Artikel von „Nightfighter“ 7

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  • Still ist es am frühen Morgen über den Dächern von Shaemoor. Dichter Nebel liegt auf den Feldern und zwischen den Häusern auf den Straßen. Eine junge Frau öffnet gerade das Fenster und schlägt die Fensterläden nach außen auf. Die kalte Luft dringt ins Innere und sie zieht ihren Morgenmantel etwas enger zusammen. Ihr Atem formt sich zu einem kristallinen Nebel vor ihrem Mund, als sie eine Gestalt auf den Straßen wandern sieht. Im dichten Nebel ist lediglich die Silhouette erkennbar, doch gehören die schweren Schritte definitiv zu einem Mann. Ihre Augen folgen der Gestalt, während sie sogar die Luft etwas anhält.


    Als jene Gestalt aus ihrem Sichtfeld gerät, beugt sich die junge Frau nach außen, aus dem Fenster und verfolgt die Gestalt noch kurz mit ihrem Blick, ehe diese auch schon zu weit weg ist, um durch den Nebel gesehen zu werden. Noch etwas schaut die Dame in jene Richtung, wo die Silhouette eben verblasste. Sie schüttelt ihren Kopf und streicht die morgendlichen Strähnen[Weiterlesen]
  • Ich sollte das nicht tun...

    Albrecht sitzt alleine in jener Werkstatt, welche den Hof über die Winterzeit mit etwas Geld versorgen soll. Dunkel ist es draußen bereits und das Pfeifen des kühlen Windes dringt durch schmale Lücken in der Tür. Leichter Regen perlt gleichzeitig an die Fenster, lässt die Sicht nach draußen verschwimmen.

    Der Blick des alten Mannes richtet sich langsam herab auf das, was er in der Hand hält. Schon wieder eine dieser Flaschen mit der Besinnungsraubenden Flüssigkeit namens Whisky. Er weiß, er sollte nicht, doch er tut es trotzdem. Tagtäglich und immer, wenn es die Gelegenheit erlaubt.

    Mal kurz ein Schluck aus dem Flachmann kann nicht schaden.“, sagte er sich anfangs. Mittlerweile sind es mehr als nur ein Schluck. Doch behält er es für sich.

    Leise, regungslos und mit einem bedrücktem Gesichtsausdruck, sitzt er auf einem alten Stuhl mitten in der Werkstatt und schaut nun einige Augenblicke auf die Flasche in seiner Hand. Wegwerfen, wäre wohl das Beste.
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  • Teil 1

    Am Rande eines breiten Flusses, sieht man des frühen morgens 2 Norn. Eine kleine und einen großen. Die Kleine patscht vergnügt durch das flache Wasser am Rand des Flusses, während der große sich auf einen seitlich liegenden Baum niederlässt. Er schaut der Kleinen zu, wie sie vergnügt umher tollt.


    Der Fluss selbst ist an den Rändern nicht sonderlich tief, fällt flach ab. Das Wasser ist klar und frisch, lässt einem fast bis zum Grund blicken. Viele verschiedene Fische sind darin zu erkennen, manche kleiner, manche größer. Links und Rechts neben dem Fluss, zieht sich eher flaches Land mit grünen Wiesen entlang. Teile sind noch Schneebedeckt, doch nahe des Flusses ist jener bereits getaut. Den Rand des Flusses zieren auch diverse Pflänzchen. Über Schilf in den Kurven bis Seerosen in Stillen Ecken. Auch der ein oder andere Baum streckt seine Schützende Krone, über Teile des Flusses. An einem dieser Arme...eine Schaukel. Auch nahe des Flusses, ziehen sich große, dichte
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  • Schau Vati! Da drüben!
    Die Ruhe des Waldes wird durch eine mädchenhafte Stimme gestört. „So groß!“ Ein noch junges Mädchen rennt durch den schneebedeckten Wald. Es ist kalt, die Bäume ragen hoch in die trockene Luft und hier und dort sind einige Tiere zu erhöhren. Ihr Atem gefriert an der Luft, hinterlässt feine Wölkchen, welche noch kurz in der Luft schweben, ehe sie verblassen. Dick ist sie angezogen, kämpft sich tapfer voran durch den tiefen Schnee. Hinter Ihr...ein großer Norn. Er selbst hat kaum Mühen, es durch den Schnee zu schaffen, ist nicht annähernd so dick angezogen wie die Kleine.

    Pssht. Sonst verscheuchst du ihn noch.“ Die ruhigen und tiefen Worte des Vaters, legen sich leicht über den Wald. Vor den beiden knabbert ein Elch die Rinde eines Baumes an. Schon seit Stunden sind die beiden nun draußen, ersichtlich an der roten Nase des Mädchens.


    Verzeih mir Vati, ich bin nur so aufgeregt.“ Sie strahlt ihn an und ist sichtlich glücklich, ein solches Tier aufgespürt
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