Artikel 2.130

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    Liebe Sylvanna,

    auch wenn ich nicht weiß ob diese Briefe dich jemals in Elona erreichen, so will ich dir dennoch schreiben. Deine Pflichten haben dich so weit von mir weggetrieben das ich das Gefühl habe ein Teil von mir verloren zu haben. Du hast deine Pflicht und ich hab die meine, wir beide sind diese mit einem Versprechen eingegangen vorrangig immer an unseren Dienst zu denken.

    Ich habe meine Pflicht als Seraph für ein paar Wochen ausgesetzt um anderen Dingen zu Folgen, einer anderen Pflicht der ich ebenso nachgehen muss und von der ich dir bisher niemals etwas sagen durfte und konnte. Doch so weit auseinander, kann ich dir die Wahrheit sagen, irgendwann, nur nicht in diesem Brief.

    Meine Pflicht führt mich abermals aus der Stadt in den Maguuma-Dschungel. Ich weiß nicht was uns dort erwarten wird und ob wir auf uns allein gestellt sein werden. Man hörte schreckliche Dinge von dort. Aber am Ende bin ich sicher das alle wohlbehalten zurück kommen. Selbst Ayleen ist dabei, jene… [Weiterlesen]
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    Kleine Rauchringe schweben zur Raumdecke hinauf,wo sie sich in grauen Schwaden dem restlichen im Zimmer verteilten Nebel anschließen. Ein merkwürdiger Geruch liegt in der Luft welcher definitiv keinem normalen Tabak entsprang. Die Raucherin liegt unterdessen auf dem Bett und inhaliert kräftig während sie an einer braun gewickelten Lunte zieht, inne hält für einige Sekunden und den Dampf langsam aus den Lungen entlässt. Dann öffnen sich ihre Augen schlagartig. Das Blau der Iris ist nur ein dünner Kreis, welcher durch das geweitete Schwarz der Pupillen fast gänzlich verschlungen wird. Obwohl Ayleen entspannt auf ihrem Bett zu liegen scheint, die Beine überschlagen von sich gestreckt, die freie Hand unter ihrem Kopf gelagert, wirkt sie sehr euphorisch und ihr Körper vibriert ein wenig, ohne dabei zappelig zu sein.

    Im warmen leicht flackernden Kerzenlicht, welches den Raum gedämpft erhellt, kann man sehen, dass neben ihrem bett ein kleiner Tisch steht, villeicht Kniehoch. Auf diesem
    [Weiterlesen]
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    Leise

    Und da sind sie
    diese Zweifel,
    die verschlingen,
    bezwingen.
    Unwissend
    was du denkst
    und fühlst.
    Du bist ganz leise,
    auf deine Weise.
    Mir raubt es den Atem,
    die Stimme.
    Mein Herz steht stille
    für eine Schlag,
    gefühlt einen Tag.
    Will schreien
    dich und mich
    befreien.
    Du willst nicht
    machst dicht.
    Hilflos stehe ich da.
    Bin gelähmt,
    ungewollt gezähmt.
    Warte auf einen Ton,
    ein Wort.
    Das Gefühl
    du bist fort.
    Nicht mehr hier
    bei mir,
    Ich warte still
    den ich will
    nur dich
    und mich
    gänzlich.


    ((Hab mal etwas andere Wotkunst ausprobiert.)) [Weiterlesen]
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    Ich wasche und wasche
    Gar Masche um Masche:
    Das alte Stück Tuch.
    Welker Rost, frisches Rot
    Es ist eine Not! -
    Ja, fast wie ein Fluch!

    Einst war's strahlend, so rein!
    Doch so kann's nimmer sein:
    Das alte Stück Tuch.
    Welker Rost war mal Blut
    Und das Rot ist akut! -
    Es ist mir ein Fluch!

    Ganz besudelt und speckig!
    Einst weiß, nun rot-dreckig:
    Das alte Stück Tuch.
    Ich wasch gar mit Lauge,
    Das geht fast noch in's Auge! -
    Das ist doch ein Fluch!

    Ich wasche und wasche
    Gar Masche um Masche:
    Das alte Stück Tuch.
    Doch es wird keine Wonne
    So werf ich's in die Tonne -
    Und fluch! [Weiterlesen]
  • Mein Spiel

    Ein lauer Sommerabend
    ich mich an Milch und Rum labend.
    Mein Spiel das wir
    beginnen hier.

    Spielfiguren auf einem Brett,
    geschoben werden sie nicht nett.
    Den Sieg so greifbar nah,
    mache ich mich nicht mehr rar.

    Den Trumpf in meiner Hand,
    erobere ich euer heilig Land.
    Ich will euch beide haben,
    mich nicht nur an Milch und Rum erlaben.

    Sie die Königin, du der König
    und ich nicht eintönig.
    Gehören sollt ihr mir,
    nicht heute und hier.

    An einem anderen Ort,
    ich entführe euch beide fort.
    In einem Traum
    ohne Zeit und Raum. [Weiterlesen]