3. In stillem Glanz - 1331 AE - Logbücher und Tagebücher

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      Aufbruchsabbruch, Tag 12

      Hallo Jonathanan,

      die Dinge werden merkwürdig.
      Als ich heute in die Mine kam, traf ich Andra auf einem Dach. Das war eine Überraschung eine große. Aber wir haben uns sogar etwas unterhalten. Das war recht ungewöhnlich für uns, wo wir doch normal keine Fünf Worte auskommen, ohne uns zu maltretieren. Aber dann kam Astrid dazu, als ich ihr winken wollte stürzte sich Andra quasi auf mich und hielt mir den Mund zu. Es war schon fast erschreckend sie sie auf mich zu kommen zu sehen. Scheinbar liegt es zwischen ihnen noch im argen.

      Als ich endlich dazu kam herunter zu kommen waren auch Maven und Yvvin da. Allgemeine Aufbruchsstimmung im Lage also wurde geknuddelt und verabschiedet. Sie sind auf dem Weg in die Villa oder zur Rast. Astrid will wieder reisen gehen. Eigentlich war ich gespannt wo der Weg sie hin führt. Während ich mit Astrid sprach kam Leza dazu und Yvvin die wieder aussah wie ein überquellender Frosch. Andra hatte mal wieder etwas gesagt. Aber gut sie würde es überleben.

      Andra unterhielt sich dann noch mit Astrid, während ich mit Leza, Maven Heliar und Yvvin zurück blieb. Als die sich auch von Leza verabschiedet hatten waren es nur noch drei. Heliar allerdings pflegte uns auch nicht so lange Gesellschaft zu leisten. Aber das machte nichts. Ich konnte mich an Leza kuscheln und während ich das tat kam Andra zurück und sie wollte etwas vo mir, sehr überraschend.

      Sie hatte scheibar Astrid überredet zu bleiben. Aber weil sie nun illegal sind können sie nicht mehr so einfach herumlaufen. Also ich übernehme die Versorgung. Ich werde nach dem Rochenpflegen in den Caledon gehen. Heute Nacht kuschel ich wieder mit Leza, mein Leben ist angenehmer geworden.

      Schlaf gut Jonathan
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      Freund oder Feind, Tag 13

      Hallo Jonathan,

      manchmal kommt man an Punkte, wo man einfach nicht mehr genau wissen kann, was nun los ist. Der Moment wo man mit aller Kraft schreien und etwas zerschlagen will, weil man nicht weiß wohin mit seinen Emotionen? Ob sich so Adra fühlt, wenn sie sauer ist? Ich weiß es nicht, aber ich habe das noch unter Kontrolle, aber wenn das öffter passiert, dann weiß ich nicht wie ich damit umgehen soll. Gibt es Hilfe für sowas, ich habe keinen Schimmer, aber erstmal zum Tag.

      Ich habe für die heimlichen Beobachter Rehfleisch mitgebracht und in der Mine übers Feuer gehängt, irgendwann haben sie es sicher gegessen. Es war schön mal wieder zu jagen und diese Zeit mit Lynn zu verbringen. Auch Xenos zu sehen war schön, er ist Anhänglich, weil ich nur kurz draußen war. Ich kann es verstehen, aber die Höhle tut ihm nicht gut.

      In der Höhle traf ich heute Heliar zu erst. Er saß da und las brav sein Buch. Wir unterhielten uns etwas und er bot an mir mit dem Üben zu helfen, so gut er konnte vielleicht beim Kämpfen eine Hand zu reichen. Etwas was ich lernen will, oder muss, wenn ich wissen will, wie man Kämpfer am besten unterstützt. Also nahm ich an. Zuerst jedoch wollte ich mir die neue oder sogar erste Händlerin ansehen, die sich auf dem Marktplatz niedergelassen hatte. Doch bevor wir zu irgendwas davon kamen tauchten Leza und Mejohra dazu.

      Die Unterhaltungen änderten sich, es ging darum, wieso Leute aus der Höhle geworfen wurden. Bis wir Mejohra erklärt hatten, dass sie nicht verbannt waren, sondern nur hinaus gebeten, weil ihre Aufenthaltserlaubnis, also der Grund weswegen man sie hier duldete vergangen war verging Zeit. Bis es klappte, sie dazu zu überreden, dass sich die Leute nur für Studium, Projekt oder irgendeine Arbeit melden mussten für die sie qualifiziert waren, ging noch mehr Zeit ins Land. Danach verließ Heliar uns, weil Mejohra aufbrach um mit Andra zu reden, ihn aber nötigen wollte mitzukommen und er wollte nicht, oder so.

      Leza ging nun also und ich folgte. Ich habe nichts mitbekommen von dem was sie mit Andra besprachen, aber das was danach kam hätte alles getoppt. Scheinbar hatten sie und Heliar eine Vergangenheit miteinander in der Heliar ihr eine schwere Verletzung zugeführt hatte. Das ist schlimm, verstehe ich, aber was danach kam hat mich dennoch rasend gemacht. Da steht diese Pflanze dort und sagt, dass sie Heliar eingeladen hat, um mir einen schlechten Menschen zu zeigen. Dass sie ihn einlud in der Hoffnung er würde mich bedrohen, damit sie mich retten kann.

      Im nachhinein hat sie alles geleugnet und sogar sich selbst so viel Stress gemacht, weil Leza sie kritiserte, dass sie erbrach. Es war nicht gut, aber es war mir egal. Habe ich sie versucht zu heilen ja, aber ich war so erschüttert und traurig. Dann kann kommt sie auch wieder damit, dass ich Formerin werden will, ich weiß es passt ihr nicht, allein wie sie sagt, die Former sind ja Mutters Lieblinge. Nur jemand der sich selbst ungeliebt fühlt sagt das, denn Mutter liebt uns alle gleich, sie hat keine Präferenzen. Da war ich traurig darüber, dass sie so dachte, jetzt wenn ich daran denke bin ich sauer.

      Es wird schwer werden, aber ich muss mit Heliar reden. Danach wird er mich sicher hassen, oder sie. Aber wenn man ihr glaubt ist das schon der Fall. Dennoch bin ich sicher, dass wenn er schon nicht mein Freund wird, ich muss in Heliar keinen Feind sehen, nur weil er mal jemandem weh getan hat, der ist wie ich. Aber kann ich Mejohra als Freund sehen, nur weil die schrecklichen Dinge die sie plant als Lehrstunde für mich gedacht sind. Wird sie mich irgendwann von einer Klippe schubsen, um mir zu zeigen, dass wir nicht fliegen?

      Außerdem ihre Art und Weise sich der Kritk nicht zu stellen hat Leza weh getan. Sie nimmt so schon zu viel und jetzt das noch. In dem Fall ist es mehr als einfach zu entscheiden, wen ich zu schützen versuche. Mutter was hast du dir nur dabei gedacht? Ich sehe den Sinn noch nicht dahinter, öffne mir die Augen. Ich denke es wird Zeit für drastischere Veränderungen. Ich fühle mich heute kleiner als vorher. Aber Joathan, es geht weiter.

      Schlaf gut mein Freund
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      Hinter verzauberten Türen, Tag 14

      Hallo Jonathan,

      heute haben wir uns weiter unten in der Höhle umgesehen. Dort wo das Schiff ist, oder mehr in dem Gang wo die Leichen an den Wänden hängen sahen wir uns um. erst war nichts zu finden, aber dann konnten unsere Mesmer Wände entfernen und Ritualräumen dahinter freigeben. Dort hatten Leute scheinbar an Blutsteinen geforscht, die sich der Weiße Mantel nennen. Was sie so genau tun oder getan habe, da werde ich wohl noch etwas Geschichte lerne müssen, aber es war wohl nicht gut.

      Egal die Rochen und damit ich konnten beim Transport der Leute unseren Teil dazu leisten und damit bin ich zufrieden. Auch wenn ich von dem was heute vorging wenig verstanden habe. Dafür geschah etwas anderes. Ich konnte mit Heliar reden und seine Version der Geschichte hören. Es machte was er tat nicht gut, aber verständlich was in seinem Kopf vorging dabei. Ich denke nun können wir wie Gleiche zueinader stehen. Das tut gut.

      Nach unserem Ausflug haben wir sogar noch etwas im Meer gebadet und geplantscht.Heliar hat mit mir gealbert und gespielt. Wir haben wirklich viel Spaß gehabt und einen kleinen Tauchwettbewerb, den ich sogar knapp gewonnen habe. Mejohra war sogar dabei, wobei ich nicht sicher bin, ob sie so versöhnlich ist, oder ob das alles nur Show ist um zu verbergen, was wirklich ist.

      Ich habe mich danach noch lange mit Heliar unterhalten. Ich denke, wir werden über lange Zeit noch Freunde, er ist mir jetzt schon sehr symphatisch und ich mag es wie er lächelt.Eine gute Zukunft erwartet mich dabei denke ich.

      Schlaf gut Jonathan
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      Was sie sagt vs. Was sie meint, Tag 15

      Hallo Jonathan,

      wenn das so weiter geht wachsen mir noch graue Blätter. Jeden Tag vier Portalreisen schlagen mir echt auf den Magen. Vielleich sollte ich Lynn bitten für mich zu jagen oder vielleicht in Löwenstein. Oder aber das hier geht bald vorrüber.Wobei,das ist nicht das einzige was mir graue Blätter macht.Das nächste wäre Mejohra, wie könnte es anders sein. Wobei sollte ich nicht diejenige sein die ihr graue Blätter macht verdammt? Aber das wird etwas schwer.

      Heute kam sie als gerade der Eintopf für usere Minenbewohner fertig wurde und wollte mit mir reden. Ich werde so langsam paranoid, wenn das passiert. Doch nun halt dich fest. Ich habe zwar nicht viel von dem verstanden was sie gesagt hat, was nicht daran liegt, dass sie plötzlich Elonisch spricht oder so, nein sie drückt sich nur einfach so aus, dass ich so keinen Schimmer mehr habe worauf der Anfang des Satzen abzielt, damit das Ende noch Sinn macht.Aber die Quintessenz war wohl, dass sie enttäuscht war, dass ich von Vorgestern nur behalten hatte, dass sie sagte sie hätte Heliar als Mittel benutzen wollen.

      Ja aber was soll ich denn denken verdammt. Wenn sie das nicht vor hatte, warum sagt sie es überhaupt? Um zu überprüfen wie ich über sie denken? Ich habe keinen Schimmer. Dann hat sie von mir Ehrlichkeit über meine Gefühle gefordert, denke ich. Ja ich, die ihre Gefühle immer in die Melodie hinaus trägt und nichts verstecken kann,selbst wenn ich mich bemühe. Weshalb sie überhaupt darauf kam, das etwas nicht stimmte. Was denn noch?

      Es ging so weit, dass sie darüber nachdachte die Mentorenschaft für mich niederzulegen. So weit war sie, weil ich sie beim Wort nahm, als sie... keine Ahnung, einen schlechten Witz machte? Alles, alles geht den Bach hinunter.Bald habe ich wirklich alle durch und dann kann ich wieder in den Hain gehen, weil keiner mich mehr will. Sie hat zwar gestern wieder eingelenkt, aber ich weiß nicht was los war. Ich weiß nicht, woher ihr Unmut genau kam und kann nur Waage behaupten zu wissen, was das Problem war.

      Was ist, wenn Lynn auch aufhört mich zu wollen? Was wenn irgendwann Mutter mich nicht mehr will? Muss ich dann gehen und vielleicht Tonlos werden? Werden all die Stimmen die mich schon immer begleiten dann erlischen? Ich glaube es gibt wenig was ich mehr fürchte. Als wir zurück zu Andra und Heliar kamen war Andra wieder schlecht drauf. Mejohra wollte sich auf die Bank setzen und schlief wenige Sekunden später ein. Unser Diskurs musste sie müde gemacht haben. Andra dagegen spieh quasi Feuer in ihre Richtung.

      Stellt sich heraus, Feuerköpfe sind auch nicht so glücklich mit allem. Sie ist eingesperrt und fühlt sich Rastlos. Die Unoffenheit untereinander scheint ihr auch das Leben schwer zu machen, wobei sie selbst genug Geheimnisse hütet. Die ganze Mejohra Heliar sache und das Essen. Ich muss mehr Essen heran schaffen, damit sie sich etwas entspannter fühlt. Ich werde es versuchen, aber ich bin müde. Junos Hilfe könnte sicher eine Erleichterung sein. Wir haben uns noch lange unterhalten, Andra und ich und das sogar sehr ruhig und furchtvoll... vielleicht lag es daran, dass sie auf dem Kopf stand? Ich bin unsicher, aber wer bin ich das zu hinterfragen.

      Tot falle ich ins Bett, ich muss daran denken mit Gemmi wegen Gehalt zu reden, denn dann kann ich für die Wintertage meine Lieben beschenken, da freue ich mich drauf.

      Schlaf gut Jonathan, wir haben heute das Bett noch für uns allein.
      Gewöhn dich nicht dran.
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      Schwere Schultern, Tag 16

      Hallo Jonathan,

      heute war ein anstrengender Tag. Ich habe ein Wildschwein gejagt. Es war sehr wehrhaft und hat mich einiges an Kraft gekostet. War aber ein gutes Training für mich und meine Ranken. Erst habe ich eine Falle aus Ranken aufgebaut, also die Raken wachsen lassen. Dann habe ich das Wildschwein Richtung der Ranken jagen und es danach mit einem schnellen Stoß töten. Ausnehmen und ausbluten lassen auch noch, je weniger ich mitschleifen muss, desto besser ist es wirklich. Ich habe mit Juno abgemacht, dass es über ihren Handel in die Höhle kommt, das heißt ich muss nicht sehen, wie ich es in meinem Korb schmuggel. Stattdessen transportiere ich darin Gemüsespieße und ein paar Säfte.

      Immer wieder merke ich, dass es schlau war meinen Schlafplatz sowieso in der Mine zu suchen, so fällt es nicht auf, wenn ich immer wieder dorthin verschwinde. Aber ich bin ein wenig müde, oder ausgelaugt. Wie gesagt ich schiebe es auf das viele Portalreisen. Mejohra sagte mal, dass sie nach fünfzig im Monat angefangen hat Blätter zu verlieren. Ich mache das nun den fünften Tag also bin fast auf der Hälfte angekommen. Ich werde das aufmerksam im Auge behalten. Sollte es sich wirklich weiter auswirken, werde ich die Aufgabe abgeben.

      Aber es gibt auch gute Neuigkeiten, ja wirklich. Heliar hat mir heute wieder gut geholfen. Erst dabei Andra ein wenig was in unsere Arbeit das Schwein in die Mine zu bringen einzubinden. Ich bin sicher, er hätte es auch tragen können, aber ich denke er sah selbst wie dreckig es Andra geht. Sicher ist ein Schwein Tragen keine große Aufgabe, aber es war etwas wo sie zeigen konnte wie wichtig ihre Anwesenheit dennoch war. Hoffe ich zumindest. Danach haben er und ich das Schwein von seinen Borsten getrennt und den Beinen während Andra und Astrid eine ihrer berühmten anstarr Momente hatten.

      Auf eine neckende Bemerkung hin die ich deswegen machte klatschte mit Astrid ihre Hand an den Kopf. Es tat weh, aber ich bin ein Holzkopf, da geht schon nichts kaputt. Etwas anderes was ich jedoch beobachtete war, dass Heliar fast nach seiner Waffe gegriffen hatte. Er ließ sie, wo sie war, als er sah, dass nicht mehr folgte, aber sein erster Impuls war mich vor Schlimmeren zu schützen. Ist es komisch zu sagen, dass mich das freut, ein Zeichen, dass mein Vertrauen in ihn durchaus seine Berechtigung hat.

      Natürlich belehrte er mich auch, dass ich mich mehr selbst verteidigen sollte und nachdem wir mit dem Schwein durch waren gingen wir raus vor die Mine wo wir einen kurzen Abtausch hatten, wo klar wurde, ich habe noch einen langen Weg vor mir und ich muss noch ein wenig mehr mitdenken wenn es um meine Möglichkeiten im Kampf geht, aber ich bin keine vergebene Liebesmüh. Er erinnerte sich an das Spiel mit dem Ball und meinte, dass man das wiederholen sollte. Doch für heute ging er schlafen. Er riecht übrigens nach Rauch, Pfirsich und sich, das ist eine seltsame Mischung, aber ich finde es nicht schlecht.

      Wieder zurück in der Mine waren die anderen zwei nicht wirklich zu sehen. Aber gut mein Schwein war noch da. Kurz nach dem ich angefangen hatte mich darum zu kümmern, flackerte es um mich. Aus Reflex fast ließ ich Wurzen aus der Decke über uns brechen. Keine Ahnung wieso, aber zum Glück war es nur Astrid die da mit Mesmerei an mir vorbei rauschte. Ich versprach ihr später etwas Fleisch an ihr Lager zu bringen. Sie hatte offensichtlich Stress mit Andra gehabt. Das war etwas was man sehr einfach haben konnte.

      Als diese nach einer Weile nicht folgte begab ich mich hinab sie zu suchen, gute Idee wie mir scheint, denn sie lag da, Ohnmächtig, bedeckt mit kaltem Schweiß, regungslos. Himmel was ist das nur, ich werde Malvala eine Notiz schreiben. Mit den Wurzeln brachte ich sie zum Feuer, gut, dass ich das mit ihr gemeinsam geübt hatte. Andra war nicht im Ansatz so schwer wie der Mordrem und da es nicht um Schnelligkeit ging konnte ich sie gut transportieren. Am Feuer habe ich ihren nassen Körper trocken gerieben und mich zu ihr gesetzt, sie warm gerieben, mehr fiel mir nicht ein, musste es aber auch nicht.

      Sie wurde wach und wir hatten ein langes, fast emotionales Gespräch. Fast ein wenig erschreckend, wenn man Andra kennt wie sie normal ist. Da wäre sowas gar nicht denkbar. Aber gut, ihr Zustand hatte sie ans Ende ihrer Kraft gebracht. Sie war so körperlich erschöpft, sie könnte nicht einmal die Kraft aufbringen zu widersprechen. So geht das nicht weiter, es geht einfach nicht. Auch wenn sie mir so zahm natürlich weniger entgegen geht, das ist nicht wie wir sie generell brauchen, aber wie so oft ist der Konsens, ich bin da keine Hilfe. Aber vielleicht werde ich noch einmal mit Astrid reden. Als ich sicher war, dass es Andra gut genug ging, sie alleine zu lassen habe ich Astrid noch etwas zu Essen hingestellt und bin gegangen. Jetzt sitze ich hier im Reich des Chaos und suche Ruhe.

      Schlaf gut Jonathan, morgen ist wieder viel zu tun.
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      Lagerfeuergeschichten, Tag 17

      Hallo Jonathan,

      heute war ein ruhiger Tag. Ich habe noch etwas mehr Obst besorgt, damit meine Lieben in der Mine gesund Essen können. Morgen wird das erste Wintertagegeschenk fertig, darauf freue ich mich, ich hoffe sie freut sich auch. Die Tage werden mir lang und mühselig manchmal. Ich pflege die Rochen, ich gehe Jagen, ich sitze und lerne, ich koche und danach schlafe ich irgendwann. Doch heute gibt es etwas, was es heraushebt. Junos Geschichte.

      Als wir, also Astrid, Heliar und ich uns am Lagerfeuer zusammen kamen, erzählt sie die Geschichte einer anderen Unternehmung der Odyssee. Das was mir davon am Besten in Erinnerung blieb war das fliegende Bild eines explodierenden Ambosses, geworfen von einem Norn. Es ist zum Kichern.

      Später kam das Gespräch auf Nastrai, den Nornkoch. Astrid sagte er wäre gut ausgestattet. Nachdem sie das sagte ergriff Andra die Flucht. Kurz vorher hatte sie sich zu uns gesetzt. Nun ja man muss es nicht verstehen. Aber vielleicht doch. Ich machte mir einen Spaß daraus zu fragen, was Astrid meinte. Ich wusste es, aber es war lustig zu sehen wie sie sich die Verantwortung zuschoben wer mir nun erklärte was es damit auf sich hatte. Letztendlich war es Astrid, aber der Weg dahin war lustig genug.

      Später am Abend hatte ich noch einen kleinen Ausfall mit Andra, aber das war in Ordnung. Es half uns, sie half mir. Komischer Weise. Wir waren beide gleich überrascht. Mit jedem Puzzelteil wird es wirrer und klarer zugleich das Bild. Es liegt viel vor mir und vor dir.

      Schlaf gut Jonathan
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      Alleingang, Tag 18

      Hallo Johnatan,

      ja ich weiß, der Titel lässt schon wieder Dinge befürchten. Aber keine Sorge, die Tatsache, dass ich noch schreiben kann dürfte beweisen, dass es nicht so schlimm gewesen war. Aber heute haben wir weiter geforscht. Ich habe mit Tekki und Heliar die Kammern angesehen und dort herausgefunden, dass sich das Moos und die Pflanzen scheinbar Richtung des letzten Blutsteins ausrichten. Scheinbar sind die drei dort drin genutzt worden, um die Kraft der Steine zu bündeln und zu nutzen? Gut möglich, aber das muss wer anderes erörtern. Wir gingen zum anderen Stein zurück.

      Dort konnten wir sehen, dass weiter oben an der Decke scheinbar jemand oder etwas war, was den Stein veranlasse Energie dort hin umzuleiten. Keine gute Entwicklung, besonders, weil wir dort nicht hinauf kamen. So saßen wir da und konnten nur zurück in die Höhle und berichten was gewesen war. Die Erkunder von oben hatten wir wohl verpasst und das Gespräch wendete sich schnell zum Üblichen.

      Paranoia, Angst, Terror, böse Gemmi. Ein Monster vor dem Herrn. Ich frage mich was das rechtfertigt oder verlangt. Wieso arbeiten wir mit ihr statt gegen sie, wenn sie so schlimm ist und wenn sie nicht so schlimm ist, warum dann all die Panik? Es wurde mehr oder minder entschieden, dass jemand oder eine Delegation mit ihr reden sollte. Wie du dir denken konntest hab ich das das vorgegriffen.

      Da Gespräch war in Ordnung, ich wurde nicht bedroht, ich wurde nicht bestraft, niemand wurde das zumindest scheint es so. Sie sieht sich das mit ihren Leuten an und wenn sie unsere Hilfe braucht sagt sie Bescheid. Vielleicht kann sie das Rätsel lösen und dann können wir gehen, wobei ich dann vieles vermissen werde. Jetzt noch eben Leza damit nerven, damit ich etwas sicher weiß und dann schlafen.

      Träum schön Jonathan
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      Eiskalt erwischt, Tag 19

      Hallo Johnathan,

      heute war der Tag der Wahrheit. Als ich mit dem Essen des Tages die Mine betrat wartete schon die Prüfung auf mich. Andra. Keiner machte mir wegen seiner Reaktion so viel Sorgen wie sie. Aber zum Glück hatten wir Juno da. Ich erzählt was ich getan hatte, sie wurde sauer, Juno warf sich dazwischen, es war fast ein wenig wie einstudiert. Dennoch verlief es nicht optimal. Obwohl ich ohne Schaden für mich oder jemand anderen zurückgekehrt war, ging Andra noch immer davon aus, dass es gefährlich gewesen war.

      Doch im Gespräch kam heraus, dass Gemmi scheinbar noch nie irgendwo gewalttätig geworden wäre, was diese Paranoia noch unglaublicher scheinen ließ als sie war. Ich kann es einfach nicht nachvollziehen, was sie dabei bewegt. Aber das zu versuchen ist auch nicht, was am wichtigsten für mich ist gerade. Nicht jeder, der kein direkter Verbündeter ist, muss automatisch ein Feind sein, der einem böses will. Himmel Andra ist oft antagonistischer als Gemmi und das laut eigener Aussage absichtlich. Aber gut, Juno sei Dank ist alles gut.

      Später kam Avariss zum Essen und auch Heliar leistete uns Gesellschaft. Ich muss sagen heute war es ein wenig merkwürdiger als sonst. Die Gespräche waren eigen, irgendwo zwischendrin hatte ich sogar Sorge, er könnte ein ehemaliger Mann von Minna sein. Weil ich Avariss heute ihr Wintertagsgeschenk gab, damit sie es an den Büchern ausprobieren konnte fragte ich auch Heliar was er wollte. Eigentlich dachte ich er würde es ablehnen, aber stattdessen sagte er, ich solle mir etwas einfalle lassen. Als Inspiration gab er mir seine Dose mit dem Tabak darin und ich behielt sie in Händen.

      Es war ein schrecklich komisches Gefühl etwas für ihn wohl kostbares, er benutzt es immerhin jeden Tag, in Händen zu halten. So wichtig und dennoch wäre er fast ohne aufgebrochen. Ich hab es ihm natürlich zurückgegeben, auch, wenn ich kurz darüber nachgedacht habe es zumindest für eine Nacht zu behalten, aber... nein das wäre nicht richtig. Als ich es ihm zurück gab schien er so irritiert wie ich. Irgendwas liegt in der Luft...

      Als er weg war verhielt sich auch Avariss etwas merkwürdig. Auf Nachfrage erhielt ich eine Theorie von ihr: Ich bin verliebt.

      Ich lass das einfach mal so stehen, auch wenn mein Kopf gerade flimmert.
      Mehr dazu vielleicht, wenn ich mehr darüber nachgedacht habe.

      Schlaf gut Jonathan
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      Warme Arme, Tag 20

      Hallo Jonathan,

      wie du sich gemerkt hast, sind wir gerade nicht in der Höhle, sondern, bei Evan zu Hause. Es ist einfach angenehmer jetzt nicht durch alle Portale zurück zu reisen, nur, um Morgen den halben Weg wieder zurück zu gehen.

      Ich war heute hier in Götterfels, um Geschenke zu besorgen. Es war gar nicht so einfach und ich habe viele Silberstücke weggegeben, aber das war es mir wert. Ich denke diejenigen, für die diese Geschenke gedacht sind werden sich freuen. Aber noch wird nichts verraten, ich weiß wie gerne du plauderst.

      Als ich Evan besuchte war er gerade dabei Yett sauber zu machen und Besuch kam auch noch. Aber das war nicht schlimm. Es war ein Doktor der nicht Meon war. Sehr freundlich, aber etwas scheu vielleicht, aber das ist in Ordnung. In der Tat konnte er mir mit etwas helfen, dass mich seit gestern beschäftigte. Mit genug Bettruhe sagte er, würde das mit dem Verliebt sein wieder richtig werden, wobei ich nicht sicher bin, ob ich das will.

      Spätere Gespräche mit Evan ließen vermuten, dass es wunderschön sein konnte diese Gefühle zu zulassen und auszuleben, allein wie er strahlte, wann immer er von Jero sprach. Der im Übrigen wieder da ist, bei Evan, zu Hause. Noch nicht sehr ansprechbar, aber da und Evan ist so glücklich, dass es mein Herz leichter werden lässt. Ich habe heute wahrscheinlich viel Zeit damit verbracht Evan im Arm zu hängen, mir von ihm durch die Blätter fahren zu lassen und mich einfach mal klein und sicher zu fühlen.

      Ich habe nicht das Gefühl, dass Danke genug dafür wäre zu beschreiben, wie sehr er meine Sorgen erleichtert hat, aber ich bin sicher er weiß es. Ich bin sicher er konnte es ahnen? Wenn nicht, vielleicht sieht er es am Winterfestabend. Oh und ich muss Yette einen Schal besorgen, wie er einen hat. Partnerlook steht ihnen sicher.

      Schlaf gut Jonathan, Morgen wird wieder anstrengend.
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      (k)Ein glückliches Ende, Tag 21

      Hallo Jonathan,

      jeder der nachfolgendes liest, sei sich bedacht, dass dies von einem Geist geschrieben wurde, dessen Wahrnehmung sich auf das verzerrt, was er selbst sieht, fühlt und erlebt, nicht als das was möglicherweise anderen eigentlich im Kopf herum spukte.

      Ich kam in die Höhle wie immer, allerdings war diesmal etwas anders. Juno hatte die Odyssee Leute zusammengerufen, es gab angeblich Neuigkeiten besorgniserregender Art. Also fanden wir uns zusammen. Kadra hatte scheinbar eine Flugpartie dort hin unternommen und dort eine weitere Tür gefunden, diese war aber solide, keine Mesmerei. Also musste sie weg. Ambri wäre ja Hilfe genug, aber die gehörte Gemmi, also mussten wir Gemmi fragen, das wollte aber keiner zum Glück war Mejohra ebenfalls der Meinung, dass man sie lieber fragen sollte. Eine Erleichterung für mich.

      Yvvin war beleidigt, weil Mejohra sie nicht für das Gespräch auswählte und rannte deshalb selbst vor um bei Gemmi auf uns zu warten. Sehr merkwürdige Aktion, aber gut. Meine Gedanken waren an diesem Moment zu sehr zwischen, wie würde Gemmi reagieren und Heliar. Aber das störte nicht. Gemmi war bereits auf unser Auftreten vorbereitet. Verträge und Gruppenaufteilung später machten wir uns über einen lustigen Weg auf die Höhe. Da gab es ein Gerät, was unsere Körper in Wolken verwandelte, das nutzten wir dafür.

      Oben angekommen öffnete Ambri mit einem Knall die Tür und dahinter hatten wir einen Erhabenen. Sofort brach das Chaos los. Ney schoss auf das Wesen. Das Wesen, der Erhabene, der rote Erhabene kam auf uns zu. Mit Strahlen aus Energie teleportierte er uns weg. Erst Mejohra, dann Astrid, dann drohte er Maven verschwinden zu lassen. Ney wollte mich wegziehen. Aber warum, wohin es gab da wo wir waren keinen Punkt, außer ins Wasser vielleicht. Von dieser Höhe sehr unangenehm. Als ich nicht gehen wollte umklammerte sie mich, damit ich auch ja nichts Dummes anstellte, wie zum Beispiel Malvala die sich vor Maven stellte.

      Doch alles klammern half nichts oder mir nicht, die nächste Lichtwelle die mich traf riss mich und teleportierte mich fort. In den ersten Ritualraum, oder zumindest den, welchen wir zuerst öffneten. Wenige Momente später folgten Maven, Malvala und Juno. Es war zum Glück einfacher hier heraus zu kommen als herein. Wir gingen zum Wasserfall, schwammen heraus und sprangen mit einem Sprungpilz zur Gaststätte hoch. Von da gingen wir zur Verteidigungszentrale. Dort fanden sich nach und nach alle außer Kadra ein, die den Erhabenen ablenkte während wir planten. Zugegeben etwas zäh, aber irgendwann hatte man sich auf einen neuen Plan geeinigt.

      Diesmal sollte ich eine Chance bekommen. Avariss beim Kraftbündeln helfen, eine wichtige Aufgabe bei der ich endlich mein Potenzial beweisen könnte, dachte ich. Was ich wirklich tat war. Rumstehen, zusehen und einen Abschussort suchen. Als ich dazu kam, hatten sich Siina, Leza und Avariss schon am Stein versammelte und während Leza sich munter mit dem Stein verseuchte, Siina zumindest als Unterstützer daneben stand und Avariss die Kraft in sich auf nahm sollte ich daneben stehen und melden, wenn es zu viel wurde... was Avariss selbst besser hinbekam. Ich wollte doch nur helfen, ich bin sicher, wenn ich es für jeden Anwesenden auch nur ein bisschen besser hätte machen können, wäre es schon einfacher für alle geworden, aber ich durfte nicht. Stattdessen musste ich zusehen wie sich eine liebe Freundin mit diesem zeug vergiftet, hilflos, nutzlos eine Last.

      Warum bin ich zu nichts zu gebrauchen. Am Ende habe ich noch versucht den anderen ein Zeichen zu geben, dass wir bereit sind, aber das hat auch keiner gesehen denke ich. Es war ja eh egal, weil wir warten mussten bis sie fertig waren und dann war alles vorüber. Ich wollte noch mit Leza reden, es ging ihr nicht gut, aber weil ich so frustriert war wies sie mich ab und ging weg. Ich habe später versucht mich erneut zu nähern, aber es ist wieder fehlgeschlagen. Sie ging ohne ein Wort, ich weiß nicht einmal wohin. Aber ich hatte vom Tag noch nicht genug, ich habe Evans Vorschlag in die Tat umgesetzt, ein weiterer toller Plan wirklich... nicht.

      Aber das hätte wissen können. Heliar schien das Geschenk zu gefallen und auf meine Frage hin blieb er höflich und freundlich. Vielleicht bleibt er ja wirklich mein Freund, aber vielleicht habe ich nun auch das vergeigt. Ich kann nicht einmal in den Hain, er wird mich nach ihr fragen und ich kann ihm nicht sagen wie sehr ich versagt habe. Er wird sich sorgen und dann geht es ihm auch schlecht. Hier bei Maven zu sein ist in Ordnung, aber ich muss steht's lächeln. Denn alles ist in Ordnung, wenn ich es öfter sage, glaube ich es auch, oder?

      Wenn wir dann jetzt vielleicht doch allein sind, so nett du auch bist Jonathan, wird etwas in mir welken, alles scheint gerade so schrecklich.

      Bis Morgen...



      OOC: Danke an Vex für so viele Tage basteln und Mühe. Für einen absolut grandiosen Plot der ein fantastisches Finale hatte.