Artikel mit dem Tag „Hannah Yarim“

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  • Hannah starrte auf das noch leere Blatt Papier vor sich, eine Schreibfeder in der Hand.
    Es war wichtig, diesen Brief zu schreiben. Ja, sie wusste, das sie diesen Brief einfach schreiben musste – Fürchtete sie doch, das es anderenfalls zu verheerenden Folgen für ihr Umfeld und ihre Freunde kommen könnte. Und doch zögerte sie: Welche Worte waren in dieser Situation die rechten? Welche Formulierungen sollte sie nutzen, um anzusprechen, was so bedeutungsvoll war? Was -genau- wollte sie eigentlich ausdrücken?
    Die junge Frau verzog ein wenig den Mund und kräuselte die Nase, als sie die ersten Anzeichen von Kopfschmerz spürte. Langsam schloss sie die Augen und ließ die letzten Tage, vor allem aber den Abend noch einmal Revue passieren. Eine gefühlte kleine Ewigkeit verging, bis sie ihre Gedanken so weit gesammelt hatte, das sie sich in der Lage fühlte, das reine Weiß mit ihnen zu füllen.
    Ein tiefer Atmenzug, ein letztes, kleines Zögern – und dann ging alles plötzlich ganz einfach und wie… [Weiterlesen]
  • Ich wasche und wasche
    Gar Masche um Masche:
    Das alte Stück Tuch.
    Welker Rost, frisches Rot
    Es ist eine Not! -
    Ja, fast wie ein Fluch!

    Einst war's strahlend, so rein!
    Doch so kann's nimmer sein:
    Das alte Stück Tuch.
    Welker Rost war mal Blut
    Und das Rot ist akut! -
    Es ist mir ein Fluch!

    Ganz besudelt und speckig!
    Einst weiß, nun rot-dreckig:
    Das alte Stück Tuch.
    Ich wasch gar mit Lauge,
    Das geht fast noch in's Auge! -
    Das ist doch ein Fluch!

    Ich wasche und wasche
    Gar Masche um Masche:
    Das alte Stück Tuch.
    Doch es wird keine Wonne
    So werf ich's in die Tonne -
    Und fluch! [Weiterlesen]
  • Erntedank
    oder:
    Ausflug ins Tal - Epilog


    Warum hatte sie sich bloß dazu entschieden, an diesen schrecklichen Ort zu ziehen und dort auszuharren für so viele, endlos erscheinende Wochen?
    Wieso hatte sie all den Ärger, die Angst, die immer wieder aufwallende Wut und die schiere Verzweiflung ertragen müssen?
    Etliche Male hatte Hannah sich diese Fragen gestellt, seit sie nach Götterfels zurückgekehrt war, und jedes Mal hatte sie sich hilflos der dabei entstehenden Frustration ergeben müssen: Sie fand einfach keinen Sinn.

    Doch genau jetzt, in diesem Moment, verstand sie den Grund hinter all dem Erlebten. Er zeigte sich in dem sonnengleich strahlenden Gesicht des Mädchens, das ihr mit ausgebreiteten Armen und fröhlich quietschend entgegen lief, immer wieder ihren Namen rufend.

    Der Anblick beseelte sie von einem solch starken Glücksgefühl, wie es nicht einmal die besten Kräutermischungen induzieren konnten, und schlagartig wurde sie von tiefer Dankbarkeit erfüllt. So dankbar war sie… [Weiterlesen]
  • Zur ärgsten Kriegesstunde
    Zogst du ins Tal hinaus
    Nun Wochen keine Kunde
    Erreichte mehr mein Haus

    So ging ich heut' zum Haine
    Zu beten still für dich
    Doch an dem Ort so reine
    Weiß' Lilien zeigten sich

    Die hohen Ficht' verwegen
    Sich wiegten hin und her
    Versagten ihren Segen
    Mein Herz, das wurde schwer

    Und wie ich kniete nieder
    Am kleinen heilig' Schrein
    Da krächzten Raben Lieder
    Kehrst du lebendig heim? [Weiterlesen]
  • Bekenntnis


    Mein Herz, mein Verstand, mein ganzes Sein ist erfüllt von der Einen, der alten weisen, die da Schöpfung bringt.

    SIE hat mich gerufen mit dem lieblichen Gezwitscher der Vögel,
    Mit dem geheimnisvollen Rauschen der Bäume,
    Mit dem begehrenden Tosen der Flüsse,
    Mit dem trauernden Heulen der Wölfe
    Und dem grollenden Donner der Himmel.
    Wo ich auch lausche: IHR Ruf erschallt mir ringsumher.

    Gesegnet bin ich tausendfach, IHRE Stimme zu vernehmen:
    Ich kenne keine Einsamkeit, so lange SIE mit mir ist.

    IHR Werk erblicke ich in der starken Erde, die mich hält,
    Im sanften Wasser, das mich erfrischt,
    In der zarten Pflanze, die mich heilt,
    In der süßen Frucht, die mich nährt,
    In den Kreaturen, die mir Freunde sind.
    Wo ich auch schaue: IHR Werk ist allerorts.

    Gesegnet bin ich tausendfach, IHRE Zeichen zu entdecken:
    Ich leide keinen Mangel, so lange SIE mit mir ist.

    Mein Herz, mein Verstand, mein ganzes Sein ist erfüllt von der Einen, der alten weisen, die da Schöpfung bringt.

    [Weiterlesen]
  • Der Morgen danach
    (Statt einer ausführlichen Beschreibung im thread)


    Es war viel zu eng und schlecht beleuchtet in dem plötzlich überfüllten Raum.
    Die stickige, nach Urin, Schweiß und Blut stinkende Luft löste im Minutentakt Ekel in ihr aus, das vielstimmige Wimmern, Jammern und Schreien tat ihr in den Ohren weh und zerrte an ihren Nerven. Egal wo sie auch hin sah bot sich ein Bild von Schmutz, Unrat, Tod und Elend, das sie schließlich nicht mehr ertragen konnte – Sie musste raus hier, weg von alledem, und frische Luft atmen, milder Stille lauschen...

    Das nächtliche Schwarz hatte sich bereits zu verheißungsvollem Grau gewandelt, als Hannah aus dem Unterkunftshaus trat - Bald schon würde die Sonne aufgehen und die Fackeln und Feuerschalen könnten gelöscht werden. Doch bereits jetzt, beschienen von flackerndem Feuerschein und diesigem Zwielicht, war das Ausmaß der vor kurzem stattgefundenen Begegnung mit den Erweckten klar auszumachen: Die Palisade, die rund um das Sägewerk… [Weiterlesen]
  • Denn wo Wut herrscht...

    Hannah brummte – ein Tribut an ihre schlechte Laune – und versuchte im Halbdunkel eines spärlich beleuchteten Raumes weiterhin erfolglos, den großen braunen Fleck auf ihrem Oberteil zu entfernen.
    „Das darf doch nicht wahr sein.“ schimpfte sie so leise, wie sie sonst sprach; „Wieso muss das ausgerechnet MIR passieren? Schau dir das an! Solche Bauerntölpel!“. Der angesprochene hob schläfrig den Kopf, blinzelte ihr aus kleinen Schlafäuglein entgegen und drehte sich kurzerhand auf die andere Seite. „Ja. Na danke schön!“ fauchte Hannah daraufhin auf. „Ist dir egal, ne? Hauptsache du liegst warm und bequem. Während ich nach einem Abend… nein, noch nicht einmal. Nach ein, zwei STUNDEN an diesem Mistort schon völlig versaut aussehe. Völ-lig!“

    Der Lappen, der genauso wenig etwas gegen den Fleck an Hannahs Oberteil ausrichten konnte wie gegen die etlich weiteren, mit denen sich ihre Kleidung im Laufe des Abends vollgesogen hatte, landete in hohem Bogen und mit Schmackes… [Weiterlesen]
  • Hast Leben genommen
    Schmerz spöttisch verlacht
    Gepeingt mit Wonnen
    Durch die ganze Nacht.
    Erst Hände, dann Füße
    Geschnitten entzwei
    Geschickt gar als Grüße
    Im Gesicht letzter Schrei

    Sechs von Sechs
    Und drei noch mehr
    Spotten und morden
    Sollst du nimmermehr

    Nehm' Efeu und Rose
    Von der Hasel ein Blatt
    Saft spendet Zeitlose
    Männlein schneid' ich glatt
    Vom Herz eine Träne
    Eine Garbe vom Schaf
    Ibenbaum spendet Späne
    Mohn säuselt von Schlaf

    Sechs von Sechs
    Und noch einmal drei
    Ich rühre nun an
    Was deines bald sei

    Sechs von Sechs
    Und drei obendrein
    Dieser Trunk der Natur
    Mag der letzte wohl sein





    (Inspiriert durch einen vor einer ganzen Weile stattgefundenen, kleinen privaten Miniplot.
    Aufgeschrieben um mein Versprechen an Travon einzuhalten, auch, wenn es diesmal eine etwas andere Gedichtart geworden ist.)



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  • Martha ging unruhig in der Küche auf und ab. Mehrmals setzte sie an, etwas zu sagen, doch verwarf sie die Worte wieder, bevor sie sie ausgesprochen hatte.
    Das ging nun schon eine ganze Weile so, und Hannah beobachtete die Köchin und Vertraute Erics ruhig von ihrem Posten am Küchentisch aus, lauschte den hochhackigen Schritten und den kurzen, erstickten Lauten, die der schmalen Kehle der Mittfünfzigerin entkamen.
    Nach einem langen Seufzer hielt diese inne und hob schließlich doch noch einmal an:
    „Ich verstehe das wirklich nicht. Hannah, liebes. Denk noch einmal darüber nach. Ich meine... Es sieht nicht so aus, als hättest du ihn je als möglichen Ehepartner in Betracht gezogen, und nach dem, was die Informanten uns zugetragen haben, scheint auch er keine romantischen Gefühle für dich zu hegen.“

    „Mh.“ Hannah nickte langsam, andächtig fast. „Das ist richtig.“

    „Na also.“ Martha atmete leise auf, als habe sie auf diese Aussage gehofft, und nickte sich selbst bekräftigend zu.
    „Und du[Weiterlesen]

  • Ich sah viel winzig Damen
    Im Traume heute mein:
    Sie nahmen rote Farbe
    Und färbten Heide ein

    Sie sangen deinen Namen;
    Umspielt von blassem Schein
    *Tanzten sie hin zur Eibe
    Und kerbten Lettern ein

    Weiß nicht, woher sie kamen
    - Stoppten am Erlenhain -
    Da waren sie verschwunden
    Sag, lebst du, Brüderlein?







    *Dank Lieses input ausgebessert!
    Original:
    Tanzten sie schon zur Eibe
    kerbten Buchstaben ein [Weiterlesen]
  • Die an sie gerichtete Nachricht war schnell und lapidar ausgesprochen worden, bevor sie auch schon wieder hastig mit ihrem Gegenüber und der neuen Information allein gelassen wurde.

    Hannah wusste weder, was sie von der Neuigkeit halten, noch, wie sie damit umgehen sollte.
    In Gedanken wiederholte sie die eben noch aus einem fremden Mund gesprochenen Worte, während sie ihren Becher auf dem Tresen abstellte.

    Und da kam es auch schon über sie.

    Sie dauerte nur wenige Lidschläge an, die vage, leise Vorahnung auf das, was sie erwarten würde. Und es geschah, während ihr Geist noch an ganz anderer Stelle fest hing.
    Weil ihr Geist an ganz anderer Stelle fest hing.

    Sie spürte:

    Mit dem kleinen Bogenhanf, den man ganz hinten links auf die letzte Fensterbank gestellt hatte, stimmte etwas nicht.
    Hannah bemerkte, dass die von dem Gewächs ausgehende Energie lange nicht so kräftig und im Fluss war, wie sie hätte sein müssen.
    Die Anstrengungen der dünnen, feinen Wurzeln Wasser zu finden waren[Weiterlesen]
  • Ich weine nicht
    Wenn ich alleine bin
    Auch wenn ich einsam bin
    Selbst wenn ich die letzte bin


    Sie sagte:
    „So lange du lebst kannst du alles überstehen. -

    Schließe einfach deine Augen und fühle den Wind.“
    Ich kann ihre Liebkosung spüren

    „Schaue in die Ferne und schrei es weit fort.“
    Mein Schmerz weht davon

    „Mach dich ganz klein und atme die Blütenluft.“
    Ich rieche vertraute Heimat

    „Renne einfach los und tanze im Regen.“
    Mein Kummer fließt dahin

    Ich lebe


    Selbst wenn ich die letzte bin
    Auch wenn ich einsam bin
    Wenn ich alleine bin
    Ich weine nicht.
    [Weiterlesen]
  • ( Angelehnt an viel RP rund um ein kleines Produkt. Und letztlich doch... mit dem Gedanken an Siddha. *g* )

    30 Kupfer für einen kleinen Streifen Essen waren auf den ersten Blick eine stolze Summe.

    30 Kupfer für einen kleinen Streifen Essen waren auf den ersten Blick eine stolze Summe – dennoch hatte es nur 3 Kunden gebraucht, bis sie alle ihre 27 Streifen verkauft hatte. Auch, wenn eine Frau ob des Preises die Nase gerümpft und wortlos davon geschlurft war. So, wie sie ausgesehen hatte, hätte gerade sie die Kranken- und Reisenahrung gebrauchen können, waren die Anzeichen einer Mangelernährung doch deutlich an ihrer Gestalt erkennbar – zumindest für Hannah.

    Kurz hatte sie daran gedacht, die Frau zurückzurufen und ihr Ratschläge bezüglich einer Ernährung und eines Lebenswandels zu geben, welche für ein gesundes Leben zuträglich, nein, unabdingbar waren.
    Sie hatte es nicht getan.

    Die Reaktion auf ihren guten Willen und ihre Mühe kannte sie schon, bevor sie überhaupt den Versuch zu… [Weiterlesen]
  • „Mh. Alles in Ordnung. Es sind nur ein paar Flaschen Medizin zu Bruch gegangen.“ antwortete die junge Frau murmelig auf die Frage des Seraphen. „Nein, ich habe sie noch nie gesehen. Ich weiß nicht genau... mh. Sie waren beide groß, nicht ganz 2 Meter vielleicht, und ziemlich breit. Nein, nicht dick, nur breit. Trainiert, ja.“ sie nickte. „Vielleicht 30 oder 40 Jahre alt, ich kann das nicht gut schätzen. Der eine hatte kurze braune Haare, der andere schwarze. Waren ziemlich ungepflegt und hatten verschlissene Kleidung an. Der Braunhaarige hatte ganz viele Pickel im Gesicht.“ Am Blick des Ordnungshüters konnte sie sehen, was er von ihrer Beschreibung hielt. Natürlich: Auf diese Beschreibung passten vermutlich dutzende, wenn nicht gar hunderte Männer. Sie wusste das genauso gut wie ihr Gegenüber. „Nein, keine Narben. Nein, auch keine Tätowierungen. Habe zumindest keine gesehen.“ sie zuckte ein wenig hilflos mit den Schultern. Der Seraph seufzte.



    Nicht viel später fand sie sich in
    [Weiterlesen]
  • Das Gefühl, sich übergeben zu müssen, kam plötzlich und mit voller Wucht.
    Einen Moment lang hielt die junge Frau inne, schloss die Augen, atmete durch und versuchte, die Übelkeit zurück zu drängen.
    Einen Moment... ganz ruhig. Gib mir nur einen Moment...

    Als sie abermals auf die ekelhaft gerissene Oberschenkelwunde sah kam auch das Elendsgefühl zurück, und sie brauchte noch einmal einige Atemzüge, bevor sie endlich mit ihrem Werk beginnen konnte - Die schlanken Finger immerhin zitterten nicht, als sie den ersten Stich setzte.
    Der Mann, der sich nur wenige Momente zuvor dickköpfig geweigert hatte sich behandeln zu lassen, gab einen erstickten Schmerzenslaut von sich und wurde blass.
    Noch ein Stich. Das war erst der Anfang.
    Sie zog das von ihr malträtierte, gesunde Fleisch über der Wunde zusammen, um ein Stück davon zu verschließen. Der Mann schrie auf.
    Einen Moment... ganz ruhig. Gib mir nur einen Moment...

    Sie wusste, das es grausam war, ihn mit einer solchen Wunde ohne jegliche… [Weiterlesen]
  • Diesmal nur ein ziemlich unspektakulärer Einblick in Hannahs verquere Gedanken... Doch die drehen sich gerade eben nur um das Eine!


    Die junge Frau saß an ihrem Küchentisch, vor sich mehrere aufgeklappte Fachbücher der Natur- und Heilkunde liegend, und raufte sich die Haare. Immer wieder schüttelte sie den Kopf und lehnte sich schließlich mit einem Brummen gegen die Stuhllehne.

    Naturheilkundige. Heilerin.

    Sie hatte diesen Bereich immer als eine von vielen Disziplinen der Naturkunde verstanden, der sie sich schon als Kind verschrieben hatte. Nie war sie auf die Idee gekommen, die Heilkunde gesondert zu behandeln oder gar selbst in diesem Bereich tätig zu werden... Es gab schließlich noch so viel anderes zu lernen, so viele weitere Wunder, die die Natur darüber hinaus zu bieten hatte.

    Bis... ja, bis sie nach Götterfels kam.

    Der ausschlaggebende Punkt sich genauer mit der Naturheilkunde zu befassen war die Bitte Herrn Grafens gewesen, die Brücke durch ihre Fähigkeiten zu[Weiterlesen]
  • Sie kräuselte unzufrieden die Nase und blähte die Wangen auf.

    „Doch, du nimmst es. Damit siehst du viel gefährlicher aus und niemand wird dir etwas tun“ hatte der betrunkene gestern Abend gesagt und ihr das schwere Ding samt Halterung einfach um die Hüfte gebunden.
    Als sie heim kam hatte ihr Mitbewohner gelacht ob des für sie viel zu großen und schweren Rapiers: „Morgen weiß er sicher nicht mehr wem er es gegeben hat – Sag nichts und verkauf es, das bringt sicher gut Geld ein.“ hatte er vergnügt geraten und sich gleich einen Tritt von Hannah eingehandelt dafür. Manchmal konnte sie ihn einfach gar nicht leiden.

    Nun saß sie auf einem ihrer Lieblingsplätze im Tal: In der Mitte einer kleinen Lichtung, umgeben von hohen Bäumen mit breiten Kronen, die jetzt gerade zu dieser Tageszeit warm von der Sonne beschienen wurde. Artos, Tim und Purzel jagten fröhlich durchs Gehölz, und die Nebelkrähe namens Taube, die sie heute ebenfalls begleitete, saß auf dem Ast eines nicht weit… [Weiterlesen]
  • Nina, die Haushälterin des kleinen Jagdanwesens, lief ihr mit sorgenvoller Miene entgegen, kaum das sie die Auffahrt betreten hatte.
    „Der Herr ist da!“ teilte sie Hannah kurz darauf nach Luft japsend mit. „.. der Herr, stellt Euch vor! - Und er ist sehr verstimmt.“
    Die junge Dunkelhaut betrachtete die Haushälterin einen Moment lang schweigend und reglos, dann nickte sie langsam.
    „Ich schau bei den Hasen nach dem Rechten – Kündige mich bitte an. Er soll nach mir rufen lassen, wenn er mich empfangen mag.“
    „Oh, Fräulein Hannah... was wird jetzt nur aus uns?“ fragte die Haushälterin bedrückt und schaute dem Mädchen hilflos entgegen, ging aber kurz darauf schon resigniert zurück zum Jagdhaus als Hannah wie so oft keine Antwort gab.



    Als er sie endlich zu sich rufen ließ stand die Sonne bereits hoch am Himmel – Sie hatte stundenlang warten müssen. Natürlich. Immerhin wollte er ihr klar machen, wer von ihnen beiden welche Position inne hatte.

    Das weite Lächeln mit dem er sie dann… [Weiterlesen]