Artikel von „Vaas“ 16

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  • Ein lauter Raptoraufschrei schweift durch die Nacht, als Vaas dem Tier schnalzend die Zügel hab. Sand stobte unter ihnen auf und 'Arrr' rannte, so schnell wie sie konnte, während Vaas sich, so gut es ging in den Sattel drückte. Der riesige Sandhai vor dem sie gerade die Flucht ergriffen, war in seinem Ausmaß so riesig, dass der Nekromant nicht zurück sehen musste, wo das Ungetüm ist – er hörte es. Er hörte das Schaben des Sandes über die rauen Schuppen, hörte das tiefe Grollen des Haies unter dem Sand hervor – und sie kam näher.
    Sein Raptor sprintete weiter in die Richtung, die Vaas ihr vorgab, auch wenn es für ihn schwer war sich nur im Mondlicht auch nur ansatzweise in dem Meer aus Sand zu orientieren. Im Grunde... hatte er nur eine grobe Ahnung, ob sie richtig waren, denn er wollte erst am folgenden Tage die Route komplett berechnen. 'Arrr' sah sich während dem Rennen immer wieder hektisch um, sah nach hinten, nach links, nach rechts, man merkte ihr an, dass sie nervös war und… [Weiterlesen]
  • Zwei Tage waren seit dem Aufbruch aus Amnoon hinaus in die Wüste vergangen, zwei unendlich lange Tage, in denen sich nur ein Meer aus Sand vor ihm erstreckte. Sie ritten einen Weg, auf dem sie niemand anderes zu Gesicht bekamen, nur verlassene, ältere Lager der Balthasar Truppen und der Geschmiedeten, die längst weiter gezogen waren.
    Der richtige Weg...
    Noch immer haderte Vaas ein wenig mit der Führung der Zügel und der Steigbügel, aber der Raptor war schlau genug und hatte sich nach einer Weile an die ruckhaften und steifen Bewegungen des Mannes auf seinem Rücken gewöhnt, verstand, was seine anfangs komischen Anweisungen ungefähr bedeuten könnten und dass dieser Typ schlicht und ergreifend nicht entspannt im Sattel sitzen konnte, wie es normale Reiter taten. So hatten sie es geschafft sich irgendwie aufeinander einzustellen, denn auch der Silberschopf hatte nach den zwei Tagen verstanden zu lesen, wann 'Arrr' Hunger hatte, Durst oder eine Rast benötigte. Das Tier machte es… [Weiterlesen]
  • Tausend und eine Nacht. Schon als Kind hatte er Geschichten gehört über Elona – den fernen Orient. Ein Land in dem Träume wahr werden könnten. Ein Ort, an dem nichts unmöglich wäre. Mythen über fliegende Teppiche. Legenden von Geistern, die in anmutig geschwungenen und verarbeiteten Öllampen gefangen waren und einem bis zu drei Wünsche gewähren, würde man sie frei lassen. Auch auf dem Weg mit dem Handelsschiff Richtung Elona schnappte der Nekromant Gerüchte auf, die ihn stark an die Märchen aus Kindheitstagen erinnerten.
    Doch das Einzige, was Vaas hier vorfand war Chaos, verursacht von Balthasar und seinen Schergen, Dreck und eine Schneise zwischen Wohlstand und Elend, bei der man über jene in Götterfels nur lachen konnte. Während mitten in Amnoon die Menschen am regen Handel mit Kryta profitierten, das Kasino gut besucht war, ebenso wie der Basar, ist vor den Toren eine Masse an Zelten und Menschen, die ihr Heim verloren hatten.
    Der Nekromant interessierte sich jedoch nicht für… [Weiterlesen]
  • Ruhig liegt das kleine Zimmer am Rande von Amnoon da, nur hier und da sind die Geräusche der Reitraptoren aus dem Stall mehrere Meter weit weg zu hören, doch mittlerweile nerven sie den Silberschopf schon nicht mehr so sehr, wie am Anfang. Aber er nahm es so, wie es nun mal ist, immerhin hätte es zwar besser, aber auch wesentlich schlechter sein können.
    Der Innenraum hier wurde nur von zwei Öllampen erhellt, deren Gläser schon teilweise so sehr von Ruß und einer dünnen, öligen Schicht überzogen sind, dass man die Flamme dahinter nicht mehr richtig erkennt. Doch sie spenden genug Licht, um sehen zu können und mehr brauchte Vaas an diesem Abend nicht. Die vier Wände boten wenig bis kaum Komfort, zwei Kommoden hatten hier drinnen Platz, ein Tisch, ein Stuhl und ein Bett, dass der Nekromant jedoch zur Ablagefläche umfunktioniert hat und dafür quer über die Balken eine Hängematte aufgespannt hat – weniger aus platzsparenden Gründen, als mehr der Tatsache geschuldet, dass er… [Weiterlesen]



  • „Sicher das du noch mehr trinken willst? Dein Alkoholkonsum ist bedenklich.“
    „Sag mir nicht, was ich zu tun habe.“

    „...und dann wird behauptet ICH hätte ein Alkoholproblem...pfff....!
    Darauf 'nen Whiskey...“

    „Ihr habt ein Problem Junge, lasst Euch drauf ein und mit der Stärke Balthasars könnt Ihr Euch davon befreien.“
    „Ich hab das voll unter Kontrolle!“

    „Darauf sollten wir trinken!“
    „Du findest auch immer 'nen Grund zum Saufen, oder?“
    „Halt's Maul.“


    Der letzte Schluck aus dem Flachmann, den er sich eisern bis zum Schluss aufhob, hatte schon vor eins zwei Tagen seine trockenen Lippen nur kläglich benetzt und der scharfe Geschmack von schlecht gebranntem Whiskey war schon längst aus seiner Kehle verflogen. Es war pure Angewohnheit, mit der Vaas' Finger nach dem schlichten Gefäß mit der Gravur darauf griffen, welches er in der Hosentasche mit sich herum trug. Der Flachmann und das Schwert sind die einzigen zwei Sachen, die ihm nach dem Überfall der Piraten noch wirklich… [Weiterlesen]


  • (spät, langen Tag gehabt und egtl sollte ich schon längst pennen x'D Also nicht wundern, falls es etwas wirr geschrieben ist...*hust*)

    Schwärze.
    Es herrschte eine vollkommene Dunkelheit und irgendwie wirkte es gar nicht so wirklich, wie die Nebel und als wäre er dabei vor Grenth zu treten. Irgendwas was faul... kein Grenth... keine Nebel... Es war einfach nichts vorhanden, nur eine endlose, agoraphobische Leere von Schwarz, eingebildeter Kühle und dem eigentlichen Wissen definitiv tot sein zu müssen, nachdem ihm das Meer verschlungen hatte wie ein Stück organischen Abfalles, der es nicht Wert war, jemals wieder ausgespuckt zu werden. Die raue See war gnadenlos, verzieh keine Fehler und schon gar nicht gab sie ihre Opfer wieder her.
    Aber was war das dann hier?
    Vielleicht einfach nur noch die letzten Minuten, in denen das Hirn noch versuchte sich am Leben zu halten, ehe es durch den Entzug an Sauerstoff auch zuletzt starb, vorher noch mit allen möglichen Signalen und Impulsen
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