Artikel 2.169

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    Ich lief allein im langsamen Gang durch das Vertraute Städtchen Götterfels und dem Ossa Viertel Richtung Rurikstadt. Ich war gekleidet mit einem langen Blauen Kleid, das ich mir für diesen Abend schneiderte. Es war kalt und es rieselt leise der Schnee des Himmels herunter. Ich war gedanklich ganz wo anders und blickte oft verträumt zum Himmel hinauf während die Schneeflocken auf meiner Haut meines Gesichts landeten. Es fühlte sich durch die Kälte an wie Nadeln, die meine warme Haut leicht piekten als der Schnee auf diese traf. Mein Kopf war mit den Planungen des Abendsterns und den Aufträgen meiner Schneiderei beschäftigt. Es war bitterlich kalt, aber ich wusste das ich bald auf dem Winterball sein werde und dass es dort warm ist. Ich hätte ja zügiger laufen können aber die Winterliche schlafende Stadt fesselte mich an ihrer Schönheit. Es war schon wirklich spät und trotzdem spielten noch wenige Kinder zufrieden auf den Straßen. Sie veranstalteten Schneeballschlachten[Weiterlesen]
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    „...Ich rannte mit ihm an der Seite, durch die Wiese und hielt dabei seine Hand. Er gab mir Sicherheit, Geborgenheit. Ich fühlte mich an seiner Seite einfach besonders, so frei und doch so klein. Nichts auf der Welt konnte mir noch schaden, wenn er an meiner Seite ist. Denn er ist mein Held.

    Die unzähligen Blumen auf der Wiese die, die Haut meiner Beine kitzelten, die herrliche Frühlingsluft in meiner Nase, die warme Sonne auf meiner Haut. Es wehte sacht der Wind durch mein langes Blondes Haar. Alles wirkte so unglaublich schön und ich fühlte mich in dem Moment einfach nur schwerelos. Doch wir hatten ein bestimmtes Ziel und verfolgten dieses auch denn unser Ehrgeiz verbindet uns.

    Und dann war da noch sie. Die schönste Blume auf der weiten Frühlingswiese, mit ihrem langen blonden Haar und ihren Weißen langen Kleid. Wir rannten gemeinsam in frohen Gelächtern durch diese Wiese auf einen Berg hinauf zu einigen Bäumen. Dort hatten wir unser Geheimversteck! Das kannte keiner. Nur
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    Gleißendes Licht fiel durch das Fenster und ließ die kleinen, filigranen Elemente auf seinem massiven Holztisch wunderschön glitzern, während ein paar freudige Singvögel sich im frühlingshaften Gesang übten. Ein Anblick, der schon zu diesem Zeitpunkt zum Verlieben war, ohne dass die Einzelteile überhaupt ein Ganzes bildeten. Lichtstrahlen brachen im geschlossenen Fenster der kleinen Kammer, hüllten sein blasses Gesicht in angenehme Wärme und ließen seine schweren Augenlieder zufallen, um ihnen ein gewisses Maß an Entspannung zuzugestehen.

    Es wird noch Stunden dauern, wenn nicht sogar Tage, bis all diese Komponenten zu etwas Größerem zusammenfinden, das man als Kunst ansehen könnte. Schmuckstücke sind immerhin Kunst, ganz besonders die teuren Stücke, die in Handarbeit hergestellt wurden, wie es bei seiner Arbeit der Fall war.
    Arbeit ist ein zu starkes Wort, denn tatsächlich ist das Schmieden, Verbinden und Feinjustieren dieser kleinen Stücke mehr ein Hobby, um in den täglichen… [Weiterlesen]
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    Festtage mit der Familie waren immer lustig.
    Im Hause Theinfeldzelebrierte man mit Leib und Seele einen Wohlstand, dem man nicht angehörte. Man putzte sich heraus und zeigte, wie gut es einem ging. Dann lud man alle guten und schlechten Freunde ein um ihnen genau das unter die Nase zu reiben. Clara konnte sich nicht erinnern, wann ihre Eltern sie das letzte Mal so stolz präsentiert hatten. Haben sie das je? In ihrer Heimat hatte sie einen guten Ruf. Sie war eine bescheidene Berühmtheit und ihre Kunst sehr beliebt. Clara schüttelte Hände, lächelte und signierte Kupferstiche, die ihre Eltern im Kontor verhökerten. Ihre Mutter lachte stets und herzte sie wie ein lang vermisstes Stofftier. Clara konnte nicht sagen, dass sie ein schlechtes Verhältnis zu ihr hatte. Das stimmte nicht. Ihre Mutter war immer streng aber liebevoll gewesen, aber auch sie hatte ihre Tochter irgendwann resigniert aufgegeben als klar wurde, dass Clara ihnen keine adlige -oder irgendeine- Partie an Land… [Weiterlesen]
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    Regen

    Er roch den Regen, sah die lichtlose Welt und spürte die Einsamkeit in seinem Herzen. Es war wunderschön, besinnlich gar. Es gab nur ihn und die steinerne Stadt; Spiegelbilder in den Wasserlachen des Straßenpflasters. Er war dort und war es doch nicht. Er saß an seinem Schreibtisch und nur ganz allmählich schwoll das Ticken der Standuhr zu einem Störreiz an, der ihn zurück holte, in die Umarmung seines Altherrensessels. Mit liebkosendem Fingerstrich folgte er der gemalten Einfriedung des Totenackers und legte seinen Kopf dann an das Rückenpolster zurück, vollkommen entspannt im Nachklang des Gefühls, durch diese Nacht gewandert zu sein. Links und rechts von ihm türmten sich Kostenvoranschläge und Verträge, alle in Erwartung einer Unterzeichnung aus seiner Federhand. Wie schön war der Gedanke, dass da draußen nichts sei, als Regen auf kalten Pflastersteinen, dass all die Menschen in diesen Gräbern lagen, die Clara gemalt hatte. Wie schön war der Gedanke, der
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  • Der unruhige Tag wurde zur unruhigen Nacht, aber endlich schlafen zumindest die hohen Häupter und Gäste ein wenig, lassen mich mit ihr allein. Mir bleibt die Wacht, die ich von Herzen gerne mache und eine Aufgabe, die von Nöten ist und deren ich mich von Herzen annehmen will.
    Wie du da liegst, eine Puppe in feinsten Stoffen. Ein zierliches, gebrechliches Gebilde in diesem Erscheinen mit einem angewinkelten. vergipsten Arm und einem gestreckten über weicher, weißer Decke. Die Augen geschlossen, dein goldenes Haar noch leicht verklebt vom Schmutz und Blut. Seit Stunden wird diese schlafende Miene beobachtet, aber du rührst dich nicht. Kein Zucken um die Augen, nicht das Grübchen in der Wange unter einem Lächeln. Was hat die Stadt dir gebracht Leandra? Mein Blick fällt auf die Blumen am Rand, Genesungswünsche und Zeichen der Achtung. Ein einzelner Strauß in einer Vase in pastellen Farben. Wäre der Anlass ein anderer, es brächte dich zum Lächeln, doch du lächelst nicht.… [Weiterlesen]


  • "Träume ich eigentlich?" fragte das Blondchen und lachte herrlich losgelöst auf. "Graham Turpin. Fischer oder Edelmann - bist du auch wirklich nicht auf den Kopf gefallen vorhin?" Sie kam einen Schritt auf ihn zu und ihre blauen Äuglein glitzerten herausfordernd als sie ihm die nächste Frage stellte, die Mundwinkel schelmisch hinaufgezogen: "Ich lasse den Badezuber voll und steige mit dir hinein… Das löst den Splitter und säubert die Schürfwunde. Was sagst du dazu?" Graham sah im nächsten Moment, einen Augenblick lang drein, als schwelle seine Zunge gerade auf das dreifache an und verschloss ihm seinen Hals und seine Luftröhre gleichermaßen. Nach einigen Augenblicken, in denen sie ihn so mustern durfte, entspannten sich seine Züge als er die Szene wohl vor seinem inneren Auge sah. „I-ich stoße dich nicht aus dem Zuber, Minna." hauchte er leis und fasste ihre Hände, legte seinen Blick in den ihren. "Wenn du das wirklich möchtest?" flüstert er und schenkt ihr ein[Weiterlesen]