Ankündigung Tyria: Gerüchte, Handelsnews und öffentliche Bekanntmachungen

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    • Götterfels-Schauerliches

      Kürbisschwund...na und?!

      Die einen schmücken ihr Haus, die anderen verschönern die Stadt auf abgewandelte Weise. So jedenfalls geschah es den Tag über, der noch einmal mit herbstlicher Heiterkeit glänzte. Überall konnte man Frauen und Männer durch die Straßen von Götterfels ziehen und bunte Kleinigkeiten an Zäunen, Mauern, Bäumen, Laternenpfosten, Blumenkästen und anderem anbringen sehen. Hat manch einer die Kürbisse der Brücke in diesem Jahr schon vermisst und gar geglaubt es käme nichts mehr, wird er nun eines besseren belehrt. Am Abend ist es, als die Truppen ihr Werk beenden und man allüberall bunt bemalte Äpfel und farbenfrohe Eicheln und Walnüsse an Schnüre gebunden im Wind tanzen sehen kann. Es stehen kleine Eimerchen herum, gefüllt mit allerlei gut eingepackten Süßigkeiten, die zum selbstbedienen einladen. Daneben stehen Windlichter, die zur Dämmerung hin entzündet werden, sodass in der Nacht des 31. Koloss und in den darauf folgenden eine Vielzahl von kleinen Flämmchen hinter farbigen Glaswänden das Bild der Stadt bereichern. In manch einem Baum finden sich sogar Lampions, die dort eigentlich gar nicht hingehören. Ein Lichterspiel für all jene, die die Augen danach offen halten.

      Auch am Brückenstein der Völker, draußen auf dem shaemoorer Friedhof, sind die Leute gewesen und haben Tribut gezollt. Brennt dort sowieso immer ein Licht, sind es in dieser Nacht nun dutzende, die in einem verworrenen Muster rund herum aufgestellt wurden. Mit Sicherheit wird es auch in diesem Jahr eine Gedenkfeier geben. Wie immer aber erst nach den Festlichkeiten des verrückten Königs.


    • Der Fürst im Kinderglück glänzt mit fortwährender Abwesenheit trotz der Ansage eines Besuches der Stadt um hier und dort den Nachwuchs vorzustellen. Und dennoch rührte sich wieder etwas in der letzten Zeit. Nebst der sehr geschäftigen und auf seltsame Art und Weise hin und wieder verunglückten Prinzessin, die ihr Veilchen auch in der Rurikhalle zur Schau stellte, waren hochrangige Mitglieder der Rosengarde in der Stadt und eskortierten nebst einem Fremden, aber schick gekleideten Mann auch Lady Giuliana aus der Stadt. Dafür rückte sogar der zweite Hauptmann, Veit von Preuth an. Bewirbt sich da jemand für einen hohen Posten? Oder gar für die Prinzessin und spricht nun beim Bruder vor? Um wen es sich dabei jedenfalls nicht handelt: Graf Dante Mowbray. Es müssen die Festlichkeiten um Schaudergeschichten sein, die ihn auch am Tage nach Götterfels locken. Sonst macht sich der schweigsame Branntweinkenner und neuer Stammgast der Rurikhalle mit der vermeintlichen Sozialschwäche eher rar in jedweder Gesellschaft, ausgenommen eben dem üblichen Treff Adeliger und Reicher. Der Ebonfalker nötigte Prinzessin Leandra de Cerro jedenfalls scheinbar zu einem Gang in die Schneiderei Greifennadel. Ihr Kollege aus dem Ministerium ist schließlich der Besitzer! Da will der Kerl sicherlich Rabatte abgreifen. Oder befreit die Prinzessin den finster verzierten Gesellen vom Staub der Jahre? Dann hätte sie ihn ja genötigt. Und wer hatte ihr gleich noch mal das Veilchen verpasst? Richtig, ein Ast. Es gibt ja so viele in der Stadt, die über die Reitwege ragen... Andererseits könnte so gesehen etwas dran sein, dass Mowbray sie schützt. Magische Wachverstärkung nebst der Rosengarde? Eigentlich eher unwahrscheinlich. Händchen hat jedenfalls niemand gehalten. Ist auch niemandem ausgerutscht vor aller Augen.

      Wer könnte davon gehört haben? Der Adel und daran interessierte Personen.

      Wo? Götterfels, Rurikviertel (oben, wie auch unten).
    • Götterfels - Schaurige Nächte

      Worum geht es?
      Es ist der Abend nach Halloween, als die Madame des Elysiums und der rothaarige Wächter, der so oft an ihrer Seite zu sehen ist, die große Rundstraße abschreiten und Interessierten bedruckte Flyer in die Hand drücken: eine Nacht erotischer Schauer steht Kunden des Elysiums am kommenden Samstag bevor, ab der zwanzigsten Abendstunde.


      Die schwarzhaarige Schönheit verspricht ein rauschendes Kostümfest, wie die Gäste des Hauses es noch nicht erlebt haben, voll sinnlicher Geheimnisse und dunkler Verführung.

      Wer kann davon gehört haben?
      Anwohner von Götterfels
    • Götterfels - Ärger im Paradies


      Worum geht es?
      Das zornige Gebrüll war bis zum Ende der Straße zu hören: im Maskenwinkel 17, wo die Madame und der Wachposten des Elysiums sich eine vom Inhaber des Clubs gestellte Unterkunft teilen, flogen am Nachmittag die Fetzen. Erst soll sie laut geworden sein, dann er. Das ging so weit, dass die Nachbarn schwören, jedes Wort verstanden zu haben, doch keiner von ihnen traut sich, eines davon zu wiederholen. Am Ende knallten mehrere Türen, unter anderem die der Wohnung, ins Schloss und der rothaarige Söldner stapfte mitsamt eines abgewetzten Gepäcksacks über der Schulter ruchlos fluchend vom Grundstück.

      Angeblich unter den wüsten Beschimpfungen der Mesmerin, während sie ein paar Männerhemden in den Vorgarten schleuderte und ihrem Partner nachrief, dass er sich bloß verpissen solle.

      Wer kann davon gehört haben?
      Anwohner der Lyssa-Hochstraße
      Anwohner des Salma-Viertels
    • Wo? Götterfels

      Was?
      Am gestrigen Abend sah man angeblich aus dem Haus der Familie Mahne zwei Schwestern, die wie Fledermäuse kostümiert waren, treten. Doch die beiden sollen nicht gleichzeitig das Haus verlassen haben. Angeblich folgte die eine der anderen nur wenige Augenblicke später. Spät in der Nacht kam eine der beiden alleine zurück, die andere in männlicher Begleitung. Wie ein Lyssapriester soll er gekleidet und maskiert gewesen sei . Am heutigen Morgen stellen sich die Tratschweiber verschiedene Fragen und spekulieren wie wild herum.
      "Welche der Schwestern war es? Warum das selbe Kostüm? Warum gehen die nicht zusammen ? Und wer war der maskierte Mann der eine der beiden ins Haus begleitet?"

      Wer?
      Bewohner der Grevaldigasse und des Ossaviertels.
      Tratschweiber
      Gerüchtelauscher
    • Konfetti mal anders

      Genderran-Felder
      Östlich von Löwenstein, Nähe des Kopfgeldsee

      Im Laufe des Tages verbreitet sich im anfänglichen Teil der Genderran-Felder, Nähe Löwenstein, als auch in Löwenstein selber, dass es in der letzten Nacht ein Massaker am Kopfgeldsee gegeben haben soll. Wo die Ersten direkt schreien, dass es eine der dortigen Banditengruppen gewesen sein muss, die schon wieder Reisende oder Händler überfallen haben müssen, so wissen Geduldigere zu erzählen, dass die Geschichte doch etwas anders sei.
      Denn das angebliche Massaker hat keine unschuldigen Reisende oder Händler betroffen, die ihre Ernte und Ware von den Feldern in der Hafenstadt verkaufen wollten, sondern dass am Ufer und etwas Abseits vom Kopfgeldsee mehrere Kadaver von den dortigen Lindwürmern, im wahrsten Sinne des Wortes, verstreut herum liegen.
      Bewohner des kleinen Dörfchens direkt vor Löwenstein erzählen bei ihrem täglichen Einkauf auf dem Handelsmarkt der Stadt, dass man in der Nacht eindeutige Geräusche von Einschlägen, oder Explosionen gehört habe, mehrfach. Doch wer würde schon in der Nacht alleine raus gehen und nachschauen? Viel zu gefährlich!
      Erst am nächsten Morgen haben einige Neugierige gemeinsam den Weg zum See angetreten und verschiedene, tote Lindwürmer entdecken können. Einigen haben nur ein paar Körperteile gefehlt, andere muss es so zerfetzt haben, dass man nur noch einzelne Teile und viele verstreute Schuppen, Hautfetzen und Innereien gefunden habe.
      Ein Festmahl für die Krähen, die sich schon fröhlich darauf gestürzt haben.

      Aber wer mache sowas?
      Dass können ja nur ein paar Verrückte gewesen sein, oder jemand, der etwas gegen diese Plage am See unternehmen wollte.
      Man freue sich auf jeden Fall in der nächsten Zeit ein paar freiere Stellen zum Angeln zu haben!

      Wer kann davon gehört haben?
      - Reisende und Händler von und nach den Genderran-Feldern
      - Löwengardisten
      - Löwensteiner und Durchreisende

    • Am frühen Morgen des Tages waren und sind sie wieder unterwegs, die Zeitungsjungen des Götterfelser Tagesblattes. Wohl gelaunt beliefern sie die Häuser, die jeden Tag einen Druck erhalten, sowie die Tavernen für deren Auslagen und die Buchhandlungen. Letztlich findet man die Lausbuben aber auch auf den Straßen der Viertel das Tagesblatt anpreisend und an die Frau, oder den Mann bringend für einen Kupfer. Diesmal wird über tote Lindwürmer gerufen und Kürbisfestlichkeiten.



    • Götterfels/Shaemoor

      Neu

      Vorbereitung des Dankes

      Den ganzen Tag, so erzählt die alte Minna, die gerne und viel spricht, habe sie Leute mit dem Wappen der Brücke durch die Stadt laufen sehen. Besonders sei das nicht, wie sie sagt, aber für gewöhnlich trügen die Männer und Frauen keine Stühle und Tische, keine Kommoden und Schränke und erst recht keine Haustüren mit sich herum. Kaputtes Mobiliar, zerbrochene Bretter und Holzschindeln sind es, die, so behauptet Minna, von den Mitarbeitern der Bürgerinitiative gesammelt und zum Lager drüben im Salma geschafft wurden. Wieso? Um von dort aus mit einem großen Pferdewagen ins Tal gebracht zu werden.

      Und es stimmt was die Alte da spricht. Hier und da werden Neugierige darüber aufgeklärt, dass man Futter für ein großes Festfeuer sammelte, das morgen zum Erntedank entfacht werden soll. Wo? Auf der Aue zwischen dem Steinbruch und den Obsthainen. Dort wo schon seit dem Mittag Helfer und Helfershelfer damit beschäftigt sind eine große Tafel aufzubauen, Bänke herbei zu schaffen und die Wiese mit Laternen und Fackeln auszustatten. Vorbereitungen für das Fest am morgigen Tage.
    • Neu

      Götterfels/Rabenfurt

      Spät in den Abendstunden war es, als Ashlyn Ainsworth eine größere Truppe Seraphen und Ministerialwachen in die kleine Ortschaft Rabenfurt brachte. Endlich gab es sie, lang ersehnte Beweise Schwarz auf Weiß. Man hatte es gemunkelt. Es in den Städten breit getreten. Niemand geringeres als die Cunningham-Hexe eine Inquisitorin des weißen Mantels? Die Ainsworth hat es rausgefunden und mit dem Fall der Hexe, wohl die größte Lügengeschichte der letzten Jahre zerschlagen.

      Die Speiche des Wolseys an ihrer Brust? Eine Lüge. Die innige Beziehung zur Lovidicus? Gespielt. Das Verhältnis zu Berlînghan? Vielleicht ein Hauch real. Zahlreiche Mitglieder des Hauses wurden festgenommen und zur sicheren Verwahrung in die Kerker der Stadt gebracht. Wie viele am Ende wirklich beteiligt waren? Fraglich, fest steht nur, dass wohl niemand der nun inhaftierten das Tageslicht wieder sehen wird, und wenn doch, dann nur so lange, bis die Klinge ihn richtet. Kormir obsiegt immer und Lügner haben bekanntlich rote Lippen.

      Wer kann es gehört haben?

      Ehemalige Freunde der Cunningham-Hexe
      Vereinzelte letzte Mitglieder des Mantels, die noch überlebt haben sollten.
      Anwohner
      Feedback-ThreadScreen- und Zeichenthread
      I don't like your kingdom keys, they once belonged to me. Ain't nobody brining us down, they could try but we're gonna wear the crown.
    • Am Kormir Platz...

      Neu

      ... sah man heute morgen die Novizin Thias im Gebet versunken.
      Das muss sie jedenfalls gewesen sein, wobei die Haare doch mal viel länger waren. Aber die junge Frau hatte auf jeden Fall das Ornat der Kormirgläubigen an.
      Aber müsste die denn nicht noch in Elona sein? Anfang des Jahres war das honigblonde Mädchen übers Meer aufgebroche, um den Spuren ihrer Gottheit zu folgen. Nun aber war sie den ganzen Morgen am Platz zu sehen. Zum Vormittag hin verschwand sie aber zurück in den Unterkünften, wohl um nun wieder täglich am Tagesablauf innerhalb des Klerus teilzunehmen.

      Die Götter mögen gegangen sein, doch ihre Anhänger finden wohl immer wieder den Weg nach Hause zurück.

      Wer kanns gehört haben?
      - Klerusmitglieder
      - Spaziergänger am frühen Morgen rund um den Kormir Platz
      - Bewohner Löwensteins welche letzte Nacht am Hafen zu tun hatten

      ~Neid sieht nur das Blumenbeet, nie den ersten Spatenstich und die folgende Arbeit~


    • Neu



      In den letzten Tagen sieht man die meist wohl gelaunte Apothekerin immer weniger auf der Straße und auch durch die Apotheke schiebt sie sich mit Mühen von einem Ort zum anderen. Die Schwangerschaft trägt sie schwer, ihre zwei Kinder unter dem Herzen brauchen mittlerweile sehr viel Platz und lange kann die Geburt nicht mehr auf sich warten lassen. Auf Nachfrage erfährt man, dass sie manche Tage gar nicht mehr aufstehen kann, beziehungsweise aufstehen darf. Denn die Kinder sollen so lang wie möglich im Leib verweilen, am besten noch bis ins nächste Jahr hinein.

      Um so sehr horchte die Nachbarin zur linken auf als man unvermittelt einen Schrei vor der Türe der Apotheke hörte und diesen zweifelsohne der Frau des Hauses zuordnen kann. Rasch das Fenster geöffnet kann man dennoch Durchatmen, trotz dem ungemütlichen Götterfelser Wetter. Die mittlerweile Rothaarige hat ein Paket auf ihrer Schwelle gefunden und das Hereinspähen in dessen entlockte ihr wohl dieses Jauchzen, denn ein richtiger Schrei war es nicht. Den Hintern voraus in die Apotheke zerrt sie das Leinenpäckchen am Seil rückwärts in den Verkaufsraum.
      Und durch die nun geschlossene Türe vernimmt man das lieblich Stimmlein:
      "Vincent.. VIIIIIIINCE... es ist da und es ist.. wunderschön!"

      Wo?

      - Götterfels, Melandru-Hochstraße

      Wer?

      - Nachbarn in der Straße
      - Jene die es aufschnappen

      Danke @Kanori <3

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Diadrah ()