Ankündigung Tyria: Gerüchte, Handelsnews und öffentliche Bekanntmachungen

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    • Die Blutige Wunderlampe

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      Ort: Götterfels, Ossa-Viertel

      Gerücht:
      Am frühen Morgen konnte man auf dem Platz vor der Zerbrochenen Wunderlampe Gefluche hören. Die Besucher des Wochenmarktes, der regelmäßig im Ossa-Viertel stattfindet, staunten nicht schlecht über den Fluchenden.
      "Das war doch dieser grantige Gossenheiler, oder nicht? Der flucht ja ständig, ist doch nichts Neues", behaupten einige.
      "Nein, nein, es wurde nur über den geflucht ... der hat angeblich eine ziemliche Sauerei veranstaltet." ~ "Ich hörte sogar, unsere Beth hat daraufhin Bels aus dem Schlaf gerufen, damit der den Gossen-Tin abschleppt. In den Keller gesperrt haben sie ihn, jawohl!"
      "Ihr redet doch alle Unsinn. Der Hugh war's, der hat heute früh geflucht. Das hab ich genau gehört und gesehen hab ich ihn auch!" ~ "Was, der Hugh? Niemals! So ein feiner Mann flucht doch nicht!" ~ "Oh doch und das nicht zu knapp. Der hat sich nämlich mal wiede geärgert, dass die Leute sich nicht benehmen können. Immer diese Prügeleien und immer fließt Blut ... und immer muss er es aufwischen. Ich nenne die Taverne schon nur noch Die Blutige Wunderlampe." ~ "Na, das passt wenigstens zur aktuellen Jahreszeit."
      "Wollen wir Hugh vielleicht eine der Strohpuppen vorbei bringen, die man heute beim Erntedankfest basteln kann?" ~ "Du meinst, damit er mit dem Stroh der Puppe das Blut aufwischen kann?"
      Solche und ähnliche Gespräche zwitschern über den Wochenmarkt des Viertels wie die Vogelschwärme, die in V-Formation über den Himmel streifen, um in wärmere Gefilde zu ziehen. Was genau passiert ist, wissen wohl nur die Beteiligten oder gestrige Besucher der Zerbrochenen Wunderlampe, welche nicht zu tief ins Glas geschaut haben.
      Hugh dementiert jegliche Gerüchte über im Keller eingesperrte Gäste, sei es nun der Gossenheiler oder jemand Anderes. Den Tin hat man heute Vormittag ohnehin gen Vorhut-Hospital trotten sehen, ziemlich unausgeschlafen. Mit solchen Augenringen geht der heute Abend besser früh ins Bett statt zu den Festlchkeiten!

      Wer spricht darüber? / Wer hat davon gehört?
      Verkäufer und Besucher des heutigen Wochenmarktes im Ossa-Viertel
      Belegschaft und Besucher der Zerbrochenen Wunderlampe
      Interessierte Götterfelser
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      Am Morgen des Erntedankfestes sah es für selbiges eher trüb aus. Es regnete. Freiwillige Helfer der Brücke deckten den Holzstapel für das Erntedankfeuer und die aufgestellten Sitzgelegenheiten ab. Gegen Mittag ließen die Schauer allmählich nach und als zum Nachmittag hin die Temperaturen noch einmal etwas anstiegen und dabei unterstützten, das Gelände wieder zu trocknen, konnte auf dem Dorfplatz von Shaemoor mit den letzten Vorbereitungen fortgefahren werden.

      Musiker brachten ihre Ausrüstung zum Festplatz, Bierfässer wurden auf großen Karren herangefahren und zusammen mit den übrigen Getränken in der großen Scheune am Rand des Henninghofes aufgestellt. An den Gebäuden und Aufbauten befestigte man Lichterketten und deckte schließlich das Buffet auf, das mit allerhand Pasteten, Kuchen, süßen und herzhaften Gebäckstücken und Maisbrot auf hungrige Gäste wartete. Den großen Ernteeintopf setzte man direkt vor Ort auf: über einer großzügigen Feuerstelle wurde ein gewaltiger Kessel aufgehängt, aus dem am Abend das gemeinsame Mahl ausgeteilt werden sollte.

      Neben Kindern, die zwischen ihren helfenden Eltern herumliefen und das ein oder andere Mal daran erinnert wurden, nicht alles gleich wieder durcheinander zu bringen, sah man vor allem die Angehörigen des Festausschusses letzte Anweisungen erteilen und Rückfragen beantworten.
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      Kryta, Löwenstein: Gerüchte über Erntedankfeiern, Wintervorräte und die sommerliche Dürre.

      Wird in einigen Gegenden gerade ein reichhaltiges Erntedankfest gefeiert, ist die Lage in anderen Teilen Krytas und Löwensteins weniger rosig. Zwar sind die Zentauren und Banditen ruhiger geworden, aber die wochenlange Dürre hat dem Ertrag vieler Felder einen herben Schlag verliehen. Hier und da konnte die mit Magie wohl gemildert werden, aber gerade die ärmeren Landstriche sorgen sich schon um die kältere Zeit – und zu leere Vorratskammern.

      „Wieder einmal müssen wir hungern und die in Götterfels feiern“, hört man es murmeln, und „die können es sich ja auch leisten.“ In Kryta sind die Stimmen aber leiser, zu frisch die Wunden der Rebellion des Weißen Mantels – und abgesehen von der Dürre ist in vielen Teilen des Königreiches die Situation auch besser als vor wenigen Jahren. Ein kleineres Fest wird wohl auch sonst hier und da gefeiert, einige konzentrieren sich aber auch einfach murrend auf die Arbeit.

      In Löwenstein hilft der Handel, die wenig ertragreiche Ernte abzufangen. Lieferungen aus anderen Teilen der Welt, wo die Ernte besser war, halten die Nahrungsmittelpreise noch stabil. Auch das kann sich aber noch ändern, wenn der Schatten des Verrückten Königs sich wieder lichtet und der Winter kommt.
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      Am 19. Koloss fand das krytanische Erntedankfest zu Ehren der Göttin Melandru statt. Nach einer Eröffnungsansprache durch Büroleiterin Marena Éconde vom Krytanischen Ministerium wurden Strohfiguren gefertigt und das über Spenden ausgerichtete Festmahl eingenommen. Zu Gast waren während der Veranstaltung nicht nur Bürger Krytas, sondern auch Angehörige der Sylvari, Charr und Asura, zum Teil auf persönliche Einladung der Ratsherrin für Äußeres und des Organisationsteams des Völkermarktes.

      Während Brückenoberhaupt Levi Iorga das große Erntedankfeuer entzündete, sprachen Hannah Yarim und Melandru-Novizin Niemietz zu den Versammelten über den Wert von Zusammenhalt, Gemeinschaftssinn und der Dankbarkeit für die Gaben der Natur. Im Anschluss daran wurden die gebastelten Stroh-, Mais- oder Reisiggebinde den hoch auflodernden Flammen übergeben.

      Es wird behauptet, zwischenzeitlich hätten sie blau geleuchtet. Wächtermagie sagen die einen. Ein göttliches Zeichen für ausreichend Regen im kommenden Jahr, behaupten die anderen. Was auch immer die Farbe bedingt hatte, es war nicht von langer Dauer, und den Rest der Nacht flackerte das Feuer, begleitet von einer freiwilligen Wache, in leuchtendem Rot, Gold und Orange; den Farben des Herbstes.

      Zum Morgengrauen des 20. Koloss ließ man es langsam herunterbrennen und begann, die Reste weitflächiger zu verteilen. Ab dem Vormittag konnten Landwirte ebenso wie Privatpersonen noch einmal den Festplatz aufsuchen, um sich einen Teil der Asche zu holen; einer alten Tradition folgend, nach der diese auf dem eigenen Land verstreut wird, um eine gute Ernte zu fördern.
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      Von blauen Teppichen, einer Diva und einem geheimnisvollen Blonden!

      Wo?
      Götterfels Rurikviertel

      Was konnte man beobachten?
      Am gestrigen Tag sah man die Opern Sängerin Renata Jakom trotz aller Gerüchte, sie hätte für immer den Abendstern verlassen, genau an Diesem. Begleitet von einer Horde Handwerkern die anscheinend das komplette Innenleben des Abendsternes auseinander genommen haben. Zu mindestens haben sie einen blauen Teppich und unzählige Lampen, Tische, Stühle und sogar Teile der Bar entfernt und auf eine Kutsche geladen. Passanten erzählten: Die Diva selbst hat die ganze Zeit alles von dem runden Bürofenster unterm Dach beobachtet.
      Von ihre jüngeren Geschäftspartnerin fehlte jede Spur.
      Dafür tauchte am späten Abend ein blonder Herr im edlen Zwirn vor dem Abendstern auf und verschwand darin bis in die frühen Morgenstunden. Miss Jakom sah man erst am späten Nachmittag wieder aus dem Abendstern treten und alle Plakate aus den Schaukästen entfernen. Einzig und allein das Schild über der Tür hängt noch an dem mit Efeu überwachsenen Gemäuer.
      Was geht da vor sich und wer war dieser Herr?

      Wer kann davon erfahren haben?
      Jeder der möchte
      "I am who I am. Your approval isn't needed."
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      Gaben für das Volk

      Das Erntedankfest ist vorüber und nachdem der Abend in Shaemoor reichlich mit Bier, Säften und allerlei anderen flüssigen Köstlichkeiten begossen wurde, konnte man in den folgenden beiden Tage Mitarbeiter der Brücke dabei beobachten, wie sie die übrig gebliebenen Speisen vom Festbuffet unter das Volk brachten. Egal ob direkt auf der Straße oder als "Fresspakete" an Kinderheime, Waisenhäuser, Armenhäuser und Spitäler schienen die Brote, Kuchen, Pasteten und anderen aus Spenden gefertigte Leckereien durchaus Anklang zu finden. Nur wenige der freiwilligen Helfer beanspruchten selber etwas vom "Gabentisch" für sich. Ganz im Sinne der Gemeinschaft ging der Großteil also an jene, für die es nicht selbstverständlich war am Abend einen gefüllten Teller vor sich zu finden. Mit den Getränken wurde ähnlich verfahren, obgleich alkoholhaltige Biere und Weine nicht in die öffentliche Verteilung gingen. Sie wurden, sofern möglich, von der Brücke eingesammelt und für spätere Feste gelagert.

      Während die einen sich um die Verteilung der Nahrung kümmerten, räumten die anderen auf. Sehr gewissenhaft gingen die Arbeiter zu Werke, sodass am Abend des 21. Koloss der Platz des Festes wieder für das gewöhnliche Dorfleben zur Verfügung stand. Die Asche des gewaltigen Scheiterhaufens hatte man beinahe einen ganzen Tag abkühlen lassen, ehe es an die Verteilung ging. Wer es nicht schaffte sich etwas von ihr für sein Feld zu holen, wird durch Aushänge und Mundpropaganda darauf aufmerksam gemacht, dass Teile beim Ministerium, dem Melandruklerus, oder aber der Brücke direkt abgeholt werden können.

      Unter den Arbeitenden sah man unter anderem auch den Grafen Caldwell und Levi Iorga. Doch während der eine ordentlich mit anpackte, schien der andere ausnahmsweise einmal nur Organisation und Ablauf zu koordinieren. Angeblich, aber da scheiden sich die Geister, sollen die Hände des Brückenoberhauptes recht nutzlos ausgesehen haben in den dicken Verbänden, die sie umgeben haben sollen.