3. In stillem Glanz - 1331 AE - Missionsberichte

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    • 3. In stillem Glanz - 1331 AE - Missionsberichte

      Missionsbericht: Akquise der Portal-Schlüsselmatrix aus der Einrichtung der AndroTech-Golemlabore in der Provinz Metrica

      Schlüssel: ISG-001

      Vorgehen: Ausschreibung eines Söldnerauftrags über einen Vermittler

      Status: Erfolg (editiert)

      Ablaufprotokoll:
      Aufklärungsbemühungen zufolge ist das fragliche Labor nicht überdurchschnittlich gesichert. Aus Gründen der Abstreitbarkeitwurden daher über eine dritte Partei ausschließlich professionelle,nicht mit dem Institut affiliierte Söldner für diese Mission rekrutiert.

      Die Mission schlug fehl, da die Söldnergruppe von der Anwesenheit neuartiger Golems überrascht wurde (zwei überlebende Sylvari - Mejohra und Reikya - berichten in diesem Kontext von einem bedrohlichen Gefühl in Anwesenheit der Golems). Drei Personen der Infiltrationseinheit kamen durch Inhalation einer toxischen Substanz ums Leben, die vierte wies Symptome einer milden, retrograden Amnesie auf. Die beiden für ein Ablenkungsmanöver Verantwortlichen wurden trotz dedizierter Golemabwehrbewaffnung von den vormals erwähnten Golems überwältigt und gefangen genommen. Eine dieser Personen (die Sylvari Reikya) konnte von der amnesischen Infiltratorin (die Sylvari Mejohra) befreit werden. Dabei kam die operative Leiterin der AndroTech-Golemlabore durch eine Intrige ihres Untergebenen Flagg zu Tode.

      Nachtrag:
      Eine Woche nach Fehlschlag der ursprünglichen Mission kontaktierte die Sylvari Mejohra Institutsprojektleiterin Yvvin, um mehr über die AndroTech-Golemlabore, das Ziel ihrer Mission, sowie den Verbleib der vermissten Gefangenen (Syndra Heathcliff) in Erfahrung zu bringen. Die Projektleiterin beauftragte ihre Assistentin mit der Recherche, welche ergab, dass die AndroTech-Kru sich in Desider Atum neu formierte. Die Forschungsdaten und die Portal-Schlüsselmatrix waren im Tresor des Handelsposten verwahrt, die Gefangene befand sich in einer Übergangszelle.

      Mejohras Infiltrationskommando setzte sich zum Ziel, die gefangene Söldnerin zu befreien und spähte das Zielgebiet mehrere Stunden aus, bevor es nach Einbruch der Dunkelheit aktiv wurde. Nachdem sie einen Wachgolem unbemerkt ausgeschaltet hatten, verschafften sie sich über Rankenbewuchs Zugang zur östlichen Aussichtsplattform. Aufgrund ihres Gewichts musste der Charr seine Plattenrüstung außerhalb der Anlage zurücklassen. Zwei Infiltratoren (der Charr Druul und die Sylvari Reikya) gaben ihre Tarnung auf, um die Aufmerksamkeit der Golems auf sich zu ziehen. Währenddessen schlich sich Mejohra in die Sicherheitszentrale und deaktivierte die Golemsicherheit, was ihnen temporär freies Vorgehen ermöglichte.

      Auf der nächsthöheren Ebene begegnete den Infiltratoren ein humanoid erscheinender Golem der AndroTech-Labore, der von der Abschaltung nicht betroffen war. Ohne Zögern oder Warnung ging der mit holografischen Klingen der Inquestur ausgestattete Golem zum Angriff über, konnte aber durch eine Finte von Mejohra und einen Kopfschuss durch den Charr ausgeschaltet werden.

      Erneut teilte sich die Gruppe auf: Mejohra brach in den Tresorraum ein, Reikya und Druul befreiten die gefangene Syndra Heathcliff und flohen. Außerhalb der Anlage formierte sich die Gruppe neu und kehrte dann nach Löwenstein zurück.

      Erst vier Tage später wurde das Institut durch Vex Sirio und Kim Poison in Kenntnis gesetzt, dass Mejohras Infiltratoren bei der sich ihnen bietenden Gelegenheit auch die Portal-Schlüsselmatrix in ihren Besitz gebracht hatten. Anstatt ihre Mission nachträglich zu beenden, hatten sie sich entschieden, den Gegenstand selbst zu verkaufen. Das Institut meldete Interesse an, doch Vex Sirio entschied sich gegen das Risiko des illegalen Handels mit asurischer Hochtechnologie und Mejohra entsandte stattdessen zwei Tage später Syndra Heathcliff und die Sylvari Juno und Reikya als Unterhändler. Positiver Weise waren die Mitglieder der Gilde Odyssee Cantha anstelle von hohen Goldbeträgen weit mehr daran interessiert, Zugang zum Zielgebiet zu erhalten. Für das Zugeständnis, sie bei der Missionsvergabe Eroberung, Sicherung und Erkundung des Gebiets betreffend zu priorisieren überließen sie dem Institut die Portal-Schlüsselmatrix.

      Anmerkungen - Nur für Personal mit Sicherheitsfreigabe Rot-1!

      - Das Zugeständnis an die Gilde Odyssee Cantha ist ein mündlicher Vertrag nach Recht der Liga und ist in soweit zu achten.
      - Im Verlauf der Operation gelangte eine mit Golemaktuatoren verstärkte Rüstung in den Besitz der Sylvari Mejohra.
      - Die neuartigen Golems der AndroTech-Kru stellen ein Kuriosum und eine potenzielle Bedrohung für unser weiteres Vorgehen dar. Weitere Recherchen sind nötig.
      - Berichten über untypisches Aussehen des neuen Golemtyps und bedrohliche Präsenz im Traum der Sylvari sollte Beachtung geschenkt werden!
      "That which can be asserted without evidence can also be dismissed without evidence." - Christopher Hitchens

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    • Missionsbericht: Extraktion von Doktor Evvi aus der Gewalt des Hakkhim ibn Jasshir ben Kinnan IV in den Gärten von Seborhin

      Schlüssel: ISG-002

      Vorgehen: Aussendung von Golemantin Yvvin, Mitverursacherin der Problemsituation

      Status: Erfolg

      Ablaufprotokoll:
      Um den Ablauf der Extraktion zu beschleunigen stellte das Institut für Ideensynthese Missionsleiterin Yvvin Zugriff auf ein nahes Portal der Inquestur zur Verfügung.

      Vor Ort nutzte die Gruppe ihre vorherige Bekanntschaft zu Prinz Hakkhim ibn Jasshir ben Kinnan IV, um sich Zugang zu den Gärten von Seborhin zu verschaffen und die Gefangene zu kontaktieren. Diese zeigte sich zuerst unkooperativ, da die Extraktionsbeauftragten versuchten, über zusätzlichen Lohn für die Erfüllung ihrer Mission zu verhandeln und im Falle von Maven Fenris ihre Zielperson bedrohten. Durch Benennung des Instituts als Auftraggeber konnte Missionsleiterin Yvvin die Skepsis der Frau Doktor überwinden und sie – unterstützt durch Priesterin Leza Taariq – argumentativ überzeugen, der Extraktion zuzustimmen.

      Durch die im Anschluss von ihrer Zielperson gewonnenen Informationen musste der Ablauf neu geplant werden. Das hohe Aufgebot von erwecktem Wachpersonal führte dazu, dass Ablenkungsmanöver und Kampf ausgeschlossen wurden. Den Golem der Missionsleiterin zum Transport umzufunktionieren schied aufgrund des hohen Zeitaufwands aus. Um ein Mesmer-Portal vor die Stadt öffnen zu können, begab sich Priesterin Leza Taariq nur in Begleitung des Golems hinaus, doch trotz ihrer Bemühungen blieb keine Alternative zum Tod von zwei Erweckten, die auf das Portal hätten reagieren können. Nach erfolgreicher Extraktion kehrte die gesamte Gruppe zum Inquesturportal zurück und reiste von dort aus nach Rata Sum. Während Golemantin Yvvin, Priesterin Leza Taariq, Maven Fenris und Andra [redigiert] über Löwenstein nach Götterfels weiterreisten, verblieb Doktor Evvi in Rata Sum und bezog dort ein Übergangsquartier.

      Anmerkungen - Nur für Personal mit Sicherheitsfreigabe Rot-1!

      - Keine Person aus dem Extraktionskommando scheint mit dem Ergebnis zufrieden.
      - Golemantin Yvvin ist unzufrieden über die Uneinigkeit der Gruppe.
      - Priesterin Leza Taariq ist über den Tod des erweckten Wachpersonals aufgebracht. Des weiteren scheint sie zu stören, dass sie infolgedessen die Gärten von Seborhin nicht erneut besuchen kann.
      - Andra [redigiert] ist aus unbekanntem Grund unzufrieden. Weitere Recherche empfohlen.
      - Maven Fenris steht aufgrund von Ereignissen der nahen Vergangenheit in direktem Konflikt mit Doktor Evvi. Es besteht potenzielle Lebensgefahr für die Vitaeologin! Dringender Handlungsbedarf! Weitere Nachforschungen unbedingt nötig!
      - Doktor Evvi ist unzufrieden über die späte Rettung. Abschlussgespräch dazu in Kürze.
      "That which can be asserted without evidence can also be dismissed without evidence." - Christopher Hitchens

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    • Missionsbericht: Schaffung von Rechtssicherheit gegenüber dem krytanischen Staatsapparat

      Schlüssel: ISG-003

      Vorgehen: Betrauen von Priesterin Leza Taariq mit der Kontaktaufnahme zum krytanischen Ministerium

      Status: Fortlaufend

      Ablaufprotokoll:
      Um Priesterin Leza Taariq für unsere Sache zu rekrutieren, erschien die vollständige Institutsleitung zu einem Treffen am Schrein ihrer Göttin in Götterfels. Die Priesterin zeigte sich äußerst ablehnend und widerspenstig, weshalb die Institutsleitung ihr weitläufige Konzessionen zur Nutzung des von uns angestrebten Gebiets und der Verwertung der dort eventuell vorzufindenden religiösen Artefakte ihres Volkes machte. Trotz besagter Konzessionen beharrte Leza Taariq auf ihrem antagonistischen Standpunkt und misrepräsentierte unser Anliegen wiederholt, um uns zu weiterem Entgegenkommen zu bewegen. Dabei zeigte sie sich jedoch weder an monetärer Vergütung, noch präferierter Behandlung interessiert, sondern erwartete Informationen, die aufzugeben uns große Schwierigkeiten für den weiteren Plan hätte bedeuten können. Nach langem Gespräch stimmte sie den Konditionen zu.

      Die Rückmeldung der Priesterin sieben Wochen später umfasste bedauerlicherweise nicht das angeforderte Maß an Information. Zwar berichtete Leza Taariq davon, dass krytanisches Land außerhalb der Hauptstadt an menschliche Adelsfamilien verpachtet ist, welche es für die Königin verwalten und dem Einfluss des Ministeriums entgegen zu wirken vermögen, doch weigerte sie sich stringent, Kontakt zur Adelsversammlung oder zu den Ministern aufzunehmen und hatte auch nicht recherchiert, welchen Familien welches Land zugesprochen wurde.

      Um die Situation zu entschärfen schlug Maven Fenris vor, über seinen Kontakt Andra [redigiert] an einen nicht benannten Brillenträger heran zu treten, welcher Informationen über die Pachten des Landes besitze. Obwohl die Erfolgschancen gering sind, stimmte das Institut dem Vorgehen zu. Die Recherche dauert an.

      Anmerkungen - Nur für Personal mit Sicherheitsfreigabe Rot-1!

      - Priesterin Leza Taariq scheint weiterhin unzufrieden. Soziophilosophen auf sie ansetzen!
      - Engerer Kontakt zu Maven Fenris verspricht potenzielle Lösung für Konflikt mit Doktor Evvi. Ansatz verfolgen!
      - Sobald die Lage des Zielgebiets bekannt ist, anliegende adlige Pächter kontaktieren, um Besitzansprüche geltend zu machen und im Konfliktfall Verhandlungen einzuleiten!
      "That which can be asserted without evidence can also be dismissed without evidence." - Christopher Hitchens

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    • Missionsbericht: Akquise der Forschungserlaubnis für das Zielgebiet

      Schlüssel: ISG-004

      Vorgehen: Infiltration der Galaveranstaltung der AndroTech-Golemlabore durch Maven Fenris et aliae

      Kommando:
      Golempsychologin Gemmi – Alibi-Zugang zur Gala
      Maven Fenris – Einsatzleitung und Tresorspezialist
      Juno – Akrobat
      Andra [redigiert] – Personenschutz
      Malvala – Transporter und Arzt
      Minna Dearon – Mesmer

      Status: Erfolg

      Ablaufprotokoll:
      Um Zugang zur Präsentationsgala der AndroTech-Golemlabore zu erhalten, meldete Golempsychologin Gemmi sich als Teilnehmerin an. Auf diese Weise konnten zwei Mitglieder von Maven Fenris Infiltrationskommando sie in den Vorführraum begleiten und als Ablenkung die Aufmerksamkeit auf sich ziehen, während die anderen drei über die Dächer direkt in den Laborbereich eindrangen. Dazu brachte die Sylvari Juno, die vorauskletterte, Sicherungsseile und Klettereisen an.

      Im Laborbereich angekommen wartete die Gruppe ab, bis die dort wartenden Golems in den Präsentationsbereich gerufen wurden. Während die Golempsychologin großes Interesse an den technischen Daten zeigte, oblag es Minna Dearon und Malvala, die Präsentation so weit wie möglich in die Länge zu ziehen, ohne zu viel Aufsehen zu erregen.

      Als Maven Fenris und Juno das Öffnen des Tresors gelang, wurde ein defekter und deshalb im Labor verbleibender Golem aktiv. Zu ihrer eigenen Sicherheit sperrten sich beide im Tresor ein und überließen den Kampf der Personenschützerin. Ihren Berichten ist zu entnehmen, dass der Golem sich eingangs zwar geschickt und präzise bewegte und mit großer Kraft agierte, doch zu vorhersehbar war, um eine erfahrene Kämpferin wie Andra [redigiert] verletzen zu können.

      Als er aber seinen linken Arm an die Kriegerin verlor, hat sich sein Bewegungsmuster geändert. Die Bewegungen wurden als weniger fließend, waghalsig und schlecht vorhersehbar beschrieben und der Golem utilisierte seine Stärke auf völlig neue Art und Weise, um das schwere, zweihändige Schwert mit dem verbleibenden Arm effizient zu führen. Maven Fenris und Juno berichten einstimmig, dass Andra [redigiert] fast gegen den Golem unterlegen wäre und nur durch einen übermäßig aggressiven Ausfall des Gegners, der auch ihr Ende hätte bedeuten können, einen vernichtenden Stich gegen dessen Kopf führen konnte.

      Als sie dem besiegten Golem den Rücken zuwandte, erhob dieser sich erneut, wobei sowohl Juno, als auch Malvala beschreiben, dass sie zu diesem Zeitpunkt eine dunkle Präsenz in der empathischen Verbindung der Sylvari hätten spüren können, die ihnen signifikantes Unwohlsein bereitete. Der abgetrennte Golemarm wuchs durch spontane Rankenbildung nach und auch die Kopfwunde versiegelte sich selbst. Waffenlos überwältigte der Golem die aus dem Gleichgewicht geratene Andra [redigiert] und attackierte sie mit seinen Zähnen und neu gewachsenen Krallen. Den Wunden nach zu schließen machte er offenbar sogar einen Versuch, seine Gegnerin zu fressen. An diesem Punkt fasste sich die Kriegerin und setzte zur Gegenwehr an, die vom Golem im Keim erstickt wurde. Maven Fenris berichtet, dass er sie innerhalb von wenigen Sekunden erneut außer Gefecht gesetzt hatte, aber weiter auf sie einschlug, bis keine Lebenszeichen mehr zu erkennen waren.

      Dann sammelte der Golem seine Waffe auf, deaktivierte das Energiefeld des Tresors und griff die darin befindlichen Eindringlinge an. Bevor es ihm gelang Maven Fenris hinzurichten, griff Andra [redigiert] erneut in den Kampf ein. Sie attackierte den Golem mit bloßen Händen und (Maven Fenris Bericht zufolge) übermenschlicher Kraft. Trotz der regenerativen Kapazitäten des Golems riss sie ihn – so Maven Fenris und Juno einstimmig – in Stücke. Dann kollabierte ihr Kreislauf und sie brach zusammen.

      Währenddessen hatte Minna Dearon – von Malvala in Abwesenheit der Golempsychologin angeleitet und unterstützt – eine Kommotion begonnen. Diese steigerte sie so weit, bis sie von Flagg, Kruleiter der AndroTech-Golemlabore, zum Gehen aufgefordert wurde. Die Aufmerksamkeit durch lautstarken Protest auf sich lenkend begab sie sich mit Malvala zum Ausgang und eröffnete Maven Fenris und Juno dadurch die Möglichkeit, ihre bewusstlose Kameradin durch den so dermaßen unbewachten Notausgang hinaus zu schaffen.

      Anmerkungen - Nur für Personal mit Sicherheitsfreigabe Rot-1!

      - Es ist zu untersuchen, wie Andra [redigiert] von der Schwelle des Todes in den Kampf zurückkehren konnte.
      - Es ist des weiteren zu untersuchen, woher Andra [redigiert] ihre übermenschlichen Kräfte bekommen hat.
      - In der Nachbesprechung fiel Maven Fenris unangenehm auf, indem er unprofessionelle Beschwerden über den Risikograd der Operation vorbrachte. Soziophilosoph in die Entscheidung einbeziehen, wie damit umzugehen ist!
      - Die uns nun vorliegenden Informationen legen nahe, dass es sich beim neuen Golemtypus der AndroTech-Golemlabore nicht um einen Golem, sondern um einen Bioroiden auf Basis der herrenlosen Drachendiener Mordremoths handelt.
      "That which can be asserted without evidence can also be dismissed without evidence." - Christopher Hitchens

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    • Informationsbericht:
      Das Zielgebiet befindet sich dort, wo die nordöstlichen Ausläufer des Maguumadschungels auf das Meer treffen. Es handelt sich dabei um einen ehemaligen Außenposten der Erhabenen, der sich in einer massiven Klippenspalte befindet, die sich auf Höhe des Meeresspiegels zu einer Höhle verbreitert. Im Zentrum der Höhle befindet sich eine beschädigte Aurilliumkonstruktion, deren Ausläufer sich an Stellen bis zu den Höhlenwänden erstrecken.

      Den von Maven Fenris sichergestellten Spähberichten der AndroTech-Golemlabore ist zu entnehmen, dass in dem Gebiet kein einziger Erhabener, stattdessen aber ein kleiner Truppenverband der Mordremwacht gesichtet worden ist. Es ist anzunehmen, dass die ebenfalls vermeldete hohe Konzentration von ambienter Magie für die Anwesenheit der Drachendiener verantwortlich ist und mit der Schwäche der Barriere zu den Nebeln zumindest korreliert.

      Die hohe Konzentration von Magie und Nebelenergie, sowie die Anwesenheit von Drachendienern haben die lokale Fauna effektiv vollständig vertrieben oder ausgelöscht. Die vom Dschungeldrachen ausgehende, invasive Flora hat die lokalen Pflanzen teilweise verdrängt, der Schaden ist jedoch nicht ansatzweise so weitreichend wie der an der örtlichen Tierwelt. Eine Süßwasserquelle, die den Pflanzenbewuchs erklären könnte, konnte nicht gefunden werden.

      Ansatzpunkte:
      - zur Sicherung der Halle müssen alle Vertreter der Mordremwacht ausgeschaltet werden
      - ohne Süßwasser- und Nahrungsquellen müssen Versorgungsrouten geschaffen werden
      - es ist wichtig, Optionen für lokale Nahrungs- und Wasserquellen zu erschließen
      - es bleibt festzustellen, ob die Schäden an den Aurilliumkonstruktionen irreparabel sind
      - die hohe Magiekonzentration bietet eine interessante Forschungsgrundlage
      - die schwache Barriere zu den Nebeln bietet eine interessante Forschungsgrundlage
      - die Entwicklung der Dschungelranken nach dem Tod des Drachen bieten eine weitere Forschungsgrundlage
      - der Verbleib der Erhabenen bleibt zu klären
      "That which can be asserted without evidence can also be dismissed without evidence." - Christopher Hitchens
    • 1. Wochenbericht
      Von: Odyssee Cantha
      An: Institut für Ideensynthese
      Schlüssel: ISG-WB1

      Erreichte Ziele
      - Sichern des Brückenkopfes
      - Er- und Einrichten eines Basislagers
      - erste Exploration der goldenen Ruinen
      - erste Forschungen zu den magischen Besonderheiten
      - Wiederaufbau einer Ruine zur Nutzung als Gaststätte

      Beobachtungen "Ruinen"
      fünf restaurierbare Ruinen entdeckt
      -> drei dieser Gebäude beherbergen einen Kristall
      verlassene Ausgrabung der Inquestur entdeckt
      -> höchstens eineinhalb Monate verlassen
      -> Brückenkopf verlassen, aber intakt und sicher
      entgegen der Berichte ist Frischwasser vorhanden
      das schwül-warme Klima ist eventuell unnatürlich
      -> zur Normalisierung des Klimas Einsatz von Wetterkontrollstationen
      Anbindung ans Meer bestätigt
      -> Feststellung von erhöhtem Wasserstand und Wellen bei Flut
      -> nur geringer Abfall des Wasserstands bei Ebbe
      -> Zu- und Abstrom bei Gezeitenwechsel wahrscheinlich gefährlich

      Beobachtungen "Mordrem"

      neun Mitglieder der Mordremwacht mit Harpunen an die Wand genagelt aufgefunden

      größere Gruppe gemischer Mordrem auf Schlachtfeld aufgefunden
      -> vier (4) Mitglieder der Mordremwacht
      -> sieben (7) Mordremtrolle
      -> eine (1) Hülle
      -> zwei (2) Mordremdrescher
      -> ein (1) großer Mordremteragreif
      beide Gruppen durch Belagerungswaffen zu Tode gekommen
      -> Todesursache - extensive Schäden, Verlust struktureller Integrität
      -> Heraldik/Verzierungen auf Waffen unklar (Mejohra zu Rate ziehen)
      -> große, alte Segel als Sichtschutz nahe der Belagerungswaffen eventuell aus selber Quelle
      keine Spuren von Mordrem im Bereich der goldenen Strukturen
      keine Spuren von Bezwingern der Mordrem (Inquestur unwahrscheinlich)

      Beobachtungen "Kristalle"
      fünf schwebende Kristalle mit metallenem Stützring entdeckt
      -> drei in Gebäuden, zwei frei schwebend, davon nur einer frei zugänglich
      -> feinfühligere Expeditionsmitglieder berichten generelles Unwohlsein in ihrer Nähe
      -> Beeinflussung von Magnetfeldern in ihrer Nähe festgestellt
      starke, magische Ladung
      -> strahlen Magie ab, potenziell verantwortlich für erhöhtes Niveau der Umgebungsmagie
      -> Berührung verursacht Entladung
      -> nahe Aurilliumstrukturen erden starke Entladungen
      nicht näher identifizierter Magietypus
      -> Magieform ist alt
      -> Energie von zweitem, unidentifiziertem Magietyp verunreinigt
      -> keiner der beiden Magietypen entspricht Drachenenergie

      Ansatzpunkte für weitere Nachforschungen
      Spuren der Inquestur weiter verfolgen
      -> Verbleib klären
      -> Zeitrahmen für Expeditionsabbruchs bestimmen
      -> Grund für Expeditionsabbruch feststellen

      Experimente mit Kristallen fortsetzen
      -> Kristallisation magischer Energie
      -> Übertragung von Energie aus den Kristallen
      -> Analyse des magischen Spektrums

      Archäologische Bestrebungen in den Ruinen
      -> Ausmaß der Plünderung durch die Inquestur feststellen
      -> Artefakte sicherstellen
      -> Ziermuster aufzeichnen und archivieren
      -> Wiederaufbau fortsetzen

      Exploration örtlicher Flora und Fauna
      -> Bodenproben nehmen und analysieren
      -> Wasserproben nehmen und analysieren
      -> unerwartetes Vorkommen von Eichenherzen weiter untersuchen
      "That which can be asserted without evidence can also be dismissed without evidence." - Christopher Hitchens
    • Neu

      2. Wochenbericht
      Von: Odyssee Cantha
      An: Institut für Ideensynthese
      Schlüssel: ISG-WB2

      Erreichte Ziele
      - Klärung von Verbleib und Ziel der AndroTech-Expedition
      - Bannen eines gefährlichen Geisterwesens
      - erste Erkenntnisse zu den magischen Besonderheiten
      - Wiederaufbau einer Ruine zur Nutzung als Markt- und Lagerbereich
      - Einweisung in die Nutzung der Essenz der Eichenherzen durch Frontlinienstrategin Kadra

      Vorfall "Poltergeist"
      Reihe von Unfällen zieht Aufmerksamkeit auf sich
      -> unerklärliche, ungefährliche Missgeschicke in der Küche
      -> Bücher fallen in der Bibliothek aus dem Regal
      -> in der Gaststätte fallen Gläser vom Tresen
      -> Lazarett verwüstet
      -> schwere Säule stürzt beim Wiederaufbau der Ruine, Golem beschädigt
      Ektoplasmatische Spuren an Unfallgegenständen entdeckt
      Ektoplasmatische Spuren an Belagerungswaffen entdeckt
      Geisterhafte Anomalie aufgespürt
      -> Anomalie versuchte, Belagerungswaffen auf Expeditionsmitglieder abzufeuern
      -> keine Verletzten
      -> Anomalie durch Malvala nekromantisch gebunden
      -> Kommunikation schlug fehl, Anomalie stattdessen in die Nebel verbannt
      Anomalie keinem bekannten Geistertypus zuzuordnen
      -> als Amalgam mehrerer Geister beschrieben
      -> Überreste gequälter Geister dienten als Grundlage
      -> Tierische Intelligenz gepaart mit Erinnerungen an sterbliches Leben
      -> wahrscheinlich Geister canthanischer Expedition
      -> Geister nicht aus den Nebeln, sondern vor Ort gebunden

      Beobachtungen "AndroTech-Archäologen"
      Nutzung des Eingangsportals zur Flucht unwahrscheinlich
      -> hätte weitere Portalschlüsselmatrix erfordert, die nicht vorgefunden wurde
      -> hätte das Portal für unsere Expedition unbrauchbar gemacht
      -> Spuren einer Gruppe Mordremwacht wurde am Portal entdeckt
      -> Spuren des Teragreifen wurden am Portal entdeckt
      -> das Lager der Mordremwacht hatte einige Tage lang Bestand
      Boot am südlichen Strand entdeckt
      -> Leck geschlagen und wahrscheinlich deshalb zurückgelassen
      -> Vorrichtung zur Befestigung von Golemantrieb deutet auf Nutzung durch Inquestur hin
      -> Wahrscheinlichkeit, dass dieser Fluchtweg zur Evakuierung genutzt wurde, hoch
      Halb ausgegrabener Harnisch der Erhabenen entdeckt
      -> Erhabene sind an Rüstungen gebundene, menschliche Seelen
      -> Erhabene besitzen einen Energiekörper
      -> über Bindungszauber der Vergessenen ist nichts bekannt
      -> AndroTech-Golemlabore haben wahrscheinlich Erhabenen-Rüstungen und eventuell -waffen bergen wollen

      Beobachtungen "Magische Besonderheiten"
      Magiewirken in der Halle positiv beeinträchtigt
      -> hohes magisches Niveau macht das Wirken von Zaubern leichter
      -> ermöglicht nicht das Wirken von unbekannten oder nicht beherrschten Zaubern
      -> Nähe der Nebel wirkt sich auf Zauber nicht auf
      Vier Spektren in der Magie enthalten
      -> Spektren entsprechen nicht den von moderner Magie benutzten Sphären
      -> Spektren sind nicht elementarer Natur
      Schöpfer der Kristalle unbekannt
      -> kein moderner oder bekannter Artefakt-Schmied für die Stützringe verantwortlich
      -> Art der Kristalle durch Verunreinigung durch zweiten Magietyp nicht feststellbar
      Erste Nebelphänomene wurden beobachtet
      -> Eichenherzen sind in der Klippenhöhle aufgetaucht
      -> Nebelphänomene können in der Halle auftreten
      -> auftretende Nebelphänomene lassen sich bisher nicht vorhersagen
      -> aufgetretene Nebelphänomene sind stabil und eine Umkehr ist unwahrscheinlich
      -> ein bewusstes Eindringen in die Nebel ist nicht ohne weiteres möglich
      -> ein bewusstes Eindringen aus den Nebeln in den Realraum ist ohne weiteres nicht möglich

      Ansatzpunkte für weitere Nachforschungen
      Spuren der Mordrem weiter verfolgen
      -> Eindringpunkt feststellen
      -> Zeitrahmen ihres Aufenthalts klären
      -> Anzahl und Verbleib herausfinden

      Experimente mit Kristallen fortsetzen
      -> Kristallisation magischer Energie
      -> Übertragung von Energie aus den Kristallen
      -> Analyse des magischen Spektrums

      Archäologische Bestrebungen in den Ruinen
      -> Artefakte sicherstellen
      -> Ziermuster aufzeichnen und archivieren
      -> Wiederaufbau fortsetzen

      Weitergehende Exploration der Ruinen
      -> Exploration im Nordwesten und Osten fortsetzen

      Weitere Ereignisse
      -> Proxxi hat aufgrund einer nicht bestandenen medizinischen Routineüberprüfung ihren Kommandoposten niedergelegt
      -> An ihrer Stelle tritt Andra [redigiert] den Dienst als Leitung der Verteidiger an
      "That which can be asserted without evidence can also be dismissed without evidence." - Christopher Hitchens

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