Ungelesene Artikel 2

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Neu

    Kleine Kiesel knirschten unter seinen Schritten, als er sich fort vom Friedhof bewegte.
    Ganz egal um welches Volk es sich handelte - jedes hatte einen Ort wo es seine Toten zur letzten Ruhe bettete. Er war gekommen um einem Freund, jedenfalls nannten sie sich gegenseitig so, beizustehen. Glyzavo selbst kannte den Verstorbenen nicht. Er hatte vielleicht einmal von ihm gehört, während einem seiner Besuche in Götterfels und doch war dies für ihn ohne jegliche Bedeutung gewesen. Somit musste er sich den Namen des Mannes, welcher nun nur noch als Buchstaben in Stein gemeißelt vorhanden war, gar nicht merken. Und doch war er hier. Es war ihm gleich der einzige Vertreter seines Volkes zu sein. Glyzavo wusste nicht um die Verbindungen des Mannes, nichts von seinem Reichtum, oder Dingen welche er in seinen Lebzeiten getan hatte. Taten, Worte oder Gesten des Toten brachten ihn auch nicht nach Ebonfalke. Es war der blonde Iorga, dessen Gesicht kein Lächeln trug. Bis zu diesem Zeitpunkt… [Weiterlesen]
  • Neu

    Es ist einer diese seltenen, stillen Augenblicke in der Stadt an der göttlichen Küste. Die Fenster sind weit geöffnet und die Nacht kann sich noch nicht vom Tage trennen. Die Stunde des Tages, wo selbst die frühen Aufsteher sich für Herzschläge noch einmal in den Betten drehen und mancher Wanderer auf den Straßen wie ein kleines, fremdes Körnchen wirkt.
    Götterfels war ein Herz und die Leben daran das fließende Blut in den Kammern, die Regungen ihrer der Impuls für den Lebensschlag und gerade schlug es eben langsam, noch sacht bis es den ganzen Tag einen raschen Puls aufnehmen würde.
    Genau in dieser Stunde weckte eine Dienerin Faye leise aus dem Schlaf, sodass der Fürst nebst ihr noch weiter ruhen konnte. Celestina war hungrig und sie fragte nicht nach dem Schlaf ihrer Eltern, aber daran sind sie mittlerweile gewohnt. Vorsichtig hilft man der Baroness in die Schuhe, in den Morgenmantel und führt sie zum schon bereits in Tuch gewickelten Kinde. Im hochadligen Haus waren auch solche… [Weiterlesen]