Artikel von „Amyre“ 2

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  • Vom geopferten Volk

    Es ward einst ein Volk,
    weit vor unserer Zeit,
    Gesäumt von Erfolg,
    es prächtig gedeiht.

    Ihre Hämmer schwingen auf, und wieder hinab,
    Auf kräftig und andächt‘ge Weise.
    Sie schufen ein Land, in den Tiefen fernab.
    Die Zypresse knarzte leise:

    Es wuchs ein mächtiges Königreich.
    Durch Schmiedekunst so einflussreich.
    In verschneiten Gipfeln, lebten stolze Wesen.
    Doch in eigenen Reihen, ein Verräter gewesen.

    Dagnar Steinhaupt säte Verrat,
    hinzu kam Bedrohung von den Mursaat.
    Es wanderte Deldrimor auf unsich’rem Pfad.
    Und so wurde geschwächt, einst stärkster Staat.

    Ihre Hämmer schwingen auf, und wieder hinab,
    Auf kräftig und andächt’ge Weise.
    Sie schufen ein Land, in den Tiefen fernab.
    Der Wind winselte leise:

    Sie retteten Tyria vor Primordus Erwachen.
    Mit dem größten Opfer stellten sie sich dem Drachen,
    Die überlebenden, tapferen Deldrimor Zwerge,
    ewig einsam leben sie nun, tief unter dem Berge.

    Gefeiert wären die tollkühnen Helden.
    Tyrias Wächter wurden sie nun.
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  • Kurzgeschichte: Lilientanz

    Es war früh am Morgen und die Straßen von Götterfels begannen sich allmählich zu füllen. Alucards Aufgabe war es, nach seiner Großmutter zu sehen und ihr etwas zu Essen vorbeizubringen. Lange war er nicht mehr durch die Straßen Götterfels gewandert, was seinen stetigen Reisen zu verschulden war. Doch das Haus seiner Großmutter konnte er schnell finden. An dem sonst kalten steinernen Gemäuer haben sie über die Jahre etliche Schlingpflanzen gesäht und als wäre das nicht genug, schmückten diese - wie einen Tannenbaum im Winter - etliche Runen, Traumfänger und weitere Glücksbringer aus ganz Tyria.


    Er klopft an der Tür und bald öffnet eine kleine alte Dame: „Und Ihr seid?“, fragte sie den Sohn ihres Kindes skeptisch. Dass der Geist seiner Großmutter seit einigen Jahren zwischen verschiedenen Dimensionen wanderte, war Alucard lange bekannt. Er versuchte es zuerst mit der Wahrheit: „Ich bin es, Alucard, dein Enkel. Ich habe dir Frühstück… [Weiterlesen]