A Story of Eternity

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  • Kapitel 4: Der Weg zum Weg

    Erik kam an der Schmiede an, doch weder Ufretin noch irgendwer, war dort zu sehen. so ging Erik den einfachen Aufträge hinterher. Von Kettenglieder, zu Klingenschärfung, rüber zu dem alltäglichen dingen, die er sonst immer erledigt. Seine Hände waren von all der Arbeit in den letzten Tage, stärker, schwieliger und trainierter. Dies machte sich natürlich auch auf die Arbeit bemerkbar. Es fiel im mehr und mehr einfacher, den ganzen Tag durchzuhalten. Auch an die Kälte und die Kultur gewöhnt er sich langsam. Die eine oder andere Bekanntschaft wurde auch in seinem Leben einbezogen. Man könnte kaum glauben, dass ein Mensch der aus dem Adel stammt, sich in ein solches Leben werfen würde.
    Er hätte keine Probleme, mit dem Gold, sein Leben einfach zu genießen. Aber nicht Erik. Erik kämpfte stets für sein eigenes Wohl und das würde sich auch nie ändern.
    Natürlich dachte der neue Schmiedelehrling immer wieder darüber nach, wie sein leben wohl in den Waldkasskaden verlaufen wäre, wäre er dort geblieben und sich für die Art des Leben, seines Vaters entschied.
    Doch Erik wurde immer wieder daran erinnert, welche Missetaten sein Vater begann. Mit jedem Schlag auf das Eisen, ertönte der Ton lauter und lauter. Er nutzte seine Wut und seinen Hass gegen seinen Vater, auf seine Arbeit. Manchmal so stark und lange, bis seine Hände bluteten und das material zum Ausschuss wurde und somit unnütz.
    natürlich wenn Meister Ufretin dabei war, gab es hier und dort eins auf den Deckel.

    Ufretin's Worte waren meist: "Wer seine Arbeit nicht liebt und sie respektlos behandelt, muss sich nicht wundern, wenn das Ergebnis nichts gleichwertiges entgegnet."

    Und er hatte Recht. Dennoch waren Zeiten dabei, die Erik noch lernen musste. Er musste akzeptieren und damit umzugehen.
    Denn nur dann würde er verstehen, was es bedeutet ein Schmied zu sein. Denn eine Bindung zu einer Rüstung oder einer Waffe, ist wie eine gute Beziehung. Denn nur wer seine Ausrüstung mit Würde udn Respekt behandelt, kann davon ausgehen, dass sie im Gefecht Leben retten können.

    Die ersten Tage vergingen. Er schlief, aß, trank, kümmerte sich um Arthas. Das Tag für Tag. Ab und an ging er in die Schenke. Es wurde ihm aber zu eintönig. Der Hallvard war jemand, der wissbegierig war, er wollte neues erkunden und lernen. Immer wieder kamen die Gespräche auf, von neuen Materialien und neue Verarbeitungsarten.
    So beschloss Erik eines Tages nicht nur ein Schmied zu werden, nein, sondern er wollte sich neu erfinden. die Schmiedekunst von ihm sollte sich von dem, der anderen unterscheiden.

    Der Schmiedelehrling machte es sich nun auch zur Aufgabe neue Materialien zu finden, diese zu verarbeiten und somit neue Möglichkeiten der Schmiedekunst zu entwickeln.
    So reiste er meist mehrere Tage durch die Regionen, auf der Suche nach Edelsteinen, Holzarten, Metallarten, und tierische Materialien um sie einzuarbeiten. Mit viel Erfolg.
    Er tötet natürlich nur Tiere die er auch zu 100% verarbeitet. Und wenn es nur ist dies Getier zu essen. Denn er war es gewohnt sich Kleintiere einzuverleiben, als er auf der Flucht war.
    So hatte er kein Problem damit sich von, Lindwurm, Spinnen oder andere Insekten zu ernähren. Durch die Kochkünste der Küchenhilfe im Hause von Hallvard, konnte er zumindest aus allem eine Suppe zaubern.
    Eintönig aber es half und hilft ihm weiterhin zu überleben.

    So treibt es ihn auch eines Tages an die Rekkin's Rast. Immer wieder sprachen die Leute darüber, dass man dort in Ruhe entspannen könne und es ein friedlicher Ort wäre.
    Er hätte aber nicht geahnt, dass er dort eine Gruppe treffen würde, die sich später als seine beste Freunde auszeichnen. eigentlich schon eine Art Familie.

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