Gerüchte und aktuelles Geschehen

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    • Am Vormittag des 32. Zephyr kehrte Jasper Caldwell nach Götterfels zurück. Offenbar hatte die älteste Tochter des Hauses sicher den Familiensitz in den Harathi-Hinterlanden erreicht. Zweifellos nicht zuletzt ein Verdienst der am Doric-See geleisteten Arbeit von Brückenorganisation und Ministerium, die viel zur Befriedung und dem Wiederaufbau der Gegend beitrugen; unter anderem in Form von gut befestigten Straßen und entsprechenden Wegstationen.

      Am Abend desselben Tages waren die in Götterfels verbliebenen Geschwister bei Minister und Ratsherrin Stark zum Essen zu Gast. Es heißt, noch auf dem Rückweg sollen sie sich sehr angeregt über die aufgetragenen Gerichte und vor allem einen gewissen Sux unterhalten haben, der sie wohl bedient haben musste.

      Und über Kätzchen und Farnhunde, wie auch immer die da ins Bild passten.

    • Am 33. Zephyr empfing man am Anwesen eine junge Dame, die mit einem Satz Unterlagen in den Händen zum Vorstellungsgespräch von Elizabeth Kincaid hereingebeten wurde. Später am Abend sah man dann einen Hausangestellten, eine Laterne in der Hand, die dunkelhaarige Frau durch die nächtlichen Straßen heimbegleiten. Auffällig war, dass die Assistentin des Grafen selbst das Haus in dieser Nacht nicht mehr verließ. Sie ging ja immer recht spät, doch an jenem Abend hatte sie wohl etwas aufgehalten?

    • Erst eine umfangreiche Lieferung aus dem hohen Norden, am 39. Zephyr sah man erneut Kisten zum Caldwell-Anwesen gebracht werden. Dieses Mal schien es sich um Vorbereitungen für einen Einzug zu handeln. Man habe endlich einen Butler in Dienst genommen, heißt es auf Nachfragen beim Hauspersonal. Diese Unterstützung ist sicherlich sehr willkommen. Noch am Tag zuvor hatten die Caldwells erneut Gäste empfangen, eine Novizin der Melandru mit Begleitung, die sich zum Nachmittagstee einfanden. Und auch für den Abend wird wieder Besuch erwartet. Beinahe bedauerlich, dass die neue gute Seele des Hauses erst in der kommenden Woche die Arbeit aufnehmen soll.

    • Nachdem am Vorabend eine umfangreiche, private Produktverköstigung von der Vertriebsleiterin der de Cerros, Betty Sweetridge, im Caldwell-Anwesen abgehalten worden war, wurde am 40. Zephyr das gesamte Stadthaus winterlich-festlich dekoriert. Rowenna Caldwell feierte ihren sechzehnten Geburtstag. Bereits am Morgen wurde bei offenem Fenster gebacken, während die ersten Pakete eintrudelten und von Olivia Torrens oder Elizabeth Kincaid entgegen genommen wurden.

      Die Herzlich-Damen lieferten eine fantastische, mehrstöckige Torte, die man vorsichtig ins Innere des Anwesens trug. Auch aus der Heimat trafen Präsente ein, in diesem Fall von berittenen Boten gebracht. Für das abendliche Buffet wurden lange Tische aufgebaut. Irgendetwas brachten die beiden älteren Brüder der jungen Frau höchst persönlich in den Garten, doch so ganz eindeutig erkennen, um was es sich handelte, konnte man nicht.

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    • Am 41. Zephyr schienen die Caldwells es recht ruhig angehen zu lassen. Mit Ausnahme des Grafen selber, den man auf einem verschwitzten Pferd zum Anwesen der Familie im Ossa zurückkehren sehen konnte. An und für sich aber war es ruhig um das Gebäude herum und erst am frühen Abend tat sich wieder etwas, das vielleicht den ein oder anderen interessierte. So sah man Vale Caldwell, den Bruder des Grafen, im Naturhaus der Frau Yarim verschwinden und nach ein paar langen Momenten wieder hinaus auf die Straße treten. Ob er dort gefunden hatte wonach er suchte aber war ungewiss, denn der Miene des Mannes ließ sich nichts dergleichen entnehmen.

    • Am 42. Zephyr empfing man im Caldwell-Anwesen Baroness Finnegan. Sie kam in Begleitung eines persönlichen Wachpostens zum Stadthaus der Familie und wurde von Miss Kincaid empfangen. Die Aristokratin blieb über mehrere Stunden zu Gast und ließ sich zum späteren Abend hin vom Erbgrafen persönlich verabschieden.

    • Der 45. Zephyr: Valentinstag. Auch im Hause Caldwell. Den gesamten Tag über gehen Blumen oder kleine Päckchen im Anwesen ein oder verlassen es. Miss Rowenna, so wird lachend erzählt, habe den ganzen Vormittag über an jedes Familienmitglied und jeden Angestellten, den sie "erwischen" konnte, selbst gemachte Schokolade verteilt. Den Nachmittag über sah man die junge Miss dann nirgends mehr. Sie wird wohl Schlaf nachgeholt haben. Viel Schlaf.

    • Am 46. Zephyr nahmen die Caldwells... nein, eigentlich nur Jasper Caldwell an der Zeremonie der Götter teil. Sein jüngerer Bruder Vale erschien zwar im Schrein und suchte die Seite des Familienoberhauptes auf, doch er wechselte nur ein paar kurze Worte mit ihm, um sich unter einigen überraschten Blicken wieder auf den Weg zu machen. Selbst die Leibgardistin, Olivia Torrens, traf erst mit Verzögerung zur Andacht ein. Gewöhnlicher Weise begleitete sie die Geschwister bereits auf ihrem Weg zur Predigt.

      Noch überraschender mochte für manchen gewesen sein, dass sie nach Beendigung der Zeremonie auch allein zum Anwesen zurückkehrte. obwohl der Graf nur eine gute Viertelstunde nach ihr in Richtung Stadthaus aufbrach. Gab es Differenzen?

    • Am 47. Zephyr besuchten die Caldwells in Begleitung ihrer Leibwache das Opernhaus. Von einem privaten Balkon aus verfolgten sie die Geschehnisse auf der Bühne. Besonders Vale Caldwell schien das Stück sehr zuzusagen. Während die Schwester noch mit dem Opernglas in der Hand Beifall spendete, musste er den Balkon bereits verlassen. Miss Torrens soll sein tränenüberströmtes Gesicht vor Blicken anderer Gäste abgeschirmt haben, bis der Mann sich wieder beruhigt hatte.

      Die Kutsche, welche die Familie zu der Vorstellung gefahren hatte, brachte sie auch wieder nach Hause; zusammen mit Komtess Santari, die man auf dem Weg unweit des von ihr bezogenen Anwesens absetzte.

    • Am 64. Zephyr empfing die Familie Caldwell Abgesandte des Klerus am Stadtanwesen im Ossa-Viertel. In einer feierlichen Zeremonie erteilten die Geweihten Segenssprüche ihrer jeweiligen Gottheit. Als Mittelpunkt der privaten Veranstaltung wurde eine Kerze mit bestickten Bändern in den Farben der Fünf aufgestellt, vor welcher die Priester ihre Ansprachen hielten.

      Obwohl es an dem Abend recht windig war, schienen die Böen dem flackernden Licht nichts anhaben zu können. Die Kerze wurde dem Grafen als Geschenk überreicht, ebenso wie die Bänder Miss Rowenna Caldwell und ein Beutel Saatgut Vale Caldwell. Zum Abschluss betete man noch einmal gemeinsam mit den Anwesenden, welche dann, ihnen zu Ehren und zum Dank, eine den Göttern gewidmete Speise einnahmen.

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    • Am 76. Zephyr suchte Baroness Finnegan das Caldwell-Anwesen auf. In der vergangenen Zeit hatte man sie öfter an der Seite der Familie gesehen, insbesondere ihres jüngsten Mitgliedes, Rowenna Caldwell. Gerüchte erhärten sich, die Baroness sei als Gesellschafterin für die Miss bestimmt worden. Der Umstand, dass Rena Finnegan das Stadthaus mit einem dicken Umschlag voller Unterlagen verließ, scheint diese Behauptungen zu untermauern. Möglicherweise die Vertragsunterlagen?

    • Am 83. Zephyr empfing man James Algrim im Stadtanwesen. Es ist nicht ganz klar, ob der Mann aus privaten Gründen bei Jasper und Vale Caldwell vorsprach oder ob er vor dem Hintergrund geschäftlicher Interessen dort war, um möglicher Weise eine Verbindung zum Haus Ishigama herzustellen oder weitere Investoren für den Abendstern zu finden, wo er als Pianist angestellt sein soll. Gab es entsprechende Verhandlungen, können sie nicht allzu schlecht gelaufen sein, denn er blieb bis zum späten Abend und wurde freundlich verabschiedet.

    • Am 84. Zephyr besuchten die Caldwell-Geschwister die Rurikhalle. Während die Jüngste, Rowenna, mehrfach Komplimente für die von Miss Jones gefertigte Frühjahrsmode erhielt, die sie an diesem Abend trug, beschäftigten sich ihre Brüder vorrangig mit Geschäftsangelegenheiten. Von einem Essen mit Fürst und Weingutbesitzer de Cerro sei die Rede gewesen, außerdem habe man den unlängst aus Elona zurückgekehrten Fürsten Varemy mit einer Lieferung beauftragt; oder ging es lediglich um die Auslotung von Möglichkeiten?

      Offiziell ist, dass am 87. Zephyr Baroness Rena Liana Finnegan als Gesellschafterin von Rowenna Caldwell in den Dienst der Familie trat.


    • Am Abend des 88. Zephyr besuchte Brückenoberhaupt Levi Iorga die Familie Caldwell auf ihrem Sitz im Ossaviertel. Der Mann, der die schwarze Tracht eines Trauernden trug, ließ sich von Miss Torrens, der Leibwache der jungen Miss Rowenna, in Empfang nehmen und ins Haus geleiten. Mehrere Stunden blieb der Iorga in dem Grafensitz, ehe er ihn wieder verließ. Er hatte die alte und recht speckige Ledertasche dabei, auf der das Wappen der Bürgerhilfsorganisation prangte und ein Garant dafür war, dass es hatte um Geschäftliches gehen müssen.

      Vale Caldwell sah man am gleichen Abend, schwer beladen mit einer Tasche voller Bücher, aus einer der großen Bibliotheken von Götterfels heim kehren. Der Mann hatte einige Schwierigkeiten damit seine Last sicher nach Hause zu tragen, denn sein junger Hund, ein schneidiger, schlanker Jäger, sprang aufgeregt und quirlig um ihn herum und musste mehr als einmal zur Ordnung gerufen werden.

    • Am 02. Phönix suchte Jasper Caldwell in Begleitung seiner Assistentin, Elizabeth Kincaid, das Herzlich auf. Die beiden Besitzerinnen erwarteten sie bereits. Offenkundig hatte man eigens einen gemeinsamen Termin abgestimmt. Was genau besprochen wurde, blieb hinter verschlossenen Türen, allerdings wirkte der Erbgraf sehr zufrieden, als er das Geschäft verließ, und Miss Kincaid trug einen Stapel Notizen sowie eine Tüte mit verschiedenen Proben unter dem Arm. Bestellungen und Appetitanreger für eine Feierlichkeit?

    • Am 04. Phönix besuchte der Pianist des Abendsterns das Caldwell-Anwesen. Harfenklänge aus dem Gebäude deuteten auf ein kleines, privates Vorspielen von der jüngsten Familienangehörigen hin. Ungewöhnlich am Ende des Abends erschien, dass der Erbgraf selbst den Mann an der Tür verabschiedete. Glücklich sah der darüber allerdings nicht aus.

      Ein Rauswurf war es wohl aber auch nicht, denn der Pianist verbrachte die Nacht im Gesindehaus.
    • Späte Rückkehr?

      Am Abend des 6. Phönix, eigentlich war es schon beinahe Nacht, konnten späte Nachtschwärmer einen recht erschöpften, schmutzigen und müden Vale Caldwell in Richtung des Anwesens seiner Familie im Ossa gehen sehen. Der Mann trug eine Satteltasche über dem Arm, einen jungen Jagdhund über dem anderen und ein Gewehr auf dem Rücken. Schmutzige Stiefel und tiefe Schatten unter den Augen kündeten von (mindestens) einem langen Tag.

      Erst am frühen Nachmittag des selben Tages hatte man Brückenoberhaupt Levi Iorga, selber in Reitkleidung gehüllt, vor dem Anwesen auflaufen sehen. Der Mann hatte einen gewaltigen Keiler dabei, den er dem Personal der Caldwells aushändigte. Tot, versteht sich.

    • Am 05. Phönix, so schwört es eines der Caldwell-Hausmädchen, soll die größte Käselieferung am Haus eingetroffen sein, die Götterfels, ach was, ganz Kryta jemals gesehen hat. Bestimmt eine halbe Tonne Hart- und Weichkäse, direkt aus den Zittergipfeln! Ein gewaltiger Nornmann und eine nicht ganz so gewaltige Nornfrau sollen sie auf zwei straßenlaternenhoch beladenen Dolyaks persönlich vorbeigebracht haben, dazu noch Räucherlachs und Bier, als wolle die Familie eine eigene Armenspeisung eröffnen.

      Gegen diese Theorie spricht, dass Jasper Caldwell bei Entgegennahme der Güter weniger selbstzufrieden als beherrscht aussah. Ein bisschen fassungslos vielleicht? Aber tapfer lächelnd. Vielleicht ist bei der Order etwas schiefgegangen, denn einige Anwohner wollen beobachtet haben, wie er das erste sicher vierzig Kilo schwere Käserad direkt an die nächsten Passanten verschenkte. Vermutlich eine Spende, denn handelte es sich dabei nicht um Hannah Yarim mit Begleitung?

      So oder so, bereits am Wochenende sah man immer wieder Boten mit großzügigen Paketen das Haus verlassen. Was könnte da drinnen gewesen sein?

    • Am 08. Phönix besuchten die Geschwister die Rurikhalle, gemeinsam mit Komtess Santari und Baroness Finnegan und begleitet von der aufmerksamen Leibwache, Miss Torrens. Der Graf soll noch nicht einmal am Treppenaufgang angelangt gewesen sein, als die erste Dame sich bereits für den kommenden Frühjahrsblütenball einen Tanz von ihm hat versprechen lassen.

      Im Anschluss an die Halle machte sich die kleine Gesellschaft noch zum Rurikcafé auf, um dort den Abend ausklingen zu lassen. Es heißt, nachdem man bei angeregten Gesprächen den ersten Erdbeerkuchen den Saison genossen hätte, sei Lara Santari von Vale Caldwell nach Hause begleitet worden. Allein, sein Jackett um die Schultern liegend.