Ungelesene Artikel 4

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    Die Glaubensfrage





    Die blonde Köchin musterte die illustre Runde, in der sie saß. „Jetzt ehrlich… wir eignen uns doch gar nicht für diese Göttersache. Zu gemischt, zu bunt… einige nicht einmal gottesfürchtig.“ spricht sie nachdenklich, dass sie an die Götter glaubte, war allseits bekannt. „Vielleicht eignen wir uns gerade deswegen. Es geht hier nicht nur darum den Verbleib der Götter zu klären, sondern auch, den eigenen Weg zu bedenken. Und einige Skeptiker sind auch nicht verkehrt. Die gehen logischer zu Werke.“ wirft die ehemalige Seraphin mit dem kurzem, roten Haar ein. Helma fand immer die richtigen Worte. „Hmm.“ Sarina nickt sachte und überlegt vermutlich laut: „Aber sie brauchten Kämpfer… und das seit ihr doch! Also, naja – zumindest die der Odyssee.“ Ein leises Minna-Brummen bekam sie zur Antwort: „Kämpfer. So oder so ähnlich.“ Die erfahrenste Kriegerin und Kämpferin der Runde meldete sich zu Wort – eine der vielen Rothaarigen.
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    Das Ziel vor Augen

    „Irgendwann ist dein Leben vorbei und dann bereust du, all die Dinge nicht gemacht zu haben!“
    Diese Worte gehen mir nicht mehr aus dem Kopf. Genau genommen, seit der kleinen Reise, die ein wenig aus dem Ruder gelaufen ist. Worte, die ich so oft gehört habe. Die letzte Woche habe ich viel über die Bedeutung nachgedacht. Was wäre gewesen, wenn ich schon viel früher nach diesem Rat gelebt hätte?
    „Hör auf zu träumen und leb' endlich Sienna!“
    Ich versuch es ja! Ich schüttel den Kopf, um meine Gedanken zu ordnen. Es bringt nichts, sich zu fragen, was gewesen wäre. Die Vergangenheit kann man nicht ändern, dass weiß ich nur allzu gut. Und doch driften meine Gedanken immer wieder zu vergangenen Tagen. Was wäre gewesen, hätte der Dolch besser getroffen? Mein Leben wäre vorbei gewesen und ich hätte nichts auf die Reihe bekommen.
    „Reiß dich zusammen!“
    Diesmal sage ich es zu mir selber, als die Kälte in mich kriecht. Ich hole tief Luft, ignoriere den stechenden Schmerz, der… [Weiterlesen]
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    Der ruhige See hat den blonden Mann umschlossen. Schlick und abgestorbenes Naturzeug am Grund des Sees wollen seine Füße verschlingen, aber die Stille und die kühle Erfrischung entschuldigen das alles. Die Oberfläche des Wasser liegt reglos und scheinbar undurchsichtig vor ihm, denn der strahlend blaue Phönixhimmel und die Bäume am Ufer reflektieren sich darauf. Erst als sich ihm eine Gestalt langsam durch das Wasser nähert, fokussiert sein Blick das, was unter dem Spiegel liegt. Der schlanke Körper gleitet so harmonisch durch den See, als sei er dort unten zu hause und seine helle Haut schimmert unter dem Seewasser grünlich. Der bleiche Wassermann lächelt leicht, als er leise vor ihm auftaucht. Schwer vom Wasser klebt sein langes schwarzes Haar platt an seinem Kopf. Hier im Nassen kann keine Frisur verbergen, dass seine Haare eigentlich sehr dünn sind.
    “Ich habe die Moorhexe gefunden.” lacht der Blonde ihn an. “Tauch mal bis zur Nase ab und dann wieder auf! Das sieht bestimmt[Weiterlesen]
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    "Es war einer dieser Tag, denen man schon am Morgen am liebsten die Mittelfinger zeigen will. Nicht nur, dass ich meine Füße seit einigen Wochen nicht mehr gesehen habe, nein, meine Schuhe passten auch nicht mehr. Meine Hormone trieben mir natürlich die Tränen in die Augen und beim Aufstehen bin ich vor Rückenschmerzen auch noch fast gestorben.
    Mittlerweile redete meine Blase öfter mit mir als andere Menschen und zu allem Überfluss hatte ich heute auch noch einen geschäftlichen Termin in der Frühe. Man bedenke, mir passten keine Schuhe mehr. Ich tat also nach meiner Morgenroutine was getan werden musst und zog ein bodenlanges Kleid an, das meine Füße bedeckte, und frisierte mich.
    Das zweite Mal an diesem Tag, das mir die Tränen in die Augen schossen. Schwangerschaftsbedingter Haarausfall. Wirklich grandios, dachte ich mir. Die Füße zu viel, die Haare zu wenig. Hatte ich nicht schon genug in dieser Schwangerschaft gelitten? Die Sexsucht am Anfang... wobei die war nicht ganz so
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