Ankündigung Tyria: Gerüchte, Handelsnews und öffentliche Bekanntmachungen

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    • Reederei Kylarazim läd zum Wintergrillen ein

      In Löwenstein hängen heute ein paar Handzettel auf den Straßen aus. Hier und da werden die kleinen Zettel auch von jungen Matrosen verteilt, die vorbeigehende Passanten an den Toren ansprechen. Vor dem neuen Schiff der Reederei Kylarazim, werden ein paar Bänke und Stühle aufgestellt. Ein Stapel Feuerholz wird unter einem gewaltigen Schwenkgrill aufgestellt.

      Auf den Zetteln ist folgendes zu lesen:

      Wintergrillen am Steg


      Am heutigen Termin der Reederei Kylarazim, wird vor dem Steg der zurückgekehrten Dejkah, exotisches Fleisch auf den Grill geschmissen.


      Als Wahlangebot, kann man sich an folgenden Köstlichkeiten sättigen:
      - Dorade in Ibogablatt
      - Schlangenspieß mit Dattelfüllung
      - Krokodil Schwanz Gyros
      - Steinbock Steaks
      - Sandhai-Suppe

      Für den etwas weniger exotischen Appetit, werden auch Festungswürste aus Ebonfalke und Dojak-Steaks angeboten.

      Gezeichnet, der Reedereimeister
      Reederei Kylarazim
      Flotte - Dienstleistungen - Beschreibung
    • Das Jahr fängt gut an!

      Zumindest im Östlichen, genau genommen im Wagenrad, einer Kellerkneipe, die nicht grad für ihre exquisitesten Kunden bekannt ist, wurde gestern ordentlich gefeiert. Soll heißen: Es wurde laut. Genau genommen klang es, als würde jemand Tische werfen. Aber sowas macht ja keiner.

      Es muss jedenfalls einer kleinen Gruppe Gäste zu bunt geworden sein, denn die haben heillos die Flucht ergriffen. Einer von ihnen hat gehumpelt. Das kommt davon, wenn man zu wild tanzt, nicht? Ein anderer musste gestützt werden. Ganz klar, zuviel Alkohol.

      Heute jedenfalls sieht man den Wirt zerschlagene Holzmöbel aussortieren. Unglücklich sieht er nicht aus. Nö nö, er kauft neue. Geld hat der eigentlich keines, aber heute offenbar doch.

      Weit später jedenfalls verließ ein nicht ganz unbekanntes Gesicht den Laden, zwei Schläger im Schlepptau. Nein nein, das sind nur Freunde der Familie. Ordentlich getanzt haben die Drei offensichtlich auch, sie hatten es aber weit weniger eilig fort zu kommen.

      Und im Wagenrad tranken andere bis in die Morgenstunden auf einen schönen, klangvollen Namen: Iorga!
      "Manchmal wandelt die Pflicht auf einer Straße, auf der das Herz ihr nicht folgen kann."




    • Besuch oder Flucht? / Schon wieder Nachwuchs / Neue Wege am Doric-See


      Der Winter is zurück. Der Fürst auch. Und diesmal nicht nur mit seiner Verlobten und der kleinen Prinzessin im Arm. Auch die ihm fragwürdig nahe stehenden Damen Evangeline und Aayana, zwei der vier hohen Handdamen im Hause sind mitgereist. Angeführt von Hauptmann von Bredow zog die Karawane aus den Weinbergen zum göttlichen Felsen und hatte sich dafür wieder ein mal einem Transport der Stark Manufaktur angeschlossen. Baroness Lacie ist doch etwa nicht schon wieder schwanger? Zumindest behaupten dies jene, die sie vor dem städtischen Anwesen beobachten konnten. Es würde zeitlich in den Rahmen passen um Celestina Leilani Asilah de Cerro ein kleines Geschwisterlein zu schenken, so viel steht fest. Und ach, der gepflegte Herr, der noch im direkten Geleit lief war der neue vorstehende Verwalter, nicht wahr?

      Warum die große Reise? Vielleicht weil Prinzessin de Cerro in der Stadt und im ministerialen Amt von der neuen, kleinen Prinzessin besucht werden möchte? Vielleicht aber auch, weil auf den Weinbergen irgend etwas nicht stimmt! Interessierte und Reisende haben mittlerweile mitbekommen, dass der Osten der Weinberge von Weitem sichtbar in einer breiten Linie mit Fackeln und Feuern erleuchtet wird. Man sieht die Hänge vor dem Kliff und den Sümpfen in der Nacht noch weit. Ein Sicherheitsproblem, trotz der allumfassenden Mauer? Grund genug mit Sack und Pack die Heimat der Fürstenfamilie und der Weinbauer zu verlassen?

      Und dabei hat Prinzessin de Cerro, Büroleitung für innere Angelegenheiten so viel zu tun. Sie verlässt sogar ständig die Stadt um auch die Handelsstraßen und die Arbeiten in den Siedlungen um Götterfels zu begutachten. Auch das Portal nach Ebonfalke und leerstehende Häuser dort sind vor der neuerlich chronisch überarbeiteten Büroleiterin nicht sicher. Das Volk scheint ihr nahe zu liegen. Ein Graf aus Ebonfalke auch. Hat er nun eine zu strenge, sich erhebende Hand oder waren es wirklich nur Unfälle, die sie im Herbst hin und wieder zeichneten? Zur letzten Rurikhalle lehnte sie zu später Stunde noch erschöpft an der Schulter von Graf Mowbray. Gekuschelt wurde aber nicht. Nicht über ein platonisches Verhältnis hinaus. Das aber scheint innig zu sein.

      Zu ihren Aufgaben gehört auch die Route durch das Gebiet um den Doric-See. Die soll jetzt komplett erneuert und für schwerere Karren ausgebaut werden und das bis in den nordöstlichen Gendarran. Oder so ähnlich. Dahinter steckt nicht nur das Ministerium, sondern auch ihr Bruder und der hat in der Wegesmitte wohl auch noch einen großen Baugrund im Kolkwäldchen erworben, das von den Arbeitern der Weinberge und dem neuen Bauleiter beackert wird. Da tut sich etwas und das bestimmt nicht nur für alle Krytaner, die die neuen Straßen im Jahreslauf nutzen können. Da steckt gewiss eine Portion Eigennutzen dabei, wie man den Fürsten kennt. Darüber stand doch neulich etwas im Kurier, nicht wahr?

      Jetzt ist Leandra erst ein mal mit dem heutigen Ball beschäftigt, den die Rurikpatrone ausgeheckt haben!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Samuel ()

    • Wieder aufgetauchter Hübschler?

      Götterfels, Rurikhalle - Winterball


      Vielleicht fragte sich vor einer Weile noch der ein oder andere wohin der Pfau aus dem Elysium entflogen sei und nun wird schon neues gemunkelt...
      Der silberbrolde Jüngling wurde gesichtet? Auf dem Winterball der Rurikhalle? -nein, das kann nicht sein. Eine edle junge Dame war es, kein junger Mann. Doch sie war dem Hübschler wie aus dem Gesicht geschnitten. Ein Zwilling vielleicht? Der Junge hatte doch eine Schwester, das war bekannt. Doch was macht eine Dame wie sie auf einer so hochtrabenden Veranstaltung, arbeitet sie doch bekanntlich wie ihr Bruder im Laufhaus des Iorga!

      In teure edle Kleider soll sie gehüllt gewesen sein, teure Stoffe und filligraner Schmuck und in Begleitung eines adligen Canthaners. Der war aber mindestens doppelt so alt wie das Mädchen, hatte schon ganz graue Schläfen. So eine hübsche junge Frau geht doch niemals freiwillig mit so einem alten Sack aus...es sei denn er hat sie sich gekauf! Das würde vielleicht auch erklären, was sie unter all den hohen Herren und Damen gesucht hat. Bestimmt hat der steinreiche Canthaner sie gekauft um sie als Trophähe auf dem Ball herumzuführen, so machen die Geldsäcke das doch gern. Wer keine Liebe finden kann, der kauft sie eben! Aber seit wann verleiht das Elysium eigentlich seine Angestellten? Vielleicht muss man ja nur genug zahlen, dann geht das schon. Und das hat er sicher, so wie er an dem Abend geprasst hat. Hat sogar eine der teuren Schneeflocken-Anhänger für die junge Dame gekauft. Für sowas kann man sich auch schon mal von einem alten Lustmolch begrapschen lassen.

      Nein, nein, es muss der Junge selbst gewesen sein, da sind sich andere ganz sicher. Flach wie ein Brett, die Stimme zu tief für ein Mädchen dieses Alters und einen Adamsapfel habe man auch gesehen, da ist man sich ganz sicher. Aber warum sollte der ehemalige Hübschler sich auf einem Ball als holde Maid zeigen, wo er doch so lange spurlos verschwunden war? Vielleicht ja eine neue Identität, ein Neuanfang, eine Finte für die, die ihm nach dem Leben trachten? Oder einfach ein seltsamer Fetisch, den der Prostituierte da in aller Öffentlichkeit auslebt...abartig! So schimpfen die einen über den langsamen Verfall der Oberschicht und wem die Rurikhalle doch alles Einlass gewährt während andere sich nur amüsieren. Doch ob es nun wirklich der junge Faelasniel war oder aber seine Schwester oder aber doch nur eine Dame die ihm zufällig ähnlich sah...wer weiß das schon?

      Wer kann davon wissen?
      -Besucher des Winterballs
      -Klatschmäuler und Neugierige im Rurik und im Salma
      -die, die gern in adligen Kreisen aber auch in Bordellen verkehren


      OOC: Bitte bedenkt, dass Gerüchte eben Gerüchte sind und nichts davon den Tatsachen entsprechen muss. Wenn sich durch die Aussagen jemand angegriffen fühlen sollte oder sonst irgendwie Kritik oder Fragen dazu äußern möchte, ist er herzlich dazu eingeladen, das per PN an mich zu tun! Danke!
    • Stein auf Stein

      Wo:
      Ossa Viertel

      Was:
      Morgens beim Bäcker. "Wenn ich es euch doch sage! Es war ein Sylvari! Diese Hannah hat sich da welche geholt aus dem Hain und lässt die jetzt für sich schuften! Haben die armen Pflänzchen nicht genug durch gemacht, mit diesem Drachen da? Und jetzt müssen sie auch noch für die dieses komische Mädchen schuften. Ich sag´doch das mit der was nicht stimmt." Jedem der das hören will erzählt die alte Tratsch-Gerdi beim Bäcker was sie die Nacht aus dem Bett geholt hat. Und auf dem Weg zum Bäcker habe sie den hochgewachsenen Sylvari vom Standort des neuen Naturhauses weggehen sehen, Richtung Portal. Durfte der arme Kerl wohl endlich zurück in den Hain, nachdem er die Nacht Steine getragen und zerkleinert hatte. Jawohl zerkleinert! Aber das war doch bestimmt total laut!? Manchmal.. vielleicht. Wobei der Sylvari sich wohl darum bemüht hat leise zu sein. Aber wer arbeitet schon nachts und das noch für Menschen?
      Angeblich war der Zinderhüter gestern Abend in Götterfels gesichtet worden, mit dieser jungen Schwester an der Seite. Zusammen gings zum Schrein der Melandru, wo sich später noch mehr Gestalten getummelt haben sollen. Seitdem der Priester mit seiner Sylvari-Frau zurück ist scheint das Aufgebot an Kindern der Baummutter in Götterfels nochmal gewachsen zu sein. Aber der Hüter hat sicherlich nicht für das Mädchen einfach Steine geschleppt. Oder doch? Und wenn ja, warum? Hat der nichts besseres zu tun als des nachts nicht seinen Aufgaben nachzukommen? Seltsam diese Nachtzykler.
      Aber Gerdi ist sich sicher "...das der doch sicherlich was dafür haben will. Ein böser Kern steckt in denen ja doch. Auch wenn die manchmal so niedlich tun. Aber so ist das auch mit Kindern. Denen muss man das Ungezogene auch erst austreiben. Habt ihr auch schon gehört das am Waisenhaus...."

      Wer:
      - jeder der Tratsch-Gerdi am Morgen gesesehen und gehört hat
      - Nachtschwärmer im Ossa die den Sylvari haben arbeiten sehen
      - Frühaufsteher an den Portalen zu GF, LS und Hain
      - jeder der mag und Tratsch liebt

      ~Neid sieht nur das Blumenbeet, nie den ersten Spatenstich und die folgende Arbeit~


    • Wo ?
      Rurikhalle Winterball

      Was?
      Oh ja getuschelt wurde wieder viel auf dem Winterball, ist es ja auch ein perfekter Anlass.
      So auch über das angeblich schamlose weißen Chiffonkleid welches den Leib der jungen hübschen Hundezüchterin Rosali Mahne mehr als zierte .Welche in Begleitung er der Villiers-Brüder auch noch viel zu eng getanzt haben soll. Vor Mitternacht soll sie mit dem jüngeren Gervais Villiers den Ball plötzlich verlassen haben.
      Nun gibt es böse Zungen die behaupten die Brüder teilen sich die junge gutaussehende Mahne, wurde sie ja schon mit dem älteren Kresilas Villiers hier und da sehr vertraut gesehen.

      Wer?
      Gäste und Personal der Rurikhalle
    • Ein Grab neben dem Gabel und Kelle?

      Wo?
      Löwenstein

      Was war denn da gestern mitten in der Nacht noch los?
      Man spricht von von lautem Geschrei, von einem Handgemenge und einem dadurch unbeteiligtem Opfer.
      Aber was genau war passiert?

      So keiner kann das wirklich sagen, was geschehen ist, aber was man erzählt ist, dass es zu einer Rangelei zwischen zwei Männern gekommen. Einer mit rötlichem Schopf, der andere mit weißen oder gräulichen Haaren. Silber? Ach, ist doch vollkommen egal. Um eine Frau ist es gegangen, ganz bestimmt, weil eine war ja dabei, mit schwarzen Haar, die hat aber nicht mitgerangelt. Im Gegenteil, die wollte wohl dazwischen gehen und dann.. dann sei es geschehen!
      Es gab ein Opfer.
      Keiner der Drei.
      Aber angeblich haben sie um etwas im Sand herum gestanden und die beiden Männer sollen ein kleines Grab etwas neben dem Eingang vom Gabel und Kelle, zwischen ein paar größeren Steinen, gegraben haben und nach kurzem Gedenken gegangen sein.

      Eine kleine Kerze brennt die ganze Nacht noch hindurch und auch noch ein wenig in die Morgenstunden hinein, ein Anwohner und gewiss auch guter Besucher der Kelle, hat im Laufe des Tages noch einmal eine neue Kerze hinzugestellt, die sich auf einem Flaschenhals befindet, der gute 10 cm aus dem Boden heraus ragt.
      Aber was genau ist dort nun zu sehen?

      Nun, wie eben schon gesagt, wird man, wenn man sich das 'Grab' einmal genauer ansieht eben einen Flaschenhals sehen, der aus dem Boden heraus ragt - der Rest im Boden vergraben. Eine Kerze brennt darauf und um den Hals ist ein roter Tuchfetzen gebunden.
      Davor steht ein Schild mit einer Aufschrift:


      "In Gedenken an Rummi,
      dein verschütteter Inhalt wird nie die Seele und Leber unserer versöhnen.
      Wir gedenken deines Inhaltes, der im Sand verschwand, wie ein Tropfen auf einem
      heißen Stein. "


      Wer kann davon gehört haben?


      - Nachtschwärmer
      - Löwensteiner
      - Besucher vom Gabel und Kelle
      - Die Kelle-Kru
      - all jene die dort vorbei laufen

      Yoho - I will break your nose
    • Götterfels - Heiße Eisen


      Worum geht es?
      "Typisch Iorga", hieß es an diesem Morgen im westlichen Marktviertel von Götterfels. War im Gewürgten Flaschenhals jemand mit der doppelläufigen Hausordnung kollidiert? Nicht ganz. Der Vorfall ereignete sich offenbar einige Straßen entfernt, am Kimme & Korn, dem einzigen zugelassenen Schießstand der Hauptstadt. Victor Iorga habe in einem Wettbewerb mit einem Ministerialen um seine Freiheit geschossen. - Unsinn, die Wette lief mit seinem Wächter und der Ministeriale war nur die ihm aufgebrummte Begleitung, weil der Elysiumsbesitzer derzeit auf Kaution Freigang aus dem Seraphengewahrsam habe.

      Unabhängig von den erzählten Versionen, in einem sind sich alle einig: nachdem einige Männer, und darunter war totsicher der alte Iorga-Onkel, am gestrigen Nachmittag den Kimme & Korn besucht hatten, musste dieser wegen nötiger Reparaturarbeiten vorübergehend den Betrieb einstellen. Eine ganze Reihe an Zielen soll vollständig demoliert worden sein. Waffentests von zerstörerischem Ausmaß mitten in der Stadt oder doch nur ein unglücklicher Unfall? Letzteres schien der Fall zu sein. Die Besitzerin ließ keine Sicherheitskräfte hinzurufen und schon gegen Mittag des Folgetages sah man wieder Kunden an der Schießbude.

      Die Angelegenheit wurde offenbar ohne Hinzuziehung von Gesetzeshütern einvernehmlich geklärt und der Schaden ordnungsgemäß ersetzt.

      Wer kann davon gehört haben?
      Anwohner des westlichen Marktviertels und Besucher des Schießstandes

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Travon ()

    • Gestern sah man sie wieder. Eine Truppe Söldner welche der blonden Poison folgten. Waren sie zuletzt noch als Trupp vor der Bibliothek des Archives gesichtet worden, ging es gestern Abend hinaus ins Königintal. Hatten sie nun von den trockenen Büchern genug und brauchten mal frische Luft? Stand nun Naturkunde auf dem Lehrplan? Doch wo war der Lehrer Sibian Wolkenweg, welcher diesmal nicht dabei gesichtet wurde.

      Vielleicht waren es auch einfache Ermittlungsarbeiten im Auftrag der Bauernschaft. So soll laut weiteren Gerüchten sich ein Bauer beim Schlips binden erhängt haben und ein 14jähriger Junge spurlos verschwunden sein.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Pleja ()

    • Götterfels, Melandru-Hochstraße

      In letzter Zeit sieht man die kleinere Liese eher wenig und wenn, dann ist sie auffallend blass um die Nase. Man munkelt, sie habe sich eine dicke Erkältung eingefangen. Wäre ja nicht verwunderlich, die kleine Familie war doch neulich im Kurzurlaub in Hoelbrak. Da ist es ja bekanntlich ziemlich kalt. Ihr Unwohlsein führte wohl auch dazu, dass der Löwe seine Frau nicht wie eigentlich gedacht zum Ball ausführen konnte. Das hat Arlassia zumindest dem Mädchen erzählt, welches ab und an auf Rosalie Acht gibt. Diese hübsche Rothaarige, die im Haus des Vaters vom Lucius lebt. Und das hat die ewig tratschende Nachbarin gehört, die den ganzen Tag am Fenster hängt und die Ohren überall hat.

      Gehört und gesehen von Nachbarn, Freunden, Bekannten und Klatschinteressierten.
      If you don't live for something, you'll die for nothimg.
    • Noch vor drei Tagen sah man die Komtess Santari am Abend zum Hause Caldwell tingeln, in Begleitung ihrer Wache 'Feivel' darin verschwinden. Zufrieden sah der Wachmann aus als sie später das Anwesen wieder verließen, war die Gastfreundschaft der Familie Caldwell wohl zu seiner vollen Zufriedenheit. Nur die Komtess wirkte nachdenklich, besaß eine ernste Miene auf dem sonst so strahlendem Gesicht.
      Doch gestern, so erzählt die Gemüselotta aus dem Salmaviertel, hatte man den Gideon Eisenwall quer über die Straße brüllen hören. Der 'Feivel' wurde, noch vor der Haustür, ordentlich zusammen gestaucht. Viel verstand man nicht, lediglich Worte wie "Tee... Suppe..." konnte man aus dem inbrünstigem Gebrüll des Hauptmannes heraushören. Kurze Zeit später soll es auch im Haus selbst lautstark zur Sache gegangen sein, ein Streit zwischen einer männlichen und weiblichen Stimme. Bestimmt der Graf welcher seine Schwester, mal wieder, zurechtwies. Doch plötzlich wurde es still. Erwartet man nach einem streit doch knallende Türen, davon rennende Weiber oder wenigstens den wütenden Anblick des Grafen vor einem der Fenster. Nichts. Totenstill. Die Gemüselotta ist sich sicher, da wurde im Eifer des Gefechts bestimmt eine Leiche beseitigt!
      Grund zur Sorge? Wer weiß. Den Grafen Santari sah man noch am nächsten Morgen seiner üblichen Arbeitswege nachgehen, nur die Komtess scheint sich seit zwei Tagen nicht blicken zu lassen.
    • Tribute von Löwenstein!

      Wo?
      Löwenstein. Götterfels. Hoelbrak. Schwarze Zitadelle. Hain. Rata Sum.



      Hört, hört ihr Leute! Aufgepasst!
      Hört, hört! Es ist wieder soweit!
      Streicht euch den Termin im Kalender an!



      So und so ähnlich kann man es ab dem heutigen Nachmittag in Löwenstein und allen anderen Hauptstädten vernehmen – auch wenn man zugegeben bei den Charr in der Zitadelle ein wenig verhalten ist mit dem Herumbrüllen...
      Aber von der Hafenstadt heraus schwärmen eine Bande an jungen Knaben aus, alle bewaffnet mit einer dick gefüllten Umhängetasche, die randvoll mit frisch gedruckten Plakaten sind. Wessen Weg sie auch immer kreuzen, drücken sie, gewollt oder nicht, eines dieser Papiere in die Hand und marschieren dann laut rufend wieder weiter. Auch an viel gesehenen Stellen werden die Teile aufgehangen, aber man hat den Auftrag definitiv nicht damit zu übertreiben und keine Wände damit voll zu kleistern. Somit findet man die Plakate genau an den richtigen, auffälligsten Stellen wieder und nicht an jeder Ecke.

      Aber was genau ist denn los!?

      Die Tribute gehen wieder los!
      Genau das werden Burschen blöken, wenn man sie fragt und demjenigen dann noch ein Plakat in die Hand drücken, wenn noch nicht geschehen. In Löwenstein - und das schon in wenigen Wochen! Man habe den amtierenden Tribun auch sogar schon wieder an Land gesehen! Das heißt, man kann ihm also auf die Fresse geben und vom Thron stürzen! Oder von ihm auf's Maul bekommen und ungespitzt in den Boden gerammt werden, denn den Titel, den hält er schon lange.
      Verdient – meinen die einen.
      Viel zu lange – die ganzen anderen.
      Aber bitte doch erst zu den Tributen! Nicht schon vorher. Wir wollen ja alles was davon.

      Aber letztendlich egal! Hauptsache es wird sich geprügelt! Hauptsache es gibt gute Versorgung von der Gabel und Kelle Kru!
      Hauptsache es spritzt viel Blut! Ja genau!

      Also kommt, sauft und schaut. Feuert an. Wettet. Habt Spaß.
      Und nehmt noch ein Plakat mit, wenn ihr noch nicht habt!

      Tribute Plakat


      Die Burschen weisen hier darauf hin, dass der talentierte Maler Evan Verland das Plakat entworfen und gezeichnet habe!
      Das müsse man ja auch unbedingt erwähnen, denn es ist gut geworden.

      Wer kann davon gehört haben?

      - alle die es interessiert!

      Yoho - I will break your nose
    • Die Engelmacherin

      Die Engelmacherin ist in der Stadt. Tratschen die Weiber auf dem Markt. Der Moni soll sie geholfen haben bei ihrem Problem. Arbeitet die Moni im Elysium? Nein die ist doch Mätresse und hat wohl nicht aufgepasst und ehe die einen Bastard in den Adel gebärt, hat man sie zur Engelmacherin geschickt. Die Engelmacherin soll eine eiskalte Asura sein die mit Technik an die Sache ran geht. Nein sie ist eine ganz alte Oma und soll Stricknadeln dazu benutzen. Ich hörte sie soll wunderschön sein und Tränke und dunkle Magie nutzen. Alles Blödsinn, sicherlich nur eine Norn die dir einfach in den Bauch haut. Egal wer sie ist, sie ist sicherlich eine Hexe oder doch vielleicht ein helfender Engel?

      [oc: Als Engelmacher wird eine Person bezeichnet, die Schwangerschaftsabbrüche vornimmt.]
    • GF- Ossaviertel

      Die Bewohner des Ossaviertels sind einiges gewohnt:
      Vandalierende Betrunkene, Massenschlägereien, mit Granaten winkende Tavernenbesucher, Entführungen und Diebstähle gibt es hier immer wieder, auch Blut erbrechende Mitglieder von Mördergruppierungen, erhängte Ratsherren oder auch ausgeführte Todesstrafen hat man schon erlebt – Und so mag es kein Wunder sein, das dem neu hinzugezogenen Söldner und der Kräuterfrau im Gegensatz zum Salmaviertel hier nicht allzu viel Aufmerksamkeit geschenkt wird.
      Seltsam mögen sie sein, und auch nicht recht angepasst, aber von dieser Art Menschenschlag gibt es im vielleicht buntesten Viertel Götterfels' einige. Und immerhin kennt man die beiden ja schon durch die Marktstände, die die beiden hier immer wieder bekleideten.

      Dass das alte Heilhaus gekauft wurde, sich ein Haufen reicher Gesellen sich zu einer Auktion einfand und auch das Treiben der vielen Boten, die die nächsten Tage damit verbrachten Waren auszuliefern mag den ein oder anderen interessiert haben. Und die Tatsache, das die Kräuterhannah am Morgen nach der Auktion von 4 bewaffneten Wachleuten der StarkARM abgeführt wurde, fand schnell ihren Weg zu den ansässigen Klatschmäulern. Das aufgekommene Gerücht, das Mädchen sei wegen unlauterer Machenschaften von den StarkARM-Mitarbeitern direkt zu den Seraphen abgeführt und dort auch gleich fest gehalten worden, löste sich allerdings schnell wieder in Luft auf - immerhin sah man sie nicht viel später schon wieder vor Ort. Allein, munter und ohne Handschellen.

      Heute aber gibt es doch einen Aufreger unter den Nachbarn des Naturhauses:
      Seit dem frühen Abend stinkt es dort nämlich aus geöffneten Fenstern und Türen ununterbrochen und regelrecht quälend. Unmöglich sei das, sagt die Gemüsejenny vom Markt, man mag gar nicht mehr in die Nähe gehen. Eine Tortur sei das. Grund des Anstoßes liefert eine große Menge Schweinefett, die in kleineren Portionen unaufhörlich an der Feuerstelle des Hauses ausgelassen wird. Und als sei das nicht schon schlimm genug kriecht auch noch der Geruch von gebratenen Zwiebeln mit in die Nase. Als sei der Winter nicht schon hart genug, nun wird man auch noch mit dem schrecklich verführerischen Geruch von Speck und Zwiebeln gequält. Beschwerden über knurrende Bäuche machen die Runde.
      Also damit macht sich die Yarim sicher keine neuen Freunde...


      Wer hats gesehen/gehört?
      Nachbarn des Naturhauses
      Bewohner & Besucher des Ossaviertels
      Klatschbegeisterte
    • Verlängerte Winterpause?

      Die Türen des Elysiums waren über die Wintertage tatsächlich nur für die Mitarbeiter unverschlossen. Etwas, das sich am heutigen Tage eigentlich ändern sollte, wie Interessierte zu sagen wissen. Und doch wurden die Aushänge im Glaskasten vor dem Haus entfernt und gegen solche ohne Datum ausgetauscht. Wieso? Meinolf Schlier, der Kassierer des Hauses, beruhigt den ein oder anderen Beunruhigten. Eine Erkältung habe einige der Mitarbeiter über die kalten Tage erwischt und der Herr Iorga habe den Urlaub der Hübschler darum noch um ein paar Tage verlängert. Warum? Na weil die guten Leute sich ihre Ferien redlich verdient hätten.

      Die Zeit wird offenbar gut genutzt, denn am Mittag sah man einige Arbeiter in das Haus einkehren. Nicht um die Mittagspause zu feiern, sondern um einige Möbel auszutauschen. Neue Vorhänge, ein paar neue Sessel, man frischt auf. Und das alles unter den wachsamen Augen des bepelzten Iorgaonkels, seines Hundes und seiner Ministerialwache. Den Elysiumswächter mit dem roten Haar sieht man auch immer Mal bei den Arbeitern mit anpacken. Nur die hübsche Madame des Hauses zeigt sich nicht. Aber das ist bei dem Wetter ja auch kein Wunder.



    • Trauerfall

      Wer hat das Regengesicht zu verantworten? Der Fürst beginnt seinen Stadtbesuch mit eher wenigen freudvollen Ausflügen. Meist wirkt er geschäftig oder nahezu unsichtbar. Wer etwas verdienen will, hat schließlich zu tun. Als am freudlosesten lässt sich dennoch ein privater Besuch im Schrein der Götter bezeichnen. Mit der Rosengarde im Rücken und Lady Aayana als Trägerin eines Blumenstraußes verweilte er eine ganze Weile im Gebet. Zu lang, als dass es nur der Höflichkeit geschuldet war, meinen die einen, zu kurz, als dass es ihm wichtig gewesen wäre, sagen andere. Wohl eine Frage der Perspektive. Zurück blieb vor Grenths Füßen die gebundene Blumenpracht mit besticktem Seidenschal auf dem da in goldenen Lettern auf weißer Webware stand "In Gedenken an Sophia".
    • Neu

      Wo? Götterfels Ossaviertel

      Was?
      Wieder lästern die Stadtbekannten Lästerschwestern die Gemüse Gerda und die Taschen Uschi am Morgen auf dem Ossamarkt und wieder geht es um das Leben anderer. Die zwei scheinen wirklich Spaß daran zu haben über andere Gerüchte und böse Mutmaßungen ab zu lassen.
      Und so passend haben die ihre Stände ja auch direkt nebeneinander.

      Gerda: „Oh eh kucke mal, die sieht ja schlecht aus. So kränklich und dünner geworden ist die auch, . wie ein Hungerhering.“

      Uschi: „Wer, wo?“

      Gerda: „Na da schau die Hundezüchterin die Rosali Mahne.“

      Uschi: „Oh ja stimmt so ausgemergelt und als hätte sie geheult.“

      Gerda: „Wer weiß vielleicht ist ein Hund gestorben oder der Bankier hat die verlassen?“

      Uschi: „Der hat bestimmt raus bekommen das die nur hinterm Geld her ist. Gib der doch mal einen
      Apfel.“

      Gerda: „Nein die bekommt keinen geschenkt. Schenk du der doch ne Tasche.“

      Uschi :„Die sieht schon echt traurig aus und kränklich. Gestern sah die auch schon so aus.“

      Gerda: „Ja aber is se bestimmt selbst schuld, warum zieht die sich auch immer so hübsch an,
      der Bankier wollte die bestimmt nur für das eine. Der soll doch den Röcken nach jagen wie
      in spitzer Rüder.“

      Uschi: „Welcher war es den nun von den beiden?“

      Gerda: „Keine Ahnung.“

      Uschi: „Na wenn es da eh vorbei ist spielt es ja eh keine Rolle.“

      Gerda : „Ja eh kuck mal da die Iorga die ist fett geworden die ist bestimmt von dem einen blonden
      da schwanger. Kuck doch mal Uschi meine Güte da.“

      Natürlich erzählen die beiden herum das die Mahne scheiße aussieht und verlassen wurde.
      Kann den keiner den beiden mal den Mund zu kleben?


      Wer?
      Alle die es interessiert.
      Händler, Marktbesucher.
      Kunden der beiden Traschweiber.
    • Aufregung in der Melandru-Hochstraße

      Neu

      Zum frühen Morgen, der Nebel rann noch über die Straßen und der Himmel war Wolken verhangen düster von der Nacht war helle Aufregung in der Melandru-Hochstraße zu bemerken. Die Apotheke bot ein Schauspiel, welches teilweise nicht zu sehen war. Erst gellte ein Schrei hinter den verschlossenen Fenstern, dann wurde Licht gemacht und man könnte meinen, es wäre ein Einbrecher erwischt worden auf frischer Tat. Doch wie man später sah, daran lag es nicht.

      Wenige Augenblicke nach dem Schrei eilte der Apotheker die Straße herab, dann wieder herauf und wirkte ungewohnt fahrig für einen sonst so ordentlichen, kühlen Mann, selbst das Haar ist eher rasch nach hinten gewässert worden als sorgfältig. Lange blieb er nicht fort, auch wenn es wohl im Haus gefühlt eine Ewigkeit war. Dann kam eine Kutsche und mit dieser der Apotheker, einer stadtbekannten Hebamme zurück und dann hörte man sie wieder, die Geräusche und das Leben im Haus, immer wieder unterbrochen von Schreien, während der Kutscher auf dem Kutschbock blieb. Sicherlich zwei oder drei Stunden ging das so, dann kam wieder helle Aufregung zu Stande. Der Kutscher wurde geholt und zu zweit brachte man die Apothekerin auf Armen hinaus in die Kutsche, trieb das Tier an und verschwand in Richtung Heilhaus. Irgendwas ging da schief? Musste man sich große Sorgen machen?

      Was dann im Heilhaus geschah brachte dem Apotheker offenkundige Freude ein, denn zum Mittag war er wieder am eigenen Haus zu sehen und erzählte jenen, die fragten, dass seine Dauer-Verlobte zwei gesunde Mädchen auf die Welt gebracht hätte. Winzig sollen sie sein, aber mit der Stubsnase ihrer Mutter gesegnet und seinen Augen. Jeder der heute etwas in der Apotheke erwarb - natürlich war die offen, der Apotheker kann ja nicht einmal an dem Tag auf die Einnahmen scheinbar verzichten- bekam noch ein kleines Beiwerk, allein der Freude wegen.

      Auf Nachfrage kann man natürlich auch die Namen erfahren, die frisch geschlüpften Schmetterlingsmädchen heißen: