Ankündigung Tyria: Gerüchte, Handelsnews und öffentliche Bekanntmachungen

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    • Neu

      Von Versicherungsbetrug bis Anschlag

      Wo?

      Götterfels Rurikviertel


      Was konnte man beobachten oder hören?

      Schon einen Tag nachdem das Vordach mit den vier Säulen der Oper einstürzte und die Seraphen das Areal um die Oper weitläufig abgesperrt haben, brodelt die Gerüchteküche fast über.
      Spekulationen wie es sei ein Anschlag auf das Opernhaus mit seinen toleranten und weltoffenen Bühnenstück gewesen bis hin zu Versicherungsbetrug kreisen durch die Stadt.
      Es soll eine Leiche geben, selbst bei diesen Erzählungen gibt es wilde Vermutungen, von es handelt sich um einen der Bühnenstars bis hin zu einem armen Obdachlosen der dort geschlafen hat. Die Presse tappt noch genauso im Dunkeln wie die Schaulustigen die sich am Morgen nach der dem Einsturz auf dem Platz vor dem Opernhaus umsehen wollten. Die Seraphen arbeiten hochprofessionell wie immer. Bisher ist noch keine Information durchgesickert was da wirklich vor sich ging. Die bekannte Operndiva Renata Jakom und auch etliche andere berühmte Bühnenstars sind vor der Presse untergetaucht.
      Natürlich brach der Graf von Zehnthof seinen Urlaub in Hoelbrak sofort ab und reiste zurück in die Heimat.
      Einige Schaulustige konnten am Morgen den Opernbetreiber Graf Waldemar von Zehnthof und dem Sicherheitschef der Oper Hayden Flint dabei beobachten wie sie vor dem Vordachtrümmerhaufen standen, der den Zugang zur Oper verbarg. Er soll seine Gesicht hinter seinen Händen vergraben haben behaupten einigen. Böse Zungen erzählen der Graf habe geweint und andere behaupten er sei zusammengebrochen. Eine Stunde später sah man die beiden Männer für lange Zeit im Seraphen Hauptquatier verschwinden. Erst am späten Abend wurden die beiden von zwei Seraphen zum Anwesen des Grafen begleitet. Papparazzis wurden von dem Grafen ferngehalten und Interviewanfragen lehnte er gänzlich ab. Was da wirklich vor sich ging wird wohl erst in wenigen Tagen bekannt werden.

      Wer kann davon gehört haben?

      Jeder der möchte
      Heute: "POSITIVES KOPFKINO"
      Eintritt und rosarote Brille frei

    • Neu

      Eine Weile war es still in der Nr. 7 der Salma-Gasse auf dem Herrenhaushügel. Selten sah man seit dem Jahreswechsel die Hausherrin mit der Wache in Götterfels, obwohl sie nicht die Stadt verließen, und auch erst wieder seit dem Wochenende die pflichtbewusste Frau Brenner. Selbst das Klavier war im neuen Jahr nicht täglich zu hören.

      Frau Brenner nahm erst heute wieder ihr übliches Plauderstündchen wahr. Bewaffnet mit einem großen, blütenweißen Taschentuch, von dem sie regelmäßig und lautstark wegen ihrer Rotznase Gebrauch machen musste, berichtete sie ihren Freundinnen am Vorgartenzaun alles was diese wohl verpasst haben könnten.
      Von Besuchern, die man wohl so bald nicht mehr im Haus sehen würde war die Rede. Einem jungen Katzenkind, das die Brenner ordentlich auf Trab hielt, Geschenken an die Hausherrin, für die der brave Herr Brenner extra handwerkern musste, weil sie zu empfindlich zum Ausstellen waren. Ah ja, und diese schreckliche Erkältungswelle, die der alte Bonne ins Haus brachte und einem nach dem anderen im Hause Fog ans Bett fesselte. Selbst sie, Alberta Brenner höchstpersönlich, hatte sich einen Tag ausruhen müssen. Man stelle sich das nur vor, was für ein Chaos in diesem kleinen Haushalt - und schuld war nur ein schniefender alter Mann. Kann man sich nicht ausdenken.
      Oh, und heute wurden zwei Briefe geliefert, die zwischen Hausherrin und Wache für Unfrieden sorgten. Aber darüber müsste Frau Brenner wohl beim nächsten Treffen berichten, denn man rief nach ihr. Vielleicht klettert das vorwitzige Katzenvieh wieder ihre heiligen Vorhänge hinauf? Oder kratzt an den ordentlich polierten Möbeln? Nur Ärger hat dieses Geburtstagsgeschenk ins Haus gebracht, nicht als Ärger!
      Zeternd und schimpfend - und niesend - ließ Alberta ihre Freundinnen also stehen und kümmerte sich um den aktuellsten krallenbewehrten Notfall.

      Wo:
      Salma-Viertel, Salma-Gasse
      Wer:
      Gehört und erlebt von interessierten Nachbarn, Besuchern, Angestellten und Passanten in der Salma-Gasse um die Nr. 7 und in deren Nähe, so wie allen Klatschbegeisterten, die gern Gerüchte bei Hauspersonal abschöpfen
      Musik ist die Stenographie des Gefühls.
      (Tolstoi)
    • Neu

      Große Lieferungen und Sicherheitsmaßnahmen

      Was?
      Am Raben im Rurikviertel scheint man eine akute Trockenheit zu befürchten, wenn man nach der Größe der dieswöchigen Lieferung an Fässern und Flaschen gehen kann. Da gehen einige Karren mit den Lieferungen zu dem Laden und einige auch wieder davon weg zu Kunden. Die letzten Aufträge vor dem Völkermarkt werden abgearbeitet und gleichzeitig die Vorräte für eben diesen aufgestockt.

      Daher auch ein großes Treiben am Eingang des Ladens. Die Elonierin und Teilinhaberin Naunet selbst ist zu sehen, ihr Verlobter Vincent mit einigen Frauen und Männern in Schwarz gekleidet, die tatkräftig anpackten.
      Den ganzen Vormittag ging das, bis sich zur Mittagszeit das Grüppchen verlief. Einzig Naunet und Vince verblieben. Die beiden drehten einige langsame Runden um den Laden und begutachteten die Fassade, sowie Türen und Fenster.

      Das Unglück an der Oper als Anlass stand wohl eine kleine Inspektion der Sicherheit auf den Plan. Weit weg war dieses nicht. Man sagt sich sogar, dass Naunet mit Magie versucht habe Türen und Fenster zu verstärken und zu sichern. Immerhin liegt ihr Hintergrund in Verzauber- und siegelungen. Konzentriert soll sie gewirkt haben, manche würden es allerdings auch als verängstigt beschreiben.
      Allerdings berichtet man ebenso, dass sie bei dem Versuch Magie zu wirken draußen auf der Straße das Bewusstsein verloren haben soll. Da kam der Verlobte genau recht und trug sie schnell wieder in den Laden. Alles weitere wurde den neugierigen Augen verwehrt.

      Ob der Versuch einer Verzauberung erfolgreich war, bleibt also fraglich. Warum ein einfacher Getränkeladen die Sicherheitsmaßnahmen aufstockt, ebenso.

      Wo?
      Am Durstigen Raben im Rurikviertel in Götterfels

      Wer kann davon gehört haben?
      Anwohner des Rurikviertels, Spaziergänger, jeder der mag und es gesehen haben möchte.