Artikel von „Levi Iorga“ 33

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  • „Zwei Wochen Sonnenschein und das Ministerium hat nichts besseres zu tun, als gefühlt alle Magier des Landes zu mobilisieren, um den Bauern ein bisschen Regen zu bringen. Magischen Regen...Und wo kommt der her? Das sagt einem keiner! Es ist doch unfassbar...Da gibt es in dieser von den Göttern verlassenen Stadt so viele Baustellen, an denen sich ein Teil der Bevölkerung seit Jahren die Finger wund schuftet...und wenn es mal ein bisschen zu warm wird für den Geschmack der feinen Herrschaften mit ihren gepuderten Nasen, dann wird gleich Jennahs zweite Armee mobilisiert, um Otto Normalbürger einmal mehr seine nichtssagende Existenz vor Augen zu führen....Da! Seht uns an! Wir haben uns über die Götter gestellt und spielen Wettermacher! Ein bisschen Hokuspokus hier, ein wenig Hex Hex dort und schon fließt das Wasser wie Blut aus der beschissenen Nase des fetten Luden, der gerade sein neustes Mädchen einreitet! BAH!“

    Sie zückte ein weißes Spitzentaschentuch und tupfte sich damit das… [Weiterlesen]
  • OOC Anmerkung: Der nachfolgende Text ist bewusst sehr provokant geschrieben. Ich möchte aber erwähnen (was eigentlich klar sein sollte), dass es sich dabei um die Meinung und die Stimme des Charakters Beatrix Drobovik und -nicht- um meine persönliche Meinung oder Einstellung zu den Dingen handelt. Ich bitte dich, du interessierter Leser, das zu berücksichtigen und auch zum Ende hin nicht zu vergessen.

    Die Geschichte entstand vor der Grundlage der neusten Ausgabe vom Volkshelden. Es ist sinnig sie zu lesen, ehe man sich dieser Geschichte zuwendet. Danke an dieser Stelle an wen auch immer...Es war eine grandiose Vorlage für den Charakter.



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  • „Victor!“
    Die Bürotür fiel hinter dem Luden ins Schloss, und Ghabriel prallte hart gegen das Holz, einen Sekundenbruchteil zu spät, um zu verhindern, dass Riegel und Zarge ineinander griffen. „Verdammt!“



    „Er sieht ganz schön wütend aus.“ Tevin atmete durch. Er betrachtete voller Zweifel die im Licht flackernde Oberfläche der kleinen, flachen Wasserschale, die auf dem abgehalfterten Tisch in der nur sperrlich eingerichteten Kammer stand. Missmutig walgte er mit mit den Finger den luftig lockeren Stoff seines Morgenmantels, während nur ein paar Zimmer weiter Bücher und Regale, Stühle und Lampenhalter in ihre Einzelteile zerlegt wurden. „Ich bin mir nicht sicher ob das die richtige Entscheidung gewesen ist.“ Mit der Zungenspitze befeuchtete der Magier sich seine Unterlippe. Ihm war unwohl der unerkannte und doch identifizierte Zuschauer dieses Aktes zu sein, der in keinem Skript vorgeschrieben stand. Mit wenig Begeisterung in den braunen Augen beobachtete er Ghabriel und… [Weiterlesen]
  • ooc: Einfach mal so, für @GruselZwusel <3

    Drei Flaschen Wein standen auf dem Tisch der rustikal eingerichteten Küche, in der über Tag die Mahlzeiten für die Arbeiter der Fleischerei bereitet wurden. Drei Flaschen Wein, von denen er gerade eine, am Flaschenhals gepackt, neu justierte. Ein kleines Bisschen drehte er sie nach links, sodass nicht nur ihre Böden eine perfekte Linie bildeten, sondern auch ihre Etiketten im gleichen Winkel nach vorne zeigten. Drei Flaschen Wein, die er auf dem Markt erstanden hatte, während die Raben über ihm am Himmel gekreist waren.
    Von dem trockenen Roten hatte er gleich zwei gekauft. Sie bekam nur einen. Den Weißen mochte er nicht, denn er war nicht nach seinem Geschmack. Der Rosé überraschte. Am Ende hatte er davon eine ganze Kiste mitgenommen. Nun aber standen nur drei Flaschen vor ihm, die in ihrer Art und ihrer Beschaffenheit kaum bis gar nicht voneinander zu unterscheiden waren. Einzig durch die Beschriftung des jeweiligen Etiketts verrieten sie… [Weiterlesen]
  • „Bring das in Ordnung.“ Die schnarrende Stimme des Luden war bar jeglicher Freundlichkeit in diesem Moment. Sie war die glühende Klinge, die ein Stück weiche Butter in der Mitte zerteilte und danach genüsslich dabei zusah, wie die Hälften unter der ausgestrahlten Hitze der nahen Herdplatte langsam aber sicher auseinander flossen.

    „Geweihter Streiter des Eisigen Prinzen. Wenn das eine Sache zwischen dir und der Priesterschaft ist, dann kannst du zurück ins Lager, mein Freund. Ich bin nicht gewillt diese Form des Aufbegehrens in meinem Haus zu dulden.“ Papier knisterte zwischen den dicken, mit schweren Goldringen geschmückten Fingern des bulligen Fleischberges, den ein törichter Narr fälschlicher Weise in einen teuren Anzug aus schwarzem Samt gesteckt hatte. In eine mit Silberfaden durchwobene Damastweste und ein weißes Seidenhemd. Ein paar helle Hundehaare hafteten am Saum des Jacketts und zerstörten die Illusion der absoluten Schwärze vernichtend.

    „Ich dachte, dass ich mich bei[Weiterlesen]
  • Ich hatte beinahe nicht mehr daran geglaubt jemals wieder in den aktiven Dienst versetzt zu werden. Na klar, die Stadt Götterfels war als eingetragenes Krisengebiet sicherlich nicht als Urlaubsdomizil zu bezeichnen, aber wirklich viel zu tun gab es hier nicht. Nicht ohne Fuchs und Katze an meiner Seite. Und wo die steckten wusste sehr wahrscheinlich nur Hase. Wenn überhaupt. Aus irgend einem Grund unterstellte ich einem der beiden einen heimlichen Ausstieg und ich war mir beinahe sicher, eigentlich schämte ich mich für diesen Gedanken, dass ich irgend wann ihr Gesicht auf einem unserer Fahndungsplakate wieder finden würde. Oh ja, wir hatten auch welche!

    Missmutig brütete ich über dem Haufen Kleider, der mir so vertraut war wie das eigene blaue Seidenkostüm in meinem Schrank. Der Drecksack hatte mich noch immer nicht dazu aufgefordert mit ihm ein Theater oder eine Festivität zu besuchen. Nein, er verbrachte seinen Jahrestag lieber mit seinem alten, stinkenden Erzeuger in irgend… [Weiterlesen]
  • Winzig klein war er in einer Welt der stumpfen Riesen, die nicht sahen, die nicht hörten, die nur stampften noch und nöcher über blutbefleckte Erde. Blut der jenen, die sie hatten doch zu schützen, so wie einst die Göttermutter es in Auftrag ihnen gab. In einer Welt so voll an Unrat, voll an Schrott, der unaufhörlich sich hoch türmte bis hin zum Firmament, in dessen Arm sich Sonn und Mond nicht wusste noch zu retten.

    Winzig klein war er in einer Welt der stumpfen Riesen, die so blass und die so träge nicht mehr wussten weit nach vorne oder lieber doch zurück. Die sich aalten in den Weisen, die von schlauen Geistern einst erdacht. Die sich suhlten in Geschichten, die von ihrer Ahnen Hand einst in müßigem Bekennen auf staubiges Papier gebracht. Pergament, das war geduldigt und es schwieg wenn doch eigentlich Protest gesprochen werden musste, denn es war nur Träger und nicht Richter. Denn es war nur Bote nicht Tyrann, der mit harter, harscher, ungebändigt forscher Hand hieb und[Weiterlesen]
  • Jede Liebesgeschichte ist eine Tragödie. Wenn man lange genug wartet.
    Wir wollen die Welt nur besser machen.
    Besser? Für wen besser?
    Besser bedeutet nie besser für alle. Es bedeutet immer schlechter für manche.
    Es bedeutet immer schlechter für manche...
    Ist dir übel?
    Hast du es gewusst?

    Norra Farnkraut hielt die Hand ihres Mannes. Seine Haut war kalt und klamm und aus einem ihr unerklärlichen Grund verglich sie sie unbewusst mit einem toten Fisch, den die Strömung bis an die Ufer des Silberstromes getrieben hatte, der sich als schillerndes Band durch das Königintal zog. Sein Gesicht war fahl und eingefallen. Die Augen waren geschlossen.

    Es war jetzt zwei Tage her. Genauer waren es einundfünfzig Stunden und eine Hand voll Minuten, die seitdem verstrichen waren. Es würden weitere folgen. Weitere Augenblicke der Unsicherheit und der Furcht, die vergehen würden, bis Dranan Farnkraut seine Lider wieder hob. Wenn es überhaupt jemals dazu kam und Grenth ihn nicht still und heimlich,… [Weiterlesen]