Artikel von „Dulcamary“ 33

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  • Irgendwo, irgendwann im hintersten Winkel von Tyria.


    Die pinke Slyvari hielt inne, als sie die knatschrote Pflanze begoss, die unter der Pflege wunderbar gedeihte. Nicht fern von ihr stand Fel, welcher in der typischen grünbraunen Bekleidung ein paar Äste stutzte. "Oh." ertönte es seitens Dulcamary, welche sogleich die Aufmerksamkeit des Priesters auf dich zog. "Huh?" "Diese Stimme in meinem Kopf hat aufgehört. Schade, ich hatte mich grade an sie gewöhnt." Schulterzuckend setzte sie ihr Tun fort. [Weiterlesen]
  • Eine Zigarette qualmend hing die Frau am Fenster. Ein Luftzug nahm nicht nur den Rauch weg, sondern setzte auch ihre langen, blutroten Strähnen in bewegung. Sie hatte ihr altes Haus wieder bezogen und widmete sich ganz ihren Gedanken. Die Gedanken darüber, das Er Abstand brauchte, Zeit, um sich selbst zu finden. Dabei hatte er schlicht nicht sich selbst, sondern eine andere gefunden. Und der Fuchs? Hatte er überhaupt mitbekommen, das sie weg war? Für sich selbst zuckte sie mit den Schultern. War dies nicht letztendlich alles egal? Es war egal. Dinge sind passierte und können nicht mehr Rückgängig gemacht werden. Ein weiterer Zug an dem Glimmstängel folgte und das Grün der Augen verschwand einige Momente hinter ihren Lidern. Mehr und mehr begann sie, Demrion zu verstehen. Er hatte erkannt, wie die Menschen wirklich waren. Wie die Welt wirklich war. Und immer mehr konnte sie seinen Weg nachvollziehen. Ein Lächeln trat auf das Lippenpaar wärend sie den Stummel aus jenen zog… [Weiterlesen]
  • Zögerlich legte sich der dunkelviolette Blick der jungen Frau auf das Etui in ihren Händen. Ewig war es her das sie zu den benebelnden Kräuterröllchen gegriffen hatte. Sie hatte versprochen, nicht mehr zu Alkohol zu greifen, aber... Wie den Schmerz ausschalten? Weiter kam sie nicht mit den Gedanken, denn schon hatte sie sich eines der Röllchen zwischen die Lippen gedrückt und mit ein paar Zündhölzern angezündet und einen tiefen Zug genommen. Der Qualm ließ sie sogleich Husten, doch es dauerte nicht lange, da hatte sie sich an den leichten Reiz gewöhnt. Die Zeit verstrich, die Mundwinkel hebten sich mehr und mehr. Eigentlich war doch alles gut. Zumindest versuchten ihr die Rauschstoffe eben das zu sagen. Der Rauch glitt gefühlt zu ihrem Herzen und erstickte die Schmerzen die von jenen ausgingen, die Tränen, die sie nicht erlaubte, an die Oberfläche zu dringen. Letztendlich erstickte sie alles, was ihr durch den Kopf ging. Am liebsten hätte sie geschrien, geweint und sich[Weiterlesen]
  • Hey!

    Kormir ist komisch. Deswegen fängt beides auch mit K an. Total logisch! Auf jeden Fall war da wieder wer bei uns zu Besuch. Ein gerüsteter Kormirpriester. Hatte ganz hübsche Haare. Aber der hat meine Geschichte nicht verstanden! Also nicht so, wie man sie verstehen sollte! Cath ist da viel besser! Sie hat gelacht, ha! Gut so! Bloß ihre schlechte Laune wegmachen! Oder Trübsaal weil wegen ihrer Novizin da. Wo war ich? Achja. Kormir! Ich kenne ja den einen da der immer aussieht wie ein getretener Hund. Dann den Liam, der humpelt und ist dadurch doof. Aber er macht halt auch Weiberkram! Wie backen. Und die mit der Augenbinde. Miss Unanfummelbar. Und dann diese weiße Dose! Moah! Die sind alle komisch! Balthasarioten sind wenigstens fast alle... naja. Krieg und so. Melandruiden sind grün und gaga. Lyassarianer... Bah. Mag ich nicht! Grenthis sind eh die besten und... Ach! Dwayna! Die ist auch ganz in Ordnung. Hab sicher wen vergessen! Aber die Koromiten sind ja ALLE anders! Da
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  • "Mannsweib..." Da der Herr Sylvari Frühstück nicht mochte, verzeihung, abgrundtief verabscheute und damit das verbundene frühe aufstehen nutzte Luca die Zeit wärend der Kerl vor sich hinratzte um ihre Sachen und letztendlich sich selbst im Spiegel zu begucken. Das alles mit kritischem Blick und verschränkten Armen. "Mannsweib." ertönte es wieder leise, etwas brummend wärend der Kopf gewogen wurde. Irgendwie gefiel ihr der Begriff nicht. Obwohl das letztendlich doch etwas gutes war. Aber seit Tagen störte sie etwas. Etwas an sich selbst. Dabei war sie bis dahin echt glücklich gewesen. Der dunkle, violette Blick schwenkte zum Sylvari. Es wird ein Schuldiger gebraucht! Der ist Schuld! Spontan beschloßen und mit einem Nicken abgesegnet griff man zum Mantel. Irgendwie wollte man irgendwas ändern. Erstmal das böse F-Wort vollziehen: Frühstücken, dann zum Lederer und dann... Arbeiten! Das heißt nun lesen und Schreiben lernen sowie nähen. Von dem ersten, eigenen Geld hatte sie[Weiterlesen]
  • Warum hat mir eigentlich niemand gesagt das Heiraten so anstrengend ist? In den ganzen, tolligen Büchern steht nur drinnen, wie... naja, toll es halt ist! So mit Torte, Blumen, Musik, unmengen an Freunde (wobei ich immernoch nicht glauben kann das jemand SO viele Freunde wie die Buchheinis hat) und tolle Kleider. Achja, und Tanzen! Ohjeh. Fel muss tanzen lernen. So richtig. Das letzte Mal habe ich ein wenig lustig in Erinnerung. Und Hochzeitstanz und lustig? Neee! Schlimm genug, das mein Mensch seine normale Kleidung tragen wollte. Männer sind SO unromantisch! Gut, nicht immer. Dieses Pickdings war eine schöne Idee und sie tat richtig gut. Ich fühle mich auf jeden Fall wieder, eeh. Richtiger? Jah! Richtiger, genau. Und... Wir waren im Hain. Wegen Mutter und so. Du weißt, Tagebuch, ich und Hain und andere Sylvari... Hab aber auch darüber mit ihm geredet. Reden müssen. Das war sicher ein fieser Menschenplan! Mich erst durch Farnhundgeliebhabe zu schwächen und dann mit mir ernst
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  • Was auch immer die Teller getan hatten, sie hatten ihre gerechte Strafe erhalten. Als Scherben lagen sie auf dem Holzboden und wurden von dem Fuchshaar angestarrt. Ausser Atem hatte jene schon den nächsten Teller in der Hand, umklammerte ihn zittrig mit den Händen. In ihrem Kopf regierte seit Tagen das Chaos welches immer wieder versuchte, an die Oberfläche zu drängen. Nun hatte es jenes geschafft. Immer wieder durchliefen die gleichen Gedankengänge das Mädchen, raubten ihr öffter den Schlaf als ihre Alpträume. Warum? Warum? Warum? Sie wusste nicht mehr, was sie tun sollte. Zumindest der Teller in ihren Händen blieb verschont, wurde zu Seite gelegt und dann das Kehrblech mitsamt Besen geholt. Er musste nicht sehen, das ihre Gefühle tatsächlich mal mit ihr durchgegangen waren. Das schickt sich nicht. Aber spätestens wenn die fehlenden Teller auffallen würden müsste sie sich erklären. Das würde sie auch ebenso tun. Sie mochte keine Geheimnisse und wollte auch selbst[Weiterlesen]
  • Mit eher langsamen Schritten entfernte sie sich von dem rotblättrigen Sylvari welcher sie so am Fluß zurück ließ. Sie hatte es angeboten, und es war auch richtig so. Manchmal sollte man alleine sein. Dennoch wurde ihr Kopf mit Sorgen gequält. Was er erlebte hatte nahm sie tief mit. Wieder mehr, als ihr Körper zugeben mochte. Die Tränen zeigten sich in letzter Zeit viel zu oft, jedoch meistens vor Freude. Luca wusste nicht, womit sie diesen neuen, besonderen Gefährten verdient hatte, aber er war wahrlich das beste, was ihr jeh passiert ist. Innerhalb von wenigen Tagen entwickelte sich eine Freundschaft welche unter bloßen Menschen garnicht möglich schien. Oh, was würde sie dafür geben, Emphatisch zu sein. Sie wollte ihn ihre Dankbarkeit spüren lassen, denn Worte und Gesten alleine reichten einfach nicht aus. Er hatte es tatsächlich geschafft sie zum Heilhaus zu zerren. Sie mochte keine Heilhäuser. Nicht, weil sie Angst vor Ärzten hatte sondern einfach weil sie im festen… [Weiterlesen]
  • Dieser Junge tat ihr Leid. Anders konnte man das nicht sagen. Noch nie hatte sie so sehr den Drang verspürt, jemanden Beschützen, Behüten zu wollen. Doch hier... Hoffentlich unbemerkt sah sie dem jungen Burschen nach welcher knapp ein Jahr älter war als sie. Er mochte sie nicht. Schlimmer noch, er hasste sie. Brachte sie ihn wirklich so sehr in Schwierigkeiten? Weiter führten die Schritte des Mädchens sie die Straße entlang. Selbst, als sie nachts an ihrem Lieblingsort saß, auf das Ossa herabblickte, spukten ihr diese Gedanken im Kopf herum. Sie wollte nur sein bestes und stand auf der Seite der Guten. Zumindest dachte sie das. Damals. Bis es zu spät war. Und der Vogel davonflog.

    Ein Jahr später, vielleicht mehr. Mit dem Wiedersehen hatte sie nicht gerechnet. Und auch nicht mit... Gefühlen. Zärtlichkeit. Ein weiterer Blick auf das Ossa, die offene Mähne wehte im Abendwind wärend die Gedanken der alten Erinnerung hinterher hingen. Viele Erinnerungen hatte sie nicht, doch diese
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  • "He, aufstehen!" Unsanft wurde das Mädchen, wortwörtlich, aus dem Bett geschmissen. Mit einem dumpfen Geräusch traf es den Boden. Das orangeblonde Haar zerzaust, hier und da ein blauer Fleck welcher sich nicht von dem hellen Nachthemd verdecken ließ. "H-huh?" war das einzige was sie hervorstammeln konnte wärend auch schon ein Haufen viel zu knapper Kleider und Schminkkram auf sie niederregnete. "Mach dich bereit! Die ersten Kunden sind schon da. Und die willst du ja wohl nicht warten lassen, oder?" sprach der Wecker. Ein großer, bulliger Mann in einem viel zu schicken Anzug wärend die schon leicht angegrauten Strähnen ins Gesicht fielen. Ein Schlucken, dann ein scheues Kopfschütteln was das lange Haar des Mädchens in Wallung brachte. Nein, warten lassen wollte sie sie wirklich nicht. Das Echo dessen, was dann passiert, konnte man an dem blau gefleckten Körper ablesen. Der Mann stapfte aus dem kleinen, spärlichen Zimmer wärend das Mädchen rasch zur Wasserschüßel huschte[Weiterlesen]