Angepinnt Opern/ Aufführungen

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    • Die Oper

      „Die Reise“

      Der erste Glockenschlag erklingt und die Pagen führen die Gäste zu ihren Plätzen.
      Der zweite Glockenschlag erklingt und der Saal füllt sich.
      Der dritte Glockenschlag ertönt. Die Gäste auf den Hörplätzen hinter der Sichtwand werden von zwei Wachen eingelassen. Die Pagen erlöschen die Lichter im Saal und schließen die Türen.

      Prolog
      Was man sieht.
      Spoiler anzeigen
      Der Vorhang wird nach oben gezogen und gibt den Blick auf die Bühne frei.
      Auf der Bühne sieht man, eine nornische schneebedeckte Landschaft davor steht ein künstliches Feuer. Um das Feuer sitzen einige Darsteller in Nornkleidung auf Fellen und Holzstämmen. Es macht den Eindruck das sie junge Norn seien. Zwischen ihnen sitzt ein Darstellerin mit grauem langem Haar und ebenso in Nornkleidung. Die Ergraute breitet ihre Arme weit aus und zur gleichen Zeit beginnt eine Violine zuspielen.


      Was man hört.
      Zuerst hört man die Klänge einer einzelnen Violine gefolgt von den Tönen eines Pianos ehe nach und nach die anderen Orchesterinstrumente aus dem Orchestergraben ertönen eine Flöte, Trompete, Cello, Harfe, Posaune Klarinette.
      Eine hohe Sopranstimme die eine Arie beginnt.Die hohen Töne zieht sie dabei sehr lang.
      Sie singt:
      Er war ein liebender Krieger, ein kriegerischer Erzähler, ein Erzähler von Liebesgeschichten, ein kriegerischer Liebender und ebenso ein schlachthungriger Künstler. All so etwas war er natürlich nicht für sich selbst. Nun war dem kriegerischen Künstler, dem künstlerischem Krieger, dem blutdürstigen Poeten, dem lyrischen Schlächter als danach schöpferisch zu wirken. Mit einem todbringenden Speer in der einen Hand.und einem Schwert in der anderen Hand zog er in die Schlacht gegen 50 riesiger Svanir die er alle an einem Nachmittag besiegte."

      Was man sieht.
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      Die jungen Norn die eben noch um das Feuer saßen verschwinden tänzerisch raufend von der Bühne nur eine einzige steht noch auf der Bühne, wer sie kennt wird die Sopranistin Renata Jakoms unter der Nornkleidung erkennen. Sie trägt ein langes Abendkleid welches mit Fell besetzt ist dazu trägt sie um ihren Hals eine weiße Fuchsstola.


      Was man hört.
      Das Lied endet und die Instrumente und die Sängerin verstummt. Einzig und allein das läuten einer Triangel ist zu hören und beendet den Prolog und kündigt so den 1. Akt ein.

      1. Akt

      Was man hört.
      Renatas engelgleiche und unverwechselbare hohe Sopranstimme.
      Sie singt davon das sie eine junge Norn namens Talianna ist und das sie unbedingt den besungenen Krieger Högger Speckfaust finden möchte.
      Plötzlich Stille nach dem sie ihr Lieb zu Ende gesungen hat.

      Was man sieht.
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      Die von der Sopranistin dargestellte Talianna geht von der Bühne auf der Suche nach Högger Speckfaust.Auf der Bühne taucht ein Mann in Nornkleidung auf eindeutig soll er Högger Speckfaust darstellen.Seinen Kopf ziert ein alter Spitzhut. Wer genauer hinsieht wird unter dem Kostüm den Tenor Peter Kelmoor erkennen.


      Was man hört.
      Das Orchester und der Tenor beginnen sehr ruhig aber kraftvolles Solo.
      Er singt mit rauer tiefer Stimme.
      Als ich mit den Stürmen tobte
      Mein Herz Leere lobte
      ohne oben ohne unten
      Ganz der Last der Welt entbunden.

      Alles was ich bin ist Tanz
      bar der Schwere der Substanz
      Bin nicht Wolken, bin nicht Himmel
      Bin ihr ewiges Gewimmel
      Bin ihr Wehen, bin ihr Stürmen
      Wolken auf zu Wolkenstürmen

      Wehe fort was nicht verwachsen
      Nichts, das sich in mir verbirgt
      Wo die höchste Mächte schaffen
      Bin ich eine Kraft die wirkt.“
      Am Ende des Liedes erklingt wieder die Triangel und beendet so den ersten Akt und läutet so die Pause ein.

      Was man sieht.
      Spoiler anzeigen
      Der Vorhang fällt und die Pagen entfachen das Licht im Saal und öffnen die Türen zu den Foyers.


      Pause
      In der Pause kümmern sich die Pagen um das leibliche Wohl der Gäste.
      Die Gäste können sich in den 15 Minuten ihre Beine vertreten und vor der Oper rauchen gehen
      Nach 10 Minuten schlägt der Operngong und kündigt an das das Stück in wenigen Minuten weiter geht.
      Die Pagen bitten die Gäste wieder zu ihren Plätzen
      Ein zweiter Gongschlag nach weiteren 3 Minuten immer mehr Gäste betreten den Saal und die privaten Balkone
      Der dritten Gongschlag nach 2 Minuten, die Pagen löschen das Licht während die Hörgäste hinter ihren Sichtschutz geführt werden.

      Intermezzo
      Was man sieht.
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      Der Vorhang wird nach oben gezogen.
      Man sieht wie Talianna sich auf den Weg macht. Die Sopranistin die Talianna spielt packt ihren Rucksack auf der Bühne und zieht ihn sich an.
      Dann läuft sie symbolisch von einer Seite des Bühnenrandes zur anderen.


      Was man hört.
      Aus dem Orchestergraben hört man nur eine Flöte die ein seichtes und bekanntes Wanderslied der Norn spielt. Dazu singt die Sopranistin wieder in einer hohen Arie den Text des Wandersliedes. Diese Arie erreicht tatsächlich 3,5 Oktaven.
      Sie singt von der Sehnsucht auf der Wanderschaft selbst eine Legende zu werden. Und das sie Högger Speckfaust unbedingt kennenlernen möchte um mit ihm in die Felle zu gehen.
      Wieder erklingt die Triangel und beendet das Intermezzo und läutet den zweiten Akt an.


      2. Akt
      Was man sieht.
      Spoiler anzeigen
      Der Bühnen Hintergrund die nornischen Berge verschwinden wie von Magie werden sie von linken Bühnenrand zum rechten gezogen werden und von dort aus nach links wird ein neuer Bühnenhintergrund gezogen. Es ist die Prahlhalle von Hoelbrak darauf zu sehen. Der Tenor betritt wieder die Bühne und läuft Richtung Bühnenmitte doch bevor er diese erreicht beginnt er schon zu singen. Die Sopranistin steht noch am Bühnenrand und sieht zu den Balkonen hinauf.

      Was man hört.
      Die Stimme der Tenors erklingt begleitet von dem gesamten Orchester. Es ist eine dramatische und spannende Melodie die einem ins Mark zieht.Der Tenor besingt eine der kriegerischen Heldentaten von Högger Speckfaust und wie er nach einer Schlacht in den Armen der schönsten Nornfrau Regine in den Fellen in den Schlaf gewiegt wurde. Er siegt davon was für ein wundervoller Liebhaber er ist und das diese Norn nicht die erste war die ihn in den Schlaf wiegen durfte. Er singt davon das es 1000 waren aber nie verlor er sein Herz an eine.

      Was man sieht.
      Spoiler anzeigen
      Wie die Sopranistin die Talianna darstellt auf den Högger Darsteller zugeht nur um dann kurz vor ihm doch an ihm vorbei zu gehen mit einem kessen Lächeln auf ihren Lippen.Sie hat sein Interesse geweckt den er dreht sich zu ihr um und unterbricht für einige Herzschläge das prallen. Niemals zuvor ist das Högger passiert das er sprachlos gemacht wurde ohne das er sprachlos sein wollte


      Was man hört.
      Der Tenor stoppt sein singen.
      Nur um kurze Zeit später mit der Sopranistin gemeinsam die Legende vom kriegerischen Liebhaber Högger weiter zu singen. Zusammen mit dem Orchester singen sie ein phänomenales Duett das seines gleichen in der Oper sucht.
      Wieder ertönt die Triangel und beendet den zweiten Akt und läutet nun den Epilog und somit das Ende ein.

      Epilog
      Was man sieht.

      Spoiler anzeigen
      Der Vorhang wird für einige Herzschläge geschlossen und als er wieder nach oben gezogen wird sieht man die Sopranistin die die junge Norn Talianna spielt umgeben von etlichen verschiedenen Fellen sitzen.



      Was man hört.
      Das gesamte Orchester spielt eine verführerische Melodie und auch die Talianna spielende Sopranistin singt ein lockendes Liebeslied. Wie sie den weiten Weg für Högger ging um ihn und seiner Legende zu begegnen. Wie sie ihn bewundert für diese Legenden.


      Was man sieht.
      Spoiler anzeigen
      Der Högger darstellende Tenor nähert sich der jungen Norn die da in ihrem Kleid in den Fellen sitzt.



      Was man hört.
      Wie die tiefe Tenorstimme in das sehnsüchtige Liebeslied mit einsteigt. Doch dann verstummt die Stimme der Sopranistin und der Tenor singt davon wie er endlich jemanden finden möchte bei dem er ankommen kann, bei dem er nicht die Legende ist sondern der der ist.


      Was man sieht.
      Spoiler anzeigen
      Högger bleibt vor den Fellen und Taliana stehen die da nur von seiner Legende singt.
      Dann fällt der Vorhang. Stille.


      Was man hört.
      Stille.


      Was man sieht.
      Spoiler anzeigen
      Wie sich die Darsteller sich Hand in Hand vor den Vorhang schleichen und sich dort mehrmals lächelnd verbeugen. Auch der Dirigent kommt aus dem Orchestergraben und verbeugt sich mit den Darstellern.



      Ende

      Ooc: Für die Gäste auf den Hörplätzen habe ich das Gesehene in den Spoiler gepackt. Ich wünsche allen anderen Gästen die Gestern nicht die Oper besucht haben und dies in den nächsten Tagen und Wochen tun viel Spaß damit.

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    • Die Oper

      „Die Jahreszeiten“

      Der erste Glockenschlag erklingt und die Pagen führen die Gäste zu ihren Plätzen.Die Musiker des Orchesters nehmen Platz in dem Orchestergraben.Der zweite Glockenschlag erklingt und der Saal füllt sich.Der dritte Glockenschlag ertönt. Die Gäste auf den Hörplätzen hinter der Sichtwand werden eingelassen von zwei Wachen. Die Pagen erlöschen die Lichter im Saal und schließen die Türen.Der Dirigent nimmt auf seinem Pult platz.

      Der Prolog

      Der Prolog beginnt als sich der schwere rote Samtvorhang öffnet. Die Bühne erstrahlt hell und ist in vier Farben und Abschnitte unterteilt. Ganz links ist die Bühne grün gefärbt der Boden und auch der Hintergrund ,in der Mitte steht eine Frau in einem dunkelgrünen Kleid welches mir kleinen rosafarbenen Blüten geschmückt ist. Wer sie ist kann man nicht erkennen da ihr Gesicht hinter einer Maske verborgen ist.Was man erkennt ist ihr schwarzes Haar und ihre dunkle Haut. Das Bühnenstück daneben ist gelb und in seiner Mitte steht ein hellhäutiger schwarzhaariger Mann in einem sonnengelben Anzug auch sein Gesicht bedeckt eine Maske. Auf seinem Rücken sträkt er riesige goldenen Schwingen. Das Viertel daneben ist in einem warmen Rotton auf diesem Teil der Bühne steht eine Frau in einem roten Blätterkleid und mit feuerrotem Haar auch ihr Gesicht ist hinter einer Maske verborgen. Das letzte Stück der Bühne ist Blau, auf diesem steht ein dunkelhaariger Mann in einem hellblauen weißen Anzug, auf sein Gesicht ist zur Hälfte hinter einer Maske verborgen.
      Der Dirigent beginnt auf seinem Pult seinen Dirigentenstock zuschwingen und das Lied anzustimmen.
      Zuerst hört man die Klänge einer einzelnen Violine gefolgt von den Tönen eines Pianos ehe nach und nach die anderen Orchesterinstrumente aus dem Orchestergraben ertönen eine Flöte, Trompete, Cello, Harfe, Posaune Klarinette. Sie spielen eine heitere und aufgeweckte Melodie.
      Alle vier Darsteller breiten gleichzeitig ihre Arme aus. Und ihre Blicke wandern über den Zuschauerraum und zu den Balkonen hinauf.
      Die vier beginnen gleichzeitig zu singen. Die Stimmlagen der vier bestehend aus Alt, Bass, Sopran und Bartion erklingen wie aus einem Mund. Es hört sich so symbiotisch und im Einklang an als wäre die Vier eines. Jeder Ton sitzt akkurat. Das Timing der vier ist einzigartig. Ruhig stehen die Darsteller da und singen:

      „Es war eine Mutter
      Die hatte vier Kinder.
      Den Phönix, den Steckling
      Den Koloss und den Zephyr.

      Der Zephyr bringt Blumen
      Der Phönix den Klee
      Der Steckling, der bringt Trauben
      Der Koloss den Schnee.......“


      Das Lied wird plötzlich von vier lauten Gewehrschüssen unterbrochen.
      Woher die vier Schüssen kamen kann keiner sehen, doch sie lassen alles verstummen, die Musiker beenden das Lied durch die unterbrechenden Schüss und die Sänger singen nicht mehr.


      Die beiden weiblichen Darstellerinnen greifen sich an ihr Herz während sie zu Boden sinken.
      Die beiden männlichen Darsteller hingegen an ihren Kopf.
      Während die Vier zu Boden sinken werfen sie unzählige rote Tücher, die sie zuvor aus ihren Kostümen zogen wie wild in die Luft. So das sie mit den vier Darstellern zu Boden gehen. Am Ende liegen alle Vier regungslos am Boden, auf ihnen und neben ihnen die Tücher die wohl das vergossene Blut darstellen sollen.
      Der Ton einer Triangel ertönt und kündigt den ersten Akt an.
      ALLE VIER DARSTELLER LIEGEN AUF DEM BODEN DER BÜHNE

      Der 1. Akt


      Der erste Akt beginnt wie der Prolog endet, mit vier am Boden liegenden Darstellern.

      Die Sekunden vergehen, wie das Licht noch für einen ganzen Moment erloschen bleibt. Erst nach gut einer halben Minute wird der grüne Bereich der Bühne langsam heller. Das Licht gewinnt an Kraft, während leise ein Klavier zu spielen beginnt. Es sind seichte, leise Töne, beruhigend und auch sie werden langsam aber stetig lauter, etwas intensiver. Das Stück wird begleitet von leisen Vogelgesängen. Unterdessen regt sich auch die Dame in grünem Gewande. Erst sind es nur kleine, vorsichtige Bewegungen, ganz als würde jemand erst jetzt aus dem Kolossschlaf erwachen, elegant sind sie allerdings ohne Zweifel. Der durch eine dunkelhäutige Dame personifizierte Zephyr reckt und streckt sich. Erst als sie aufrecht auf der Bühne steht beginnt sie auch stimmlich in die Melodie des Klaviers einzusteigen. Das dunkle offene Haar kringelt sich, hebt sich stark von der hellgrünen Maske mit rosa-weißen Verzierungen ab.Ohne Hast singt sie ihr Lied, sich erst einmal nur sanft wiegend. Stimmlich kommt man sofort darauf, dass es sich bei der Stimme der dunkelhaarigen etwas rundlichen Zephyrdame um eine Alt-Stimme handelt.

      „Aus ihrem Schlaf erwachet
      von neuem die Natur
      seht, wie die Sonne lachet
      heraus auf unsere Flur.

      Sie wärmet uns nun wieder
      mit ihrem gold´nen Strahl
      der Hirten Flötenlieder
      ertönen in dem Tal.

      Das junge Veilchen bietet
      uns seinen Balsam dar
      der holde Lenz vergütet
      was uns genommen war.

      Er meints so gut, so bieder
      teilt neue Freuden aus
      und lockt uns alle wieder
      ins freie Feld hinaus.


      Drum hascht am Rasensaume
      sein Kleid, eh es verblüht
      und hin zum leeren Raume
      der Nichtigkeiten flieht.

      Denn kurze Zeit nur weilets
      ein Fuß auf unsrer Flur
      ist er einmal enteilet
      hinweg ist jede Spur.“

      Die Bewegung werden im Laufe des Liedes größer, mal macht sie einige zierliche kleine Schritte oder dreht sich um die eigene Achse. Als das Lied zu Ende ist verstummen die Instrumente und das Licht verlässt ihren Teil der Bühne um in den Teil des Phönix weiter zu wandern.
      Als das Licht auf den Phönix fällt, regt der Körper sich zu einer Bewegung an, so wirkt diese zuerst nur langsam als der Arm träge angehoben wird. Auf diese einzige kleine Bewegung, folgt ein schneller Ruck durch den Körper der ihn vom Boden aus direkt in den Stand bringt, wobei eine schnelle und fließende Drehung erfolgt und er sich dem Publikum präsentiert.
      Es hebt sich nun auch der zweite Arm und der Phönix präsentiert die volle Pracht des Sommers.Er senkt die Arme zu einer traditionellen, tiefen Verbeugung vor dem Publikum, demütig mutet er in jenem Moment an. Doch die Demut weicht Würde, als er sich wieder zu voller Größe aufrichtet.Nun erklingt auch schon die tiefe Bass Stimme die einem sogar bis ins Mark dringen vermag.

      "Im Wald möcht' ich Leben
      zur heißen Phönixzeit,
      der Wald, der kann uns geben
      viel Lust und Fröhlichkeit.

      In seinen Kühlen Schatten
      winkt jeder Zweit und Ast,
      das Blümchen auf den Matten
      nickt mit: 'Komm lieber Gast!' "

      Das letze Wort zieht er etwas in die Länge und lässt es in der Oper wiederhallen, dann hält er einen kurzen Moment inne.
      Doch kaum mehr als einen Wimpernschlag später erklingt die tiefe Stimme erneut und erfüllt die Oper gänzlich mit ihrem Klang.

      "Wie sich die Vögel schwingen
      im hellen Morgenglanz!
      Und Hirsch' und Rehe springen
      so lustig wie zum Tanz.

      Von jedem Zweig und Reise
      hört nur, wie´s lieblich schallt!
      Sie singen laut und leise:
      “Kommt, kommt zum grünen Wald!”

      Intermezzo

      Als sein Gesang allmählich verhallt wendet er sich mit einer fullminanten Drehung dem Zephyr zu. Mit kraftvollen Schritten bewegt er sich majestätisch über die Bühne bis er genau vor dem Zephyr steht und ihr eine Hand anbietet. Als sie diese annimmt, verbeugt sich der Phönix mit einer wundervoll anmutenden Eleganz nur um seine Lippen kurz vor der Rückhand zu halten und diese nicht zu berühren. Für ein paar Herzschläge verweilt er in dieser leicht gebeugten Lage, fast eingeforen in diesem Moment. Doch schon kommt wieder Leben in den Körper des Phönix und so zieht er den Zephyr nach vorne in Richtung des Randes der Bühne. Die Finger lösen sich von der Hand der Dame und geschwind stellt er sich vor sie, nur um sich erneut zu verbeugen, eine eindeutige Aufforderung zum Tanz,denn seine rechte Hand streckt sich erneut aus um erneut um die ihre zu bitten.Als sie diese ergreift fängt er auch schon an den Zephyr in einem sachte angehenden Walzer mit sich zu ziehen.Seine Hände und die ihren in Position gelegt, bewegen sie sich in knapp kreisenden Bewegungen über den erhellten Teil der Bühne,während über die andere Hälfte der Bühne noch Dunkelheit liegt.

      Auch jetzt sind die Schwingungen weich und die eine scheint in die nächste überzugehen,sodass jede Bewegung sich wie ein Fluss anfühlt, dem man ohne Unterbrechung folgen kann, wird man doch sacht vom Tanz fortgespült.Zum Takt der Melodie kreisen Zephyr wie Phönix zusammen, gleich einer sich miteinander verwebenden Einheit,welche zusammenschmilzt so das man sie kaum noch auseinander halten kann.So führt der Phönix den Zephyr weiterhin mit knappen Bewegungen über die Bühne, doch werden diese immer schneller und lebendiger.So nähert der Sommer sich allmählich seinen Zenit und bringt damit beschwingte Bewegungen in den Tanz mit hinein.Als er den Zephyr von sich stößt, sodass sich die Tänzerin kreisend vom Phönix weg bewegt, nur um dann von dem ausgestreckten Arm und den Fingern,welche ihre Hand umschlossen, aufgehalten zu werden und sie in kreisenden Bewegungen wieder an sich zu ziehen.Kurz vor ihm angekommen gleiten seine Finger von ihrer Hand, ihre Hüfte wird gepackt und sie als Finale angehoben, wobei sie frei wie ein Vogel ihre Schwingen ausbreitet.
      Die Instrumente verstummen mit dem Ende des Liedes und der zarte Ton einer Triangel ist zu hören und kündigt so die Pause an.

      Pause

      Der Vorhang fällt und die Pagen entfachen das Licht im Saal und öffnen die Türen zu den Foyers.

      Wieder schlägt der Operngong und kündigt an das das Stück in wenigen Minuten weiter geht.
      Die Pagen bitten die Gäste wieder zu ihren Plätzen
      Ein zweiter Gongschlag immer mehr Gäste betreten den Saal und die privaten Balkone
      Der dritten Gongschlag, die Pagen löschen das Licht während die Hörgäste hinter ihren Sichtschutz

      Der 2. Akt


      Der Dirigent betritt wieder sein Pult nach der Pause und stimmt die Musiker mit seinem Dirigentenstock auf das nächste Lied ein.
      Seichte Flötentöne erklingen aus dem Orchestergraben bestehend aus einer Querflöte, Bassflöte und einer Sopranflöte.
      Die Melodie beginnt ganz unaufgeregt und langsam und gewinnt an Tempo während sich die Stecklingdarstellerin erhebt. Sie liegt auf ihrer linken Seite dem Kolossdarsteller zugewandt, zusammen gerollt ligt sie da und streckt ihre Füße und Hände von sich bevor sie sich in ihrem Blätterkleid anmutig erhebt. Ein erstes mal dreht sie sich losgelöst und beschwingt um ihre eigene Achse und präsentiert sich und begrüßt so das Publikum. Während sie sich dreht weht ihre rotes Haare in der Drehung ebenso mit wie das prächtige Bühnenkleid. Das Rascheln von Blättern eines Laubwaldes die durch einen Wind bewegt werden mischt sich unter die Flötentön, so das man meinen könnte sie kommen von dem Kleid der Opernsängerin selbst. Aus allen Farben in den der Steckling sich färbt, in rot, gelb, orange und gold, ist auch ihr Kostüm. Auf ihrem roten Haar trägt sie einen bunten Blätterkranz in den selben Farben wie die in ihrem Kleid. Erneut dreht sie sich um sich selbst während sie sich erhebt und sich der fröhlichen Melodie der Flötentöne hingibt, vor dem roten Hintergrund der Bühne. Jede Bewegung ist anmutig und von einer Grazie durchzogen die ihres gleichen sucht, fast so als schwebe sie etwas über dem Bühnenboden.Weit breitet sie ihre Arme aus als sie zu singen beginnt. Umarmen und mitnehmen möchte sie die Zuschauer auf eine Reise in den Steckling. Hohe Soprantöne verlassen ihre Mund und passieren ihre Lippen, dabei sieht sie aus als wäre dies so leicht wie atmen. Die Flöten begleiten die Stimme der Sopranistdie ihre Stimme bis zu 3,5 Oktaven treibt. Das praselnde Regentöne mischen sich unter die Instrumente. Mit jedem Ton der ihre Lippen verlässt transportiert sie die Emotionen des Stecklings der so farbenfroh, lebendig und doch so vergänglich ist.

      „Bunt sind schon die Wälder,
      gelb die Stoppelfelder,
      und der Steckling beginnt.
      Rote Blätter fallen,
      graue Nebel wallen,
      kühler weht der Wind.

      Wie die volle Traube
      aus dem Rebenlaube
      purpurfarbig strahlt!
      Am Geländer reifen
      Pfirsiche, mit Streifen
      rot und weiß bemalt.

      Flinke Träger springen,
      und die Mädchen singen,
      alles jubelt froh!
      Bunte Bänder schweben
      zwischen hohen Reben
      auf dem Hut von Stroh.

      Geige tönt und Flöte
      bei der Abendröte
      und im Mondesglanz;
      junge Winzerinnen
      winken und beginnen
      frohen Erntetanz. „

      Während der letzten Drehung greift der Steckling seitlich in ihr opulentes Kleid und zieht daraus ganz viele bunte Blätter die sie über sich in die Höhe wirft und auf sich rieseln lässt.

      Nachdem auch die letzten, schier endlosen Töne der Instrumente verklungen sind, schwenkt das Licht ganz langsam zum hellblauen Teil der Bühne. Mitten im Zentrum des Lichtkegels liegt der Darsteller und war in vielerlei Abstufungen von blau gehüllt. Der kühle Schein der Wintersonne weckt den Schneevater und erleuchtet sein Heim. Seine Regentschaft wird von lauten Trompeten und Posaunen angekündigt, dazu ein fauchend-beißendes Geräusch von Wind. Eine dramatische und bedrohliche Melodie setzt ein.Er hebt seinen blassen Unterarm und schützt sich damit vor dem harschen Weckruf. Ihm ist klar: der Winter ist da. Seine Zeit ist gekommen und der Herbst verlässt sich auf ihn. Die Bäume tragen noch das verwelkte Sommerkleid und auch das Grün der Wiesen wird immer müder, möchte zugedeckt werden. Des Winters Urvater war schon immer die Pflicht und Ehr und so wurde es stets traditionsgemäß an die nachkommenden Generationen weitervererbt. Der Koloss erhebt sich mit angeborener Kraft und kündigt die weiße Herrschaft an. Nichts steht ihm im Weg.
      Die tiefe, kräftige und fordernde Baritonstimme erkämpft sich mit Leichtigkeit den Weg zum Publikum und wird von einem tosenden Sturm aus Blasinstrumenten und Windgeräuschen eskortiert.

      „Der Winter ist ein rechter Mann,
      kernfest und für die Dauer;
      Sein Fleisch fühlt sich wie Eisen
      an und scheut kein süß, kein sauer.

      Aus Blumen und aus Vogelsang,
      weiß er sich nichts zu machen;
      Hasst heißen Trunk und Sommerklang,
      wie alle warmen Sachen.

      Wenn Dein und Mein vor Frost sich scheut,
      wir in die Binsen gehen; Das klingt ihm gut,
      das macht ihm Freud,
      der Koloss, ja er wird wehen.

      So ist er denn bald dort,
      bald hier, weiß Regiment zu führen;
      Und wenn er kommt,
      dann grüßen wir, sehen ihn an und frieren.“

      Der wuchtige Rausch der Instrumente ebbt langsam und stetig nach Ende des Liedes ab. Die Triangel erklingt und kündigt das nächste Intermezzo an.


      Intermezzo

      Plötzlich und mit brachialer Eiseskraft weht der Koloss in Richtung Steckling.
      Das eisblaue Prunkkleid wirbelt und streckt sich, hatte lange geschlafen und ist nun wieder am Leben. Ein bestimmendes, herausforderndes Schmunzeln in schneeweiß ziert das Gesicht des Winters und er schien genau zu wissen, was ihm jetzt fehlte. Am Ort der Begierde angekommen, kniet er sich mit zurückhaltender Leidenschaft hin und fordert die Hand der Dame ein. Er gewinnt immer. Feste greift er zu und lässt sie wissen, dass nun alles gut wird. Nichts kann schiefgehen, der Koloss ist da und präsentiert sich in voller Pracht, wie er es das ganze Jahr über nicht tun konnte und sichtlich vermisst hatte. Die Dame in rot konnte, wollte nicht anders. Sie schenkte ihm die Hand und damit auch den Tanz. Ein siegreiches und vorhergesehenes Lächeln schmückte die Lippen des einnehmenden Mannes und als er sich erhob, begann das Orchester einen wilden und leidenschaftlichen Walzer anzuklingen.Der Koloss führte und nahm den Steckling gänzlich ein. Für den unendlichen Moment soll sie ihm gehören, sie waren dafür bestimmt. Ein leidenschaftliches Inferno aus Eis, Sehnsucht, Gier und Verlangen entbrannte und während der Zweisamkeit vergaß das Paar jegliche Pflichten, Ängste, Sorgen und Nöte. Sie glitten, schwebten förmlich über die erleuchteten Teile der Bühne und machten den Eindruck, dass sie nichts anderes in ihrem Leben lieber täten. Er forderte, sie bejahte. Sie nahm sich, er setzte nach. Der Steckling erblühte in der wundervollen Farbpracht, die ihm der Phönix vererbt hatte und der Koloss war ihr nun verfallen. Sie strahlte wie seine größte Rivalin und die Sonne taute ihn auf, ließ die kühne Eisschicht schmelzen und offenbarte sein geschütztes Ich. Er liebte es. Das Duo führte die letzten Tanzschritte aus, ehe der Steckling dem weißen Regenten einen symbolischen, letzten Kuss aus Erinnerungen und Zuversicht für seine bevorstehende Herrschaft mitgab. Dann erlosch das Licht und der Orchestergraben verstummte. Die gesamte Oper wurde in einen schwarzen Schleier aus Dunkelheit gehüllt.Die Triangel. Sie läutete nun den Epilog und somit das Ende des Stückes an.

      Der Epilog


      Schlagartig wird die Komplette Bühne durch das Klatschen einer Person erleuchtet alle vier Bereiche und alle vier Darsteller sind zu sehen und fassen sich nebeneinander an den Händen auf der Bühne und gehen zum Bühnenrand auf die Zuschauer und den Orchestergraben zu.Vor dem sie dann schlussendlich zum stehen kommen.Ohne das Orchester beginnen die Vier mit ihren unterschiedlichen Stimmen gemeinsam zu singen. Hervorragend passen die vier Stimmen zusammen und ergänzen sich.Ganz genauso wie im Prolog.


      „Es war eine Mutter
      Die hatte vier Kinder.
      Den Phönix, den Steckling
      Den Koloss und den Zephyr.

      Der Zephyr bringt Blumen
      Der Phönix den Klee
      Der Steckling, der bringt Trauben
      Der Koloss den Schnee.
      Und wie sie sich schwingen im Jahresreihn,
      so tanzen und singen wir fröhlich darein.“

      Doch diese mal fallen keinen Schüsse kurz vor dem Ende des Liedes dieses mal singen sie das Lied zu ende.
      Am Ende des Liedes verbeugen sich die Vier Hand in Hand vor dem Publikum ebenso der Dirigent auf seinem Pult. Hinter ihnen fällt der Vorhang, hinter dem die Vier dann verschwinden.

      Ende


      Die Pagen erleuchten nach und nach den Zuschauerraum und entlassen so das Publikum aus dem Saal. Draußen
      im goldenen Foyer werden den Goldkartenbesitzern noch Getränke angeboten.


      ((Ooc: Ein Danke schön an @Vivea die den Klang der Stimme und die Bewegungen des Zephyr ausemotet hat.
      Auch Balotosch gilt mein Dank der den Klang der Stimme und die Bewegung des Phönix sowie den Tanz zwischen Zephyr und Phönix emotet hat und dafür wundervolle Worte fand, innerhalb von zwei Tagen.
      Ebenso @Vetkin der den Klang der Stimme und die Bewegung des Koloss sowie den Tanz zwischen Steckling und Koloss in einen wunderschönen Emote gepackt hat. Ein tolles Team das meiner RP Oper Leben einghaucht hat. Aus meinem Kopf in eure und auf die Bühne.))

      ((Jedem Spieler steht frei damit zu spielen das er in der Oper war, doch bitte bedenkt das nur ein Adiger einen Balkon erhält. Zum Teil sind die Balkon ganzjährig vermittet. Balkon 1,3,4, 8. Alle anderen Preisklassen seht ihr unter Preise. Ich wünsche euch viel Freude damit.))

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