Ankündigung Tyria: Gerüchte, Handelsnews und öffentliche Bekanntmachungen

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    • Worum geht es?
      Ein ziemlicher Andrang soll am vergangenen Abend vor dem Elysium geherrscht haben. Zumindest erzählten sich das einige Anwohner aus der Umgebung. Schon eine halbe Stunde vor Öffnung des Nachtclubs hätten Damen Schlange gestanden, um mit einem (oder einer?) Unbekannten einen prickelnden Abend zu verbringen. Andere meinen, die meisten seien nur aus Abenteuerlust dort gewesen und um mal etwas Neues zu erleben.

      Welche Gründe die einzelnen Gäste auch in das Etablissement geführt haben mochten: der Portier hatte zweifellos eine Menge zu tun in dieser Nacht.

      Wer kann davon gehört haben?
      Anwohner des Salma-Viertels
    • Aufruhr auf dem Marktplatz von Ebonfalke

      Wo: Ebonfalke (kann sich aber natürlich auch bis nach Götterfels herum gesprochen haben)
      Wer: Jeder der möchte und tratschenden Weibern zuhört

      In der Woche nach der Auktion des Opernhauses hatte man die exzentrische Kuriositätenhändlerin nicht gesehen, zumindest in Götterfels nicht. Der Laden an der Balthasar Hochstraße schien auch schon länger verweist. In der Nacht von Freitag auf Samstag aber bekam man wieder ein Lebenszeichen von ihr. Zumindest indirekt in ihrer Heimatstadt Ebonfalke.

      Dort wurden auf dem zentralen Marktplatz wohl irgendwann mitten in der Nacht erneut Notenblätter verteilt, erneut mit geschwärzten Stellen, die von den anderen Völkern handelten. Bösartige Zeilen wurden stattdessen in filigraner Schrift hinzugefügt, die sich beinah ausschließlich gegen Charr richteten:

      "Tod den Charr!"
      "Zieht den pelzigen Bestien das Fell über die Ohren!"
      "Ascalon den Menschen!"
      "Nieder mit der Weichlingspolitik!"


      - waren nur einige Zeilen, die man dort lesen konnte. Das es sich bei diesen Blättern um das Script handelte, welches die Händlerin auf der Auktion ersteigerte konnte man daran erkennen, dass die Widmung ebenfalls unter dem Rotstift gelitten hatte. Der Name des Grafen war mit Schmähungen verziert worden. "Volksverräter", "Heuchler" hieß es da.
      Von der wahrscheinlichen Verursacherin fehlte wohl jede Spur. Ein paar Tratschweiber, die die Schwarzbaum sogleich damit in Verbindung brachten mutmaßten sogleich, dass sie sich feige versteckte, ein anderes Gesicht tragend als bisher. Es war ja allgemein bekannt, dass die Porzellanpuppe eigentlich nicht so aussah und mit Mesmerei nachhalf. Aber wie sie nun aussah? Das wusste wohl keiner.
    • Schwarze Fenster und Stille
      Seit ein paar Tagen scheint es im Östlichen Marktviertel in Götterfels das Haus des Händlerehepaars, Darkstones, still herzugehen. Jetzt wurden sogar schon die Fenster mit schwarzem Tuch behangen. Der ein oder andere berichtet von einem Boten der zum Schrein der 6 aufbrach. Was er dort überbrachte weiß man leider nicht, ob man ihn vielleicht im einem der Wirtshäusern antrifft?
      Kurz drauf verlässt noch eine weiße Charr das Haus und macht sich auf zu einem Gang zu einem der Botenhäuser der Stadt, da wird wohl mehr als nur ein Brief gesondert überbracht.
      Hinter den Tüchern der Fenster erkennt man kaum bis gar nichts an Bewegung.

      Auch am Exotischen Getränke Laden in Götterfels scheint Stille einzukehren. Ein kleines Schild verrät den Grund: Aus wichtigen persönlichen Gründen, bis auf weiteres geschlossen.

      Wer davon gehört haben kann: Jeden den es interessiert oder der auch nur ein Ohr offen hat für die neusten Gerüchte.
    • Götterfels wird heimlich automatisiert....

      Wo?
      Götterfels Ossaviertel und Rurikviertel

      Was konnte man sehen oder hören?
      Über Nacht tauchten plötzlich wieder kleine Herzbotschaften in der Stadt auf und dazu noch zwei merkwürdigen Automaten, in die man ein Kupferstück einwerfen kann und eine Überraschung erhält. Lange war es ruhig geworden um die Herzbotschaften, womöglich wegen der Planung dieser Automaten, neben denen ein Zettel hängt auf dem steht:
      „Die Einnahmen erhält das Kinderheim Sonnenland.“
      Die beiden Automaten wurden an private Hauswände und auf Privatgrundstücken aufgehangen. Wenn man die Bewohnerinnen fragt bestätigen diese die Erlaubnis dafür erteilt zu haben. Wer sie aufgehangen hat verraten die beiden Damen jedoch nicht.
      Der erste Automat hängt in der Nähe des Portals nach Ebonfalke in der
      `Glück-Auf-Gasse 5`
      und der zweite im Ossaviertel in der
      `Grevaldigasse 1`.
      In den anderen Stadtteilen hingen vereinzelt an Laternen oder Mauern neue Herzbotschaften.

      Wer kann davon gehört haben?
      Jeder der möchte.




      Was man aus den Automaten erhält?

      Mut

      Köstliche Leckmuscheln

      Liebe

      Modeschmuckringe

      Hoffnung

      Bonbons mit Himbeergeschmack



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    • Neuerliche Unruhen

      Scheiße noch eins, da hat's doch schon wieder wen erwischt? Wen genau? Keine Ahnung. Aber will man das überhaupt wissen? Hat sicher was mit Götterfels zu tun. Verdammtes Kryta! Jetzt schicken die schon ihre Schergen her, damit sie einander hier erledigen. Glaubst du nicht? Muss aber so passiert sein. Heute Morgen haben sie aus ner Gasse beim Kestrel Markt zwei Leichensäcke getragen. Ja, was weiß ich denn? Keine Ahnung wer das war. Es war doch ruhig hier, verdammt. Die müssen sich irgendwann letzte Nacht an den Kragen gegangen sein. Woher ich das weiß? Na -mich- jedenfalls hat der Schuss aus dem Bett geworfen. Ist ja nicht so, dass wir das hier gewöhnt wären...Scheiße. Was kommt als nächstes? Schuld sind nur diese vermeintlichen Gutmenschen aus Götterfels. Machen sich keine Gedanken über die Konsequenzen ihres Handelns und wir hier müssen es dann ausbaden. Ohne Witz, ich wäre nicht traurig darum, würde es mal irgend jemand richtig machen. Dann hätten wir hier weit weniger Sorgen und könnten uns wieder den eigentlichen Problemen zuwenden. Welche das sind? Ja, mach doch mal die Augen auf. Charr in den Straßen...Wer braucht das schon? Nur die Königin offenbar...Aber die muss sich mit dem Pack ja auch nicht herumschlagen.

      Wer kann davon gehört haben?
      -Ebonfalkener
      -Reisende und Informierte
      -Die Soldaten, die im Dienst waren, als der Mann gekascht wurde...
    • Viel Tamtam um eine goldene Adonisrüstung, einem faulen Ei und wilden Spekulationen!

      Wo?
      Götterfels-Ebonfalke

      Was man sehen konnte?
      Orkanböen haben an diesem Morgen Götterfels fest in ihrer Hand. Einige der Bürger haben ihre Häuser angemessen geschützt und Gegenstände die durch die Luft geweht werden könnten entweder ins Haus geholt oder festgebunden.
      Dem Wetter trotzend nähert sich eine kleine ungewöhnliche Gruppe dem Portal im Rurikviertel das nach Ebonfalke führt. Alle Mitglieder der Gruppe könnten unterschiedlicher nicht sein. So stampft mit schweren Stiefelschritten der Gruppe voran ein großer Norn, um die drei Meter groß und in schwerer Rüstung voran. Das Bollwerk von einem Norn ist es auch der auf Anfrage der Wachen vor dem Portal das Anliegen der Gruppe schildert und verlangte Papiere vorzeigt.
      Mit ihm geht eine feingliedrige, hoch gebaute Sylvari, in einem dunkelgrünen, natürlichem Blätterkleid.
      Die Sylvari flankiert die linke Seite eines Mannes in einer goldenen Rüstung.
      Schwerfällig bewegt sich der Mann darunter, so als trägt er nicht oft eine Rüstung.
      Ein Adoniskörper wurde auf die edle Brustplatte gestanzt.
      Wer sich darunter verbirgt könnte man nur an der extra Aussparung im Helm, für einen seltenen Fu Manchu Bart erkennen. Wenige Götterfelser Herren tragen einen solchen exzentrischen Bart und können sich dazu eine solche Rüstung leisten.
      Auch der geringe Körperbau könnte ihn verraten und sein grunziges Lachen als die Sylvari mit ihm scherzt.
      "Der goldene Pirol", stellt sie den Mann bei den Wachen vor.
      Die Rüstung sieht aus als sei sie mit Wachs noch einmal nachgearbeitet wurden, um bei Sonnenlicht noch mehr zu funkeln und zu glänzen, gegebenenfalls auch zu blenden.
      Rechts neben dem goldenen Mann läuft eine uniformierte Ministerialwache, bewaffnet mit zwei Pistolen. Ein sehr unauffälliger, blonder Mann mit einem typischen Allerweltsgesicht, das man schon beim anblicken wieder vergessen hat.
      In dem Rücken des gerüsteten Menschen läuft eine alte gebeugte Canthanerin mit hüftlangem, weißen Haar. Sie trägt einen einfachen jadefarbenen Mantel und scheint auf den ersten Blick nicht dazu zu gehören. Doch sie folgt gestützt auf einen Holzstock der außergewöhnlichen Truppe durch die Straßen von Ebonfalke.
      Der Norn führt die Truppe in Richtung der 7. Kompanie Ebonfalke.

      Was man gehört haben kann?
      Bei einigen Passenten haben die fünf Gestalten für lautes Gelächter und Kopfschütteln gesorgt.
      Bei einer so auffälligen Gruppe konnte man einfach nicht weg sehen.
      Wann sieht man schon mal sowas?
      Einige vermuten das das wandernde Theater in Ebonfalke Einzug hält.
      Doch da fehlt eindeutig das asurische Aushängeschild, dieser Pemi Rutenschwinger.
      Den neben einem Charr fehlte nur noch ein Asura, um einer Völkertruppe zu vervollständigen.
      Die die mehr wissen meinen das dieses Auftreten absolute Kalkül ist, damit auch wirklich niemand wegsieht.
      Einen besseren Schutz gibt es nicht, als sich seine eigene Bühne durch eine Stadt zu schaffen die augenscheinlich voller Feinde steckt.
      Andere meinen das es pure Provokation gewesen sein soll um genau diese Feinde heraus zu locken.
      Von irgendwo her flog dann sogar noch ein faules Ei in Richtung der Gruppe.
      Tapfer soll sich die Minsterialwache dem Ei in den Weg geworfen haben.
      Wer es geworfen hat? Das hat wieder mal keiner gesehen.
      Getuschelt wurde definitiv eine Menge an diesem Morgen in Göttefels und Ebonfalke.
      Abgeholt wurden die fünf nach einigen Stunden von keinem geringerem als dem Sicherheitschef der Oper ,Hayden Flint der die Maskerade dann auch auffliegen lies und enttarnte um wenn es sich unter der goldenen Adonisrüstung handelte.
      Der exzentrische Operngraf hat sich mit diesem Auftritt mal wieder selbst übertroffen erzählen sich Bewunderer am Mittagstisch.


      Wer kann davon gehört haben?
      Jeder der möchte

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    • Die Zerbrochene Wunderlampe renoviert?!

      In den frühen morgen Stunden sah man einen Stadtbekannten Schreiner, einen Tischler und gleich noch zwei Maurer die Lampe betreten.
      Etwa zur Mittag Stunde noch bevor die ersten Gäste kamen verschwanden sie wieder.
      Man hat sie mit Brettern, Steinen und und und Sachen reingehen sehen.
      Raus kamen sie alle um einige Silber reicher und schmunzelnd pfeifend.
      Man kann sich nur an den Lärm noch deutlich erinnern der den Vormittag zu nichte gemacht hat.


      Was da passiert ist muss mal wohl von ihnen oder von Hugh selbst erfahren, aber ob diese reden werden?
    • Wo?
      Götterfels Ossaviertel

      Was?
      Ossamarkt-Tratsch mit der Taschen-Uschi und der Gemüse-Gerda

      Uschi: „Und ist deine Tür wieder repariert wurden?“
      Gerda: „Ja gestern Abend wurde die neue eingebaut und du glaubst nicht was ich da gesehen habe.“
      Uschi: „Was?“
      Gerda: „Du kennst doch die Mahne Schwestern bei mir aus der Gasse. Seitdem die Hundezüchterin diese Rosali wieder in das Mahne Haus eingezogen ist, sieht man die ständig mit einer Kutsche vorfahren. Die hält sich jetzt für was besseres, sag ich dir. Ständig strahlt die und lächelt, ich kauf der ihr ewiges Lächeln nicht mehr ab...“
      Uschi: „Eine Kutsche von wem? Dem neuen Fürsten hier aus dem Viertel oder von dem hübschen, blonden Grafen mit dem knackigen Arsch? Oder der kleine Bruder von dem, der mit dem Muskelkörper? Mhhh ich würde die alle nehmen."
      Gerda: "Uschiiiii also meine Güte du bist ja wieder spitz wie der Lumpi." lacht "Keine Ahnung zu wem die Kutsche gehört mit dem Adel kenne ich mich nicht aus. So wie die Rosali grinst hat der auf jeden Fall Geld ohne Ende."
      Uschi: "Ja keiner ist immer grundlos so gut gelaunt das stimmt. Aber vielleicht liegt es auch an ihrem Sohn.“
      Gerda: „Uschiiiii als ich damals den Hans-Peter bekommen hab, hatte ich Augenringe bis zu den Kniekehlen, meine Mundwinkel waren nur oben wenn ich mal mehr als zwei Stunden schlaf hatte. Ich sah nicht so glücklich aus wie der Zephyr. Ich sag dir da stimmt was nicht.“
      Uschi: „Was?“
      Gerda: „Das finde ich schon noch raus. Ich behalte die und ihre tausend Schwestern im Auge.“
      Uschi: „Das sind doch nur drei die hier wohnen oder waren das doch mehr?“
      Gerda: „Ja drei, die anderen wohnen wo anders.“
      Uschi: „Haste eigentlich die Mahne- Großmutter die alte Gisela von denen mal wieder gesehen? Die hatte doch immer eine Gusche wie ein Kutschenunfall.“
      Gerda: „Nein die hab ich ewig nicht gesehen. Hatte die nicht was mit dem alten Otto? Hier dieser- na was war der noch gleich- hier Mensch- was mit Schmuck und so“
      Uschi: „Juwelier?“
      Gerda: „Ja, ach egal Unkraut vergeht nicht, die Alte wird schon irgendwo rum tanzen.“
      Uschi: „Mit Rum tanzen.“ lacht


      Wer kann davon gehört haben?
      Jeder der dem Tratsch lauscht.


      Bild der beiden Tratschweiber
      Wer meine Gerüchte verfolgt kennt die beiden NPC ja schon etwas länger. Hier die Gesichter der beiden für euch.


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    • 48. Zephyr, Ebonfalke

      Die letzten Wochen war deutlich zu sehen, dass irgendetwas in den Stallungen der Wynne-Familie passiert. Scharen an Handwerkern fuhren mit ihrem ganzen Arsenal auf, trugen Futtertröge, Gatter und sogar Gebälk hinaus, während Tische, Betten, ja sogar ein Klavier Einzug fanden. Dass Remur, das alte Familienoberhaupt, bei einer so groß angelegten Veränderungsaktion doch eigentlich auf mindestens vier Sprachen etwaige Stammbäume aller Teilnehmer verfluchen müsste, wäre eigentlich abzusehen gewesen, doch es war still. Nicht ein Fluch schallte über die sonnigen Gassen der Südfestung.
      Gegen Ende der Umbauarbeiten sah man vermehrt zwei Frauen das Projekt abnehmen. Eine davon rothaarig, von eher dürrer Statur, die allerdings von einem prunkvollen, schmucken Federhut auf dem Kopf gerahmt wurde. Die Andere schwarzhaarig, normaler gebaut und doch mit einem exotischen, rundlichen Nasenglas, das seinesgleichen suchte. Nach monatelanger Arbeit stand das ungleiche Paar also vor ihrer neuen Herausforderung, die sie noch am selben Tag mit "Reizbar" benannten.
      Ein großes, edles Holzschild hängten sie direkt über den Eingang, das Wort an sich war ins Holz gebrannt und mit goldenen Farbnuancen ausgefüllt:




      Kein Highfive, kein Handschlag, nicht einmal ein Lächeln soll es gegeben haben. Mehr eher ein verständliches Nicken. So, als hätte man die jetzige Situation angenommen und für irreversibel erklärt.
      Der Schaukasten, rechts vor dem Eingang, war nun ebenfalls mit grundlegenden Informationen bestückt.


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    • Aufruhr und seltsame Lichterscheinung in Rata sum

      Wo: Rata Sum, Labor für angewandte Entwicklung

      Wann: 49. Zephyr 1333 später Nachmittag

      Was hat sich zugetragen:

      Am späten Nachmittag kam es im Labor für angewandte Entwicklung in Rata Sum zu einem Zwischenfall, bei welchem die Dach-Verglasung zerstört wurde und einige verkohlte Stellen an Wand und Decke zurückblieben.

      Was sich genau zugetragen hat, wurde natürlich in typischer Asura-Manier vom Leiter des Labors verschwiegen oder derart ausschweifend erklärt, dass es sowieso niemand verstand. Die weiteren anwesenden Personen schwiegen sich dazu natürlich aus.

      Fest steht, dass es im Rahmen eines Experimentes zu einer Flammenentwicklung kam und diese sich stichflammenartig über die Wand und Decke einen Weg ins Freie suchte und dabei die Deckenverglasung zerstörte. Ungewöhnlich dabei war aber, wie Augenzeugen später berichteten, dass sich diese Stichflamme eher als senkrecht ansteigender Flammenstrahl manifestierte, welcher noch dazu eine purpurfarbene Aura erzeugte und welche für kurze Zeit auch noch den Himmel über Rata Sum in einem Purpur-Ton einfärbte.
      Genauso schnell wie das Phänomen erschien verschwand es aber auch wieder.

      Zeugen, welche zu diesem Zeitpunkt in der Nähe des Labors zugegen waren, berichteten auch, dass sie kurz vor dem Getöse der Stichflamme und dem Klirren des Glases auch ein tiefes dumpfes Grollen gehört hätten, und eine genauso dumpfe flüsternde Stimme mit einem ähnlichen Wortlaut wie „Wir werden uns wieder sehen…“ Die Meinungen diesbezüglich gehen aber weit auseinander.

      Nun sind solche Vorfälle für die Labors in Rata Sum nicht unbedingt ungewöhnlich. Eine Tatsache entfacht aber die Diskussionen rund um diesen Vorfall immer wieder neu. Diese ist, dass zwar der Leiter des Labors ein Asura war, aber alle anderen Mitbeteiligten offenbar anderen Rassen angehörten.

      So verließen nach längeren Diskussionen mit der Stadtwache dann zuerst eine Gruppe bestehend aus zwei männlichen Menschen und einer weiblichen Norn das Labor, wobei sich die beiden Menschen in Kapuzen verhüllten.

      Kurz darauf verließen auch noch zwei Menschenfrauen das Labor und bahnten sich ihren Weg durch die Masse der Schaulustigen, welche hauptsächlich aus Asura bestand. So wurden die beiden Frauen zuerst aus großen Asura-Augen schweigend angestarrt, aber sobald die Menschen aus dem Sichtfeld waren wurde darüber heiß diskutiert. Auffällig an den beiden Frauen war, dass die kleinere mit sehr hellem, fast weißem, Haar sichtlich Probleme dabei hatte sich auf den Beinen zu halten und von der anderen beim Verlassen gestützt werden musste.

      Wer mag davon gehört oder etwas davon gesehen haben:

      -) Besucher und Einwohner Rata Sums, welche gestern am Nachmittag in Rata Sum zugegen waren.
      -) Alle Personen welchen dann in weiterer Folge darüber berichtet wurde.


      Adelina Amouteruu < > Violetta Amouteruu < > Sonsacou Hayami < > Sergio Corrigán

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    • Wo?
      Götterfels

      Was konnte man mitbekommen haben?
      In der letzten Nacht gab es eine wilde Verfolgungsjagd durch die Stadt. Seraphen folgten zwei kleine in dunkle Mäntel gehüllte Gestalten, welche ihre Gesichter hinter Kapuzen verborgen hielten.
      Im Ossaviertel sollen sie dann plötzlich wie vom Erdboden verschluckt wurden sein. Was sie angestellt haben, darüber schweigen die Seraphen wie immer.
      Am nächsten Morgen, sieht man etliche Seraphen durch die Stadt laufen und an verschiedenen Orten neu aufgehangene Schaukeln abhängen. Es hängen immer zwei selbstgemachte Schaukeln direkt nebeneinander, an dicken Ästen von Bäumen, in Tunneln und unter Brücken. Einfach überall wo man sie befestigen kann und wo sie den nötigen Halt geben einen Erwachsenen zu tragen. Sicherlich werden die Ordnungshüter ein paar übersehen haben, die man am nächsten Tag noch in der Stadt finden, benutzen oder melden kann. Die Zettel, die neben den Schaukeln hängen kennen bestimmt schon etliche Götterfelser aus den letzten Monaten.
      Doch wer hinter den Botschaften steckt, kann bisher nur spekuliert werden.
      Einige vermuten, es handelt sich vielleicht um die Herzlich Damen aus dem Süßwarengeschäft, immerhin ist auf den Botschaften ein Herz zusehen und sie vermitteln immer das Thema Liebe. Dazu kommen die beiden aufgestellten Automaten mit den Süßwaren und den Ringen, der den Verdacht verstärkt. Vermutlich wird es nicht mehr lange dauern bis die beiden Damen verhört werden, tratscht da die Gemüse Gerda mit der Taschen Uschi am Morgen auf dem Ossamarkt.
      Andere vermuten es handelt sich um zwei Marktfrauen des Ossaviertels, die eh immer bestens informiert sind und alles besser wissen . Wieder Andere erzählen sich das es sich dabei ganz sicher nur um die einsame Hannelore mit dem Silberblick und ihrer Schwester Kathleen aus dem Blumengeschäft "Blumenherz" aus dem östlichen Marktviertel handeln kann.
      Mal sehen bei wem die Seraphen am Ende tatsächlich auflaufen und wer sich diese verrückten Sachen immer ausgedacht hat.


      Die Schaukeln

      Die Schaukeln sind selbst gemacht, sehen aber dennoch sehr stabil aus. So das sie einen erwachsenen Durchschnittsmann tragen können. Auch wurden die Plätze wo sie aufgehangen und befestigt wurden, so gewählt das sie daran halten und niemand verletzt wird.



      Wer?
      Jeder der möchte.

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    • Anwälte schaukeln für die Liebe!

      Schnittiger Anzug, dunkelblaue Augen und blondes, langes Haar und irgendwo doch noch Kind geblieben.
      Ob er dort für die Liebe geschaukelt hat? Eher nicht, war ja nicht in Begleitung der Herr. Warum eigentlich nicht? War er nicht bekannt für seine charmante Art und das strahlende Lächeln, welches Frauenherzen höher schlagen ließ? Etwas ruhig ist es um den Junggesellen geworden.


      Sein Mittagessen hat ihm aber wohl auf der Schaukel besser geschmeckt und eines der Zettelchen hat er auch eingesteckt.

      "Liebesschaukeln.. wer da nur drauf kommt?" waren seine geschmunzelten Worte.
    • Das Jahr begann ruhig ,nicht nur die Bäume wechseln das Gewand von karg zu anfänglichen Grün...auch im Resort zum Inneren scheint es neuen Wind zu geben...die Komtess zu Liliental hat sich dort eingenistet und scheint auch gleich zu arbeiten...neue Befugnisse, Abschriften,Unterlagen müssen gelesen und verinnerlicht werden.


      Die Zeit vergeht die Komtess hat sich eingelebt da würde man am heutigen Morgen erkennen ...sie ist anders... scheint sich nur in ihrem Büro zu verstecken...nichtmal das freundliche Lächeln zum morgendlichen Gruß will sie schenken.Und fragt einer was los ist würde die sonst höfliche Frau keinen Mucks sagen nur höflich oberflächlich Lächeln,sofern sie das konnte, und weiter gehen...etwas war passiert... doch was? Vielleicht wissen ja ihre Freundinnen mehr...war ja erst letztens der Palas indem die hohen Damen sich trafen.

      Einer der Pagen meinte aber schon kurz nach dem gehen der Herrschaften das die Komtess früher als gedacht von dem Treffen flüchtete...

      Ganz egal wie viel Mühe man sich gibt, Menschen bilden sich immer ihre eigene Meinung.
      Heath Ledger
    • Götterfels

      Nächster Wohltäter aus der Rurikhalle verbannt

      Einige Leute auf der Straße reden entsetzt darüber, dass man den nächsten Wohltäter der Stadt aus der Rurikhalle geworfen hat. Nach Levi Iorga nun wohl auch den Grafen und Opernhausbetreibter von Zehnthof.
      Angeblich kam der Brief nur wenige Tage nachdem das Vordach der Oper weggesprengt und einer der wachhabenden Soldaten der Oper tötlich verletzt wurde. Drei Sätze habe einer der Rurikpatrone ihm geschrieben und das ohne auch nur ein einziges Wort des Beileides über den Verlust und das Unglück zu äußern.
      Als Erklärung wurde sein Verhalten den Mitgliedern gegenüber genannt. Und was noch? Nichts.
      Ohne, dass es jemals ein Gespräch mit dem exzentrischen Opernbetreiber gab, hat man ihm deutlich gemacht, dass er unerwünscht sei.
    • Schnatterndes Maidengewisper

      "Ich kann es dir nicht sagen. Nein, wirklich nicht...Das muss man sich mal vorstellen. Ich bin gerade ins Bett gegangen und habe den Tresen an Holger übergeben, bin auf mein Zimmer gegangen und wollte ge-ra-de mit meiner Abendroutine beginnen...da gab das einen Knall. Wie ein Schuss und dann noch einer und noch einer. Pew pew pew ging das! Der Wahnsinn. Und das hier im Rurikviertel. Ich dachte der Zhaitan pfeift!
      Damals, als Sheila noch hier gearbeitet habt, du weißt schon, Sheila...meine beste Freundin mit dem Alkoholproblem, die so auf den...Jedenfalls damals hat es solche Sachen hier auch schon einmal gegeben. Kurz darauf hat der Mantel die Stadt angegriffen. Ich weiß ja nicht was du dazu sagst, aber ich finde das alles höchst alarmierend. Erst fliegt die Oper in die Luft, dann werden im Rurik Kutschen überfallen. Kutschen...mit Leuten drin. Ich meine...Wo gibt es denn sowas? Ich habe wirklich gedacht gleich sprengen sie mir den Laden unter den Füßen weg. Und was dann?! Dann haben sie wirklich was hochgejagt! Sich selber...jedenfalls glaube ich das. Und die Soldaten von der Ministeriale...Schlimme Sache das. Damals den Melandrin, kennst du den noch? Das war ein wirklich mieser Hund. Der kam mal in meinen Laden und hat mir all meine eingemachten Birnengläser runter gehauen. So ein Penner. Jedenfalls der Melandrin damals...also den hätten sie ja meinethalber ruhig in die Luft jagen können. Den schon, klar, aber doch nicht meinen Laden! Geht's noch? Wo sind wir denn hier? Überfälle im Rurikviertel...Wo soll das enden? Da kann man ja nicht mehr sicher sein, egal wohin man geht. Was jagen sie als nächstes hoch? Ich sage es dir...die kommen hier durchs Portal. Die Kontrollen sind viel zu lasch und die Asura gar nicht in der Lage die ganzen Reisenden tagein und tagaus zu kontrollieren. Mich hat mal einer gebissen! Wusstest du das? In meine Wade, weil ich ihm....Jedenfalls sollte sich jemand darum kümmern. Ich sags ja nur."

      -Beatrix "Trixie" Drobovik, Maidenswirtin
    • Schreie, Schüsse und eine Explosion im götterfelser Rurikviertel

      Was konnte man hören oder sehen?
      Hören konnte man zur achten Abendstunde den Schmerzschrei eines Pferdes
      gefolgt einem lauten, hohen Schrei einer Sopranstimme die fast
      Fensterscheiben zerspringen ließ. Ausgangsort war irgendwo zwischen
      Sterngasse und Kormirplatz. Der Schrei war inbrünstig und hallte
      förmlich durch die Gassen und Straßen des Rurikviertels. Einzig und
      allein mehrere Schüsse und eine Explosion, die schlussendlich wirklich
      Scheiben zerspringen ließ, unterbrachen den Schrei der Frau.
      Wer sich traute aus dem Fenster direkt am Ort des Geschehen zu schauen,
      sah eine Kutsche und einen leblosen Körper auf dem Kutschbock. Das
      Wappen der Familie Caldwell könnte man auf der Kutsche erkannt haben.
      Neben der Kutsche auf dem Asphalt lagen zwei weitere regungslos Körper.
      Ein blonder Mann und eine blonde Frau, schützend habe der männliche
      Körper vor der zusammengerollten Dame gelegen. Etwas weiter von
      den beiden weg, am Ursprungort der Explosion sah man
      menschliche und tierische Überreste. Einige Beobachter reden von einem
      einzigen Mann der die Kutsche gestoppt haben soll und zwei Reitern die
      ihm später bei dem Überfall unterstützten. Vor der Explosion soll eine
      Frau laut: "Für Ascalon" geschrien haben.
      Die herannahenden Ministerialwachen brachten die zwei Personen sofort weg von der Straße,
      in ein nahegelegenes Hospital. Danach sperrte sie das Gebiet um den
      Tatort großräumig ab.
      Am nächsten Morgen zeugen nur noch dunkle Flecken auf den Pflastersteinen von der Tat.
      Wie schwer die beiden verletzt wurden darüber gibt es keine Informationen.
      Um wen es sich genau bei den beiden handelt lässt bei den vielen Indizien nicht viel Raum für Spekulationen, genauso ob es ein willkürlicher Überfall war oder einer der beiden das Ziel. Ein Großteil der Tratschweiber tippen auf die Frau, die der Mann zuvor tapfer beschützte.

      Wer kann davon mitbekommen haben?
      Bewohner des Rurikviertels und der angrenzenden Viertel.
      Minsterialwachen, Seraphen und jeder der im laufe des Tages davon erfahren hat.

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    • Unfall oder Brandanschlag?

      Ort: Götterfels, östliches Marktviertel

      Gerücht:
      Nicht nur das Rurikviertel sorgt aktuell für heißen Gesprächsstoff. Die weniger gut Betuchten schnattern sich am Morgen auch die Mäuler fusselig, denn letzte Nacht sind einige im östlichen Martkviertel durch etwas geweckt worden. Einen Rumms, sagen die einen. Andere sprechen davon, Feuer oder zumindest Rauch aus einem der anliegenden Häuser gesehen zu haben. Und mancher will die wilden Schreie eines Mannes gehört haben.
      Nicht allzu weit von der Spelunke, die man nur als "Die Sackgasse" kennt, gab es offenbar einen Unfall. In der Nacht soll tatsächlich jemand geschrien haben. Nichts Ungewöhnliches in westlichen Marktviertel, aber die Rede von übermäßig Qualm, Hitze und Flammen gaben vielen Bewohnern Grund zur Sorge. Irgendwo soll es gebrannt haben oder gar eine Bombe explodiert sein.
      "Eine Bombe, im Ernst? Hier, bei uns?", fragt der Rüben-Hannes seine Nachbarin. Aber die hebt nur die Schultern, schimpft über die zu kurz geratenen, langohrigen Asura und dass sie vor denen und ihren Experimenten viel mehr Angst habe als vor den Charr. Was wirklich passiert ist, können aber selbst nur die Seraphen vermuten, die in den späteren Nachtstunden das Gebiet in Augenschein nahmen und bis zum Morgen zumindest eingrenzen konnten, wo das Ereignis stattfand. Angeblich soll es auch Augenzeugen gegeben haben, jedoch breiten sich die Gerüchte aus wie das angebliche Lauffeuer, das das halbe Marktviertel in Schutt und Asche gelegt hätte. Seltsam nur, dass alle Häuser am Straßenrand zumindest gut in Schuss sind - für die Verhältnisse des Stadtbezirks.

      Was Seraphen wissen:
      Spoiler anzeigen
      Natürlich geben die Seraphen nicht jedem Wildfremden einfach Informationen preis. Es ist also schwer, etwas herauszufinden und die meisten von ihnen tun es als unglücklichen Unfall ab, dem man nicht unbedingt weiter nachgehen wolle. Anscheinend ist ein in der Sackgasse als Mittler für ... leichte Jungen und Mädchen bekannter Mann einem Brandunfall zum Opfer gefallen. Irgendetwas in seiner kleinen Wohnstube habe wohl Feuer gefangen, sei explodiert und habe von der Inneneinrichtgun und ihm selbst abgesehen nicht viel Schaden angerichtet. Ja, der Mann sei tot, aber wer weint schon einem Kerl nach, der Dirnen an den Kunden bringt? Solange die noch da sein, keiner!Und das solche Leute Feinde haben ... nunja. Solange wohl niemand drauf klopft, Ermittlungen anzustellen, wird das Ganze weiterhin als Unfall behandelt.
      Die Seraphen scheinen in erster Linie froh, dass das Feuer sich nicht ausgebreitet habe.


      Was die mutmaßlichen Augenzeugen wissen:
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      Wirkliche Augenzeugen sind es nicht. Jedenfalls haben die Menschen kein Wissen über den Grund oder Einzelheiten des Ereignisses. Einige späte Passanten, die die Hauptstraße des Viertels entlang gingen, sowie einige der leichten Mädchen vor der Sackgasse wollen eine größere Hitze gespürt haben - seltsam zur aktuellen Jahreszeit. Außerdem habe es übermäßig nach QUalm gerochen und einige wenige wollen zwischen den Hausfassaden rote Schatten gesehen haben, wie von Flammen. Ja, aus einem der Häuser, aber der Dachstuhl habe nicht gebrannt. So kann man nur schwer von richtigen Augenzeugen sprechen.


      Was man im Vorhut-Hospital weiß:
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      Erkundigt man sich dort nach einem möglichen Feuer im östlichen Martkviertel und ob es Verletzte gäbe, beruhigen die Priester und Heilkundigen des Hospitals. Verletzte seien nicht eingeliefert worden, jedenfalls keine aufgrund der genannten Gerüchte. Näher Involvierte oder jene, die besonders gut überzeugen können, das Wissen herauszugeben, dürfen erfahren, dass die Seraphen einen Leichnam bringen ließen. Schwere Brandwunden, aufgrund eines großen Feuers oder zumindest immenser Hitze. Der Verstorbene wäre nicht mehr zu retten gewesen und wird nach einer Untersuchung dem Grenthklerus zur Beisetzung übergeben.


      Wer spricht darüber / wer hat davon gehört?
      Seraphen
      Passanten und Anwohner, die gestern Nacht oder heute Morgen im westlichen Marktviertel unterwegs waren
      Interessierte

      Wer mehr Informationen zu dem Gerücht möchte, weil er/sie damit spielen will, kann sich gern per PN an mich wenden.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kazel () aus folgendem Grund: Fehlerteufel-Korrektur: Nicht westliches, sondern östliches Marktviertel :D

    • Funken in Götterfels


      Ganz Götterfels ist heiß! Scherben, Schüsse, Schandtaten und…

      Liebe!

      ...denn während hier und da Ungeheuerliches passiert, hat das (Liebes-)Schaukeln wohl Früchte getragen.

      Den blonden Anwalt Milan Lleto und eine dunkelhaarige Schönheit hat es wohl erwischt. Die Cousine von Dörtes Freundin hat das genau beobachtet – also nicht sie, sondern der Mann ihrer Tochter, der arbeitet schließlich in dem Tanzlokal, in dem man die beiden gesehen haben soll:

      Von einem teuren Abend war die Rede. Kein Wunder, schließlich handelte es sich bei der Schönheit um niemand anderen als die Gräfin Aisawa selbst.
      Muscheln und Pasta hatten sie zur Vorspeise und ein zartbitteres Törtchen teilten sie sich zum Nachtisch. Er soll sogar darauf bestanden haben, dass die allzu zierliche Frau einen Bissen von seiner Gabel nascht. Erst dann brachte der Kellner ihnen nämlich eine zweite Kuchengabel.

      Lange seien sie in dem Lokal geblieben. Lachten, tranken und schmeichelten einander. Das soll der Onkel der Freundin auch gehört haben! Oder war das der Sohn? Hmm. Ist ja nicht so wichtig.

      Viel wichtiger ist, dass die Gräfin und der Jurist ein Tänzchen gewagt haben! So eng hat sonst niemand in diesem Lokal getanzt! Nur die beiden. Der Blondschopf ist ja gar nicht so klein – der musste sich reichlich bücken, um der canthanischen Schönheit süße Nichtigkeiten ins Ohr zu säuseln.

      Natürlich haben sie das Lokal zusammen verlassen – händchenhaltend. Der arbeitssuchende Schuster im Salma meint, dass sie im Gasthaus „Azurblau“ verschwunden sind, schunkelnd – nicht schaukelnd.

      <3
    • Der Wunderlampenklatsch will's wissen: Rosali Villiers hat in Gram über ihre gescheiterte Ehe eine ihrer Hündinnen nach ihrer Schwägerin benannt, die gerade das Leben lebt, das sie nie hatte. Das glückliche Villiers Paar soll darauf angesprochen mildes Mitleid mit der Hundezüchterin gezeigt haben, nach armen Seelen tritt man schließlich nicht, habe Gervais Villiers gesagt. Doch man fragt sich schon, ob es eine ehemalige Bankiersgattin nötig hat, sich derart primitiv in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Das Paar kümmert die Kodderschnauze nicht weiter, es blickt mit Freude dem Leben als Eltern entgegen, so heißt es!
      Lebe, liebe, lache und ruf auch mal die Oma an!

      <3

      Keep calm and wash your hands.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Motte ()