Artikel mit dem Tag „Pleja Poison“

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  • Die einsame Rose

    Einst war sie eine von vielen,
    ein rotes Meer aus Blüten
    Dornen an den grünen Stielen,
    sie anzufassen man sich hüten

    An der Hauswand hoch hinaus,
    wuchsen sie im Frühjahr
    Doch nun im Winter ist es aus,
    keine Rose mehr zu finden war

    Im Sommer war das Meer noch rot,
    so rot wie ihre Lippen
    Im Winter nun wirkt alles tot,
    die Dornen im Winde wippen

    Doch dort was sehen meine Augen,
    tief versteckt hinter den Dornen
    Etwas rotes ich kann es kaum glauben,
    Dornen die ein Gefängnis formen

    Rot wie das Blut das in den Adern fließt,
    Rot wie der Himmel wenn die Sonne untergeht
    Eine Rose mir ins Auge schießt,
    scheint sie die Letzte und nicht fortgeweht

    Doch scheint sie nicht am Leben,
    erfroren durch des Winters Eis
    Meine Hand will ich ihr geben,
    will sie befreien leis

    Eine Berührung und sie zerbricht,
    zerbricht in tausend rote Eiskristalle
    Der Dorn mir in dem Finger sticht,
    ein Tropfen Blut hinab nun falle

    Ich konnte sie nicht retten,
    hab viel zu lang sie nicht
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  • Fallende Sterne

    Die Nacht war klar und die Sterne spiegelten sich im Wasser. Tausend funkelnde Diamanten an einem samtig schwarz blauen Vorhang welcher die Welt behütete und ihr Ruhe schenkte. Viele bekamen diese Schönheit der Nacht nicht mit. Nur die Schlaf und Rastlosen welche sich des Nächstens hinaus verirrten. Löwenstein von diesem erhöhten Felsvorsprung betrachtet wirkte unverhofft ruhig. Kein besoffener Matrose oder gar das knarzen der Takelage der Schiffe konnte man hier oben hören. Es war nur der Wind welcher leicht vom Meer herüber wehte und die Haare tanzen ließ. Die grünen Augen richteten ihren Blick andächtig nach oben, zu der Götter geschenkten Pracht. Und wieder viel ein Stern vom Himmel, nannte man sie Sternschnuppen. Ein Geschenk des Himmels, welches so selten war und sich doch einmal im Jahr zu dieser Zeit vermehrt wiederholte. Warme Sommernächte mit sternenklaren Himmel, welche Sternschnuppen bescherten und verliebten Paaren Wünsche erfüllten. Es war… [Weiterlesen]
  • Verdunkelte Sterne

    Dunkle Wolken versperrten den Blick in die Sterne. Der Mond nur ein Hauch seiner selbst. Kein Licht, welches sonst die Nacht ein wenig erhellte war zu erkennen. Einzig Stille und Dunkelheit, welche sich beim Anblick aus dem Fenster zeigte. Ihre grünen Augen schienen ein Loch in der Wolkendecke zu suchen. Suchten nach einer Antwort auf die vielen Fragen welche sich im Kopf jeden Tag mehr sammelten und unbeantwortet blieben. Die Sterne hatten bisher immer eine Antwort gehabt, warum waren sie verstummt. Warum versteckten sie sich in dieser Nacht. Tief war das seufzten das über die Lippen in den Raum entwich. Das große Fenster, aus dem man diesen atemberaubenden Blick über die Stadt hatte gab nicht den erhofften Trost und keine Antworten. Es war wieder eine schlaflose Nacht in der die Gedanken einen nicht schlafen lassen. Sah es in ihr genauso aus wie der Himmel der sich in dieser Nacht zeigte. War es einfach nur noch dunkel und still geworden. Ein stupsen am Bein… [Weiterlesen]
  • Schicksalsweg der Liebe

    Ich bin dort wo der Funke das Eis berührt
    wo mein Gesicht und Hand die Kälte spürt
    wo der Mond viel heller scheint
    und sich der Wolf und Rabe eint
    Die Betten hier viel größer sind
    und auch die Klänge durch den Wind
    Alles so vertraut und friedlich
    und doch nicht immer niedlich
    niedlich ist ein falsches Wort
    für so einen großen kalten Ort
    So viel Schnee und Eis was ich hier seh
    und scheinbar tut es keinem weh
    Vom Leben hier gezeichnet und gestempelt
    arbeiten lachen saufen und anrempelt
    Ich schaue mich um und sehe es nicht
    das eisig schöne Sonnenlicht
    Erinnerungen kreisen durch den Kopf
    das Essen aus diesen viel zu großen Topf
    Hier bleiben kann ich nicht
    dafür fehlt die weite Sicht
    Die Sicht auf große Dinge
    welche kreisrund sind wie Ringe
    Ich will es richtig machen
    und endlich wieder lachen
    Mein lächeln hier im Eis verstummt
    keine Biene die hier summt
    Keine Wärme die mich schützt
    kein Mantel der dabei noch nützt
    Es ist die Kälte der Einsamkeit
    die hier mein Herz
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  • Der dunkle Weg

    Ein Wald so nebelig und dunkel
    das ganze Grün und Leben scheint ertrunken
    Der Weg verschwommen und unklar
    eine helfende Hand wäre wunderbar
    Doch Schatten tauchen aus dem Boden auf
    zerren an mir und wollen raus
    Dunkel und schwarz wie die Nacht sind sie
    und ich muss weg und weiß nicht wie
    Ertrinken in dem Schwarz und Schmerz
    oder laufen und kämpfen um das Herz
    Mein Herz und Seele gefangen in diesem dunklen Wald
    verwundet verzerrt ganz ohne halt
    Nur eine Stimme in meinen Kopf die Schreit
    schreit das ich laufen soll es ist nicht weit
    Doch die Richtung ist verborgen
    die Schatten kommen mit ihren Sorgen
    Wollen nach mir greifen
    und mich zu Boden reißen
    Ein kleiner Hoffnungsschimmer steht am Waldesrand
    doch ich steh hier in der Schattenwand
    Alles ist so schwarz und grau, Bäume Wald und Boden
    kein Mond kein Licht nicht mal ein Stern da Oben
    Ich schließe meine Augen
    sollen die Schatten mich aufsaugen
    Ergeb ich mich dem dunklen Wald
    so sinnlos ist das Leben ohne halt
    Doch ein
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