Angepinnt Der Herzschlag des Hauses

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  • Der Herzschlag des Hauses

    (Ein Hausmädchen richtet das fürstliche Schlafgemach)


    Der Weinberg lebt nicht vom Traum allein. Helfende Hände, wachende Augen und der Schweiß, der die Reben nährt halten das Gut am Leben. Unter vielen stechen wenige Gesichter heraus, die fortwährend und gewissenhaft dafür sorgen, dass die Rispenstände die Reife und das weite Land erreichen und verwöhnte Gemüter ihren Standart genießen können. Die einen geben den Ton an, andere arbeiten verborgen vor gewöhnlichen Besuchern für das Fürstenhaus vor Ort im Hause, auf dem Felde oder in ganz Tyria auf Reisen im Namen der Familie.

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  • Die Rosengarde

    Hauptmann Gale von Bredow
    Führende Wachhabende der fürstlichen Garde unter Rose und Schwert
    Das Alter: 30
    Die Herkunft: geboren auf dem Gut
    Die Gestalt: überragt die meisten Menschenfrauen

    Strikt und Gewissenhaft, ordentlich und gleichsam fürsorglich, lautet der treffende Umriss des Charakters der Frau, die zumindest einem gewöhnlichem Mann durchaus durch ihr bloßes Auftreten im Rüstwerk Respekt einflößen könnte. Gale ist nicht nur die erste und einzige Tochter ihres Vaters Phelan Lenox von Bredow, sondern auch die direkte Nachfolgerin des ehemaligen Hauptmanns, der unter Leon de Cerro 1321 n.E. seinen Dienst auf den Weinbergen im Alter quittierte. Im Gegensatz zu den Söldnertruppen, die das Land an den Grenzen frei von ungewollten Eindringlingen halten und gerne um die eine oder andere Münze feilschen, ist Gale nicht nur der Verpflichtung ergeben, sondern bekanntermaßen mit Leib und Seele um das Wohl der Bewohner besorgt. Sei es auf heimischem Grund oder auf Reisen durch Kryta. Gesondert werden ihr Aufgaben ferner der Bewachung übertragen, die ihren Kenntnissen und Fähigkeiten entsprechen und sei es auch nur die Vorbereitung eines Reisezieles oder einer Unterkunft in Sachen Sicherheit, sowie der Kontakt zu den angeheuerten, bezahlten Klingen. Ob sie wahrlich derart fähig unter Waffen ist, wie manch einer auf dem Gut behauptet, ist ungewiss. Sicher ist, dass sie auch angehalten ist, sich möglichst zierend zu betonen, auch wenn ihr Leib alles andere als eine Ode an die zarte Weiblichkeit ist und durchaus dem einer geübten Kämpferin mit ausgeprägter Bemuskelung entspricht. Ungepflegt erscheint sie eigentlich nie. Im Hause de Cerro hat man eben auf sich zu achten und das beste aus dem eigenen Anblick zu machen. Auch vor allem im Sinne des und für den Hausherren.

    Hauptmann Veit von Preuth
    Zweiter Wachhabender der fürstlichen Garde unter Rose und Schwert
    Das Alter: 48
    Die Herkunft: Das Anwesen zu Weninger
    Die Gestalt: der Rücken und die Gestalt eines gestandenen Kämpfers

    Ein Mann, der den nötigen Ernst auf dem stählernen Revers trägt. Die stattliche Figur weiß mit schwerem Rüstwerk, Schild und Schwert umzugehen. Das Lächeln ist so selten wie seine Unachtsamkeit. Unter der seit einiger Zeit länger werdenden Haarpracht und nebst dem ordentlich gestutzten Bart zeugt das Gesicht eines Lebenserfahrenen Mannes vom ungefähren Alter und Zeiten, in denen Leichtlebigkeit kein naher Freund war. Die Männer und Frauen schätzen ihn. Manch einer mehr noch als Hauptmann Bredow, jedoch arbeiten beide Hand in Hand und auf persönlicher Ebene im Gespräch unter vier Augen miteinander. Im Kampfeinsatz lernte er Cesare de Cerro kennen, der ihm, -als Veit beschlossen hatte das berufene Schlachtenbummeln nieder zu legen- anbot eine Stelle auf dem Weingut innerhalb der Rosengarde zu besetzen. Der erfahrene Anführer ist für die Sicherheit des äußeren Mauerringes verantwortlich, wenn der Fürst ihm nicht gerade Ausnahmen aufträgt und ihn mit sich reisen lässt. Unschuldig bleibt man auf dem Weingut nicht und doch hat Veit noch keine Partnerin an seiner Seite, die die Erblinie auf dem Weninger Anwesen im südöstlichen Harathi-Hinterland mit ihm fortführt. Vielleicht fällt es eines Tages an die Kinder seiner Schwester, die seine Habe gleichzeitig verwaltet. Als Hauptmann im Kampf gegen Gesindel und die Zentauren hat man es nicht leicht, wenn man so einen großen Landstrich im Blick behalten muss und so bleibt auch das Privatleben größtenteils auf der Strecke.


    Baron Ven William Fiorell
    Korporal der fürstlichen Garde unter Rose und Schwert
    Das Alter: 30
    Die Herkunft: Siedlung Ascalon, Kryta
    Die Gestalt: Athletische Statur

    Manchmal mag man bei seinem Auftreten vergessen, dass Ven zu einer athletischen Sorte Mann gehört, mit besonders definierten, schlanken Muskeln, die eine beeindruckende Wirkung unter der leichten Rüstung entfalten. Wer lange, blonde Haare gewöhnt ist, wird sich bei seinem Anblick ein zweites Mal vergewissern müssen, ob die Person wirklich der Baron ist, denn die Haare sind kurz getrimmt und lassen keiner blinden Strähne die Freiheit, in sein Gesicht zu fallen. Wo keine Strähne ist, kann auch keine fallen. Man sagt ihm nach, dass er die feine Kunst des Schwertkampfes und des Bogens nahezu blind beherrscht, immerhin hat sein Lebenslauf dafür ausreichend Zeit eingeplant. Bei den Seraphen ausgebildet, in der Rabenwacht gedient und über den Weg als eigenständiger Personenschützer in die Rosengarde gelangt. Man kann von Glück reden, dass seine Familie nicht sieht, was mit dem Haus Fiorell geschehen war, denn prinzipiell liegt die Familie selbst in den Trümmern, die der verbliebene Fiorell nach dem Ableben von Schwester und Mutter alleine stemmt. Seine scharfen, tiefblauen Augen ruhen fortan auf dem götterfelser Stadtanwesen des Fürsten, über dessen Schutz seine Person die Verantwortung trägt. Es dürfte nicht überraschend sein, dass der Blondschopf mit dem radikalen Schnitt sich rasch in das Umfeld integriert hat – wie auch nicht, mit diesem immerwährenden, warmen Lächeln auf den Lippen?

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  • (bespielte) Angestellte des Hauses


    Naoko Cheong
    Vorstehende Kammerzofe und Bedienstete
    Das Alter: 19
    Die Herkunft: Tonteich
    Die Gestalt: eine canthanisch schlanke Linie

    Seit der Mitte des Jahres 1329 ist die unter den Bediensteten gar nicht so alte, im Vergleich zu anderen Häusern blutjunge Naoko die koordinierende und leitende Zofe unter der Damenriege um Alejandro und gleichsam Vorstehende der Dienerschaft im Haupthaus der Familie de Cerro. Sie gefällt, wie ein jeder, der hochrangigen Gästen vorstellig wird, für das leibliche und seelische Wohl sorgt und für das Fürstenhaus arbeitet. Eine perfekte Inszenierung auf Kosten der Erfahrung und mit dem Risiko Fehltritte zu Gunsten von Augenschmeicheleien zu billigen. Naoko jedoch wirkt in ihrem Gebaren perfekt angepasst, stets zu Diensten und nach reichlicher Beobachtung auch bestens geeignet für diese Anstellung mit all ihrer Verantwortung und Bürde. Jede Falz, jeder Umschlag in den Tagesdecken perfekt, jeder Kragen, den sie stellt makellos gerichtet und keine Haarnadel fällt vom Sitz, wenn Naoko sie steckt. Welch unfassbar große Mühe sich die junge Frau schon in der Ausbildung gab. Oder glänzt sie mit anderen Vorzügen, ferner jedes noch so einleuchtenden Verdachtes? Dem Fürsten ist zuzutrauen, dass er Entscheidungen bedachter fällt, als sie im ersten Moment scheinen. Und so mancher Gespielin seiner sowieso. Und Naoko könnte eine solche Entscheidung sein.

    Garreth Bowen
    Jagdbeauftragter und Falkenführer
    Das Alter: 27
    Die Herkunft: Ein Landstreicher
    Die Gestalt: Ein Jäger

    Garreth sticht in der Schar der Bediensteten, die direkt mit dem Fürsten in Kontakt stehen heraus. Nicht etwa, weil er besonders beliebt bei ihm ist. Im Gegenteil. Er scheint sich hin und wieder ganz offen gegen dessen Wünsche zu stellen oder korrigiert sie recht dreist. Es ist im Grunde eine Frage der Zeit, bis er durch einen passenderen Waidmann ersetzt werden wird, sobald sich jemand mit seinen Fähigkeiten beim Fürsten anmeldet. Darin sind sich die meisten anderen auf dem Gut einig. Außerdem scheint Garreth ganz und gar nicht nach dem Äußeren bewertet worden zu sein, als Alejandro ihn einstellte, was für sein Können spricht, aber auch mitunter, so munkelt man, dafür gesorgt hat, dass er eine Hütte am östlichen Rand beziehen musste. Der kahle Rattenbär an seiner Kette ist in der Siedlung sogar gänzlich unerwünscht. Man akzeptiert den Mann ohne zur Schau getragenen Humor, weil man ihn braucht und nicht, weil man sein Beisein schätzt. Die Narbe stammt schlicht und ergreifend von einer Auseinandersetzung mit einem Wildtier auf der Jagd. Zusammen mit den Filzlocken sorgt sie für ein wildes Auftreten. Passend eben, zur Profession und der Trophäenreichen Kleidung des Mannes, die er nur bei der Arbeit gegen praktischeres Leder eintauscht. In Weiß und Schwarz sieht man ihn faktisch nie.




    Rest aktuell in Bearbeitung (Schreiberin, Dienstmädchen)

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