Artikel aus der Kategorie „Tagebücher“ 105

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  • Liebe Liese!

    Heute sind einige Leute zu uns gekommen um nach dem Rechten zu sehen, und sie sagten ich kann einen Brief mitgeben nach Hause, daher schreibe ich dir schon wieder!

    Hast du meinen ersten Brief erhalten?
    Auf dem Sommerfest habe ich Marena und Sheryna gesprochen, und beide erzählten von der Reise in die Zentaurenlande, in denen es gerade wegen dem schlimmen Wetter besonders schlecht aussieht. Ganz kurzfristig habe ich mich entschieden mitzureisen, und da die Kutsche noch am selben Abend ging musste ich schnell packen. Ich habe dir natürlich einen Brief geschrieben, aber so spät Nachts und auf die Schnelle habe ich keinen Boten gefunden und habe ihn daher einem Mann in der Lampe gegeben, der sagte, er würde den Brief gegen ein paar Münzen für mich abgeben bei dir.

    Gestern am frühen Abend kam ein Sturm auf hier im Hinterland und viele Blitze sind eingeschlagen – Manche leider in Bäume, die dann begannen zu brennen. Aber wir waren ja viele Hilfskräfte, und alle zusammen[Weiterlesen]
  • Sie waren im Sund angekommen.
    Yrrva und Er.
    Nur kurz, keine zwei Tage ganz teilten sie sich noch etwas Zeit in Kjerkes Dorf. Yrrva hatte ihre Aufgabe erfüllt und den Holzwolf zurück hoch in den Norden gebracht. Die Glut, oder eher der Glutleger waren erloschen. Zermatscht von Jotun und ihrer leichtsinnigen Art Probleme zu lösen. Hätte er die Hand des Jotun aufhalten sollen? Hätte er nicht "hau drauf!" brüllen sollen als sich die Gelegenheit bot? Hätte er einfach... ja was hätte er anders machen sollen? War es so wichtig das Gesicht, die Person hinter den Feuern zu kennen? Würde das helfen, oder nur die Unruhe in der Brust neu entfachen? Wie konnte jemand aus den eigenen Reihen dem eigenen Volk so etwas antun?

    Havar griff sich etwas vom frisch gefallenen Schnee und kurz stach die Kälte in den Gelenken der Finger als er sich das kühle Weiß ins Gesicht rieb. Sofort war er wieder hell wach und mit den Gedanken im vorherrschenden Moment. Es war jetzt eh keine Zeit um über Dinge zu… [Weiterlesen]
  • Lucius atmete tief ein und sog die Löwensteiner Abendluft in die Lungen.
    In seinen Armen ruhte das kleine Mädchen, welche längst zu seiner Tochter geworden war. Bald müsste sie sich den Platz auf seinen Armen mit dem Geschwisterchen teilen. Beim Gedanken an das Ungeborene füllte sich die Brust des Kerls mit Stolz. Das Gefühl wurde aber direkt wieder getrübt, als er den Blick hob und die ankommende Nacht sich bereits ankündigte und die werdende Mutter immernoch nicht daheim war. Leise grummelt der Löwensteiner, was Rosalie mit einem zerknautschten Gesichtsausdruck quittierte. Das Kind war gerade eingeschlafen und mochte vom Unmut des Vaters nicht gestört werden.
    Der Löwensteiner schloss die Terassentür hinter sich und legte das schlummernde Mädchen in ihr Bett. Es sicher zugedeckt wurde einzig dem dunklen Hund noch ein Fingerzeig gegeben damit sich dieser vor das Fenster lag. Ihm würde keiner das Kind aus dem Zimmer stehlen.
    Im Nebenraum ließ sich der Kerl in einen Sessel sinken.
    "Ich
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  • Wie dumm er gewesen war nicht daran zu denken, dass sie hier auftauchen könnte. Hatte er überhaupt noch einen Gedanken an sie verschwendet, seitdem sie sich das letzte Mal begegnet waren? Wie konnte er nur nicht an sie denken?! Sie hatte ihren letzten Besuch wochenlang vorbereitet! All die Mühen sollen umsonst gewesen sein? Sie hatte sich ihr Blattwerk neu nachwachsen lassen, nur damit sie ihm in ihrer ganzen Schönheit entgegen treten konnte. Wegen ihm hatte sie zwei Aufträge verschieben müssen und ihr Herr war darüber nicht glücklich gewesen. Immerhin waren sie sich einig darin, dass der Hüter es wert war. Eretheyn war schon vollkommen gewesen, als er den Traum durchbrach und die Erkenntnis darüber erlangte das leben Schmerz bedeutet. Glyzavo hatte ihr den schönen Bruder genommen, dessen Gesicht dem Hüter in jeder Faser glich. Also musste er dessen Platz einnehmen. Die Vorfreude an diesen Moment, wenn der Hüter endlich ihr gehören würde, ließ ihr Herz hüpfen. Sie wollte ihm… [Weiterlesen]
  • Kapitel 3: Sterne



    Unmöglich ist etwas nur, wenn wir nicht lange genug nach einer Lösung suchen und nicht flexibel genug sind auf Alternativen auszuweichen.


    Auf den ersten Blick scheint sehr viel unmöglich, aber mit dem fortlaufenden Studium erkennt man, dass die Lösung oft gar nicht so fern liegt, wie man am Anfang meint. Zumeist ist die Lösung eines Problems auf magischer Ebene etwas sehr naheliegendes und in vielen Fällen gibt es zu dem einen Weg, der einem am Anfang vorschwebte eine Alternative, die sehr viel leichter umzusetzen ist.

    Trotzdem darf ein Magier keinesfalls vergessen, dass nur weil etwas naheliegt, es nicht die beste Option sein muss. Offen für Alternativen sein bedeutet nicht, dass man aufhören muss, das eigentliche Ziel zu verfolgen und etwas scheinbar unmögliches in Angriff zu nehmen, es heißt nur, dass man sich nicht auf eine einzige Lösung versteifen sollte, wenn mehrere möglich wären.


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  • Kapitel 2: Kontrolle - Anwendung


    Man beginnt in kleinen Schritten. Ein Magier kann nicht von sich erwarten,sofort Felsbrocken durch die Gegend zu schleudern, mit Feuerbällen präzise diekleinsten Zielscheiben auf hundert Meter Entfernung zu treffen, oder einenMenschen ohne jede Schwierigkeit innerhalb von Sekunden von tödlichenVerletzungen zu heilen. Magische Fähigkeiten brauchen Zeit um zu wachsen undmüssen genauso trainiert werden, wie ein Muskel. Zwar hinkt der Vergleichzwischen Magie und Körperkraft durchaus, beides erfordert allerdings dieDisziplin des Lernenden.
    Für den Anfänger ist also wichtig, dass er sich Zeit für ordentlicheVorbereitung nimmt.


    Ein gutes Element um zu beginnen ist Wasser oder Erde. Beide Elemente eignensich vor allem deshalb gut für den Beginn, da sie - zumindest wenn man miteiner kleinen Menge beginnt - das niedrigste Verletzungspotential haben.
    Ein Glas Wasser oder ein kleiner Haufen Sand reichen für den Anfangvollkommen aus. Allerdings ist davon[Weiterlesen]
  • Kapitel 1: Kontrolle


    Kontrolle, wer sie hat, hat die Macht zu handeln
    Die erste Lektion die jeder Magier lernen sollte, ist, dass alles Konsequenzen hat. Ein unvorsichtiger Zauber, ein stürmisches Voranpreschen, jeder Fehler kann das Verderben für den Magier selbst und seine Umgebung bedeuten.
    Magie und Gefühle hängen zusammen. Zweifellos beeinflusst das Eine das Andere. Aber ein Magier muss seine Gefühle beherrschen. Die Magie darf nicht zu einem verlängerten Arm von Wut und Angst werden.
    Daher ist es umso wichtiger, sich selbst immer wieder dieselbe Frage zu stellen. Kontrolliere ich die Magie, oder kontrollieren meine Gefühle und Instinkte sie.
    In manchen Situationen wie in Kämpfen auf Leben und Tod sind es die Instinkte, die uns das Leben retten. In anderen Situationen sind sie die tödliche Gefahr, die es in Schach zu halten gilt. Ein Magier muss in erster Linie immer sicher sein, dass er seine Magie unter Kontrolle halten kann und dafür ist es von Nöten, sich[Weiterlesen]
  • Prolog: Erwachen


    Magie zu lernen kann man nicht gleichsetzen mit dem Lernen anderer Disziplinen. Ein Buch ist nicht genug, um die Vielfalt zu verstehen und ganze Büchereien könnten gefüllt werden, nur um einen winzigen Aspekt der Magie in einem Teil zu beleuchten. Magie umgibt uns und gehört zu uns. Es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten, sie für sich selbst nutzbar zu machen und im Grunde genommen muss wohl jeder selbst entscheiden, welche Richtung und welche Art der Nutzung ihm zusagt.


    Sie wachte auf.

    Ein schönes Aufwachen war es nicht. Das Brennen hatte sich über ihren ganzen Oberkörper ausgeweitet. Erst nach einem Moment realisierte sie, das eben jenes "Brennen" nicht von irgendeiner Hitzequelle kam, sondern das es eisige Kälte war, die sich über ihren Brustkorb ausgebreitet hatte.

    War sie noch auf dem Berg?

    Ihre Lippen öffneten sich, sogen gierig Luft ein, so gierig, dass sie fast hätte husten müssen.

    Warme Luft. So warm, das es keinesfalls der Rand der Zittergipfel… [Weiterlesen]
  • Du und Ich

    Ich erfriere innerlich
    wirke nur noch weinerlich
    doch dann traf ich dich
    und sah in dein Gesicht
    Augen wie Smaragde
    welche ich im Schnee anschmachte
    schauten in Schneeflocken
    Lieder die frohlocken
    die Gerüchte einfach groß
    deine Gedult so grenzenlos
    eine Insel ohne Sand
    ein erster Kuss am Strand
    eine Kuppel aus Magie
    voller Liebe wie noch nie
    Deine Stimme und Gitarre
    wo ich lausche und verharre
    ein Tanz auf einen Ball
    wurde nicht zum großen Fall
    Hürden welche wir genommen
    hoffentlich nie wieder kommen
    Diamanten und Rubine
    abgebaut aus keiner Miene
    dies war der Beginn
    und alles machte einen Sinn
    kein Ort der so besonders ist
    ohne dich wirkt alles trist
    nun trägst du mein Herz in dir
    und ich sage nur noch wir
    deswegen trau ich mich
    und sage jetzt: Ich liebe dich!


    Lenny & Kim

    Danke für das wunderschöne Rp :love:
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