jahren immer noch vertraut vor, fast als hätte sie ihn jeden Tag beschritten. Verschneit war jener seit jeher und der Schnee knarzte unter jedem ihrer Schritte, drückte den Stiefelabdruck in jenes Weiß. Der herabfallende Schnee umspielte nur sanft ihr Gesicht. Die Flocken kamen einem streicheln gleich, immer wenn sie ihre Haut berührten. Das machte für Fraja den Weg nur… [Weiterlesen]
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    Liebe Sylvanna,

    auch wenn ich nicht weiß ob diese Briefe dich jemals in Elona erreichen, so will ich dir dennoch schreiben. Deine Pflichten haben dich so weit von mir weggetrieben das ich das Gefühl habe ein Teil von mir verloren zu haben. Du hast deine Pflicht und ich hab die meine, wir beide sind diese mit einem Versprechen eingegangen vorrangig immer an unseren Dienst zu denken.

    Ich habe meine Pflicht als Seraph für ein paar Wochen ausgesetzt um anderen Dingen zu Folgen, einer anderen Pflicht der ich ebenso nachgehen muss und von der ich dir bisher niemals etwas sagen durfte und konnte. Doch so weit auseinander, kann ich dir die Wahrheit sagen, irgendwann, nur nicht in diesem Brief.

    Meine Pflicht führt mich abermals aus der Stadt in den Maguuma-Dschungel. Ich weiß nicht was uns dort erwarten wird und ob wir auf uns allein gestellt sein werden. Man hörte schreckliche Dinge von dort. Aber am Ende bin ich sicher das alle wohlbehalten zurück kommen. Selbst Ayleen ist dabei, jene… [Weiterlesen]

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