Ungelesene Artikel 3

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    Im nächsten Moment finde ich mich auf dem Schlachtfeld. Die Schlacht ist vorbei. Meine Soldaten stehen hinter mir, vom Kampf gezeichnet. Vor uns steht ein Feldherr mit seinem Gefolge, seine restlichen Soldaten sind auf dem Feld verteilt, teilweise tot, manche blutend. Unsere Mission jedoch ist nicht vorbei. Die Ziele sind die zentralen Zelte im Lager, die noch nicht zusammengebrochen oder von feurigen Pfeilen versengt sind. Darin sind Geiseln, die hier festgehalten werden. Zivilisten, Gefolgsleute und…meine Familie! Das wird mir plötzlich klar. Wochenlang habe ich um sie gebangt und gebetet. Verzweiflung und Wut steigen in mir auf. Mein Hass gilt dem, der die Entführung angeordnet hat, und dieser steht nun verwundbar vor mir.

    „Aha, Leutnant Dachs. Ihr habt uns geschlagen, Gratulation.“, krächzt dieser schleimig. „Ihr werdet uns doch nichts tun, solange wir die Geiseln haben. Das könnte ungesund für ihre werte Schwester werden.“

    Mit einem Handwink führt er diese vor. Sie wird mit
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    Maeve's Beichte

    "Ihr dürft ihn nicht durch die Schleuse lassen," sagte Maeve Auhöfer und knetete dabei ihre Hände. Sie war Empfangsdame im Vanhoven Naturkunde-Museum, eine unscheinbare Brünette in einem mausgrauen Kostüm, Rehaugen und eine Hornbrille rundeten die Erscheinung ab. So zu dem Kurator zu sprechen kostete sie all ihren Mut, zumal sie eine Regelverletzung begangen hatte und sich die Schuld an dem Unheil gab, das sie sich nun zu beichten anschickte. Aber bei Don Vanhoven konnte sie nicht auf viel Verständnis hoffen, heute umso weniger, da die Jacarandas geliefert worden waren und er begeistert alle Hände voll zutun hatte. Aber es musste heute sein um größeres Unglück zu verhüten.

    "Fräulein Auhöfer, er arbeitet für die Abtei und recherchiert für eine Studienschrift," schmetterte Don ihre Bedenken ab und ließ seine Aufmerksamkeit bereits wieder von ihr ab und in seine Pergamente fließen.

    "Nein," widersetzte das Fräulein und trat einen Schritt näher an seinen Schreibtisch.
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    ☙ ☙ ☙ ☙ ☙


    Die untergehenden Sonne trug zu einem wunderschönen Farbenspiel bei. Der rötliche Ton ließ das herbstliche Blattwerk förmlich strahlen. Der Herbst war vergleichsweise Bunt und ließ Celeste friedlich lächeln. Alles wurde welk und neigte sich dem Ende zu. Zum Winter hin würde alles grau und dunkel sein.

    "Erinnerst du dich, damals, als wir durch die Baumwollfelder getobt sind und uns vor Lachen nicht mehr eingekriegt haben?", fragte die ältere, schöne Frau. Sie schmunzelte und sah in die Ferne.

    "Wie könnte ich das jemals vergessen? Wir sind mit der Natur eins gewesen und sind beim herumtoben ständig umgefallen. Meine Mutter hat ständig nach uns gerufen und um Ordnung gebeten.", dabei lachte die Schwarzhaarige auf und lächelte Hazel lieblich an.
    Der Wind striff kalt über die beiden herüber. Man hörte Astwerk arbeiten und die Blätter raschelten. Den angrenzende Wald liebten die beiden schon immer.

    Die dunklen Augen Hazels suchten die schönen, blauen der Morgayne. Doch… [Weiterlesen]