Artikel 2.265

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    Der ruhige See hat den blonden Mann umschlossen. Schlick und abgestorbenes Naturzeug am Grund des Sees wollen seine Füße verschlingen, aber die Stille und die kühle Erfrischung entschuldigen das alles. Die Oberfläche des Wasser liegt reglos und scheinbar undurchsichtig vor ihm, denn der strahlend blaue Phönixhimmel und die Bäume am Ufer reflektieren sich darauf. Erst als sich ihm eine Gestalt langsam durch das Wasser nähert, fokussiert sein Blick das, was unter dem Spiegel liegt. Der schlanke Körper gleitet so harmonisch durch den See, als sei er dort unten zu hause und seine helle Haut schimmert unter dem Seewasser grünlich. Der bleiche Wassermann lächelt leicht, als er leise vor ihm auftaucht. Schwer vom Wasser klebt sein langes schwarzes Haar platt an seinem Kopf. Hier im Nassen kann keine Frisur verbergen, dass seine Haare eigentlich sehr dünn sind.
    “Ich habe die Moorhexe gefunden.” lacht der Blonde ihn an. “Tauch mal bis zur Nase ab und dann wieder auf! Das sieht bestimmt[Weiterlesen]
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    "Es war einer dieser Tag, denen man schon am Morgen am liebsten die Mittelfinger zeigen will. Nicht nur, dass ich meine Füße seit einigen Wochen nicht mehr gesehen habe, nein, meine Schuhe passten auch nicht mehr. Meine Hormone trieben mir natürlich die Tränen in die Augen und beim Aufstehen bin ich vor Rückenschmerzen auch noch fast gestorben.
    Mittlerweile redete meine Blase öfter mit mir als andere Menschen und zu allem Überfluss hatte ich heute auch noch einen geschäftlichen Termin in der Frühe. Man bedenke, mir passten keine Schuhe mehr. Ich tat also nach meiner Morgenroutine was getan werden musst und zog ein bodenlanges Kleid an, das meine Füße bedeckte, und frisierte mich.
    Das zweite Mal an diesem Tag, das mir die Tränen in die Augen schossen. Schwangerschaftsbedingter Haarausfall. Wirklich grandios, dachte ich mir. Die Füße zu viel, die Haare zu wenig. Hatte ich nicht schon genug in dieser Schwangerschaft gelitten? Die Sexsucht am Anfang... wobei die war nicht ganz so
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    Vorwort:





    Gestrandet

    Träge öffnete ich meine vom Schlaf noch verhangenen Augen und blinzelte in das helle Licht der Sonne. Ich war eingeschlafen. Nicht lange, doch lange genug das ich die Hitze der Sonne nun auf meiner dunklen Haut brannte, aufgeheizt wie ein Stein, der zu lange am Strand gelegen hatte. Nur langsam begriff ich wieder wo ich war, im Traum war ich an einem ganz anderen Ort gewesen und so fiel es mir schwer zurück zur Gegenwart zu finden. Hinter mir auf den sandigen Dünen raschelte leise das hoch gewachsene Schilfmeer in der Briese. Endlich erinnerte ich mich daran wo ich eigentlich war. In der Südlichtbucht, den Nachmittag genießend, direkt am Strand. Um mich herum war kein sonderlich lautes Treiben, die Bucht nur gefüllt vom Rauschen des Meeres und dem seltenen Klang von Gelächter und Stimmen die die Briese nun zu mir herübertrug. Viele Leute waren nicht hier, doch genau das war es was mich diese Bucht hat aufsuchen lassen, auch wenn der Weg hier her ein… [Weiterlesen]
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    Feuchtes Erdreich drückt sich zwischen den nackten Zehen hinauf. Die blasse Haut ist bereits vom Dreck verklebt. Gras, Bucheckern, Eichelhütchen und Stückchen von Rinde. Es stört sie nicht. Im Gegenteil. Kurz bleibt sie sogar stehen. Der Blick geht nach unten zu den Füßen, bewundernd auf das Kunstwerk. Die Mundwinkel rücken weit in die Höhe. „Oh!“, tönt es verzückt und ein heiteres Kichern folgt sofort. Die Zehen des Mädchens wackeln auf und ab. Und unter aufmerksamen Blicken verfolgt sie die abfallenden Matschklumpen. Den Verlust der Stachelschale einer Buchecker. Dem breiten Lächeln tut es keinen Abbruch. Der Entdeckerlust ebenso nicht.


    Weiter führen sie ihre Schritte, immer tiefer in den Wald hinein. In der Ferne liegt der gewaltige Schemen des Wolfsfelsens in der Stille des Waldes. Die roten Löckchen hüpfen wild auf dem Schopf. Sie rennt einige Schritte weit. Holt Schwung. Und springt in eine flache Pfütze. Laut schallt das Lachen durch den Wald. Glockenhell und klar. Die… [Weiterlesen]
  • OOC Anmerkung: Der nachfolgende Text ist bewusst sehr provokant geschrieben. Ich möchte aber erwähnen (was eigentlich klar sein sollte), dass es sich dabei um die Meinung und die Stimme des Charakters Beatrix Drobovik und -nicht- um meine persönliche Meinung oder Einstellung zu den Dingen handelt. Ich bitte dich, du interessierter Leser, das zu berücksichtigen und auch zum Ende hin nicht zu vergessen.

    Die Geschichte entstand vor der Grundlage der neusten Ausgabe vom Volkshelden. Es ist sinnig sie zu lesen, ehe man sich dieser Geschichte zuwendet. Danke an dieser Stelle an wen auch immer...Es war eine grandiose Vorlage für den Charakter.



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  • In stiller, heißer Sommernacht, mitten im Salmaviertel, dem großen Wohnviertels der menschlichen Stadt Götterfels wälzt sich der junge Student Maxién in seinem Bett. Das Haus, welches aus drei Etagen bestand, war nur von seiner Großmutter, ihm und seinem Haushasen bewohnt. Unter ihm schlief seine alte, schwache Großmutter, nur eine Treppe hinab. Jede Nacht würde er auf Ihr Schnarchen hören – Sie lebt noch. Er selbst schlief schon lange nicht mehr so friedlich wie einst. Was manch anderer für Albträume halten würde hielt er für Realität. Visionen, die seinen Verstand und Geist zerfressen. Unklar und doch so echt. Nicht zuzuordnen, doch so eindeutig. Eine Plage und ein Segen zugleich.

    Der Blonde junge, knapp 17 Jahr sprach bisher nicht davon. Weder mit seinen Freunden, noch der wenigen Familie die übrig blieb – die alte Frau die Treppe hinab. Das Zimmer des unerfahrenen Magierlehrlings war direkt unter dem Dach, das oberste Geschoss des Hauses. Die Treppen waren nicht das Problem.
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