Gerüchte und aktuelles Geschehen

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    • Am frühen Morgen des 79. Stecklings 1331 erreichen Jasper und Vale Caldwell via des Asura-Portals in Löwenstein die krytanische Hauptstadt. Sie steuern das Rurik-Viertel an, um dort in einem der renommierten Gasthäuser abzusteigen. Der Wirt nimmt die Männer persönlich in Empfang, während ein Lakai absattelt und das Gepäck der beiden Adligen nach drinnen schafft.

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    • Am 83. Steckling 1331 besuchen Jasper und Vale die Zeremonie der Götter am Schrein der Sechs. Zunächst zu einer stummen Zwiesprache am Fuße der Abbilder von Melandru und Dwayna, im Anschluss wohnen sie der Predigt der Geweihten aus den Reihen des Lyssaklerus, der Dienerschaft des Grenth und einem Geweihten der Melandru bei. Nach Beendigung der Zusammenkunft und einer Spende an den Schrein verlassen die Männer diesen in Richtung Rurik-Viertel.

    • Am 86. Steckling suchen Jasper und Vale Caldwell in Begleitung von Doktor Alexander Beaufort zum ersten Mal die Rurikhalle auf. Der Arzt übernimmt es, die zwei Brüder mit einigen der Gäste bekannt zu machen. In einem Gespräch mit Ministerin Cyraine Averon Ducard äußert Jasper, dass man in Zukunft vorhabe, regelmäßig an der Veranstaltung teilzunehmen. Vale Caldwell hält sich den Abend über vorwiegend bedeckt.

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    • Am 90. Steckling empfingen Vale und Jasper Caldwell in ihrer Unterkunft im Rurikviertel eine recht ungewöhnliche junge Frau. Als "wenig weiblich" sollen Beobachter sie beschrieben haben. Einige behaupten sogar, sie sei ganz und gar kahlköpfig gewesen, allerdings gepflegt gekleidet. Sie blieb über mehrere Stunden hinweg und wirkte sowohl bei ihrer Ankunft als auch beim Verlassen des Gasthofes ernst, ohne ein Lächeln auf den Lippen.

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    • Am 3. Koloss sprach in dem Gasthaus im Rurikviertel, das Jasper und Vale Caldwell bewohnen, ein Mann vor: breites Kreuz, beeindruckende Größe, einen roten Haarschopf und eine auffällige Brandnarbe im Gesicht, aber ein durchaus freundliches Lächeln auf den Lippen, während er das Gebäude in Begleitung eines Hausdieners betrat - und als er es zum späteren Abend hin wieder verließ. Die kahlköpfige Dame will man ebenfalls erneut gesehen haben. Dieses Mal sah sie angeblich noch "männlicher" aus als bei ihrem ersten Besuch.

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    • Seit dem 8. Koloss sieht man die kahlköpfige Frau, die mehrmals zu Vorsprechen bei Jasper und Vale Caldwell zu Gast war, regelmäßig in dem von ihnen gemieteten Gasthof im Rurikviertel ein- und ausgehen. Eine Geliebte, der sich gleich beide Brüder verschrieben haben? Mitnichten, berichtet eines der Zimmermädchen. Eine angeheuerte Leibwache, die auf die Mitglieder der Familie Acht geben soll, vor allem die weiblichen. Die wird der Erbgraf wohl bald nach Götterfels nachholen. Zumindest will man Doktor Alexander Beaufort und Jasper Caldwell dabei gesehen haben, wie sie einige Anwesen zusammen aufsuchten, um diese zu besichtigen. Da steht wohl der Kauf eines Eigenheims in der Stadt bevor.

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    • Gegen Mittag des 16. Koloss traf Jasper Caldwell sich mit einer Maklerin am Rand des Ossa-Viertels. Gemeinsam besichtigten sie eines der Gebäude im Osten, Richtung Grenth-Schrein und Salma-Viertel hinüber, das der Erbgraf sich bereits mit Doktor Beaufort zusammen angesehen hatte. Noch einmal suchte er mit der Frau die markanten Punkte des Anwesens, des dazugehörigen Vorplatzes und der Gartenanlagen auf, ehe man sich nach drinnen begab, um anscheinend die Verkaufsunterlagen zu unterzeichnen. Im Anschluss erfolgte die Schlüsselübergabe. Ein direkter Einzug erfolgte noch nicht.


    • Am späten Nachmittag des 17. Koloss sah man den rothaarigen Hünen mit der auffälligen Brandnarbe ein weiteres Mal das Gasthaus betreten, in dem die Brüder Caldwell derzeit residierten. Er blieb für etwa ein bis anderthalb Stunden und schien guter Dinge zu sein, als er den Gasthof schließlich wieder verließ. Anders als bei seinem letzten Besuch bei den Caldwellmännern, trugt der Mann an diesem Nachmittag die Hausfarben der Familie.

      Seit dem Morgen des 18. Koloss herrschte Betrieb am jüngst erworbenen Stadtanwesen der Grafenfamilie im Ossaviertel. Für Passanten und Neugierige aber war bisher noch nicht viel von eventuellen Renovierungsarbeiten zu sehen. Vielleicht waren sie schlicht nicht notwendig. Dafür konnte Vale Caldwell dabei beobachtet werden, wie unter seiner Aufsicht Fensterläden, Türen und augenscheinlich die übrigen Zugänge zum Haus und der sich anschließenden Gartenanlage nicht nur überprüft, sondern auch ausgebessert wurden.

    • Am Morgen des 19. Koloss durchquerte Jasper Caldwell schon früh die Stadttore. Auf dem Rücken seines Hengstes verließ er Götterfels und seine Ausläufer, um die Gegend um Shaemoor, dem Delevan-See und dem daran angrenzenden Forst zu erkunden. Mann und Pferd sollen erst spät am Nachmittag wieder gesichtet worden und trotz der aufrechten Haltung des Reiters deutlich von den Anstrengungen und der passierten Gegend des langen Ausflugs gezeichnet gewesen sein.

      Am Abend fanden der Erbgraf und sein Bruder sich noch einmal am Stadtanwesen ein und blieben über zwei Stunden lang dort, vermutlich, um weitere Schritte zu besprechen, ehe sie in das Gasthaus im Rurikviertel zurückkehrten.

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    • Am Morgen des 20. Koloss trafen bereits zu früher Stunde Handwerker am Stadtanwesen der Caldwells ein. Bis zum Abend hin hörte man aus dem Gebäude Geräusche von Umbau- und Renovierungsarbeiten. Material wurde herangeschafft und zugeschnitten und später am Tag angefallener Bauschutt abtransportiert. Trotz der Arbeiten sieht es nicht so aus, als sei das Innere des Bauwerks großflächig betroffen. Offenkundig geht es um einige Anpassungsmaßnahmen, um die Bedürfnisse der zukünftigen Bewohner (noch) besser abzudecken. Überwacht wurden die Tätigkeiten von Jasper Caldwell.

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    • Und noch etwas geschah am 20. Koloss, wenn auch in diesem Falle zur Abend-, ja beinahe Nachtstunde. Geneigte Beobachter konnten den jungen Herrn Vale Caldwell dabei beobachten, wie er eine junge Frau, die manchem als aufstrebendes Talent am Konzertpianistenhimmel bekannt sein könnte, Miss Dora Beaufort nebst Zofe vom Opernhaus in deren Unterbringung begleitete. Bis auf die Stunde des Spaziergangs wurden jegliche Regeln des Anstands befolgt.

    • Im Verlauf des 26. Koloss schienen die Umbauarbeiten am Anwesen der Caldwells fürs Erste abgeschlossen worden zu sein. Handwerker räumten ihre Gerätschaften zusammen und verließen das Haus, nachdem die vergangene Woche permanent darin gearbeitet worden war, vorrangig mit Materialien, welche die Installation eines (größeren) Bades vermuten ließen sowie Bau- und Füllmaterial für ein paar zusätzliche Wände, die man offenbar hat einziehen lassen. Ausbesserungstätigkeiten am Dach des Gebäudes waren ebenfalls erfolgreich. Einer baldigen Umsiedlung in das neue Heim steht demnach nicht mehr viel im Weg.

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    • Am Vormittag des 30. Koloss suchte Jasper Caldwell das Handelskontor Fuchs und Löwe auf, um sich dort mit einem der beiden Besitzer zu treffen. Lucius Quessar und er nahmen Plätze auf dem großzügigen Balkon des Gebäudes ein und besprachen bis zur Mittagszeit geschäftliche Angelegenheiten, während eine der Angestellten des Unternehmens sie bediente. Die beiden Männer verabschiedeten sich mit Handschlag voneinander und eine Schreibkraft nahm einige Angaben des Erbgrafen auf, ehe der älteste Caldwell das Kontor schließlich verließ.

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    • In Begleitung ihrer beiden Wachposten Zane Doemouth und Olivia Torrens besuchten Jasper und Vale Caldwell am Abend des 30. Koloss das Herzlich auf der Melandru-Hochstraße. Das stadtbekannte Geschäft war von der vorangegangenen Halloween-Feier noch immer festlich geschmückt. Diarmai Hogan und Arlassia Quessar nahmen sich viel Zeit für ihre Kunden. Über drei Stunden hinweg sollen sie die hochwohlgeborenen Herren beraten haben. Offenbar erfolgreich, denn diese verließen das Herzlich am Ende mit zwei voll bepackten Geschenkkörben.

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    • Am 32. Koloss konnte man den Grafenbruder in Begleitung des deutlich größeren Zane Doemouth das neue Stadtanwesen der Familie Caldwell umkreisen sehen. Die Männer trafen sich am späten Mittag und verschwanden für eine Weile im Gebäude selbst, nur um dann wieder hinaus zu kommen und das Objekt mehrfach zu umwandern. Immer wieder hielten sie inne und schienen in ein intensives Gespräch vertieft. Offenbar ging es um den baldigen Einsatzort des rothaarigen Hünen mit der markanten Gesichtszeichnung, denn der Caldwell machte ein sehr strenges Gesicht und deutete vermehrt auf Fenster und Türen, sogar auf das Dach, um danach in recht ernster Manier, so schien es, Anweisungen folgen zu lassen. Zum Ende hin erhielt der Doemouth noch einen Schlüssel und die Männer verabschiedeten sich.

      Vale Caldwell konnte man kurz darauf durch die Grevaldigasse spazieren sehen. Offenbar interessierte der Mann sich für die Hundezwinger, die stets besetzt vor dem Haus der Geschwister Mahne stehen, denn er besah sich die Tiere und bekam sogar Gesellschaft von gleich zwei der Mahnefrauen.

      Zum Abend hin besuchte der Grafenbruder dann den Schrein der Götter. Lange blieb er nicht, bevor der Tag nicht im Gasthaus im Rurikviertel, sondern tatsächlich zum ersten Mal im Stadtanwesen endete. Ein Umzug, so scheint es, steht also kurz bevor oder ist schon geschehen.

    • Am Vormittag desselben Tages suchte Jasper Caldwell Jacob Curtis' Schmiede am Rand des Salma-Viertels auf. Durch die offen stehende Tür konnte man ihn mit dem Mann verhandeln sehen, übermäßig lange blieb er allerdings nicht. Er schien etwas mit dem Handwerker vereinbart zu haben, denn sie verabschiedeten sich mit Handschlag voneinander.

      Früh, sehr früh an diesem Morgen, sah man den Erbgrafen gemeinsam mit seiner Leibwächterin den Gasthof im Rurik-Viertel verlassen. Also doch noch kein Umzug? Vielleicht dafür etwas mehr als nur Graf und Garde, denn der Caldwell nahm die Frau vor sich auf einen dunkelbraunen Hengst, der mit Satteltaschen und Reiseausrüstung bepackt war. So steif, wie Miss Torrens im Sattel saß, sind eventuelle Liebschaften wohl allerdings auszuschließen. Sie verließen Götterfels über das Asura-Portal nach Löwenstein und durchquerten die Hafenstadt in Richtung der Gendarran-Felder.

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    • Im Verlauf des Nachmittags fuhr eine Kutsche am Stadtanwesen der Caldwells vor, begleitet von einigen Berittenen; unter anderem dem Erbgrafen selbst und Leibwache Olivia Torrens. Aus dem Gefährt stiegen zwei Frauen: beide blond, die eine noch recht jung, vielleicht fünfzehn oder sechszehn Jahre alt, die andere ein wenig älter, Mitte oder Ende der Zwanzig. Sie wurden von Vale Caldwell in Empfang genommen und schienen zur Familie zu gehören, denn die Begrüßung fiel gerade von Seiten der Jugendlichen sehr herzlich aus. Im Anschluss daran begab die Gruppe sich ins Innere des Gebäudes.

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    • Am 36. Koloss konnte man die wiedervereinte Familie, bestehend aus dem Grafen, seinem Bruder und den beiden Schwestern, deren Ankunft erst wenige Stunden zurücklag, dabei beobachten, wie sie eine Schneiderei betraten. Gerade die jüngste Miss schien eine klare Vorstellung dessen zu haben, was sie dort suchte, denn sie beschrieb Vale Caldwell alles mit großen Gesten.
      Ein weitere Blick auf die Schneiderei selbst konnte enthüllen, dass es sich mitnichten um Kleidung für Alltag und Veranstaltungen aller Art handelte, sondern um eine Kostümschneiderei.
      Waren sie dafür nicht schon etwas spät dran?

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    • Am frühen Morgen des 36. Koloss hatte man Jasper Caldwell außerdem im Schrein der Sechs mit Dwayna-Priesterin Delairne sprechen sehen. Allerdings allein, ohne die Begleitung seiner Geschwister. Um eine familiäre Aufwartung hatte es sich also nicht gehandelt. Am Abend nahmen die Caldwells in Begleitung ihrer Leibwächterin am schauerlichen Gruselball der Rurikhalle teil. Sie kamen in zum Teil sehr unterschiedlichen Kostümen. So waren ein Totenkopffalter und eine Albtraumdame ebenso darunter wie ein Verrückter Höfling und ein Nachtmahr. Das Blut auf Miss Torrens' Kleidung war nicht echt. Natürlich nicht.

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