Artikel mit dem Tag „Orr“

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  • Kleiner Orrianer

    Strand befriedet
    Leiberhaufen schwelt
    Niemand mehr
    vom Untod
    gequält.

    Als Asche nun ins Land geweht
    werden sie zum Blumenbeet.

    Es raschelt tief in Sand und Algen,
    graues Händchen
    greift nach Luft
    ein zweites,
    dann ein Köpfchen
    ein Bubengesicht
    wie aus der Gruft.

    Als ob es erst noch Laufen lernt
    das Bübchen wackelt auf mich zu
    in meine Arme,
    drück' es an mich.

    Ein Blumenbeet
    das wirst auch du. [Weiterlesen]
  • Spiel der Könige

    Farlif musste keinen knorrigen Finger rühren, als die Körper der Untoten in ihren Kühlkisten zum Frachtschiff getragen wurden. Der orrianische Strand war gesäumt mit kleinen Booten, die das mächtige Schiff mit dem Ziel Löwenstein beluden. Früher hätte er selbst mit angepackt, aber bald würde er im Status eines Magisters sein, wieso nicht schon mal an die Macht der Delegation gewöhnen?
    Sein gelb fluoreszierender Blick folgte dem liegenden Körper des über zwei Meter hohen Kriegers. Er mochte ihn besonders, er war sicher ein Soldat mit hohem Rang gewesen, ein Held. Zu schade, dass man ihm die Schulterpanzer abmontiert hatte, aber das war der Preis gewesen, ihn überhaupt für die Sammlung zu bekommen. Ansonsten war der Kadaver sehr gut erhalten, ein Musterbeispiel dafür, wie Drachenmagie die Lebenden verformen konnte. Hoffentlich interessierte man sich im Hain auch so sehr für seine Ausstellung wie er selbst.
    „Farlif! Komm' mal ganz schnell her!!“, rief eine Stimme… [Weiterlesen]
  • Frühstück mit Roy



    Orr, 1331, Zaubersängerlände

    Roy war froh wieder auf Algen zu laufen, so sehr sie auch stanken. Sie würde den feinen Strandsand aus den Eisenstiefeln klopfen müssen. Die waren in den letzten fünf, sechs Jahren nicht dichter geworden...
    Inzwischen spürte sie es schon von weitem, wenn da ein Untoter unter dem schwarzen Algenteppich lag. Die kamen da eh nicht wieder raus. Mit einem Eisenstiefel im Genick war das schnell erledigt. Die anbrandenden Wellen der orrianischen See waren ruhig, kein Untoter war in den letzten Tagen herausgekrochen. Vielleicht sahen sie langsam ein, dass ihre Zeit dem Ende zu ging. Sie waren Relikte, aus der Zeit gefallen. Wie sie selbst. Sie lachte keuchend auf. Wie sie da rummarschierte, in voller Montur. Als würde sie gleich in Arah einfallen. Sie nahm den Helm ab, hängte ihn an den Rucksack und rieb sich über den kahl geschorenen Schädel. Wie man es halt so trug in Orr. Einige Meter weiter ragte ein grauer Kopf aus den Algen, dessen
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  • Er war knorriger geworden.
    Das dies überhaupt möglich war, hätte er selbst nicht für möglich gehalten.
    Aber der Tod um ihn herum hatte daran wohl Anteil. Wobei es wohl eher der Untod war.
    Der Boden war über und über mit den Resten des Lebens bedeckt.
    Es war schon längst nicht mehr festzustellen aus welchen Dekaden die ganzen Knochen stammten.
    Immerhin war sicher das die, an denen noch Fleisch hing, ein geringeres Zeitalter vorzuweisen hatten.
    An den süßlichen Geruch des verfaulten Fleisches hatte sich die Truppe längst gewöhnt.
    Es gab wohl keinen von den Mitreisenden der immer noch mit Übelkeit zu kämpfen hatte.
    Orr stumpfte ab. Orr machte hart. Orr machte knorrig.
    Jegliches Blattwerk auf seinem Kopf war verschwunden, hatte sich dem in einander schlingendem Holzwerk Platz gemacht.
    Es passte einfach besser. In Orr blühte wenig, bis fast nichts. Aber darum waren sie ja hier.
    Um eine Aufgabe weiter zu führen, die für ihr Volk so große Bedeutung hatte.
    Zinderhang war so weit ins… [Weiterlesen]

  • Willkommen in Orr

    Funken spritzten und Knochen splitterten, als ihr Streitkolben auf den brennenden Schädel traf, welcher in hohem Bogen aus dem matschigen Spielfeld flog, durch die dichte Regenwand – und rauchend wie ein Meteor in den Schlamm krachte. Direkt neben die Leiche eines untoten, etliche Meter langen Riesen.
    Roy rannte los, so gut es ging durch den tiefen Morast und der schweren Rüstung. Sie würde zwei, vielleicht drei Stationen erreichen, bevor Sy den Kopf in seinen Krallen hielt. Der Charr rannte in die nasse Dunkelheit hinaus, zum schwelenden Schädel. Eine Leuchtgranate aus einem Mörser erhellte das Feld. Sys Bein ging es wieder besser. Die anderen in seiner Mannschaft hoben die Flaschen und Krüge, gluckerten los.
    Und da hatte er ihn.
    Sie setzten die Trinkgefäße ab, Roy blieb an Station drei stehen. Der Orrianer war von der Markierung gerutscht, sie hievte ihn wieder drauf. Die Markierung war ein Klappstuhl in Norngröße.
    Marni warf den nächsten Orrianerschädel
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  • Auf einer Moaranch im Königintal

    „Sieh dich um, Milli.“, sprach Marik.
    Der Kopf des prächtigen, pinken Moa ruckte zu seinem Züchter, ein Schnattern folgte, dann erkundete das Tier das Innere der Scheune, die es jeden Tag gesehen, aber nie betreten hatte.
    Sie war nun also wirklich weg. Die Scheune hatte Jaroyesh leer und sauber hinterlassen, das Geld des Klerus für ihre geplünderten Schätze eingeheimst.
    Kein Boxsack mehr, keine Rüstungsständer, keine Waffen, kein Besteck mehr in Einmachgläsern. Alles in ihr neues Iorgahaus verfrachtet. Für den 'Schutz', den sie ihnen durch ihre Anwesenheit gegeben hatte, hatten sie sie durchgefüttert. Und sie aß nicht wenig.
    Das war nun vorbei.
    Jetzt war sie sogar wieder nach Orr gegangen. Dort passte sie viel eher hin als auf die Ranch.
    Orr, Orr, Orr...er hatte es nicht mehr hören können, ständig wollte Thomi ihre Geschichten erzählt bekommen. Es waren keine schönen Geschichten, keine Geschichten für Kinder, besonders nicht für so ein simples
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  • Das beständige Rauschen der Wellen war schon lange nichts mehr, was den Hüter wirklich störte.
    Als leises Hintergrundgeräusch war es in den Alltag eingeflossen und begleitete ihn bei jedem seiner Schritte auf dem Frachter. Doch so wie das Rauschen des Meeres in den Ohren so war auch das flaue Gefühl im Magen zu einem beständigen Begleiter geworden. Dem Meer so ausgeliefert zu sein, wollte ihm einfach nicht behagen.
    Es waren inzwischen nun fast zwei Wochen vergangen, als man mit der zusammengestellten Truppe und einigen Abteilern das Schiff bestiegen hatte. Es war pures Glück für ihn nicht auf dem kleinen Mannschaftskahn mitsegeln zu müssen, sondern auf dem Frachter einen Platz gefunden zu haben.
    Alleine schon aus dem Grund, dass das Meer das große Schiff nicht so sehr zum Schwanken brachte, wie die kleine Nussschale welche den ganzen Weg über hinter und mal neben dem Frachter hersegelte.

    Die ersten Tage auf See waren unerträglich gewesen. Die Nähe zu den Brüdern und deren Gefühl… [Weiterlesen]

  • Morgengrauen in Orr

    Ratsch...und ratsch...Ein Klirren und Klappern von links.
    Wo war sie hier gelandet?
    Sie lag auf einer Matte im Sand. Und man hatte sie aus der Rüstung geschält, über ihr ein Zeltdach.
    Sie setzte sich mühsam auf. Als sie sich hinstellen wollte, riss Metall sie schmerzhaft am rechten Handgelenk, sie ließ sich schnaufend wieder zurückfallen. Angekettet am rechten Handknöchel.
    Gefangen!
    Sie begann zu rütteln, als bringe das irgendwas, neben ihr eine Stimme, krächzend: „Scheißeh...ist da wer...?“
    Sie hörte auf, sah nach links. Da lag einer, ein Mensch, mit verbundenem Kopf, nur ein Stück Nase und die Mundpartie waren frei, kräftig. Er ruckte mit dem Kopf herum. „Ich kann nix sehen. Ist da wer?“
    „Ich, hier. ..“, flüsterte sie krächzend wie ein Orrianer. Oh je. Sie räusperte sich.
    „Schwester? Doktor?“, fragte er. Es dämmerte ihr. Sie waren in einem Lazarett. Angekettet!
    Sie krächzte zurück, diesmal lauter. „Nee, ich bin nur...ich lieg hier halt nur-“
    „Ist da wer?“,
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  • „Eh du haariger Ettinfurz! Schön weggerannt, du feiger Ekelsack!“, krächzte Roy über das trübe Leichenfeld, in dem sie noch immer saß. Ihr Leichenfeld. Auch wenn ein Trupp aus etwa zwanzig Wachsamen nun das Feld um Dwaynas gefallene Statue durchkämmte und sicherte. Tzup und Falgin folgten dem Blick der Kriegerin. Der blutüberströmte Charr zog träge an ihnen vorbei, fühlte sich nicht angesprochen.
    Cranguz mit der Beute. Das blonde Fell des fetten Charr war mit rosanem bis dunkelroten Flecken bespritzt, am Stahl seiner Brustplatte war es wie Kerzenwachs heruntergeflossen und verkrustet. Der alte Charrkrieger und die beiden Norn war weggerannt, hatte sie und Sam zurückgelassen. Roy hatte sich unter Leichen eingraben müssen, um der Horde zu entkommen.
    Aber so war das hier eben.
    Sie grinste und spuckte ihm Blut vor die Füße. Die erwartete Gegenbeleidigung blieb jedoch aus, jede Reaktion blieb aus. Es war verletzender als jede mögliche Schmähung.
    Cranguz sah sie schließlich stumpf an,
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  • Liselotte

    Der Kiefer fort, ihr fehlt ein Ohr,
    Liselotte kommt aus Orr

    Vor Jahrhunderten gefallen,
    überwuchert von Korallen
    hebt sie den Dolch -

    Sie will mich holen,
    Der Drache hat es so befohlen

    Ihr Bein bricht unter meinem Tritt
    Sie strauchelt jetzt in ihrem Schritt -
    fällt!
    Bald schon verlässt sie diese Welt

    Ich beuge mich nun über sie -
    Rippen knacken unterm Knie!

    Hände packen sie am Haupt,
    Klagend tut sie gröhlen
    Meine Daumen -
    in ihren Augenhöhlen

    So viel Druck auf ihre Knochen
    die Zähne sind schon rausgebrochen -
    Fetzen!
    benetzen mein Gesicht,
    als ihr zarter Schädel bricht

    Zerplatzt wie ein verfaultes Ei
    Ein Anblick nicht für jeden Magen
    Liselotte ist nun frei
    Kein Zucken mehr,
    kein Klagen

    Liselotte, Liselotte,
    in Frieden du verrotte. [Weiterlesen]


  • Orr, verrecke!!

    Zehn gegen Roy.
    Wie der Titel einer Heldengeschichte. Wären da bloß Zehn gewesen...
    Es klang besser als Vierundzwanzig gegen Roy oder Zwei Dutzend gegen Roy.
    Und Roy und die Vierundzwanzig Orrianer...das klang wie ein Märchen.
    Alles besser als Hundert gegen Roy, was zwar sehr heldenhaft klang...
    Sie konnte sich die Zahlen nicht aussuchen.
    Nur anpassen.
    Nirgendwo Verstärkung in Aussicht.
    Kein Gott half, alle tot.
    Kein Zauberbuch der Abtei, keine Gerüchte des Ordens. Half alles nichts, konnten sie sich sonst wo hinschieben.
    War sie das letzte lebende Wesen in Orr? Vielleicht gab es den Pakt gar nicht mehr.
    Vielleicht hatten alle schon die Seiten gewechselt.

    Was auch immer. Vierundzwanzig wandelnde Leichen da oben, alle Roys Problem, sofern sie nicht zu Untoten werden wollte.
    Und das wollte sie nicht.
    Doch da rannte was kleines den Hügel herunter! Irgendetwas stummelbeiniges. Hatte es bedeutend eiliger als die Orrianer. Musste ein Asura sein. Gekleidet in das Rot des
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  • "Was ist...noch übrig...?"
    "Hm?" Jaroyesh blickte auf, schaute sich müde um. Da, ein beinloser Untoter kam auf sie zugekrochen.
    Den hatte sie übersehen. War wohl der Gruppenkrüppel. Die kamen immer etwas später, wenn der Kampf schon vorbei war.
    Die Reckin pickte die fast aufgerauchte Nornzigarre aus dem Mund und schnaubte, nahm den letzten Schluck Korn. Sie erhob sich langsam von der Sitzgelegenheit, die sie aus einer Kiste und einer alten Decke geschaffen hatte. Träge hievte sie die schweren, gepanzerten Beine von einem verotteten Hocker. Völlig verdreckt, besudelt mit Schlamm, Ruß und den Überresten der Orrianer.
    Ihre ganze Rüstung war auf diese Weise verziert, ebenso ihr Gesicht.
    Was ist noch übrig?
    "Du...gute Frage. Das weiss ich nicht.", antwortete sie der kriechenden Leiche schließlich, schüttelte den Kopf. "Keine Ahnung, echt."
    Die Frage stimmte sie irgendwie nachdenklich. Als sprächen sie aneinander vorbei – nein, sie sprachen ja tatsächlich aneinander vorbei – stellte
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  • Chaos brandete auf.
    "Na...gut. Weg hier.", knurrte Olbert. Der Norn hatte bei dem Anblick der untoten Horde hinter ihnen eingesehen, dass man diese nicht mal eben 'platt' machte. Es blieb keine Zeit zum Planen, sie begannen den Strand entlang in den Süden zu laufen, zu rennen, zu hinken.
    Cranguz setzte sich wie immer an die Spitze. "Sie folgen uns, weiter!", spornte er vor allem sich selbst an. Die Wunden, die Sy ihm zugefügt hatte, schienen den Charr beim Voranhopsen nicht aufzuhalten.
    Eines wurde schnell klar: Jeder hatte sein eigenes Tempo. Während die Norn und der Charr in großen, schnellen Schritten davoneilten, bildeten die Menschen und die Sylvari das Mittelfeld. Tzup konnte trotz seiner Asurabeine einigermaßen mit den Menschen mithalten.
    Aber Sy, der Charrpilot und vor allem Spaxx fielen mit ihren verletzten Beinen bald zurück.
    "Wartet! Ich...kann nicht mithalten!", rief der Asura panisch, als er schon bald das Schlusslicht bildete.
    "Hrrrnn...!", stimmte Sy missmutig grunzend
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  • "Die Beine...meine...", presste der junge Soldat hervor, dessen Kopf sie stützte. Der Schweiß rannte ihm, er zitterte. Roy blickte an ihm herab. Es war nicht mehr viel zu machen, die stetig blutenden Beinstümpfe endeten noch lange vor den Knien.
    "Die sind immer noch länger als die von Tzup.", versicherte Roy ihm.
    Er hustete, krächzte, lachte. Er hielt sich tapfer. Vielleicht würde Grenth ihn dafür applaudierend empfangen, wer weiss.
    "Ich...bin nichts ohne meine Beine..."
    Er trug die Uniform eines Spähers. In dieser Situation hätte man aber auch einem Bürohengst ohne jede Widerworte geglaubt.
    "Die kann man inzwischen wieder nachwachsen lassen.", behauptete Roy.
    Er sah sie benommen an. "Die...Beine? Ernst...haft?"
    Sie nickte sicher.
    "Ja. Wie bei Pflanzen. Neue...Forschung von Asura und Sylvari. Alles wie neu dann...nicht wahr Tzup?" Sie sah über die Schulter zu Tzup, der Asura nickte.
    "Richtig...eine Injektion, die mit....nanomagitechnologischen Mikropartikeln die
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  • Er kam den Stimmen näher, Stück für Stück, unnachgiebig, mit der Kraft die ihm blieb. Sein Kinn pflügte durch den Schlamm, als er abermals den Arm ausstreckte, die Finger in die Erde krallte und sich weiterzog, wie er es seit Stunden tat. Die Stimmen kamen nun auf ihn zu.
    "Zu spät...", keuchte er, dann stieß sein Kopf gegen ein hartes, kaltes Hindernis. Es drückte gegen seine Stirn. Er griff danach. Als sei eine schwere Eisensäule vor ihm erwachsen. Gerade als seine Finger dabei waren die Säule zu umklammern, ruckte die Säule nach hinten zurück, fuhr auf seine dürre Hand hernieder und zerstampfte sie.
    Die Stimmen wurden kurz lauter, spottend. Er spürte keinen Schmerz.
    "...zu spät...", wiederholte er.
    Seine übrige Hand war frei, die Säule nicht mehr im Weg, also zog er sich weiter.
    "...erwacht!", beendete er seinen Satz.
    Die Säule sprach nun zu ihm herab.
    "Zu spät erwacht....? Was meint er damit? Ich hab' seit gefühlten Ewigkeiten nich' mehr geschlafen, wieso "zu spät erwacht"!?"
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  • [Fortsetzung zu Wintertag in Orr]

    "Gehen wir bitte außenrum...ich kann gehen...", bat Spaxx Farlif, als sie sich den Strand hinab auf die Saftpfütze aus zerfetzten Larven zubewegten. Die mannsgroßen, untoten Wurmwesen waren den Soldaten direkt vor dem Zelt in die Arme gelaufen - Sie hatten sich wie die Metzger auf sie gestürzt, ohne dass irgendein Befehl zu hören gewesen war. Es dauerte nicht lange. Der Norn hackte und schlug mit Axt und Faust auf sie ein, Roy zerschlug die Köpfe mit Kolben und Schild zu einer breiigen Masse, zwei Larven erstarrten nach einem Zauber aus dem flachen Großschwert der Norn in magischem Frost. Sie wurden von den anderen in Stücke gehauen oder vom Asura in Splitter geschossen. Das Gewehr des Charr erwies sich dabei außerdem als grausame Nahkampfwaffe.
    Als nichts mehr lebte, die Rüstungen von weiterem Schmutz bespritzt, wurde einfach durch die Leichen hindurchgeschritten, niemand sah sich hier nach Goldzähnen um. Das Gemetzel war längst vorbei, als
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  • Etwas war gewaltig schief gelaufen in seinem Leben, da musste Spaxx nicht lange überlegen. Nun saß er also hier, auf einem verrottenden Sofa, das auf einem Hügel irgendeines orrianischen Strandes stand, neben einer mit Lametta und Korallen überwucherten Leiche. Gewärmt von zwei lodernden Scheiterhaufen voller Leiber, mit einem verbundenen, halb abgeschnittenen Bein, dabei eine übergroße Wintertagsmütze auf dem Kopf tragend...In Gesellschaft von alkoholisierten, aufgeputschten Wahnsinnigen, die mit ihm Wintertagsgeschenke Toter auspackten. Dass er sich dabei so sicher fühlte wie lange nicht mehr, löste die widersprüchlichsten Gefühle in ihm aus... aber er war nicht verrückt, er war keiner von ihnen. Er war nicht verrückt, alle anderen waren es. Und auch wenn diese Phrase sich nach einem Ursymptom des Wahnsinns anhörte, diesmal stimmte es. Er schien wirklich noch der einzige bei klarem Verstand zu sein, er und Farlif, wobei sich auch das irgendwie zu ändern schien.[Weiterlesen]