Ankündigung Tyria: Gerüchte, Handelsnews und öffentliche Bekanntmachungen

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    • Ein Gerücht ist es schon lang nicht mehr, der Marstall ist wohl seit einigen Tagen in Betrieb und die ersten Raptoren nennen nun eine Box ihr Zuhause. Es ist offenkundig das der Marschall Yanara vom Hof, noch nach Angestellten sucht aber anscheinend ist den Götterfels Bewohnern das riesige Reptil noch suspekt und so bleiben die Bewerbungen aus. Wer weiß, vielleicht verirren sich ja auch noch ein paar mehr Elonia nach Götterfels und freuen sich über bekannte Arbeit.

      Nur wenige haben sich bisher, bis zum Hof hin getraut und einen Blick auf die Raptoren geworfen. Ob die Bewohner auf eine Eröffnung warten, daß wird sich die Belegschaft, die vorhanden ist bestimmt fragen. Aber der Marschall Yanara wird mit Sicherheit kein großes aufgeboht anzetteln, allein schon um die neuen Raptoren nicht noch mehr zu verunsichern. Da auch diese sich erst mal an die neue Umgebung, den Alltag und das Personal gewöhnen müssen.

      Es wird jedoch erzählt, daß der Marschall Yanara auch Besichtigungs oder schnupper Termine wahrnimmt. Wohl auch um Aufklärung und Ängste zu nehmen.

      Jedefalls scheint der Stall langsam aber sicher ans laufen zu kommen und es sind nur noch wenige Plätze frei.

      Wer kann davon gehört haben:
      Alle die dem neusten klatsch und Tratsch in den Tavernen, Reisende , auf der Straße und den Bediensteten Tratsch Tanten des Adels glauben möchten.
    • Wo?
      Götterfels-Rurikviertel

      Rosenregen & Schlägerei vor der Oper !

      Am gestrigen Abend sollen sich zwei gut gekleidete Männer vor dem Operngebäude geprügelt haben. Warum sie sich geprügelt haben und wer es war darüber streiten sich wieder mal die Tratschweiber der Stadt.
      Rote Rosen sind bei der Schlägerei durch die Luft geflogen und auf die Straße geregnet.
      Fakt ist die Wachen der Oper konnten schlimmeres verhindern. So kam es "nur" zu einer gebrochenen Nase und zwei Herren die den Seraphen übergeben wurden.
      Soviele Fragen werfen sich über den heutigen Tag auf. Die Oper und die Seraphen schweigen über den Tathergang, die Gründe und die Beteiligten.
      "War dieses Spektakel nur Promotion für das neue Opernstück, welches "Die Rose" heißt ?"
      "Waren es zwei Verehrer der Operndiva und Sopranistin Renata Jakom, die sich um ihre Gunst geprügelt haben?"
      "War wirklich ein kleinwüchsiger Mann daran beteiligt?"
      "Waren es zwei Reporter die sich wegen eines Interviews geprügelt haben?"
      "War der Opernbetreiber Graf von Zehnthof involviert?"

      Wer kann davon gehört haben?
      Jeder der möchte.
      "Selbstbewusstsein ist still.
      Unsicherheit ist laut."

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Aegi ()

    • Hoher Besuch

      ...sagen die einen. Von einer feindlichen Übernahme sprechen die anderen bereits. Aber man sollte doch eigentlich meinen, dass sich die Menschen der Stadt langsam aber sicher an die geschäftstüchtigen Iorgas gewöhnt hätten. Da ist "Der durstige Rabe" kaum ein paar Wochen offen und schon steht gleich eine ganze Abordnung, angeführt von einem Vertreter aus der blonden Sippe, vor der Türe des Spirituosenladens, der bereits bei seiner gut besuchten Eröffnung mit exklusiven und qualitativ hochwertigen Produkten punkten konnte. Der neue Inhaber/Verwalter des Elysiums soll es gewesen sein, der mit einigen Begleitern in den Raben Einzug hielt und erst nach mehreren Stunden ein zweites Mal über die Türschwelle des Ladens trat. Gut gelaunt kamen sie, gut gelaunt gingen sie auch wieder. Was man davon halten soll? Das bleibt jedem selber überlassen.

      Ob sie im Hain auch von hohem Besuch sprachen, steht auf einem ganz anderen Blatt Papier geschrieben. Vor Tagen schon soll es der Brückeniorga selbst gewesen sein, der sich auf den Weg zu den Sylvari machte. Das wundert vermutlich kaum mehr jemanden. Die Wagen, die an diesem Morgen allerdings durch das Portal nach Löwenstein und später dort in Richtung Hain rumpelten, erweckten aber mit Sicherheit die ein oder andere Aufmerksamkeit. Besonders die Portalwächter schienen für einen Moment verschreckt, erinnerten einige sich doch noch zu gut an das letzte Mal, als die Karren beladen mit Fässern direkt am Portalplatz einen Achsenbruch erlitten...Aber gut. Heute schien nichts dergleichen geschehen zu sein, denn es gab weder einen Stau, noch einen Aufruhr.
    • Der Schürzenjäger mit den Grübchen hat wieder zugeschlagen!


      Ruhiger ist es um ihn geworden, den alt eingesessenen Baron Ashcroft. Wenn er nicht gerade erbt, dann bleibt er in jüngster Zeit lieber für sich. In seiner angestammten Rurikhalle hat man ihn schon länger nicht mehr gesehen. Das Sommerfest des Ministerium hat er auch gemieden. Dort war nur seine Tochter mit ihrem neuen Galan, dem neuen Grafen Mongtal von Holm, anwesend. Da will man es doch auch schon mauscheln hören!
      Ihr Vater macht sich dagegen rar und lässt sich ab und an nur mit seiner Langzeitgesellschaft und Dauerhausgast Renata Jakom sehen, mit der er doch noch anfang des Jahres ein bewegtes öffentliches Leben geführt und die Tanzlokale der Stadt unsicher gemacht hat. Die Operndiva, die er -glaubt man jüngstem Klatsch- mittlerweile sogar heimlich geheiratet haben soll!
      Diese Behauptung wird nach der jüngsten Sichtung des raren Barons allerdings ziemlich brüchig: Eine neue Rothaarige wurde an seinem Arm gesichtet! Mit ziemlicher Sicherheit handelte es sich um die Komtess von Canstein, so ein junges Ding aus den Gendarran-Feldern, der Heimat der Ashcrofts. Die ein oder andere Quelle behauptet jedoch, es sei die Komtess zu Garrenhoff gewesen. Diese Freundin hält sich der Baron doch auch schon länger warm, und jetzt hat sie ihn mit einer neuen Haarfarbe um den Finger gewickelt! Weit hergeholt, finden andere Brunnenweiber...
      Man hat die Beiden am frühen Abend jedenfalls durch die Straßen des Ossa-Viertels in den inneren Stadtring prominieren und am Schrein der Melandru schließlich zweisam rasten sehen. Geplaudert und gelacht haben sie! Der Baron war ganz in seinem Element, heißt es. Jungen, rothaarigen Frauen konnte er ja noch nie widerstehen. Das ist ja mittlerweile verbürgt. Gegen das junge Ding kommt die alternde Diva aber bestimmt nicht an, murmeln böse Zungen. Auch wenn sie sich selbst das Haar rot gefärbt hat...


      Wer kann davon gehört haben?


      -Nachtschwärmer in besagten Gegenden

      -Klatschbegeisterte aller Art
      Ich will mal in einer Welt aufwachen, in der ich weiterschlafen kann!
    • Anhaltende Dürre - Gerüchte zum Wetterevent

      Götterfels

      Die einen Feiern, die anderen arbeiten und wieder andere verstecken sich vor den sengenden Strahlen der Spätsommersonne in ihren Häusern und Wohnungen, unter Brücken oder anderen Bauten, die dazu taugen wenigstens ein wenig Schatten zu spenden. Letztendlich ist es gleich wo man Schutz sucht: Die Hitze scheint bereits in alle Ecken und Winkel der Hauptstadt gekrochen zu sein und sich auch derzeit nur schwer wieder von dort vertreiben zu lassen.
      Während die einen nun ausziehen in ferneren Teilen des Landes Unterstützung zu leisten, bleiben andere zurück und leisten ihren Dienst an Volk und Vaterland auf andere Weise. Neue Anschlagsblätter weisen in den Vierteln der Stadt darauf hin, dass die Wasservorräte der Brücke neu gefüllt sind und es an den Lagern im Salmaviertel, aber auch in Shaemoor frisches Quellwasser aus dem Hain zu erstehen gibt. Kostenlos, versteht sich. Darüber hinaus haben sich einige Wagen, beladen mit verschiedengroßen Fässern, auf den Weg in das Tal hinaus gemacht. Verstreute Höfe und auch das Kloster Eldvin sollen mitunter zu deren Zielen gehören. Viel interessanter, jedenfalls für manch einen vermeintlich gut Informierten, ist aber der Umstand, dass es Levi Iorga höchst selbst gewesen sein soll, der am frühen Vormittag dieses Tages im Ministerium Einzug hielt. Was er dort wollte? Die Geister scheiden sich. Gerade in letzter Zeit und seit dem Tod des alten Iorga Victors, soll das Brückenoberhaupt sich vermehrt kritisch dem Ministerium gegenüber geäußert und teile von ihm sogar regelrecht geschnitten haben. Eine offene Stellungnahme dazu gibt es aber wohl derzeit noch nicht.


      Tal der Königin

      Die Hitze hatte das Land kaum eine Woche heimgesucht, als die leitenden Köpfe der Stadt bereits das erste Mal beschlossen die Schleusen des Damms zu öffnen und die Flüsse durch nachlaufendes Wasser zu unterstützen. Mittlerweile und nach weiteren langen Tagen ohne Regen, kann es kaum mehr einen Wasserlauf geben, der sich unbeeindruckt ob der Temperaturen zeigt. Gerade die kleineren Bäche und Flüsslein, die das Tal durchziehen, drohen auszutrocknen. Der allgemeine Wasserstand jedenfalls ist teilweise erschreckend gering und einstmals schillernde Bäche sind längst zu vertrockneten Pfaden aufgebrochener Erde verkommen.
      Aber auch die Seen und Weiher, zu voll an Wasser um in diesen "paar" Wochen auf Grund zu laufen, kämpfen mit der anhaltenden Hitze. Fischer berichten von vermehrtem Fischsterben, von an die Ufer getriebenen Kadavern, auf die sich die Fliegen stürzen und von vermehrt sehr tollkühn werdenden Skalen, die immer öfter und immer Näher an Siedlungen und Höfe heran kommen. Außerdem konnten die Leute die Ausbreitung seltsamer Grünpflanzen beobachten, die Teile der stehenden Gewässer langsam aber sicher zu verdecken beginnen. Allgemein wird davor gewarnt sich den Seen derzeit zu nähern. Nicht nur wegen der aggressiven Skale, sondern auch wegen der Gefahr von Krankheiten. Der Uferschlamm, durch die Sonne teilweise nur oberflächig getrocknet, mag eine tückische Falle sein, ebenso wie der immer intensiver werdende Gestank, dem man sich kaum entziehen kann, wohnt man in der Nähe...oder der falschen Windrichtung.


      Kessex/die Hinterlande/Gendarran/Doric

      Auch in den übrigen Teilen des Landes verhält sich die Sache nicht anders. Gerüchten zufolge gab es bereits den ein oder anderen Wiesenbrand, der nur durch den schnellen und mutigen Einsatz ansässiger Bauern und Bewohner gelöscht werden konnte. Harken, Forken und Schaufeln haben eine Sterberate wie nie zuvor und wenn man den Geschichten glauben schenkt, explodierte vor einigen Tagen eine der großen Getreidemühlen in Gendarran. Feuer und Mehlstaub, das wissen gerade die Bäcker mit Wehmut im Blick zu erzäheln, waren noch nie eine gute Kombination.
      Meldungen über Tote durch die Sonne aber blieben bisher noch aus. Offizielle Meldungen jedenfalls und so mag es sein, dass die Krytaner, das hoffen wenigstens Teile davon, diese "Dürre" von der mittlerweile in manchen Ecken gesprochen wird, noch einmal mit einem blauen Auge zu überstehen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Levi Iorga ()

    • Geschehnissse von gestern/heute Morgen und Gerüchte hierzu aus dem Harathi-Hinterland


      Nach einer von heftigen Gewittern gezeichneten Nacht zeigt sich der Morgen im Harathi im besseren Licht, auch wenn die Luft schwer und feucht ist, man eher das Gefühl hat sie zu trinken, als wirklich zu atmen. Der nur noch in der Ferne wahrnehmbare Donner mag wohl die Bewohner und Hilfskräfte in den Hinterlanden erleichtert aufatmen lassen, schließlich hat vermutlich keiner von ihnen in der vergangenen Nacht ein Auge zugetan.

      Heftige Donnerschläge gefolgt von nicht minder gewaltigen Blitzen schreckten am gestrigen Abend die gesamte Umgebung auf. Manch ängstlicher Blick mag zum Himmel gewandert sein, hoffend, dass man verschont wird, dass nicht Blitz und Feuer das eigene Leben oder sein Hab und Gut bedroht oder gar zerstört.

      Die Bewohner der östlich gelegenen Besitztümer dürften noch relativ früh in der Nacht von dunklen dichten Rauchwolken aufgeschreckt worden sein, die sich südlich davon bedrohlich im dunklem Nachthimmel abzeichneten. Der Richtung nach hatte ein Blitzeinschlag wohl zu einem nicht klein zu nennenden Brand in einem der dortigen Sümpfe geführt. Aus der Ferne waren sicherlich die teils aufgeregten, teils ruhigen Stimmen der sich vor Ort befindlichen bunt gemischten Hilfsgruppen zu hören. Menschen, Norn, Sylvari, sogar ein Charr soll sich darunter befunden haben. Befehle wurden gerufen, Wasserketten gebildet, Magie kam zum Einsatz und doch sah es für ferne Beobachter wohl eine Weile so aus, als würde man den immer wieder und an verschiedenen Stellen im Sumpf aufflackernden Bränden nicht Herr. Kaum schien ein brennender Baum gelöscht, gerieten an einer anderen Stelle Helfende in Gefahr, vom Feuer eingeschlossen zu werden. Doch schlussendlich obsiegte schlichter Sturheit, sich nicht unterkriegen zu lassen und gute Zusammenarbeit über die Naturgewalt und am nächsten Tag zeugen nur noch verbrannte, kreuz und quer herumliegende, umgestürzte Bäume und verkohltes Sumpfkraut von den Geschehnissen der Nacht. Der ein oder andere mag sich aber auch noch am nächsten Tag den Kopf über ein seltsames Phänomen zerbrechen. Irgendwann zum Ende der dort laufenden Rettungsarbeiten war ein .. ja was? Ein Feuerwerk? Ein Meteor? Ein gewaltiger Feuerball? Keiner weiß es genau. Sicher ist nur, dass etwa eine Stunde vor Mitternacht eine große feurige Kugel in den Nachthimmel aufstieg und stieg und stieg und schließlich explodierte, ohne irgendwo Schaden anzurichten.

      Ein wenig später als die Bewohner der östlich gelegenen Besitztümer dürften auch die Bewohner der in den westlichen Gebieten liegenden Anwesen und Siedlungen von einem gewaltigen Blitzeinschlag und kurz danach gen Himmel schwebenden Rauchwolken südlich von ihnen alarmiert worden sein. Den Göttern sei Dank wohl von einem etwas abgelegeneren Gebiet ausgehend. Wobei … befand sich nicht das Lager, das sich das Ministerium für seine Hilfseinsätze als Stützpunkt ausgesucht hatte, dort in der Nähe? Boten, die noch in der Nacht dort eintrafen, um nach dem Rechten zu sehen, oder die sich am nächsten Morgen nach den Vorkommnissen erkundigen, können erfahren, dass der Blitz einen großen alten Baum getroffen und ihn in der Mitte gespalten hatte und brennenden zu Boden krachen ließ. Unglücklicherweise direkt vor eine Höhle, in der sich zu diesem Zeitpunkt die Ratsherrin für Äußeres in Begleitung einiger Sylvari zu einer Rettungsmission für seltene Heilpflanzen – genannt wird auf interessierte Nachfrage das wechselblättrige Milzkraut und das Blutlungenmoos – aufhielt. Dass das Feuer angespornt durch Sumpfgase drohte, sich auch auf den restlichen Sumpf dort auszubreiten, machte erleichterte die Rettungsarbeiten für die aus dem Lager und später, nach erfolgreicher Löschung des Brandes im Südsüdosten, auch der anderen Gruppen, nicht wirklich leichter. Schlußendlich war es wohl dem Einsatz einer Wächterin und einer Nekromantin, sowie dem tatkräftigem Zupacken aller Helfenden und auch der Kreativität und Ideenreichtum der Eingeschlossenen zuzuschreiben, dass Letztere befreit und das Feuer gelöscht werden konnte. Wie es scheint, konnten sogar ein paar der seltenen Heilpflanzen gerettet werden und warten nun darauf, an passender Stelle ein neues Zuhause zu finden und mit freundlicher Unterstützung der Sylvari davor bewahrt zu werden, auszusterben.

      Der Umsicht der meisten Beteiligten ist es wohl zuzuschreiben, dass bis auf einige minder schwere Rauchvergiftungen, kleinere Brandwunden und Erschöpfungszustände nichts Schlimmeres passierte. Aber auch da hatte man anscheinend vorgesorgt und mit dem Sylvari Asklepios einen ausgezeichneten Heilkundigen vor Ort, dem in dieser Nacht sicherlich nicht langweilig geworden sein dürfte.
    • Das Wetter lässt ja wirklich nichts unbeschadet, so kann man in der Gemeinde am Tonteich nur hoffen das die Skale, aber auch Bären und weiteres Getier durch die Mauer und dem kleinen Durchgang Richtung Weiher fern bleiben und wenn sie doch kommen? Na hoffentlich haben die Raptoren Hunger und fressen sie!


      Aber das ist nicht das einzige, den durch die trockene periode singt der Wasserspiegel und zarte Algen liegen an der Oberfläche und spinnen teilweise den Rand des Sees in ein widerlichen Anblick. Tote Fische die sich aufblähen und plötzlich noch mal pfurzen, während sie bald darauf platzen und das Ass fressende Getier anlocken. Selbst die Fische werden von den Raptoren gemieden, doch nicht alles verkommt ohne das jemand was tun würde.


      Die Fischer, sammeln das Ufer ab und sammeln die ungenießbare Fische ein, während sie von auszubildenen und ansässigen Seraphen, vor größeren Schäden beschützt werden. Doch Fische die pfurzen und Plätzen, Algen, Bakterien die sich aufmachen und die Wasseroberfläche erreichen. All das sorgt auch noch für einen üblen Gestank, wohl eine Mischung aus Verwesung, kloake, ranzigem Wasser und was sich sonst noch für ekelhafte Bezeichnungen dazu gesellen - wenn einem das in die Nase kriecht.


      Das nennt man dann auch erschwerte Arbeit. Hitze, beißener Gestank, tote Viecher, Viecher die einem zu nahe kommen und dann noch die Weinreben! Wobei, das wird dieses Jahr sicher der beste Wein werden, den es jeh gegeben hat - wir werden sehen!


      Bis zum Abend laufen die Helfer immer wieder im Marstall ein, sie gönnen sich eine Pause mit frischem Wasser aus einem Fass, das der Marschall extra besorgt hatte - gut daß das Wasser derzeit umsonst verteilt wird. Und während die meisten sich um den Weiher kümmern, läuft der Marschall immer wieder, zum Brunnen und füllt die tränken auf den umliegenden weiden der Bauern und die eigenen auf. Der Marstall ist heute sehr angenehm kühl, da unter dem Dach von Marschall Yanara siegel, welcher Magie auch immer, angebracht wurden und damit etwas herunter gekühlt wird. Die Raptoren hingegen verbringen ihren Tag, verteilt auf den koppeln und Paddocks welche wunderbar mit der Hitze zurecht kommen und deutlich agiler sind als so manch ein Pferd. Klar ist jedenfalls, wenn das Wetter so bleibt dann wird es noch ungemütlicher im Tonteich!

      Wer kann davon gehört haben?
      Na zumindest jeder der mit der Gemeinde Tonteich zutun hat, Reisende, vielleicht Bänker durch die Tonteich Bank, bewohner und Bauern auf dem Markt!
    • Einfach weg!


      Bereits eine Woche ist es nun her, dass man die rothaarige Adelige, die Santari, das letzte Mal in Götterfels gesichtet hat.
      Zu diesem Zeitpunkt bestieg sie eine Kutsche und fuhr zu einem, so dachte man es zumindest, kleinen Ausflug.
      Doch seither wurde sie nicht mehr gesehen, ebenso auch ihre beiden Leibwächter, Feivel und Dorokhov, nicht.
      Einzig Isabell, die alte Zofe der Komtess, geht regelmäßig im Santarianwesen ein und aus, mal mit einem Korb frischem Essen vom Markt, mal um den Garten zu pflegen soweit das Wetter und die Sonne es zulassen.
      Vielleicht ist die Hausherrin ja auf eigener Hilfsmission unterwegs? Kommen ja nun aus allerlei verschiedener Orte Hilferufe beim Ministerium an. Oder hat sie Götterfels klammheimlich verlassen um Andernorts neu zu beginnen?
      Ist sie überhaupt auf einem Ausflug oder ging sie gar unterwegs verloren? Ein Überfall? Von Mittlerweile sehr hungrigen Skaalen gefressen? Von Wölfen entführt und nun ins Rudel integriert?!
      Es kann sich aber auch niemand mehr daran erinnern ob sie viel Gepäck dabei hatte. Hier scheint man sich, wie bei jedem Gerücht, nicht einig zu werden. Wo die Einen behaupten die Kutsche wäre voll beladen gewesen, sagen andere die Frau hätte nur ein kleines Täschchen dabei gehabt. So soll Feivel mit zwei Koffer beladen gewesen sein, während Dorokhov angeblich die ganze Inneneinrichtung des Anwesens auf dem Rücken getragen haben soll. Man übertreibt nun mal gern.
      Nun denn - was auch immer mit der Komtess ist und wie viel Hausstand die Leibwachen und Kutsche nun wirklich tragen mussten - die Frau ist weg, zumindest darin sind sich die Nachbarn einig.
      Wohin? Weiß keiner.
      Ob sie nun nur einen längeren Ausflug macht, oder der geplante Ausflug in einer Katastrophe geendet ist... wer weiß..~


      Wer kann davon gehört haben:

      - jeder der mag
    • Tag 2 des Harathi-Plots
      Bereits am frühen Vormittag des zweiten Hilfseinsatztages im Harathi-Hinterland durften die Anwesenden eine Abordnung aus den Ländereien der Caldwells im Lager begrüßen, angeführt von Altgraf Warrick Caldwell, der es sich nicht nehmen ließ, sich persönlich Bericht erstatten zu lassen. Die von ihm dankenswerterweise bereit gestellten Wasservorräte sowie Lebens- und medizinische Hilfsmittel wurden eilends in den dafür vorgesehenden Zelten verteilt und die Zug- und Kettenpferde etwas abseits der anderen Tiere im Pferch untergebracht, um später samt ebenfalls zur Verfügung gestelltem Karren zum Einsatz zu kommen.

      Brandwachen wurden abgelöst und durch neue ersetzt. Am späten Nachmittag, nachdem sich die schwere, schwüle Luft wenigstens einigermaßen wieder atmen ließ, machten sich zwei Gruppen bereit, aus dem Lager aufzubrechen. Eine Gruppe mühte sich, zwei der ausgeliehenen Zug- und Kettenpferde vor den Karren zu spannen und versuchte sich mit den anderen Arbeitspferden vertraut zu machen. So sah man eine Sylvari, erste Führversuche mit einem ihr gegenüber gewaltig wirkenden Wallach zu unternehmen und drei Norn, die ein wenig ratlos vor den „hornlosen Dolyaks“ standen.

      Die zweite Gruppe um Büroleitung Econdé war anscheinend dafür bestimmt, einige tags zuvor in der Wildnis herumirrende Nutztiere zum Caldwell-Gebiet zu treiben, nachdem die Tiere mit Futter und Wasser versorgt eine Nacht in der relativen Sicherheit des Lagerpferchs verbracht hatten und vom Heilkundigen des Lagers und zwei weiteren Helfenden so gut es ging versorgt worden waren. Wie es schien, brach allerdings als sich die zweite Gruppe auf den Weg machen wollte, dank einer bockenden Kuh, eines überängstlichen, durchgehenden Reitpferdes und der Tatsache, dass die Meisten der Freiwilligen wenig bis keine Erfahrung im Umgang mit Kühen, Schafen oder Hühnern hatte, Chaos aus. Da es zwei Verletzte zu versorgen galt und die Nutztiere nun glücklich allesamt alles andere als die Ruhe selbst waren, wurde beschlossen, beide Aktionen auf den nächsten Tag zu verschieben. Die beiden Nekromanten der Gruppe, Gräfin Sweeney und Graf Allocer brachen auf, um bestimmte Kräuter für einen Beruhigungstrank für die Nutztiere zu suchen, den die Gräfin zubereiten wollte und nach einer Ruhepause (wohl eher für die Nerven) machten sich zwei der Norn und ein kürzlich im Lager angekommener menschlicher Magiekundiger auf, den im Sumpf nahe des Lagers vor dem Höhleingang umgestürzten und zur Hälfte verkohlten Baum in „handlichere“ Stücke zu zerteilen, die von den Arbeitspferden zum Lager hoch gebracht wurden.


      Tag 3 des Harathi-Plots
      Bereits früh am nächsten Tag brach die zu den Aufräumarbeiten in dem am meisten vom Feuer in Mitleidenschaft gezogenen Sumpf im Südosten des Hinterlands eingeteilte Gruppe auf, um ihrer Arbeit nachzugehen. Wie es scheint, hatte der (ungewollte) „Probelauf“ immerhin dafür gesorgt, dass sich die Gruppe mit den Arbeitspferden vertraut gemacht hatte und somit ihre Aufgabe ohne Probleme erledigen konnte und brachte auf dem Karren sogar noch als Baumaterial oder Brennholz einsetzbare Baumteile mit zurück.

      Nachdem die Ratsherrin für Äußeres anscheinend die halbe Nacht und den halben Tag dem durchgegangenen Pferd auf ihrem Raptor nachgejagt war, sah man sie zur Mittagszeit zurückkehren. Voller Staub, mit einem blauen Auge, das bereits begann in den schönsten Farben zu schillern, Kratzern im Gesicht und in mieser Laune lauthals über das Pferd und seine Besitzerin schimpfend, brachte sie die endlich eingefangene Stute und ihre Raptordame zurück in den Pferch, wo sie dafür sorgte, dass beide versorgt und erstere sicher angebunden waren, um nach einer kurzen Ruhepause zusammen mit dem zurückgekehrten Charr, bekannt als Brevet des Sturmtrupps der Blutlegion, der Sylvari Maisidh und einem mit „Ceres“ angesprochenen großgewachsenen Menschen für letzte Arbeiten zum entfernter gelegenen Sumpf aufzubrechen. Während sich der Brevet, Ceres und der Rotschopf darum kümmerten, dass letzte Buschreste entfernt und Samen gepflanzt wurden, um in ferner Zukunft stattliche Bäume zu werden, gelang es Maisidh einige der durch das Feuer arg in Mitleidenschaft gezogene verbliebene Bäume vor deren Ende zu bewahren. Allerdings verausgabte sich die Sylvari dabei derart, dass Ceres sie auf dem Weg zurück ins Lager tragen mußte. Der Brevet blieb noch vor Ort um abzuwarten, bis von dem in Brand gesteckten Buschresthaufen keine Gefahr mehr ausging und schleppte dann zwei tote Sumpflindwürmer - eines davon ein beachtliches Tier, vermutlich die Brutmutter - mit denen er sich „ein Tänzchen“ geleistet und die dabei den Kürzeren gezogen hatten, zurück zum Lager.

      Während die eine Gruppe also im Sumpf arbeite, brach die zweite Gruppe an diesem Tag nun deutlich geordneter auf, um die Nutztiere, die ausgeliehenen Arbeitspferde samt den mit dem Bau- und Brennholz beladenen Karren zum Gebiet der Caldwells zu bringen. Die drei Kühe, denen von ihren „Betreuern“ so eigenartige Namen wie Muhriel, Kuhstaff und Kuhnibert verpaßt worden waren, das Schaf, benannt als Wölli Mährena Scherina von der Weide, das es der aus dem Herzlich bekannten Diarmai wohl besonders angetan hatte, und „Huhnbert“ das Huhn kamen dieses Mal wohlbehalten, wenn auch mit leichten Verzögerungen, an und wurden mit der Bitte übergeben, man möge doch nach deren rechtmäßigen Besitzern Ausschau halten. Nachdem man sich für die ausgeliehenen Arbeitspferde bedankt und auch diese samt Karren und dessen Inhalt übergeben hatte, machte sich die Gruppe auf den Weg zurück zum Lager.

      Während einige sich noch in der Nacht auf den Rückweg zu ihren jeweiligen Wohnorten machten oder sich erschöpft von den Anstrengungen der letzten Tage in die Zelte zurück zogen, traf kurz vor Mitternacht ein Mesmer ein, der etwas enttäuscht für den Moment nur dem Norn Lokke und einem Cyb genannten Menschen bei der Zubereitung des Essens helfen konnte, da er wegen der späten Stunde für weitere Hilfsleistungen auf den nächsten Tag vertröstet werden musste. Während gegessen wurde, entschuldige sich besagter Mesmer für einen kleinen Spaziergang und wurde angewiesen, achtsam zu sein, da überall Gefahren lauern könnten. Etwas später, es mag zur zweiten Morgenstunde gewesen sein, ließ ein lauter Schrei die Leute am Lagerfeuer aufschrecken, sogar der ein oder andere Schlafende fuhr aus seiner wohl verdienten Ruhe hoch. „Und ich habs ihm noch gesagt“ murmelte die rothaarige Ratsherrin, während sie nach ihrem Raptor pfiff, um zur vermeintlich nötigen Rettung des Mesmers zu eilen. Sogar Baroness Econdè, der nur eine einbeinig Fortbewegung möglich war, hüpfte zum Pferch, um Sheryna kurz darauf auf Rippy zu folgen, nur damit beide Damen kurz darauf vom zur Gruppe hinzustoßenden Ratsherrn für Magie zurück ins Lager beordert wurden. Er würde sich darum kümmern. Was er auch tat, denn wenig später kehrte er zusammen mit dem Mesmer ins Lager zurück. Der ein oder andere kann sich wohl die Reaktion der Rothaarigen vorstellen, als sie erfuhr, dass der Mesmer nur „gescherzt“ hatte, gar keine akuter Notfall vorlag und er es einfach für einen guten Witz gehalten hatte, die Leute aufzuschrecken. Auch wenn sich die Ratsherrin dieses Mal mit dem Einsatz von Feuer zurück hielt, machte sie ihm deutlich klar, was sie von derartigen „Witzen“ hielt und verwies ihn des Lagers.


      der heutige Tag
      Am heutigen Morgen überprüfte noch eine kleine Gruppe, angeführt von Maisidh und in Begleitung der Ratsherrin, den Zustand der Höhle in der Nähe des Lagers. Erfreut konnte festgestellt werden, dass nur die der Tür und damit dem Brandherd nächsten Pflanzen verloren waren und gut 2/3 der anderen Heilpflanzen überlebt hatten, die dank der Sylvari stabilisiert und um die während des Brandes ausgegrabenen Pflanzen erweitert werden konnten, die zurück in die heimatliche Erde gepflanzt wurden.

      Schließlich brachen die verbliebenen Hilfeleister, nach einem herzhaften „gewürzten Spanlindwurm“-Frühstück beziehungsweise Mittagessen zurück in ihre heimatlichen Gefilde auf. Unter Protest der Baroness Econdè, die ihr Kommando für einige Tage abgeben mußte, da ihr vom Heiler wegen ihrer Verletzung Ruhe verordnet wurde.

    • In der Gemeinde Tonteich waren die Bauern, Fischer und anderen Arbeitenden des folkes noch immer unterwegs. Der Wasserstand im Weiher ist noch etwas weiter zurück gegangen jedoch auch das Sterben der Fische ist zurück gegangen, allerdings ist es fraglich warum? Noch immer machen Skale, Bären und anderes Getier sich über die Fische her, die noch am Rande des ufers zappeln aber die Seraphen haben es mittlerweile gut im Griff, die Tiere fern von der Gemeinde zu halten.


      Der Fleischer bringt erneut den Raptoren eine Lieferung allerlei hitzschlag Rinder und diese schmatzten sich genüßlich durch das Fleisch, bis hin zu denn Innereien. Marschall Yanara hingegen ist mit ihren beiden Raptoren und den Wassertaschen auf deren Rücken, weiterhin fleißig dabei die tränken mit Wasser zu befüllen. Sie fürchtet aber bereits das die Vorräte bald ein jehes Ende finden werden und das baldig doch bitte der erhoffte Regen den Weg ins Land findet.


      Wieder ist es ein heißer Tag und die Bauern berichten das es auf dem Land immer noch besser sei, als in einer groß Stadt wie Götterfels.
    • Fliegende Schneebälle
      Man erzählt sich sehr kurioses in Löwenstein, so sollen trotz der sengenden Hitze und der schwülen Temperaturen den ganzen Tag mal kleinere und mal größere Schneebälle durch das Portal zu fliegen.
      Unmöglich wollen die einen meinen.
      Die Norn treiben Schabernack, meinen die anderen.
      Das war aber sicherlich nur der Wunsch von den ein oder anderen.
      Die Hitze vermag den Kopf von dem einen oder anderen verwirren, ja genau so muss es sein.
      Doch das Gerücht hält sich den ganzen Abend, immer wieder kommen Debatten auf, bis einer eine ganz Schlaue Antwort hat.
      Das würden die Asura niemals dulden, solch einen Blödsinn!
    • Ein Fest geht zur Neige...

      und am ende Humpeln alle heimwärts.Zumindest die Baroness oder doe Die Herzlich Liese? oder der Hausherr selbst der Geschafft mit blutenden Füßen das haus abschließt?
      Die Musiker jedenfalls spielten noch bis zum letzten Gast und durften mit ansehen wie der Graf mit der Hausdame tanzte...oder doch mit dem alten Baron?
      Gefeiert wurde ja noch und da restliche Essen wurde auf der Straße noch verteilt oder mit dicken Mampfenden Backen deutlich vertilgt.Getanzt wurde noch bis zum Morgengrauen munkelt man ...denn dann holte man das Geschirr doch ab...was wohl gewaschen udn geputzt sortiert auf den Tischen im Bankhaus stand und nur darauf warten musste das man es holte...
      Der Graf hat sich um alles gekümmert und ein Schild an der Tür angebracht...

      "Hier gibts nichts zu holen außer sauberes Geschirr!"

      Der Mann scheint Humor zu haben.

      Ganz egal wie viel Mühe man sich gibt, Menschen bilden sich immer ihre eigene Meinung.
      Heath Ledger
    • Ein Ende der Dürre

      Die einen feierten Feste, die anderen trieben sich in den Straßen herum, lieber für sich alleine und wieder andere murrten bereits hinter verschlossenen Türen darüber, dass dieser Sommer einfach viel zu nass gewesen sei! Man müsste ja einfach nur einmal aus dem Fenster gucken!
      In der Salmagasse auf dem Herrenhaushügel schien man eher zu den feiernden zu gehören. Jedenfalls dort in dem mit Efeu-und Weinranken überwucherten Haus, indem der Brückeniorga mit seinen Kindern und neuerdings auch offenbar feste mit der glatzköpfigen Caldwellwächterin residierte. Sobald der Dauerregen sich zum Abend hin in einen leichteren Niesel verwandelte, trieb es die Bewohner nämlich offenbar auf die Straße, um zwischen bellenden Hunden durch die Schauer zu tanzen. Blanke Füße, kurze Hosen, bare Oberkörper, bis auf die Mädchen versteht sich! Es gab Gelächter und den ein oder anderen begeisterten Kinderkreischer, bevor man sich nach einem ausführlichen Bad im Regen wieder in die gute Stube zurück zog. Was das ganze sollte wird nicht unbedingt klar...

      Klar ist nur, dass jeder Helfer, der in den letzten Wochen der Brücke und/oder der Bevölkerung durch anderes zutun zu Hilfe kam, an diesem herbstlich nassen Morgen eine kleine Tüte gefüllt mit bunten Bonbons vor seiner Türe finden kann. Auf kleinen Holzscheiben, die daran befestigt sind, steht "Danke" in einfachen Buchstaben geschrieben. Hinweise auf den Verteiler gibt es nur in der Form, dass man einige Leute hat bei Nacht durch die Straßen ziehen sehen...Angeblich mit Brückenwimpel behangen. Aber das ist ungewiss.
    • Arbeit des Melandruklerus

      Die Dürre geht vorbei und werden durch Regentage ersetzt. Während die einen feiern - auf Festen, auf Bank-Eröffnungen oder in privaten Kreise - die anderen Zuhause ausharren oder wieder Andere noch mit den Folgen der Dürre kämpfen wird es innerhalb des Melandruklerus nicht weniger wuselig als es die letzten Wochen schon war.

      Während der Dürre wurde auch von Seiten der Melandru-Priesterschaft gut angepackt. Es wurde Notunterkunft und -Versorgung geboten, den hiesigen Bauern, Arbeitern und Sonstigen unter die Arme gegriffen. Soweit es den Priestern und Novizen des Klerus eben möglich war. Auch liefen ein paar Novizen 'Streife' innerhalb der nahen Waldgebiete um Götterfels, gibt es doch hier und da immer noch einige Brandstifter. Ob mit voller Absicht oder nur aus mangelndem Mitdenken.

      Kurzum: Der Klerus unterstützt aktiv dort, wo er kann. Vermutlich ist dessen Präsenz innerhalb Götterfels auch etwas zurückgegangen, treibt man sich zu dieser Zeit doch vornehmlich außerhalb der Stadt herum. So ist auch wieder von der Novizin Niemietz seit einigen Tagen, gar Wochen wieder nichts zu sehen. Ist die nicht erst wieder zurückgekommen? Und schon wieder weg!


      15 Minuten RP mit Kahlee:

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      Götterfels


      Am Rande des Rurikviertels…


      … fand sich die Dame im dunklen Kleid und rotem Regenschirm ein, nachdem sie das Straßenfest zur Eröffnung der Bank besucht hatte. Ein seltenes Bild, dass die Komtess zu Garrenhof sich mal wieder in der Öffentlichkeit blicken lässt. Doch die Eröffnung der Bank Liliental hat sich die feine Dame nicht entgehen lassen. Hat man sie nicht einige Wochen zuvor, mit dem Grafen selbst, in der Oper gesehen? Alles Gerede bringt nichts, denn man soll sie losgelöst mit Baron von Blyfort plaudern gesehen haben. Wie passend es ist, dass die trinkfeste Komtess mit einem Brennerei-Besitzer schunkelt. Lang hat sie sich aber nicht der Öffentlichkeit präsentiert – vermutlich war der Regen schuld oder aber die Tatsache, dass man sie am nächsten Morgen bereits in aller Frühe in der Königsallee sah, während die neue Ware ankam.

      Was für Ware? Welcher Laden? Nun – einiges vom Nachlass der Cunningham Fürstin hat die Komtess jeweils sich selbst überlassen und die Verwaltung in fähigere Hände gegeben, doch an einem der alten Geschäftsräumlichkeiten prangt nun ein neues Schild „Ausstatter C&L“ in bronzenen Lettern geprägt. „Für extravagante Stücke und ausgefallene Stoffe in ihrem Anwesen – stilvolle Inneneinrichtung mit originellen Dekoartikeln.“ Da hat die Komtess wohl die Dürre und Hitze abgewartet und den Lastträgern eine Pause gegönnt, bevor sie die Ladenfläche mit allerlei Aufwendigem füllen ließ.

      Die Eröffnung verlief auch komplett ohne große Vorankündigung und Einladungen an die Gesellschaft. - Scheinbar verließ man sich bei dem Geschäftskonzept auf mündliche Weiterempfehlung und zurückhaltende Werbung in den ein oder anderen Tageszeitungen.


      Im Salma hingegen…


      … packt man die Taschen und reist ab. Zumindest tut dies ein stadtbekannter Anwalt – kaum die Kanzlei eröffnet, geht es wieder raus aus Fels? Nicht ganz: Die Kanzlei in den Urlaub, der Anwalt vor die Tore der Stadt. Man munkelt, dass es dem Herren Papa nicht sonderlich gut geht. Oder war es doch die Schwester?

      Zumindest sieht man Milan Lleto, eigentlich einen recht entspannten Rechtsverdreher, die Herren an der Kutsche regelrecht herrisch hetzen und auch selbst mit anpacken, damit die Abreise schneller von statten geht.


      Hatte man ihn nicht erst auf der Eröffnung der Bank Liliental musizieren sehen? Oder sah der Querflötenspieler dem blonden Hünen einfach verdammt ähnlich? Ein Anwalt wird sicherlich besseres zu tun haben, als auf einer Feier zu musizieren.

    • Neu

      Alle samt verrückt...


      Was ist denn da im Salmaviertel auf dem Herrenhaushügel los?
      Seit dem heutigen Morgen mehren sich Ansammlungen der hässlichsten Fratzen vor der Türe des Hauses Forell.
      Der Adel ist verrückt geworden!
      Schuld an der neuesten und wirklich fürchterlich kreativen Dekoration ist offenbar die Schwester des Grafen. Immer wieder sieht man die Blonde, im Laufe des Tages, nach draußen kommen um eine dieser hässlichen Visagen neben der Tür oder im Vorgarten positionieren. Ob der, als sehr hochgestochen beschriebene, gräfliche Bruder damit so einverstanden ist? Das wissen wohl nur die Bewohner im Inneren des Anwesens.




    • Neu

      Ort: Götterfels

      Gerücht:
      Wo sich im Salmaviertel immer mehr hässliche Fratzen zeigen, da fehlen zwei bekannte Gesichter im Ossa-Viertel. Seit längerem wurden der Gossenheiler und seine schwarzhaarige Schlägerbraut nicht mehr gesehen. Die Hauswand neben der Laterne neben der Zerbrochenen Wunderlampe ist nun schon seit mindestens anderthalb Wochen verwaist.
      Doch wo stecken die beiden, die von sich gerne mal als Meute sprechen? Wurden sie entführt? Sind sie vielleicht tot? Oder haben sie Götterfels für immer den Rücken gekehrt, um es andernorts zu versuchen? In Löwenstein vielleicht? Man sagt ihnen doch Kontakte zu diesem oftmals schlecht gelaunten Kapitän der Weißen Muräne nach. Möglicherweise sind sie mit ihm auf See ... oder streunt der schon wieder an Land herum? Auch Beziehungen zum Mitarbeiter eines der Pfandhäuser der Stadt sind manchen Tratschmäulern nicht fremd. Ist dieser Heliar wieder auf einer Expedition mit unterwegs und hat er den Gossen-Tin und die Schläger-Leyla mitgenommen?
      In zwielichtigen Kreisen gibt es nur ein Schulterzucken als Antwort, gefolgt von einem "Un' jetz' verpiss dich!"
      Im Vorhut-Hospital im Salma-Viertel, wo der Gossenheiler arbeitet, weiß man nur, dass er sich unbefristet abgemeldet hat.
      In den Zellen der Seraphen findet sich keiner von beiden, auch wenn einige es sicherlich trotz steigender Reputation immer noch als Erstes vermutet hätten.

      Es bleibt abzuwarten, ob man diese beiden Gesichter noch einmal in Götterfels wiedersieht oder ob sie faul und vergessen werden wie das mit dem Schnitzmesser bearbeitete Gemüse nach den traditionellen Feierlichkeiten.

      Wer kann davon gehört haben?
      Götterfelser und jeden, den es interessiert
    • Neu

      Wo?
      Götterfels alle Stadtteile

      Von Geldmacherei, Hunden, Verehrung und Nachwuchs ist die Rede, nur nicht in dieser Reihenfolge!

      Schon seit längerem tuscheln einige Tratschweiber über ein recht ungewöhnliches Paar. Nämlich über den soldatischen Sir Ashvane und die lebensfrohe Bankiersfrau Villiers. Immer wieder sah man die beiden im Rurikcafe Tee trinken und im Stadtpark spazieren, an seiner Seite immer ein ascalonischer Mastiff und an ihrer ein elonischer Mastiff.
      Anhimmeln soll der stoische Ashvane die frischgebackene und verheiratete Mama erzählen die einen und das er ihr den Hof macht. Andere erzählen es ist eine reine Geschäftsbeziehung, die beiden können sich in Wahrheit gar nicht ausstehen. Nun wurde bekannt das der stolze Ashvane und die schöne Villiers eine neue Kriegshundrasse gezüchtet haben. Ein Name wie die neue besonders effiziente Rasse heißen soll ist noch nicht bekannt, auch nicht wie sie aussieht. Man munkelt die beiden Hundezüchter wollen die Hunde zuerst einem exklusiven und ausgewählten Publikum präsentieren bevor sie zum Verkauf angeboten wird.

      Wer kann davon gehört haben?
      Jeder der möchte.
      "Selbstbewusstsein ist still.
      Unsicherheit ist laut."

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Aegi ()

    • Erster Ausflug

      Neu

      Am heutigen Tage sah man sie endlich mal wieder. Arlassia Quessar schob mit dem Strahlen und der Schönheit, welche nur eine junge Mutter hat, ihren Nachwuchs gut geschützt gegen Wind und Sonne durch Götterfels. Moment... Strahlen? Schönheit? Tatsächlich sah sie müde aus und war blass, die frisch gebackene Mama. Und das ein oder andere Schwangerschaftskilo krallte sich hartnäckig am Körper der Herzlichliese fest und die sonst so makellose helle Haut zeigte ein paar kleine Pickelchen.Dennoch lächelte sie völlig in sich ruhend und zufrieden und das war wohl die Hauptsache. Das ältere Töchterlein hopste neben dem Gespann fröhlich plappernd her und krähte freudig, wohin der Ausflug die drei Quessars führte. Ins Ossaviertel zu Tante Dia nämlich.

      Gesehen von Löwensteinern, Götterfelsern und jedem der möchte.
      If you don't live for something, you'll die for nothimg.
    • Neu

      In der Salma-Gasse haben Nachbarn und Passanten seit dem Wetterumschwung feststellen können, dass das vormittägliche Klavierkonzert (bis auf die Ausnahme eines einzelnen Stückes vor zwei Tagen) sehr viel leiser geworden ist. Da das herbstliche Wetter es nun erlaubt, werden im Hause Fog nicht mehr alle Fenster weit geöffnet und somit auch nicht mehr die Nachbarschaft in der üblichen Lautstärke beschallt.
      Zudem durften Musikliebhaber feststellen, dass die gewählten Stücke mittlerweile kaum noch halb bespielte Duette beinhalten und man von den ruhigen, melancholischen Werken zu den eher schneller und kompliziert gespielten gewechselt hat.

      Seit gestern jedoch ist es vollkommen still geworden. Die Musik bleibt um die Übliche Zeit aus, was kaum an geschlossenen Fenstern liegen mag.

      Alberta Brenner, die Hausdame, macht ein Saure-Gurken-Gesicht, wenn man sie nach dem Grund fragt und reagiert für ihre sonst so herzliche und geschwätzige Art eher schnippisch mit dem Hinweis, dass die Hausherrin vielleicht "einfach mal nicht Zuhause" ist und man sie selbst doch bitte nicht von der Arbeit abhalten sollte.

      Wo:
      Salma-Viertel, Salma-Gasse
      Wer:
      Gehört und erlebt von interessierten Nachbarn, Besuchern, Angestellten und Passanten in der Salma-Gasse um die Nr. 7 und in deren Nähe, so wie allen Klatschbegeisterten, die gern Gerüchte bei Hauspersonal abschöpfen
      Musik ist die Stenographie des Gefühls.
      (Tolstoi)