3. In stillem Glanz - 1331 AE - Logbücher und Tagebücher

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      Frei fliegen, Tag 12


      Lieber Jonathan,


      ich kann nicht viel schreiben, denn Mejohra schläft neben mir. Sie ist schnell eingeschlafen und deshalb kommt jetzt fix noch ein Eintrag.


      Heute Morgen ging es mir beschissen, wirklich und es war gut, dass Malvala mich gefunden und ein wenig aufgepäppelt hat. Mit Ruhe, gut ich sollte schlafen, aber danach war mir nicht, aber ab und zu waren meine Augen durchaus geschlossen. Danach kam Beruhigungstee der hat wirklich gut getan. Außerdem hat sie mit mir auf dem Bett gesessen und mit mir über die Dinge gesprochen die vorgefallen sind. Klar sie konnte sie nicht änder, aber sie hat mir geholfen es fürs erste ruhen zu lassen. Dazu kam Andra, heute überraschend hübsch herausgeputzt die uns abholte zur Flugstunde. Als sie sah, dass es mir dafür heute etwas knautschig ergangen war nahm sie mich in den Arm, das war schon wirklich sehr süß von ihr und wer könnte da noch traurig sein.


      Dann ging es scheinbar ums Fliegen mit Gleitschirmen und Fliegereignung und Kadra die das alles teste wollte mit uns, also traten wir an. Viele mit gemischten Gefühlen. Alea und Malvala freuten sich zum Beispiel, weil sie Spaß daran hatten. Andra und Astrid schien dies eher ungeheuerlich zu sein. Maven schien eigentlich nur besorgt, dass Yvvin etwas passieren würde, die natürlich Feuer und Flamme war. So begannen Trockenübungen zur Körperspannung auf Marvins ausgestreckten Händen und der Feststellung, dass Sylvari wohl Naturtalente sind, hahahahah...

      Ich versuchte nebenbei mit Minna über meine Sorge zu reden, dass wir uns wieder distanzierten, sie schien diese Sorge allerdings nicht zu teilen. Aus ihrer Sicht war vielleicht auch alles in Ordnung. Vielleicht sollte ich es einfach ignorieren, sie werden es schon wissen.


      Danach ging's ans fliegen, welches ich wie folgt zusammenfasse:

      Ich, machte einen Bauchplatscher, flog gegen eine Wand und schaffte einen geraden Gleitflug.

      Yvvin nahm die kleine Hürde ein paar Mal und motivierte dadurch Tarja zu ihrem ersten Flug. Großer Erfolg.
      Viele andere Sylvari gaben eine gute Figur ab.

      Andra schaffte es beim ersten Mal, driftete aber ab und nahmein unfreiwilliges Bad. Sehr Wasseraffin die Gute, und nach dem hohen Absprung ging es ihr übel.

      Siina verletzte sich bei der Ersten Übung und schied aus.


      Das Fliegen war in Ordnung und bescherte mir ein paar blaue Flecken. Ich jubel nun nicht Hurra wie viele andere, aber ich verteufle es auch nicht. Es braucht auf jeden Fall mehr Übung.


      Danach ging es wieder ins Gespräch, diesmal mit Mejohra, die mir zumindest ansatzweise erklärte was los war oder auch ganz und ich verstand nur nicht, dass es alles war. Außerdem von einem Geliebten Menschen, aber das wirkte ein wenig zusammenhangslos und dann von Narben die hart machen. In mir kochte dabei die letzte Nacht wieder hoch die ich weinend und leidend verbracht hatte. Sicher mir steht es nicht zu wirklich über leid zu klagen, denn wirklich angetan wurde mir ja nichts, aber es war schrecklich.


      Irgendwann war ich von all dem so aufgeladen, ich hatte die Energie die ich fühlte Malvala schon einmal beschrieben, dass ich nach dem Dolch griff und ihn mir einfach in die Hand stieß. Was das sollte, keinen Schimmer, aber als die Hand zu schmerzen begann, war der andere Schmerzt vergessen. Kein gutes Zeichen. Natürlich wurde die Wunde versorgt und ich hab mit Mejohra weiter geredet auch nachdem Malvala und Alea gegangen waren. Ich hab zwar das Gefühl wir drehen uns im Kreis und nähern uns nur langsam an, aber es könnte werden.


      So genug geschrieben, gute Nacht Jonathan, heute können wir es echt brauchen.
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      Lieber Jonathan,

      ich kann verstehen, wenn du niemalswieder ein Wort mit mir reden willst also nun ja tust du nicht, aber wenn dumeine Schrift verbleichen lassen magst. Als ich mit dir ins Wasser sprang, daswar schon ein Attentat. Aber heute habe ich dir ein Blatt entrissen. Es tut mirso leid, ich weiß wie schmerzhaft es ist, wenn man ein Blatt verliert. Ichverspreche du bekommst dafür etwas zurück.

      Der heutige Tag dafür war schön.Nach der Arbeit bin ich etwas herumspaziert und habe Andra und Malvalagetroffen. Schnell kamen auch Maven, Minna und Juno dazu. Malvala wollte sichum Andras Unwohlsein kümmern, welches aufkam sobald sie den Boden verließ. Undsie erzählte Maven von seiner Möglichkeit Assoziant zu werden. So eine ArtMitglied der Odyssee ohne Schwur oder so. Auf jeden Fall schien er darüber sehrfroh zu sein und würde wohl das auch wollen. Eine gute Neuigkeit und ein Anlassheute an diesem Tag die Sache etwas gemütlicher angehen zu lassen.

      Es kam der Wunsch auf eine kleine Feierzu Veranstalten, mit Lagerfeuer, Stockbrot und Räucherfisch. Das war durchauseine tolle Idee. Also haben wir alles gegriffen was wir gebraucht haben undschleppten es mit zum Anfang. Dort wo Malvala und ich damals Wasserprobengenommen hatten. Während Andra das Feuer aufbaute mischte ich gemeinsam mitMinna und Malvala Teig für die Stockbrote. So kamen wir alle bald in den Genussvon Stockbrot und Fisch, außerdem kamen mehr dazu. Yvvin zum Beispiel undAstrid, später auch Tekki, so ein schöner Tag.

      Ich gebe zu, dass ich ihnen nicht vielzuhörte. Ich war nur froh, dass Minna mir versicherte, dass sie mich immer nochlieb hatte, das war ein gutes Gefühl und als ich Maven den Pflanzenring gab,war er glücklich und ich denke ich konnte auch sein Lied hören. Das machte michglücklich. Was ich auch noch hören durfte, war eine Geschichte von AstridsLeben. Ein Kampf gegen einen gigantischen Wolf. Lasst sie euch von ihrerzählen, sie ist wundervoll.

      Später habe ich Yvvin zurückgebracht und werde nun auch bald schlafen. Wenn ich am frühen Morgen wachwerde, sehe ich nach Andra. So schnell wird das Arbeitsmonster nicht aufgeben.

      Aber ich muss etwas schlafen, ich habe einen lehrsamen Tag vor mir. Tekki sagtesie legt mir die Auswertung der Analysen von Wasser und Boden in die Bibliothekund damit werde ich ein wenig forschen, auch wenn nichts dabei herum kommt, eskann mich nur schlauer machen.

      Gute Nacht Jonathan
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      Unfrohe Kunde, Tag 14

      Lieber Johnatan,

      heute war wieder ein ruhigerer Tag.Ich habe nur wenig zu tun gehabt. Das Generelle natürlich, in der Küche helfen,putzen Abwasch, was halt sie anfällt. Gegen späten Nachmittag oder frühem Abendhabe ich mich zur Gaststätte begeben, da saßen Juno und Syndra. Mit ihnen habeich mich ein wenig aufgewärmt, was Aufmerksamkeit von Yvvin, Ronja und Andraauf uns lenkte. Die zwei großen hatten wenig Lust später mit uns Ball zuspielen. Wir wollten eines dieser Kinderspiele ausprobieren, wo man einen Ballmit dem Fuß durch die Gegend trat. Während wir darüber berieten wie warum undwieso schwankte die Spielerzahl immer wieder hin und her sodass wir am Ende nurzu Dritt waren. Eigentlich vier, Juno, Yvvin, Tarja und ich und da wir dasSpiel nicht so gut drauf hatten habe wir den Weidenball einfach nur hin und hergeschossen bis Tekki uns unterbrach scheinbar gab es wichtige Neuigkeiten.

      Evvin eine von vielen verhasstenAsura die für Experimente an Menschen durchgeführt hatte mit gekonnter Herzlosigkeitwohl gemerkt. Keiner kann sie leiden, viele wollen ihr am liebsten den Halsumdrehen. Dennoch müssen wir sie Höflich empfangen. Kein Problem, dachte ich,wirkte aber so, als müssten wir eine Runde Maulkörbe verteilen.
      Im Gasthaus lief gerade eineWissenschaftsdebatte, der ich mehr zuhörte als etwas beizutragen, aber es warspannend genug zu zuhören. Allerdings zu kompliziert sie hier wiederzugeben.Wichtig wohl, dass die Umgebung sich negativ auf Xenos auswirkt und ichvielleicht Lynn fragen sollte, ob er ihn eine Weile hütet.

      Später hatte ich die Gelegeheit mitTekki zu reden und etwas darüber zu erfahre was Assistenten Asura so sind undtun und stellte damit klar, Asura zu sein war kein Zuckerschlecken, sie warenauch untereinander sehr gemein zu einander geradezu betrügerisch.
      Während wir uns unterhielten kam eszwischen Andra und Leza zu einem Brüllkontest in dessen Folge Tekki Hals überKopf floh und auch Alicia ging die anwesend war. Ich blieb bis zum Ende. Dastürmte Tekki herein in voller Montur, sie trug scheinbar sowas wie eine Rüstungund war breit mich zurückgebliebenes Huhn zu retten. Leza bekam übrigens neFlasche Rum von mir. Als Tekki sich beruhigt hatte fragte ich Andra nach ihrenGöttern, sie dient wirklich Balthasar, aber dem alten, dem Krieger Gott nichtdem Mörder. Schön, dass sie den Unterschied kennt und Grenth, davon ein anderesMal.


      Ich wünsche dir süße Träume.
      Morgen wird ein langer Tag, schlafgut Jonathan

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      Ein Mordremsspektakel, Tag 15

      Lieber Jonathan,

      heute ist ein besonderer Taggewesen, also wirklich besonders, ich sage es oft, aber eigentlich wusste ichwohl bisher gar nicht, was wirklich besonders ist. Doch wie immer von Anfangan, damit wir nichts vergessen.

      Evvi kam heute zu Besuch und wirempfingen sie dort. Yvvin übernahm die Führung und es lief soweit alles ganzgut. Dafür, dass alle sie als garstiges Monster schimpften, wobei ich sagenmuss, dass Disziplin etwas auf der Strecke blieb und damit auch Höflichkeit undein professionelles Äußeres. Wie? Als Evvi durch Portal kam schickte sie wohleine Menschin vor, welche einigen und auch Yvvin bekannt waren. Anstatt nun zuwarten bis der erwartete (Un)ehrengast eingetroffen war, um zumindest dasProzedere einzuhalten stürmten sie hinauf um die von ihnen bevorzugte Person inüblicher Manier zu grüßen, ich hoffe das hinterließ nicht zu viel Disharmonie.

      Wir wurden einmal vorgestellt mitunseren Abteilungen und dann ging es zurück wo man Doktor Evvi auf unserenStand der Erkundungen brachte. Wohl nicht genug, denn wir wurden in Gruppenaufgeteilt die sich weiter umsehen sollten. Ich würde gemeinsam mit Yvvin,Neyvé und Astrid unter der Führung von Andra unterwegs sein und nach Nordostengehen. Alles dank Gleiter und Eichenherzen kein Problem wie sich herausstellte.Wir fanden komische Gebäude und Mordremspuren. Letzterem folgten wir Nordwärtsimmer weiter, über einen großen Ast und darüber hinaus. Als wir sehr weitNördlich angekommen waren sahen wir dann eine Art Teich an einem Tor und so vieleMordrem, zwanzig und irgendwas Riesiges. Ich hatte so viel Angst wie noch nie,nein, blanke Panik geradezu.

      Yvvin störte das nicht, die wollteeinfach weiter sich umsehen als wäre nix. Dass Astrid, die schon mit einemriesigen Wolf Gekämpft hatte, oder Andra, die sowieso schon gegen andereAbartigkeiten Kämpfte sich nicht ängstigten war zu erwarten. Dass allerdingstauch Neyvé und auch Yvvin so relativ ruhig blieben zeigt eindeutig, dass ichwohl noch viel zu lernen habe. Gut ich lief jetzt auch nicht wie ein KopflosesHuhn herum, aber ich wäre für nichts in der Welt weiter dort geblieben. Gut,dass wir zurückgingen.

      Gegen Ende standen wir davor, dassunsere Eichenherzler keine Ladungen mehr hatten, aber der Abstand war gering,das hätte Andra gleiten können und wenn wir sie wie einen Drachen per Leinedrüber geholt hättet. Stattdessen wollte dieses starkgerüstete YAK schwimmen,hat ja beim ersten Mal schon so gut geklappt. Zum Glück fand Yvvin eineEichenherz Essenz auf der anderen Seite, was es ihnen möglich machte hinüber zukommen. Danach hatte ich meinen kurzen Zusammenbruch, aber Malvala und Ronjabekamen mich fix wieder auf die Wurzeln.

      In der Gaststätte gab's dannBerichte, sie sind sicher irgendwo niedergeschrieben, ich hab nur Dekogestanden und mich beruhigt. Dann habe ich Doktor Evvi was zu essen gemachtgemeinsam mit Yvvin und habe mich noch etwas an Malavala gehängt bevor es insBett ging. Beschissener Tag, zum Glück geht es uns gut.

      Schlaf gut Jonathan
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      ...und Reinschrift


      Reisetagebuch der Exploratorin Malvala 21. Koloss 1331
      Am gestrigen Tag erreichte uns Doktor Evvi. Ich hatte zuvor im Heilzelt noch einen Sud aus Kräutern zu mir genommen, welcher dafür sorgen sollte, dass ich ruhig bleiben kann. Sodann holte Andra mich ab und wir machten uns auf den Weg zum Portal um sie dort in Empfang zu nehmen. Niemand von uns wollte Evvi alleine lassen.
      Als wir das Portalrund erreichten, schien noch niemand da zu sein. Die erste Person welche hindurch kam war ein Asura den ich bis dahin glaube ich nicht kannte. Er schien zu kontrollieren dass für Evvis Anreise alles bereit stand. Nach diesem Asura kam Khepri eine Freundin der Odyssee und Weggebegleiterin in Elona. Ich freute mich sie zu sehen, wollte jedoch nicht nach oben stürmen. Nach ihr trat Evvi durch das Portal.
      Es ist nicht zu verkennen wie sehr diese Asura uns Geringschätzung entgegenbringt. Nach dem Rückweg zum Lager trafen wir uns im Gemeinschaftshaus und Evvi schlug vor, wir sollten Suchtrupps bilden, die sich tiefer in die Hallen vorbewegten. Die Idee dahinter war, einen weiteren Zugangsweg für die Mordrem in diese Höhle zu finden, abgesehen vom Portal Durchgang.
      Wir teilten uns in zwei Gruppen, eine davon mit Andra als Führer, die andere mit Juno und ich wurde Juno zugeteilt. Unsere Aufgabe war es, die Gebiete nördlich des Lagers und an der westlichen Seite der Ruinen zu erkunden, und so machten wir uns dahin auf. Ich zeigte Khepri und Alicia die Nutzung der Eichenherzen. Danach machten wir uns auf den Weg.
      Unterwegs fanden wir Spuren von Mordrem, die jedoch schon sehr alt waren. Nach dem was Ronja die Norn berichtete, passten sie zu den Mordrem die wir am Zugang zum Brückenkopf gefunden hatten. Ihre Obduktion befindet sich wieder oben detailliert. Sie führten auf unserem Weg nach Norden.
      Ebenso fanden wir eine Brücke die weiter in den Westen führte und einen Ort erreichen ließ, der eine Zugang zum Wasser bildet.
      Noch weiter im Norden konnten wir eine Ranke finden, die Juno und ich mithilfe der Eichenherzenessenz erstiegen und an deren Ende an der Felsenwand wir einen verschütteten Tunnel fanden. Scheinbar ein Weg auf dem die Mordrem hier eingedrungen waren.
      Die Mordremspuren die wir auf dem Weg fanden, waren so alt, dass sie gut mit dem Angriff auf Tarir und dem Erheben der Mordrem zusammenfallen konnten. Ich könnte mir vorstellen dass dieser Außenposten der Erhabenen hier mit als erster fiel. Der Versuch eine Probe aus der Wurzel zu nehmen, schlug leider fehl, da sie viel zu hart war um ein Stück aus ihr heraus zu hacken. Vielleicht könnte es mit einer Axt gehen.
      Als wir zurückkehrten, konnte ich für einen Moment Panik von Nola spuren, sie hatte die andere Gruppe begleitet. Als wir das Gemeinschaftshaus erreichten waren sie noch nicht zurück, kamen jedoch kurz darauf von Westen heran.
      Bei der folgenden Runde hatte Andra berichtet, dass sie ein Lager der Mordrem gefunden hatten, in welchem gut 20 Mordrem lebten und das scheinbar schon eine ganze Weile, offenbar versuchten sie der Höhle zu entkommen. Ihr Lager lag scheinbar an einem natürlichen Frischwasserteich.
      Für die kommenden Tage werden wir versuchen unsere Stellung hier zu befestigen und uns auf einen möglichen Mordremangriff vorzubereiten. Es sind noch immer viele Fragen offen, aber das hier brachte wenigstens schon einmal einen kleinen Einblick.
      Die Mordrem hatten hier scheinbar seit ihrem Angriff auf die Erhabenenstadt gelebt. Dass sie nun, wo die Inquestur hier ankam, versuchen die Halle zu verlassen, deutet darauf hin dass die Asura irgendwie das Gleichgewicht in dieser Halle gestört haben. Vielleicht haben sie etwas geweckt oder Aktiviert. Irgendwer hat auch die Geister verstümmelt. Immer neue Fragen… ich hoffe wir finden Antworten.

      Für den persönlichen Teil
      Schimmliger Schössling, ich muss gestehen Evvis Anwesenheit hier, bereitet mir mehr Probleme ruhig zu bleiben, als ich erwartet hätte. Ich würde dieser Asura nicht die Unterseite meiner Blätter zudrehen und hoffe, dass alle hier auf sich aufpassen, während diese Schlange im Lager ist.
      Ich weiß wir brauchen sie und ihre Ideen, aber ich muss gestehen, dass es mir sehr zu wider ist, ihre Hilfe in Anspruch zu nehmen. Ich werde versuchen an mich zu halten, doch es wird nicht leicht werden.

      Als ich gestern die Panik von Nola spürte, wäre ich am liebsten direkt losgerannt um zu schauen was vor sich ging, aber ich weiß, dass das alle in Gefahr gebracht hätte. Gut das wir die Idee mit den Hörnern nicht umgesetzt haben. Das hätte uns mit den Mordrem einige Probleme bereiten können, trotzdem brauchen wir irgendein Mittel, um uns auf größere Entfernungen auszutauschen. Das gestern hätte leicht in einer Katastrophe enden können.

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      ...und in Reinschrift


      Reisetagebuch der Exploratorin Malvala 22. Koloss 1331
      Ein ereignisreicher Tag, und überraschender Tag liegt hinter uns. Am Morgen haben wir besprochen wie man den Kristallen einige Geheimnisse entringen könnte. Wir beschlossen einen Fleischgolem zu nähen, um mit ihm einen Annäherungs- und Kontakttest durchzuführen. Wir erhoffen uns dadurch neue Informationen, ob ein näheres heran gehen an den Kristall gefährlich ist, oder nicht. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist die Gefahr noch nicht einzuschätzen, weswegen sich alle Forscher von ihm zurückhalten.
      Nach dem Gespräch mit Siina kam ein Asura, oder war es eine? Ich kann sie so schwer unterscheiden. Wohl ein bestellter Sprengmeister, der jene Wand öffnen sollte, die wir Tage zuvor bei unserer Erkundung entdeckt hatten. Es brauchte eine Weile der Vorbereitung, die ich mit Andra dazu nutzte, mich zu unterhalten. Es ging um eine mögliche Behandlung eines Expeditionsteilnehmers.
      Während des Gespräches erreichte uns Nola, die mir das geforderte Fleisch von der Küche für den Golem bringen wollte. Leider war es bei weitem nicht genug. Weswegen ich nichts Sonderliches ausrichten konnte. Dann kamen auf einmal alle zum Heilzelt, und Andra erzählte von einer Idee für Khepri. Sie braucht Sand für ihre Magie, und da es den hier nur an wenigen Stellen gibt, eine Möglichkeit diesen zu transportieren. So gab ich mit hängenden Blättern Leza den magischen Kristall, welcher meinen Kasten vergrößert, damit sie ihn analysieren und duplizieren kann. Ich hoffe es klappt, denn wenn nicht, kann ich meinen Kasten nicht mehr nutzen wie vorher.
      Danach machten wir uns auf den Weg zu Siina und fanden dort Ambri vor, die uns berichtete, dass die Arbeit vollbracht wäre, und die Tür bereit zu Sprengung. Als die Wand gefallen war, kam eine Apparatur zum Vorschein, wie ich so nie gesehen hatte. Die Spektromagische Analyse ergab wenig mehr, als die des Kristalles darüber, mit dem Unterschied, dass die Nebel hier deutlich dichter waren. Andra berührte das Konstrukt dabei und ein seltsamer Geruch breitet sich aus, wie das Gefühl, dass sich der Raum verschoben hatte. Was genau geschehen ist, kann ich nicht sagen. Zu viele neue Rätsel wurden mit diesem Objekt gebracht.
      Für das erste soll niemand die Maschine berühren oder ihr zu nahe kommen. Zurück im Heilzelt unterhielt ich mich mit Nola und Jorra kam hinzu. Wir haben mit ihr darüber gesprochen, woher die Sylvari wirklich stammen und was der Grund unserer Existenz ist, auch in Bezug auf die Mordrem weiter hinten in der Halle.
      Mit einem Mal, verschwanden die beiden in einer Art Nebel und mich erfasste ein Gefühl von Leichtigkeit für den Bruchteil eines Atemzuges. So dann fand ich mich im Wasser wieder unterhalb der Brücke. Es war verrückt, denn scheinbar war ich einfach dort aufgetaucht, von einer Sekunde auf die andere. Ich konnte mich gerade noch einfinden und mich an der Wasseroberfläche halten.
      Den Weg zurück zu finden, war einigermaßen schwer und dauerte eine ganze Weile. Ich fand Nola der das gleiche Widerfahren war. Alle wurden wohl innerhalb eines Augenblicks an einen anderen Ort translokatiert. Am schlimmsten hatte es wohl Jorra getroffen, die zwar bei Bewusstsein war, doch an einer so hohen Stelle erschien, dass sie nicht einfach springen konnte. Zwar hatte sie versucht mit einer Eichenherzessenz auf den Boden zurück zu kommen, da sie jene jedoch nicht richtig benutzte, stürzte sie ungebremst auf den Boden und war danach ohnmächtig.
      Andra brachte sie zum Heilzelt und ich konnte sie dort heilen, doch ich glaube wir hatten Glück. Niemand wurde ernstlich verletzt oder ging komplett verloren. Die meisten Expeditionsmitglieder konnten aus eigener Kraft zurückkehren zum Lager. Auslöser dieses Effektes war wohl, dass Andra die Maschine berührt hatte, welche wir nur Stunden zuvor gefunden hatten. Da niemand wirklich schwer verletzt wurde, würde ich das als unverhofften Test beschreiben, den wir trotzdem nicht wiederholen sollten.
      Nach einem längeren Gespräch mit Tekki ging ich mit Nola ins Heilzelt um über Jorra die Nachtwache zu halten.


      Für den persönlichen Teil
      Die Ereignisse heute haben sich teilweise überschlagen. Auf der einen Seite war sehr viel los, auf der anderen Seite, war das was passiert ist, bestenfalls beunruhigend.
      Für unsere Kristallforschung ist es sehr schade dass wir nicht genug Fleisch haben, aber ich verstehe natürlich, dass wir das als Nahrungsmittel, dringend brauchen. Ich habe heute Morgen Andra losgeschickt Moas zu jagen, damit ich mit ihrem Fleisch arbeiten kann.
      Das Gespräch mit Andra verlief anders als erwartet. Sie war auf meine Behandlungsidee von Minna sehr aufbrausend und so brauchte es eine Weile bis ich an sie heran kam, und wir darüber sprechen konnten, welche Möglichkeiten es gäbe um Minna ihr Gedächtnis wieder zu geben. Sie willigte ein, und nach einem Gespräch mit Minna, können wir es versuchen. Ich bin einigermaßen gespannt was Andra zu berichten hat, zumal es uns alle betreffen soll. Ich hoffe es ist nichts zu schlimmes. Aber ich glaube, sie macht sich wieder mehr Gedanken als notwendig ist.
      Meinem Kasten den Kristall zu entnehmen war einigermaßen schwierig für mich. Ich musste ihn zunächst ausräumen, was kein Problem war. Den Kristall danach aus seiner Fassung zu reißen, und zu sehen, wie die Macht im Kasten schwindet war als würde man mir die Blätter ausreißen. Ich hoffe das Leza den Zauber duplizieren kann, und ich den Kristall oder einen Kristall zurück erhalten kann. Ich hätte nicht gedacht dass es mir so viel ausmacht, aber den Kasten habe ich nun einige Jahre und er ist eine Art von zu Hause geworden. Außerdem sieht es im Heilzelt gerade aus wie in Orr 1325 a. E. Ich muss dringend aufräumen. Besonders nun, da wir eine erste Verletzte haben.
      Das Gespräch zwischendurch mit Siina war einigermaßen seltsam. Ich glaube ich sollte ein Auge auf sie haben. Besonders was ihre Anfrage ihrer Zukunftspläne anbelangt.
      Auch Nola macht mir einige Sorgen. Sie war ziemlich ärgerlich über das Gespräch am Nachmittag mit Andra und am Abend noch einmal nach dem das mit der Translokation geschehen war. Ein Glück konnte sie sich wieder beruhigen und so war sie wieder ruhig als wir uns zur Ruhe legten. Es wird inzwischen zu so etwas wie einer lieben Gewohnheit die Nächte mit ihr zu verbringen und zu reden.
      Als ich Jorra gestern versorgen musste, machte ich mir erst große Sorgen, doch durch Aleas Lehren konnte ich stark zu ihrer Genesung beitragen und so bleibt hoffe ich, keine größere Verletzung zurück die lange heilen müsste. Als sie nach der Heilung kurz erwachte, konnte ich sie spüren. Ich hatte bisher nur selten die Chance Jorra in ihrer reinen Form durch den Traum wahrzunehmen, und jedes Mal, war es ein erhebendes Gefühl. Ihre Melodie ist so rein und klar, und so warm und fröhlich.
      Ich wünschte sie könnte immer so Empfinden, aber es macht mich einigermaßen Stolz, dass ich es geschafft habe das aus ihr hervorzulocken, und sei es nur für einige Stunden. Sie dankte mir kurz als sie noch wach war, für das was ich tue, aber das war gar nicht notwendig. Ich tue es doch gern. Trotzdem merkte ich, wie gut mir ihre Worte taten, und sie klingen heute noch in mir nach.

      Mir fehlen die gemeinsamen Stunden ein wenig, wie wir sie in Elona teilten, auf unserer ersten Reise. Gestern Abend hatte ich, auch wenn Jorra sehr angeschlagen war, zum ersten Mal seit einer kleinen Ewigkeit wieder das Gefühl, dass Jorra ganz hier war. Ganz in dem Moment, und nicht wie sonst so oft so fahrig wirkt und mit dem Kopf schon wieder viel weiter weg. Es tut gut diese Seite von Jorras Blatt zu erleben.

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      Bäumchen wechsel dich, Tag 16


      Lieber Jonathan,


      die Tage werde immer verrückter und ich weiß nicht mehr so recht, wie ich das alles noch in Worte fassen soll. Die Geschehnisse werden von Tag zu Tag skurriler.


      Also eigentlich begann alles mit Ambri die das tat, was sie eben tun wollte, sprengen. Wo? Da wo momentan viele unserer Tüftler ihre kleinen und großen Spielereien zusammentüftelten, dort riss sie eine Wand ein und enthüllte die Sicht auf eine Art magischen Würfel oder so von dem Energie ausging aber keiner wusste so recht etwas damit anzufangen. Also wurde gegrübelt, probiert und getestet. Minna war auch da und sie hat mir Farben mitgebracht, jetzt gibt es auch bunte Bilder von mir wie schön. Für ein Experiement wollte Malvala dann einen Golem nähen und mir auch zeigen wie es geht.

      Dafür war ich dann bei Minna die gerade viel um die Ohren hatte in der Küche und dort scheinbar Alicia dazu motivieren wollte ihr beim Kochen zu helfen. Diese sträubte sich unerfolgreich. Was ich von ihr als Fleisch bekam reichte vorne und hinten nicht wirklich aus, aber das musste es auch nicht, denn als ich am Heilerzelt ankam erwartete mich ein ganz anderes Bild.


      Erst mal war totales Chaos, alles lag wie Kraut und Rüben herum, kannte man so gar nicht, Malvala war voller Angst und kauerte auf einem Bett vor Andra die dort stand, das üblich zornige Gesicht und zerbrochenes Glas in der Hand von dem es braun hernieder tropfte. Ich weiß nicht was es war Blut dachte ich, aber Glas kommt nicht durch diese Handschuhe, aber eines weiß ich, hätte sie Malvala auch nur ein Blatt gekrümmt hätte ich sie geschoren, dann wäre sie lange genug die rote gewesen, JA auch die Augenbrauen! Aber während ich für die zwei wieder im Hintergrund verschwand und quasi unsichtbar wurde eröffnete sich der wahre Grund wieder das Leidliche Andra Minna Thema, aber irgendwann würde es vorbei sein und als sie wieder einigermaßen Mensch war ging sie, um etwas Dummes zu tun, wie dumm würde sich später zeigen.

      Während Malvala und ich uns unterhielten kam Mejohra dazu und hatte große Kunde. Diese uferte in einen Vortrag über Mordrem auf. Ihre Hoffnungen und Wünsche bezüglich dieser und was sie für uns bedeuten. Es wirkte an manchen Stellen gruselig und an anderen utopisich, aber was dabei oder währenddessen passierte war es noch viel mehr.

      Plötzlich stand ich unter einem Wasserfall. Von hier auf jetzt auf einem Stein im Wasser und Wasser prasselte von oben auf mich nieder, die anderen zwei waren verschwunden.


      Es war einfach aus meinem ungewollten Gefängnis wieder heraus zu kommen, denn da war ein Pilz mit dem ich wieder aus der Kluft heraus hüpfen konnte und so mich rufend und an Gebäuden orientierend fand ich Malvala die angeschwommen kam.

      Zusammen gingen wir erst in die Gaststätte und dann auf den Platz, dort trafen wir Tekki und Siina, außerdem Andra die weiter hinten versuche Mejohra von irgendwo herunter zu bekommen, dabei wurde sie auch noch verletzt, sehr schwer sogar und dafür oder darüber war ich sauer. Doch das musste warten, erst müssten die übrigen gesucht werden. Zum Glück war niemand anderes verletzt worden, wobei Tekki beteuerte den Schreck ihres Lebens erlebt zu haben. Das Ereignis war wohl auf Andras Spielereimit dem Würfel hinzuführen die unbedingt noch einmal testen wollte wie es war das Ding anzufassen. Siina allerdings beschützte sie davor mir Rede und Antwort zu stehen, das brachte mich noch mehr auf. Ein Gespräch mit Malvala und Tekki brachte mich wieder runter und danach wachten wir an Mejohras Bett.


      Ich denke ich werde dennoch etwas schlafen.

      Ruhe Sanft Jonathan

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      GesprengtesMoahuhn, Tag 17

      LieberJonathan,

      alsnicht heute zum Heilerzelt kam konnte ich dort schon Malvala sehen, die an denMoa herum werkelte die Andra ihr mitgebracht hatte. Daraus würden wir dasmachen, was wir gestern nicht konnten einen Golem. Gesagt getan, er bekam Beineund Flügel und dann holten wir Siina aus der Gaststätte. Mit ihr Gingen wir zumKristall, wo dieses etwas den Kristall berühren sollte.

      Sehrtolle Ideen wirklich. Es brannte unser Semihuhn an und warf Malvala aus derKontrolle heraus. Sie übergab sich und fiel in Ohnmacht. Zum Glück hatte siedas vorher angesprochen und so konnte ich etwas für sie tun. Siina brachte miretwas Wasser und macht dann einen eigenen Versuch mit dem Kristall. Meinetwegen, oder so. Sie fühlte sich dabei erst krank und dann super gut.

      Alswir Malvala wieder mit etwas Wasser im Gesicht wach bekommen hatten und sie inzusammenhängenden Sätzen redete bekamen wir mit, dass bei und Savinu war, dieMutter von Null, sie waren heute angekommen. Diese wollte sich gerne den Würfelzeigen lassen, also taten wir auch das. Danach kam wieder Wissenschaftsgeblubberwas keiner versteht der nicht Asura ist fürchte ich, ich auch nicht.

      Außerdemnoch ein kleiner Streit mit Andra. Welcher Tag wäre perfekt ohne. Erst hat mandieses weinerliche Etwas, was flüchten will sobald es einen sieht und dann dasBrülläffchen was einen an macht, dass man eine Menge Fehler hat, die es einemaber nicht erklärt hätte, wenn man es nicht dazu gebracht hätte. Genau soAstrid, scheinbar werden meine Fehler lieber bei Andra angeprangert als sie mirzu zeigen. WIE SOLL MAN SO LERNEN VERDAMMT. Verzeih Jonathan, ich sollte nichtso laut sein. Heute Nacht bleibe ich noch mal im Heilerzelt bei Mejohra undMalvala, Mejohra geht es immer noch nicht besser, ich hoffe es richtet sichbald.

      Schlafgut Jonathan

      P.S.Das Moahuhn hab ich verbrannt, sorry, dass es so gestunken hat.