Ankündigung Tyria: Gerüchte, Handelsnews und öffentliche Bekanntmachungen

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      Alle Jahre wieder


      Der Koloss nähert sich seinem kalten Zenit, besinnliche Feiertage stehen ins Haus. Man kehrt Dekoration und Barmherzigkeit heraus. Der Moment für die Ashcroft-Familie, um ihre Siebensachen zu packen und im warmen Gendarran im Kreise der Verwandschaft zu überwintern. Die hat ja bekanntlich durch die Verlobung der jungen Baroness -die kürzlich erst debütiert hat- Zuwachs bekommen! Man sah den schnieken Baron mit seiner Tochter die Stadtvilla verlassen und mit einer beladenen Kutsche über Land fahren. Seine Operndiva war nicht mit von der Partie. Unmittelbar, nachdem auch eine gewisse zurückgezog lebende Komtess dem Haus ihre Weihnachtsgrüße übermittelt und dann die Stadt verlassen hat! Diese Adligen haben eben alle denselben Fluchtinstinkt um die Feiertage.
      Nur ein einsamer roter Stern im Fenstern verbreitet die Ahnung von Wintertagsstimmung.



      Wer hat davon gehört?


      -Nachbarn im Rurik-Viertel

      -gut und schlecht informierte Klatschtanten
      Ich will mal in einer Welt aufwachen, in der man weiterschlafen kann!
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      Von einem Lächeln als Spende, vermissten Söhnen und einem Überfall in der Oper

      Wo?
      Götterfels

      Was ist geschehen?
      Am gestrigen Mittag konnte man die Operndiva Renata Jakom in einem senfgelben Mantel dabei beobachten wie sie das Brückenlager betreten hat. Doch die einzige offensichtliche Spende die sie dabei hatte war ihr zauberhaftes Lächeln. Was hat sie da getrieben? Darüber tuscheln nun wieder die Tratschtanten der Stadt.
      Danach ging es für die Sopranistin wie jeden Dienstag in der Vorwintertagszeit in die Suppenküche des östlichen Marktviertels, wo sie schon seit Jahren in Begleitung anderer bekannter Persönlichkeiten Götterfels Essen an Armen austeilt. Vermisst hat man dabei ihren Sohn Clemens, der sie all die Jahre zuvor immer begleitet hatte. Was wohl der Grund dafür ist das er dieses mal nicht an ihrer Seite zu sehen war?
      Doch das Ereignis des Tages war eindeutig am Abend in der Oper. Ein Überfall der anderen Art soll das gewesen sein. Models in farbenprächtigen Roben und Kostümen stürmten mitten in der Aufführung die Bühne und präsentierten dort die Kollektion eines noch unbekannten Schneiders /in und Modemacher /in. So schnell wie sie die Bühne stürmten so schnell sind die Models auch wieder verschwunden. Hinterlassen haben sie begeisterte Zuschauer, einem erschrockenen Opernbetreiber, ein laut lachende Opernsängerin und ganz viele kleine Karten mit den Intialien der Modemacher /in oder des Schneiders / in, ein K und H. War dieser Auftritt eine Bewerbung als Schneider/in, nach der Anzeige in den Tagesblättern, für die Oper gedacht? Falls ja hat derjenige oder diejenige jetzt schon eine großen Fan in der Stadt, den selbst die Diva steckte sich eine der Karten ein. Jeder weis ja wie sehr die Stilikone Mode liebt.


      Wer kann davon gehört haben?
      Jeder der sich dafür interessiert.
      Opernbesucher, Suppenküchengäste,

      ♤♡◇♧

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    • Götterfels und Shaemoor

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      Wintertag und andere Dinge

      Alle Jahre wieder, so sagen es die Leute gerne und während die einen die Stadt verlassen und nur herzlich warme Lichter in ihren Fenstern zurück bleiben, sind andere ganz und gar mit den Vorbereitungen beschäftigt. Ach was, sie stecken mitten drinnen in den Arbeiten, die die kalten Tage mit sich bringen.Es herrscht am Brückenlager reger Betrieb, so wie oft am frühen Morgen, ehe die Mitarbeiter und Angestellten der Organisation sich auf die Viertel verteilen, um dort ihren Aufgaben nachzugehen. Große Spenden- oder Sammelaktionen hat es in diesem Herbst nicht gegeben. Auch nicht im Sommer davor. Das Lager, so sagen einige, sei noch gut bestückt und die Spenden, die dereinst während der Erwecktenkrise dort eingingen, sind ausreichend für die Kapazitäten der Brücke. Es muss etwas wahres dran sein, denn besorgt oder gar im Stress wirken weder die Arbeiter der Bürgerhilfsinitiative, noch das Brückenoberhaupt selbst, das man an diesem Morgen hat in Richtung einer kleinen Kanzlei für Rechtsbeistand im Salmaviertel schlendern sehen. Keine gewichtige Aktentasche unter dem Arm, kein durchdringender Ernst auf den bärtigen Zügen. Gut gelaunt wohl eher und offen gewillt sich für den ein oder anderen Plausch von seinem eigentlichen Weg für einige Minuten abbringen zu lassen.

      Etwas später sah man den großen Iorga in Richtung der Oper flanieren, schwer beladen mit einem Wintertagsstrauß. Noch ein Verehrer der Operndiva sicherlich. Oder jemand, der nur sein Bedauern über die gestörte Vorstellung des Grafen von Zehnthof zum Ausdruck bringen und mit ein paar Blumen Tränen aufwischen will.

      Gegen Nachmittag des Tages dann ein weiterer Auftritt des Brückeniorgas. Dieses Mal aber offenbar in ganz offizieller Mission unterwegs, verteilte er Flyer und Anschläge, auf denen für den anstehenden Wintertag geworben wurde.
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      Neuerdings sieht man Alberta Brenner und Shani Acenath, die Hausdame und die Leibwache im Hause Fog, mit allerlei Dekorationsmaterial im und um das Haus arbeiten. Tannengrün-Girlanden und -Kränze, Kerzen, Kugeln, Mistelzweige, Schleifen, Sterne, undsoweiter.
      Im Gegensatz zum Herbst, als hier lediglich ein einzelner Kranz an der Tür hing, kommen die ungleichen Damen ihrer Dekorationslust nach. Hochoffiziell, wie es scheint, denn die Hausherrin selbst sieht ihnen hin und wieder dabei zu und bindet auch mal eine Schleife selbst oder reicht einen Kranz an, wenn Alberta sich auf die Leiter im Garten getraut hat, die von Miss Acenath sicherheitshalber festgehalten wird. Wenn es aber um ein Tässchen Eierpunsch oder Würzwein in den Schaffenspausen geht, zieht die Fog selbst sich wieder in das Haus zurück. Wie auch schon in den Tagen zuvor hört man dann meist kurz darauf auf dem Klavier gespielte Wintertagsfestlieder, wozu sogar, trotz der Temperaturen, ein Fenster geöffnet wird. So haben die kreativen Damen und die üblichen Bewohner und Passanten der Salma-Gasse auch etwas davon.

      Passanten schnappen außerdem im Vorbeigehen gutmütige Streitereien zwischen der stabilen Hausdame und der großen Dunklen auf, meistens geht es um Zubereitungsarten und Gewürze. Aber auch unterschiedliche Meinung zum Dekorationsgrad im Hause Fog werden heftigst diskutiert, jedoch auch immer wieder irgendwie befriedet, wenn auch nur der Eierpunsch oder der Wein dazu herhalten müssen. Lachen können die Beiden ebenfalls, herzhaft und häufig. Die Elonierin aus dem Hause Forell hat sich offensichtlich gut in den Götterfelser Haushalt eingelebt.

      Wo:
      Salma-Viertel, Salma-Gasse
      Wer:
      Gehört und erlebt von Nachbarn, Besuchern, Angestellten und Passanten in der Salma-Gasse um die Nr. 7 und in deren Nähe, so weit wie Musik, Streit und Gelächter von dort eben hörbar wäre.
      Musik ist die Stenographie des Gefühls.
      (Tolstoi)
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      Kaffeeklatsch im Rurikcafe-Götterfels

      Baronin Weeswas:„Diese Frau macht selbst einen Karren zu einer strahlenden und vor allen zu ihrer Bühne.“
      Komtess von Brengsweeter: „Wen meinst du den?“
      Baronin Weeswas: „Na wen schon, Renata Jakom die Opernsängerin.“
      Komtess von Brengsweeter: „Was hat die auf einem Karren zu suchen?“
      Baronin Weeswas: „Sie stand da neben einem Flügel und sang ein Liebeslied. Ihr Lieblingpianist der Herr Algrim begleitete sie am Flügel. Der auch auf dem Karren stand. Die beiden zusammen das ist einfach immer ein Erlebnis.“
      Komtess von Brengsweeter: „Lieblingspianist? Das ich nicht lache, die konnten sich doch immer nur auf der Bühne leiden und darauf hab ich die beiden schon ewig nicht zusammen gesehen. Die hat ihn bestimmt gezwungen.“
      Baronin Weeswas: „Nein das glaube ich nicht... obwohl der Algrim so weiß war wie der Pelzmantel der Jakom. Ein bisschen kränklich sah der schon aus.“
      Komtess von Brengsweeter: „Das sah der doch schon immer. Aber warum haben sie auf einem Karren musiziert? Gab es was zu Feiern? Schließt der Abendstern jetzt doch nicht?“
      Baronin Weeswas: „Doch, doch die machen zu. Die beiden standen ja vor dem Abendstern auf dem Karren und musizierten, während Handwerker das Schild über der Tür des Abendsterns abhingen und Möbel wie ein Bett, eine Badewanne und eine riesige Metallstange herausgetragen haben.“
      Komtess von Brengsweeter: „Was ein Bett und eine Badewanne, hat da jemand in dem Abendstern gewohnt?“
      Baronin Weeswas: „Das weiß ich nicht. Ich hab mich mehr auf das Lied der beiden konzentriert. Ach jetzt werd ich melancholisch, ich war da so gerne tanzen. Die wussten wie man Feste und Bälle feiert.“
      Komtess von Brengsweeter: "Ja. Weis man den schon wer den Abendstern gekauft hat?"
      Baronin Weeswas: "Nein, das weis noch keiner."

      Wer kann davon gehört haben?
      Jeder der dem Tratsch der Stadt lauscht.

      ♤♡◇♧

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      Von Wintertagsfest-Vorfreude und fröhlicher Stimmung beim Dekorieren war heute im Hause Fog nicht mehr viel zu hören. Am späten Morgen betraten Francis und Michelle Bonne, die Großeltern der Hausherrin, das Haus und kurz darauf wurden mehrere Stimmen laut. Zu hören waren die temperamentvollen Stimmen der älteren Herrschaften - und, wer hätte das gedacht, die der Hausherrin. Viel konnten Passanten zunächst nicht vernehmen.Erst als die Hausdame und die Leibwache das Haus verließen, um dem Geschrei zu entkommen und weitere Tannenzweige an der Dekoration anzubringen, wurde inmitten von persönlichen Anschuldigungen und jeder Menge Schimpfwörter deutlich, dass es um einen Geburtstagstermin am nächsten Wochenende ging.

      Bei dieser Gelegenheit hetzte Frau Brenner noch einmal hinein, um offenstehende Fenster zu schließen und den Lärmpegel zu dämpfen. Eingreifen in diesen Streit mussten glücklicherweise weder die Leibwache noch die Hausdame von Theodora Fog. Etwas später kam die ältere Frau mit einem wütenden Gesicht und immer noch schimpfend an der Seite ihres Gatten wieder hinaus. Sie machten sich auf den Heimweg Richtung Rurikstadt und ließen eine staunende Elonierin und eine genervte Hausdame zurück, denen dafür vermutlich immer noch die Ohren von diesem wortreichen und ungewohnten Temperamentsausbruch ihrer Hausherrin klingeln.



      Wo:
      Salma-Viertel, Salma-Gasse

      Wer:
      Gehört und erlebt von Nachbarn, Besuchern, Angestellten und Passanten in der Salma-Gasse um die Nr. 7 und in deren Nähe.

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      Wer hätte es geahnt?
      Vor der Wunderlampe gab es vor zwei Abenden wohl mal wieder Ärger. Vor der Taverne gerieten Gerüchten zufolge wohl zwei Kerle aneinander, sogar der Ratsherr Sibian Wolkenweg soll involviert gewesen sein und das Szepter geschwungen haben!

      Einigen Anwohnern zufolge soll wohl kurz darauf auch eine Ministerialwache dazu gestoßen sein, in voller Montur! Anstatt das wilde Treiben jedoch zu unterbinden steig sie wohl einfach mit ein. Die Kleine Elana, die das Schauspiel wohl aus ihrem Zimmerfenster beobachten konnte singt noch Heute Lobeshymnen über die Tapfere, weibliche Wache, die es tatsächlich geschafft haben soll es mit drei Bären aufzunehmen.

      Jemand, der zu diesem Zeitpunkt wohl im Inneren den Abendpunsch genoss wurde erst auf das Spektakel aufmerksam, als plötzlich jemand "PANTHER!?" brüllte. Bei solch einem Geschrei muss man natürlich gleich mal nachsehen und er schnappte auch gleich auf, das gegen diese Person ein Haftbefehl vor liegen soll. Glaubt man denn, das so jemand sich dann tatsächlich auf eine Schlägerei vor einer Kneipe einlassen würde? Lachhaft! Dieser berichtete auch, das es eine wilde Schießerei zwischen Wache und gejagtem gegeben haben soll, beide waren aber wohl derart unfähig, das die Kugeln heute wohl unauffindbar in irgendwelchen Ritzen verschwanden aber ganz sicher nicht im Körper des anderen.

      Eine Händlerin, die gerade dabei war den kleinen Marktplatz mit ihren Utensilien zu verlassen berichtete ebenfalls von dem Geschehen. Laut ihrer Aussage brüllte die Wache mit gezogener Klinge in den Himmel hinauf. War sie vielleicht wahnsinnig geworden?

      Entkräften kann diese Vermutung vermutlich Bettler Bernd. Der war sich ganz sicher. Der "Panther" soll laut ihm wohl geschickt wie ein Wiesel die Wand des Hauses hinauf gelaufen sein! Ganz sicher! Als wären seine Füße am Gestein festgeklebt! Die Wache konnte ihm natürlich nicht folgen, so talentiert sind die Ordnungshüter in dieser Stadt nun einmal nicht. Die beiden sollen sich daraufhin über diese Distanz angebrüllt haben. Das Mädel, welches übrigens keine Rüstung zu tragen schien, schwor ihn zu fangen woraufhin der gejagte nur antwortete:

      "Ihr werdet diesen Tag nie vergessen, an dem ihr den Panther beinahe geschnappt hättet!"

      Auch darüber darf natürlich wieder spekuliert werden. Wer würde so etwas bescheuertes denn bitte von sich geben?

      Wo? : Ossa-Viertel
      Wann? : Vorgestern Abend / Nacht nähe der Wunderlampe / Martkplatz
      Wer kann davon gehört haben?: Ein jeder der dort Wohnt oder zugange war. Gassenschleicher?