Artikel 2.144

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    Kapitel 3: Sterne



    Unmöglich ist etwas nur, wenn wir nicht lange genug nach einer Lösung suchen und nicht flexibel genug sind auf Alternativen auszuweichen.


    Auf den ersten Blick scheint sehr viel unmöglich, aber mit dem fortlaufenden Studium erkennt man, dass die Lösung oft gar nicht so fern liegt, wie man am Anfang meint. Zumeist ist die Lösung eines Problems auf magischer Ebene etwas sehr naheliegendes und in vielen Fällen gibt es zu dem einen Weg, der einem am Anfang vorschwebte eine Alternative, die sehr viel leichter umzusetzen ist.

    Trotzdem darf ein Magier keinesfalls vergessen, dass nur weil etwas naheliegt, es nicht die beste Option sein muss. Offen für Alternativen sein bedeutet nicht, dass man aufhören muss, das eigentliche Ziel zu verfolgen und etwas scheinbar unmögliches in Angriff zu nehmen, es heißt nur, dass man sich nicht auf eine einzige Lösung versteifen sollte, wenn mehrere möglich wären.


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    Vorsichtig beugt sich die hellhäutige Junge Frau über das Flussufer und nahm eine Hand voll des klaren Flusswassers. Die Kühle im Gesicht war willkommen und entfernte den Staub der letzten Nacht von Ihrem Antlitz.

    "Na...gut geschlafen?" tönte es hinter Iduna in einer Alt-Stimme.

    Sie wischte sich das restliche Wasser aus dem Gesicht und schaute der Elonierin Mitte Dreißig in die Augen.

    "Ja... zumindest Besser als die letzten Nächte. Wusste ja gar nicht, dass die hiesige Fauna hier so einen Lärm Nachts veranstaltet."

    "Das ist noch gar nichts. Warte erst einmal auf die Regenzeit. Wenn der Elon, dann wieder mehr Wasser führt, beginnt das Spektakel erst"

    Iduna starrte Alma ungläubig an und ließ diese Information erst mal sacken.

    "Und Du möchtest tatsächlich hinter die Knochenwand?"

    Ihr Blick wanderte zu dem Kalkweißen mit Knochenstrukturen verzierten Wall in der Ferne.


    "Ich hörte, dort drüben soll es eine interessante Vegetation geben. Unter dem Aspekt, dass dort der Untot[Weiterlesen]
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    „Also das war so.“ kurz holte sie Luft. „Es war völlig überraschend, Kresilas hatte mich gerade noch mit einer Weintraube gefüttert als sein Bruder plötzlich aufstand und unter dem Tisch seinen Violinenkasten hervorzog. Ich hab gar nicht mitbekommen wie die beiden den ins Haus geschmuggelt haben, so nervös war ich wegen unserer Hochzeit. Er holte seine Violine aus dem Kasten und kündigt den Hochzeitstanz an. Du glaubst gar nicht wie überrascht ich war, damit hatte ich nicht gerechnet. Nicht von Gervais. Kresilas forderte mich mit einem Kuss zu diesem, zu unserem Hochzeitstanz auf. Und ich sag dir diese Melodie eroberte nicht nur meine Füße und meinen Körper sie schoss in mein Herz und in meinen Kopf. Völlig sprachlos tanzte ich mit meinem Mann. Oh Gott er ist nun endlich mein Mann.“kurz war sie in ihren Gedanken verloren doch dann schüttelt sich Rosali.“Ich schweife ab entschuldige. Ich tanzte also mit ihm zu diesem unglaublichen Violinenspiel von Gervais und ich… [Weiterlesen]
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    Wann hatte der Wanderer das letzte mal seine Augen geschlossen?
    Er weiß es nicht mehr. Manchmal fallen ihm die Augen zu, wenn die körperliche Erschöpfung endlich seine innere Unruhe und Rastlosigkeit besiegt. Aber wann hatte er das letzte Mal bewusst seine Augenlider sinken lassen und sich aus freien Stücken der Finsternis gestellt?
    Er weiß es nicht mehr. In seiner Jugend, gewiss, aber wie weit liegt das schon zurück? Die Wahrnehmung von Zeit ist ihm sowieso längst entglitten.

    Nun sitzt er hier, auf der uralten Holzbank meilenweit entfernt von menschlichem Leben, und erfährt das, was er schon fast wieder vergessen hat.

    Dabei erinnert er sich unweigerlich an ein lang vergangenes Gespräch mit seinem Großvater Merlin. Sie hatten sich über Sinneswahrnehmungen unterhalten. Er hatte ihm erklärt, dass das Sehen der wichtigste Sinn des Menschen sei. Das Auge sei unser schärfstes Sinnesorgan, darauf verließen wir uns am meisten. Damals hatte er seinem Großvater widersprochen. Ihm sei… [Weiterlesen]
  • Kapitel 2: Kontrolle - Anwendung


    Man beginnt in kleinen Schritten. Ein Magier kann nicht von sich erwarten,sofort Felsbrocken durch die Gegend zu schleudern, mit Feuerbällen präzise diekleinsten Zielscheiben auf hundert Meter Entfernung zu treffen, oder einenMenschen ohne jede Schwierigkeit innerhalb von Sekunden von tödlichenVerletzungen zu heilen. Magische Fähigkeiten brauchen Zeit um zu wachsen undmüssen genauso trainiert werden, wie ein Muskel. Zwar hinkt der Vergleichzwischen Magie und Körperkraft durchaus, beides erfordert allerdings dieDisziplin des Lernenden.
    Für den Anfänger ist also wichtig, dass er sich Zeit für ordentlicheVorbereitung nimmt.


    Ein gutes Element um zu beginnen ist Wasser oder Erde. Beide Elemente eignensich vor allem deshalb gut für den Beginn, da sie - zumindest wenn man miteiner kleinen Menge beginnt - das niedrigste Verletzungspotential haben.
    Ein Glas Wasser oder ein kleiner Haufen Sand reichen für den Anfangvollkommen aus. Allerdings ist davon[Weiterlesen]
  • „Denke immer daran: Alles kommt im richtigen Moment zu dir. Sei also geduldig.“
    Eifrig nickt der Junge und als die hochgewachsene Frau eine kleine, dunkle Holzscheibe mit Schnitzerei zum Vorschein bringt, da hellt sich das Gesicht des Kindes noch mehr auf. Sie nickt.
    „Nimm sie. Jetzt gehört sie dir. Damit erinnerst du dich immer an meine Worte und weißt, wie sehr ich dich liebe.“



    Er hatte den Schal bis über die Nase gezogen und der aufmerksame Blick ruhte auf der Norn, die sich unterhalb seines Versteckes im Wäldchen herumtrieb. Erst vor Kurzem hatte er sie gefunden, wo er ihr doch bereits seit einigen Tagen immer mal wieder folgte. Sie war beinahe so leise wie er. Der Wind rauschte in kurzen Böen durch die Bäume und Sträucher, irgendwo schrie eine Eule und hinter sich konnte er bekannte Schritte im Schnee hören. Das Pfeifen der Nase verriet ihm, dass einer seiner Brüder sich näherte. An seiner Seite blieb er stehen. Pfriiiii – Pfriiii. Der Jäger schaute nicht auf, grüßte nur mit… [Weiterlesen]
  • Zügig zog sich Arelas über ein Seil das Dach hinauf und begab sich in Position. Prüfend schaute er sich die Bewegung der Wolken und der Wetterhähne an. Bedacht darauf den Zielparameter komplett im Sichtfeld zu haben verlagerte er seine Position. Vorsichtig legte er sich auf den Bauch, platzierte Muniton in einem Beutel neben sich und legte das Gewehr über den Giebel an.

    Da kamen Sie. Aus dem Salma-Viertel der Erbe der Schwarzröcke samt Gefolge. Aus dem Rurik-Viertel ließen die O´Reillys nicht lange auf sich warten.

    Vor 5 Tagen, war Arelas von einem Mittelsmann kontaktiert worden, dass man Ihn gerne unter Sold für eine Unternehmung nehmen wollte. Die Anzahlung war üppig gewesen und lud Ihn zu einem Abendmahl im Haushalt des Auftraggebers ein,bei dem man die Details besprechen wollte.

    Vorgestern holte man Ihn am vereinbarten Treffpunkt ab, das Waisenhaus im Salma-Viertel. Ein schmächtiger und hochnäsiger Schnauzbartträger, nahm Arelas in Empfang und reklamierte direkt sein… [Weiterlesen]
  • Kapitel 1: Kontrolle


    Kontrolle, wer sie hat, hat die Macht zu handeln
    Die erste Lektion die jeder Magier lernen sollte, ist, dass alles Konsequenzen hat. Ein unvorsichtiger Zauber, ein stürmisches Voranpreschen, jeder Fehler kann das Verderben für den Magier selbst und seine Umgebung bedeuten.
    Magie und Gefühle hängen zusammen. Zweifellos beeinflusst das Eine das Andere. Aber ein Magier muss seine Gefühle beherrschen. Die Magie darf nicht zu einem verlängerten Arm von Wut und Angst werden.
    Daher ist es umso wichtiger, sich selbst immer wieder dieselbe Frage zu stellen. Kontrolliere ich die Magie, oder kontrollieren meine Gefühle und Instinkte sie.
    In manchen Situationen wie in Kämpfen auf Leben und Tod sind es die Instinkte, die uns das Leben retten. In anderen Situationen sind sie die tödliche Gefahr, die es in Schach zu halten gilt. Ein Magier muss in erster Linie immer sicher sein, dass er seine Magie unter Kontrolle halten kann und dafür ist es von Nöten, sich[Weiterlesen]