Artikel 2.267

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    Man hörte die Regentropfen auf den die Straßen von Götterfels trommeln wie eine seichte Melodie, gemischt mit dem Knattern und Knarren von Kutschen Reifen und das Klackern von Pferdehufen, ergab dies ein Lied dem die meisten Bewohner der Stadt in ihren Häusern zu entkommen versuchten. Hier und da sah man vereinzelte Personen in Regenmänteln und unter Regenschirmen.
    Die Nacht war unheimlich, eine junge Frau im Kleid und in einem roten Regencape war das auffälligste in der Dunkelheit. Schniefen und schluchzen hörte man sie im verbogenen ihrer Kapuze . Sie weinte bitterlich und der Himmel mit ihr. Schwermütig und langsam war ihr Gang, ihr Haupt gesenkt. Man sah ihr an das sie nicht ganz wusste wohin sie will, bis es sie letztendlich an das Haus der befreundeten Bauunternehmer- Zwillinge trieb.

    Verheult wie sie war, kam sie dort an dem dunklen Gebäude an, in dem anscheinend niemand mehr wach war. Trotzdem klopfte sie an der Türe und hoffte inständig das
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    Es ist nur eine kleine Brise die auf der Haut kitzelt, kaum mehr als der Flügelschlag eines Schmetterlings. In ihm lauert die Witterung salziger Küstenwinde und Gewürze die dazu locken, sich auf die Sinneseindrücke einzulassen, ihnen zu folgen und sie anzunehmen.
    Und man tut es, denn sie versprechen das Gefühl von Heimat, Vertrautheit.
    Daran zweifeln? Nicht ein Stück; noch nie war diese Sicherheit so greifbar, wie in diesem Moment.

    Die zarte Brise schwillt zum kühlenden Windchen an, in dem das leise Wispern von Gebirgen am Ohr kitzelt, kurz bevor die Augen träge geöffnet werden. Ruinen offenbaren sich dem Blick, zum vergessen im Gebirge zurück gelassen.
    Zwischen den Gemäuern an der Spitze des Ortes regt sich diffuser Nebel und fällt in dünnen Schlieren die Felswand hinab, Tropfen für Tropfen, um den Fluss am Fuße zu nähren. Die Sonne steht hoch am Himmel und ist doch zu fern zum blenden, so dass die feinsten Details der Idylle langsam klarer zu erkennen sind.[Weiterlesen]
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    Valory liegt auf der bequemen Liege während Estelle neben dieser steht und eine entspannende Atmosphäre schaffen will.
    Die strohblonde Frau gibt ihrer älteren, adoptierten Schwester ein kuscheliges Kissen, welches sie sich unter den Schwarzen Schopf legt.
    Bei dem Anblick der Beiden bemerkt man schnell – Unterschiedlicher können sie nicht sein.

    „Bleib so ruhig liegen und entspann dich.‘‘ spricht Estelle in einer ruhigen Stimmfarbe in den gedämmten Raum.
    Valory schließt die Augen und versucht dabei, so gut es geht, ernst zu bleiben.
    Ein kleines Grinsen kann sie sich aber nicht verkneifen, denn sie findet den ganzen Kram albern, für den sich Estelle interessiert!

    „Entspannen.‘‘ murmelt Estelle, die im frühen Jugendalter ist zur ihrer zwei Jahre älteren Schwester.
    Dann holt die junge Dame noch eine beruhigend riechende Salbe, die sie im Bereich des rechten Knies fleißig einmassiert, bis sie vorsichtig immer mehr Druck aufbaut.

    „Spürst du, wie der Muskel sich entspannt?“ fragt
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    Rena strich über den roten Stoff ihres Kleides, das an Brust und Saum mit weißer Spitze besetzt war. Es lag eng am Oberkörper an, bevor der leichte Stoff ausfächerte und in weiten Falten bis über ihre Knie fiel und luftig um ihre Beine spielte. Sie liebte den sommerlichen Schnitt, der leichte Stoff tanzte im sanften Luftzug und verschaffte ihr ein wenig Kühlung an diesem warmen Tag. Rena besaß ein sehr ähnliches Kleid in den Farben ihrer Familie, doch Graf Caldwell hatte darauf bestanden, dass sie ab jetzt die Farben seines Hauses tragen würde. Sie hatte auf eine Kutsche verzichtet für diesen Termin, immerhin ging sie gerne durch die Straßen der Stadt. Ihr Leibwächter war dabei stehts an ihrer Seite, doch die Stille zwischen den beiden war keine schwere. Sie mochte seine Gesellschaft, die ruhige und schützende Präsenz in ihrem Rücken die sie seit Jahren schon gewöhnt war und nicht mehr missen wollte.

    Ein kleines Café im Rurik-Viertel war ihr Ziel und sie lächelte, kaum dass sie den… [Weiterlesen]
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    Fallende Sterne

    Die Nacht war klar und die Sterne spiegelten sich im Wasser. Tausend funkelnde Diamanten an einem samtig schwarz blauen Vorhang welcher die Welt behütete und ihr Ruhe schenkte. Viele bekamen diese Schönheit der Nacht nicht mit. Nur die Schlaf und Rastlosen welche sich des Nächstens hinaus verirrten. Löwenstein von diesem erhöhten Felsvorsprung betrachtet wirkte unverhofft ruhig. Kein besoffener Matrose oder gar das knarzen der Takelage der Schiffe konnte man hier oben hören. Es war nur der Wind welcher leicht vom Meer herüber wehte und die Haare tanzen ließ. Die grünen Augen richteten ihren Blick andächtig nach oben, zu der Götter geschenkten Pracht. Und wieder viel ein Stern vom Himmel, nannte man sie Sternschnuppen. Ein Geschenk des Himmels, welches so selten war und sich doch einmal im Jahr zu dieser Zeit vermehrt wiederholte. Warme Sommernächte mit sternenklaren Himmel, welche Sternschnuppen bescherten und verliebten Paaren Wünsche erfüllten. Es war… [Weiterlesen]



  • Leise knackte das Gras unter ihren Stiefeln. Ihr Blick richtete seine Aufmerksamkeit nach unten zu ihren Füßen, wo die Überreste des kristallisierten Grases auf dem kargen Boden lagen. Die Sonne ging gerade auf, was der Umgebung des Drachenbrandes etwas Schauriges verlieh. Eine unheimliche Stille machte sich breit, je weiter man sich in das geschändete Gebiet wagte. Hier zwitscherte kein Vogel, Mäuse gab es nicht mehr und die einzigen Geräusche, die ab und an die Luft durchschnitten waren die Kanonenschüsse der Charr. Ihre Schritte führten sie vorbei an abstrakt verzerrten ascalonischen Ruinen, näher hin zu den gewaltigen Kristallen die hier und da aufragten. Das Licht der Morgensonne brach sich in den facettenartigen Kristallen, erzeugte ein fesselndes purpurnes Farbenspiel. Einige Augenblicke lang war sie von dem Anblick gefangen.

    Heimlich für sich feierte sie diesen Anblick. Schon lange hatte sie vor gehabt, den Drachenbrand zu sehen und jetzt endlich stand sie mittendrin.… [Weiterlesen]
  • Verdunkelte Sterne

    Dunkle Wolken versperrten den Blick in die Sterne. Der Mond nur ein Hauch seiner selbst. Kein Licht, welches sonst die Nacht ein wenig erhellte war zu erkennen. Einzig Stille und Dunkelheit, welche sich beim Anblick aus dem Fenster zeigte. Ihre grünen Augen schienen ein Loch in der Wolkendecke zu suchen. Suchten nach einer Antwort auf die vielen Fragen welche sich im Kopf jeden Tag mehr sammelten und unbeantwortet blieben. Die Sterne hatten bisher immer eine Antwort gehabt, warum waren sie verstummt. Warum versteckten sie sich in dieser Nacht. Tief war das seufzten das über die Lippen in den Raum entwich. Das große Fenster, aus dem man diesen atemberaubenden Blick über die Stadt hatte gab nicht den erhofften Trost und keine Antworten. Es war wieder eine schlaflose Nacht in der die Gedanken einen nicht schlafen lassen. Sah es in ihr genauso aus wie der Himmel der sich in dieser Nacht zeigte. War es einfach nur noch dunkel und still geworden. Ein stupsen am Bein… [Weiterlesen]
  • Du hast mir Rosen geschenkt. Sie sind so wunderschön. In einer Vase stehen sie auf meinem Nachttisch. Sie erinnern mich an dich und geben mir dieses warme, kribblige Gefühl im Bauch. Ich bin so aufgeregt dich das nächste mal zu sehen. Ich kann nur noch an dich denken. An deine Berührungen, deine Blicke, dein Lachen, dein Gang, deine Worte, die mir versprachen, dass du bei mir bleibst und du mir zeigen wirst, wie schön Liebe ist. Noch nie hat sich jemand so sehr für mich interessiert. Ich bin überwältigt. Du gibst mir das Gefühl jemand zu sein. Ich fühle wie mich wie eine Person. Du nimmst mir all meine Ängste und Sorgen. Ich muss nie wieder alleine sein, denn ich habe dich an meiner Seite. Mit dir brauche ich keine Angst mehr vor der Zukunft zu haben, oder davor, was andere Leute von mir denken. Denn ich habe dich. Und solange ich dich habe, kann mir der Rest der Welt gestohlen bleiben. Du bist das Beste was ich jemals gesehen habe. Wie du denkst, wie du dich bewegst. Wie… [Weiterlesen]
  • Ich lag in der Badewanne während die Uhr an der Wand monoton leise vor sich hintickte und ich eine Melodie meines Lieblingsliedes Summte. Doch plötzlich schlug die Uhr die fünfte Abendstunde an und riss mich aus meinem Halbschlaf heraus. Ich hatte nur noch zwei Stunden Zeit mich fertig zu machen bis ich ihn endlich wiedersehen konnte. Im Abendstern stand der Kostümball an, an dem ich eine kleine Überraschung für jemanden geplant hatte, der mir sehr wichtig ist. Dementsprechend war ich sehr aufgeregt.
    Ich sprang somit aus der Badewanne heraus, flitze nackt und nass durch das Haus. Ich hinterließ nassen Fußabdrücke wodurch ich einmal auf dem Fliesenboden beinahe ausrutschte. Ich konnte mich gerade so noch am Waschbecken halten, aber es zog mich weiter zu meinem Schlafzimmer, an meinen großen Kleiderschrank, den ich öffnete und hineinstierte.
    ''Wo ist die Bluse?'' - dachte ich mir damals als ich das gesuchte nicht auf Anhieb fand.

    Ich warf mir nebenbei ein Schlafhemd um und huschte
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