Ausbildung eines Wächters

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    • Ausbildung eines Wächters

      Ausbildung eines Wächters -
      Nach den Methoden des Sir Lerengiel von Avoreen*
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      Anwärter für die Position des Wächters müssen eine hohe geisitige und körperliche Verfassung aufweisen. Den Grad des Widerstands, gegen etwas trotzen und hohes Durchhaltevermögen bieten eine Grundlage um die Ausbildung zu absolvieren.

      Ein Anwärter für die Ausbildung zum Wächter erwählt der Meister. Ein Meister zeichnet sich durch exzellente Eigenschaften und Ausübung der Tätigkeit als Wächter aus. Zudem erreicht ein Wächter den Grad des Meisters nur, wenn er herausragender als sein eigener Meister ist.

      • Anwärter- Der Anwärter befindet sich im Auswahlprozess für die Wächterausbildung. Er wird von einen Meister in Augenschein genommen und während des Gesprächs entsteht die Einschätzung ob er geeignet wäre. Ausschlaggebend sind Mut, Tapferkeit, Entschlossenheit, die Widerstandskraft im physischen und auch im psychischen Bereich. Ebenso muss eine gewisse Affinität zur Magie erkannt werden und eine gewisse Stärke der Konzentration und körperlichen und geistigen Gesundheit. Ist der Meister überzeugt, erhält der Anwärter den Titel „Adept“. Eine militärische Grundlage ist förderlich.
      • Adept- Der Wächter-Adept ist ein Schüler. Er wird zu anfangs in militärischer Ausrüstung unterwiesen, diese instand zu halten und damit zu trainieren in Verbindung mit Lehren und Praktiken in der Wächtermagie. Der Grad des Adepten ist gleichwertig mit dem militärischen Knappendienst verbunden mit theoretischer Ausbildung. Gelehrt werden Stresssituationen im Kampf, den Geist in Einklang bringen mit Meditationen. Grundlagen der Wächtermagie werden gefestigt bis sie aktiv vom Adepten je nach Situation selbstständig benutzt werden. Erste Waffenzauber werden geübt. Auf den Grundlagen des Arkanen werden Schutzsymbole vermittelt, auch magische Heilung und aktives Segnen. Vorraussetzung für das Segnen ist ein fester und stetiger Glaube an eine Gottheit der Sechs, entsprechend fällt der Segen aus.
      • Initiant - Der Initiant ist im Stand eines Lehrlings. Er begleitet den Wächter um seine Fähigkeiten zu festigen und zu verbessern. Er arbeitet selbstständig, aber unter Anleitung und Befehl des Meisters. Der Initiant beherrscht die gängige Magie: Schutzzauber, Waffenzauber, Segen und Symbolzauber. Der Initiant steht auf der Schwelle zum vollwertigen Wächter, muss aber sich aber einer Prüfung unterziehen. Der Initiant handelt nur nach Anweisung des Meisters, andernfalls setzt er die Ausbildung aufs Spiel.
      • Wächter - Der Wächter ist ein vollwertiger Beschützer, Heiler und Seelsorger aller Hilfsbedürftigen. Nach einer Prüfung, auferlegt vom Meister, erhält er seinen Titel. Es kann eine Urkunde über die Ausbildung verlangt werden mit den vermittelten und erlernten Fähigkeiten und Magie.

      • Meister - Ein Wächter-Meister perfektionierte deine Fähigkeiten und Kräfte zur Vollkommenheit und gibt Teile seines Lebens auf um für den Weg des Wächters zu leben. Schutz, Meditation und Disziplin sind die Kernpunkte. Der Meister trainiert ständig und unaufhörlich, steht selbstständig und aus freien Willen für seine Sache ein und bewahrt jegliches Leben. Nach vielen Jahren des Trainings kann ein Wächter gegen einen Meister antreten und seine Fähigkeiten beweisen. Besiegt er den Meister und der Meister erkennt den Sieg an, hat der Wächter den Titel verdient.




      -Wie wird man ein Wächter?

      Für einen Wächter benötigt es eine gewisse Konstitution. Ein Wächter muss starken Belastungen standhalten und physische sowie auch psychische Stärkebesitzen. Ein fester Glaube für eine Sache oder Gottheit befürwortet die Auswahl ebenso, denn der Eifer, mit Überzeugung für etwas zu kämpfen, steigert die Macht jeden Wächters.
      Voraussetzung ist eine völlige Gesundheit und ein Gespür für Magie, passender wäre ein geübter Magieanwender, magischer Heiler oder jemand mit mesmerischen Fähigkeiten.
      Der Beginn der Ausbildung sollte schon im Kindesalter beginnen um die körperliche Konstitution zu trainieren und auch die magischen Fähigkeiten auszuloten und zu fördern.
      Der Kern ist eine starke Konzentration. Jemand mit Aufmerksamkeitsschwäche oder Unachtsamkeit eignet sich weniger als ein disziplinierter Anwärter mit dem Blick gerade aus, ohne das spielende Eichhörnchen im Augenwinkel zu belächeln.




      -Die Disziplinen

      • Ausstrahlung – Ein Wächter steht für Gerechtigkeit, Wahrheit, Loyalität und Schutz. Dies sollte er im Auftreten schon zeigen, in seinen Blick und seine ganze Körpersprache ausdrücken. Nur so schafft er Vertrauen zu seinen Verbündeten und motiviert seine Mitstreiter in jeder Situation
      • Ehre – Ein Wächter besitzt große Ehre, im Kampf und auch außerhalb. Nie unfair im Kampf, nie betrügen, nie lügen, nie beleidigend. Der Wächter erkennt selbst, wenn der Gegner am Ende ist. Ein Nachtreten oder der Dolch im Rücken ist unehrenhaft.
      • Eifer – Ohne Ende für eine Sache eintreten, ständig sein Ziel am Horizont im Auge zu haben, das sollte einen Wächter ausmachen. Immer zielstrebig, selbst am Ende seiner Kräfte, steht der Wächter für seine Ansichten und Glauben.
      • Tapferkeit – Ein Wächter zeigt keine Angst. Er ist das Licht in stärkster Dunkelheit und leuchtet den sicheren Weg für seine Verbündeten. Der Wächter beschützt und leitet Freunde durch Gefahren. Angst ist ein ständiger Begleiter, aber einer, den ein Wächter nicht fürchten muss. Durch seine Tapferkeit ermutigt er seine Verbündeten und schüchtert Gegner ein.
      • Tugenden – Der Wächter soll stets demütig allem Leben begegnen. Respekt zeigen vor jeden, sei es auch der größte Pöbel. Auf den Lippen trägt der Wächter stets höfliche wahre Worte. Tapferkeit und Edelmut unterstreichen den Charakter des Wächters. Trotz Hohelieder auf seine Taten, führt ein Wächter ein maßvolles, zurückhaltendes Leben. Eine Begegnung mit offener Hand sollte nicht mit leeren Händen enden. Ein Wächter bleibt sich und anderen treu und weicht nicht von seinen Pfad ab. Der Wächter zeigt Anstand und Wohlerzogenheit in jeglicher Situation.


      -Welche Fähigkeiten besitzt der Wächter Tyrias?

      • Meditationen
      Die Meditation kann als Heilkunst verwendet werden, dabei konzentriert man sich in dieser Meditation natürlich auf den Patienten und der jeweiligen Wunde. Auch hier ist es wieder eine Art Motivationsmagie, die sich vom Geist auf den Körper auswirkt. Dieser wird angeregt, was den Heilungsprozess beschleunigt.
      So können Wächter sich und andere von Vergiftungen, Krankheiten und Magie auf mentaler Ebene befreien. Ebenso ist es dem Wächter möglich, durch Meditation Kräfte zu regenerieren oder letzte Energien zu kanalisieren

      Meditationen können aber genauso zur Willensverstärkung angewandt werden. Hierbei kann man die eigenen Empfindungen beeinflussen, oder auch bei Zweitpersonen hervorrufen. Dies ist besonders nützlich um eine aufgebrachte Person zu beruhigen, oder eine zweifelnde Seele zu bestärken. Damit ist der Wächter ein idealer Seelsorger. Nur wäre anzumerken, dass die Wirkung nicht auf Dauer ist und sollte Geschehenes nicht verarbeitet werden, oder die Person ihre Zweifel nicht verlieren, kann die Person schnell in ihre Muster vor der Beeinflussung zurück fallen.


      • Segen/Segnungen
      Segnungen können auf einen Ort oder eine Person durchgeführt werden. Wird ein Ort beispielsweise von einem Geist heimgesucht, kann der Wächter den Ort läutern und von negativen Einflüssen befreien. Hierbei wird der Geist verscheucht, doch kann dieser nach einem Zeitraum nach der Läuterung wieder zurück kehren. Diese Art Segnung wird Weihen genannt und sollte entsprechend regelmäßig durchgeführt werden, um eine permanente Sicherheit zu gewährleisten.

      Segnungen werden auch von Wächtern verwendet, um ein Teil ihrer Kraft, Konstitution und Moral auf jemanden zu legen. So kann der Wächter ganze Heere mit Macht erfüllen, damit sie im Kampf effizienter sind. Es steigert aber nicht die körperliche Kraft, sondern weckt nur Verborgenes. Jedoch funktioniert ein Wächtersegen nur, wenn der Wächter selbst von der Sache überzeugt ist. In einer ausweglosen Situation, in der der Wächter in Verzweiflung fällt, kann er kaum einen Segen aussprechen, in solchen Fällen opfert sich der Wächter selbst um seine Verbündeten zu retten.


      • Symbole

      Der Wächter kann Symbole auf dem Boden erschaffen, welche beim Betreten einen Effekt bei der Person auslöst. Hierbei handelt es sich also um ortsgebundene Zauber, auch Flächenzauber genannt. Symbole können zum Schwächen der Gegner, im Kampf genau unter ihnen platziert werden und mit Glück wird es im Eifer des Gefechts nicht mal bemerkt. Während sich hier einige Auswirkungen wieder zur Demotivierung des Gegners nützlich machen, die Schmerzgrenze hinab setzt, oder ihn gar in die Bewegungsunfähigkeit zwingt, können andere Symbole gegenteiliges zur Unterstützung bei sich selbst und Verbündeten sein.

      Ein solches Symbol erkennt man durch die feinen, blau, leuchtenden Linien auf dem Boden, welche im Gesamtbild dann das Symbol ergeben. Dieses zu erschaffen geht recht schnell, doch kann die Aufrechterhaltung ermüden.
      So ist der Wächter aber ebenso fähig auch die Symbole anderer Wächter aufzulösen.


      • Schutz

      Der Wächter kann Barrieren erschaffen die Feinde einschließen oder auch Verbündete schützen. Darüber entscheidet ganz allein der Wächter, wer Feind oder Freund ist und erzeugt eine arkane Barriere die jegliches Eindringen verhindert. Hierbei werden Symbolmagie und Segnungen miteinander verbunden, so kann der Wächter eine einfache Linie auf dem Boden ziehen, die der Gegenüber nicht überwinden kann, er erzeugt einen spürbaren Widerstand der für eine gewisse Zeit überdauert. Die Dauer und Haltbarkeit hängen von der Stärke des Wächters ab, denn jeder Schlag gegen die Barriere spürt der Wächter in seiner Konzentration. Viele Wächter haben sich angewöhnt, während sie Schutzzauber wirken, einen Segen oder eine Litanei zu flüstern, dies hat aber keine magische Bewandtnis, sondern dient dem Wächter selbst als Motivation und Festigung in seinen Taten.


      • Kampfschreie

      Wie der Name bereits schon sagt, handelt es sich hierbei um einen magischen Ausruf. Anders als beim Mesmer, bei dem das Mantra sehr ähnlich erscheint, muss der Wächter hierfür keine Rufe vorab mehrfach rezitieren, um diesen mit magischer Kraft zu beseelen, sondern wirkt ihn direkt beim ausrufen selbst. Dies macht einen Wächter zu einem idealen Truppenführer. Ein solcher Ruf könnte wie folgt lauten: "Bleibt standhaft!" oder "Haltet die Stellung!"
      Eine willensschwache Person, welche eventuell bereits mit dem Gedanken der Flucht gespielt hat erhält einen Motivationsschub genau das nicht zu tun. Ein Wächter sollte aber auch wissen wann er einen "Rückzug!" beordern sollte.

      Auch bei dieser Art sehen wir wieder sehr stark, was diese Motivationsmagie leisten kann und wie sehr sie anderen Unterstützung sein kann.

      Die Ausrufe sind hier nicht festgelegt. Ein jeder Wächter formt sich seine eigenen Rufe, durch die er seine Magie wirkt. Hierbei sei aber zu achten, dass die Worte mit dem Effekt der Wirkung übereinkommen, sonst kann das für Verwirrung sorgen. Rufe, beziehungsweise Kampfschreie sind weniger magisch, eher beflügeln sie die Seelen der Verbündeten und wecken hohe Motivation.


      • Geisterwaffen

      Bei den Geisterwaffen handelt es sich um eine arkane Macht, die der Wächter wirken kann. Diese Waffen werden Geisterwaffen genannt, weil sie in der Regel nicht vom Wirker selbst in Händen gehalten werden, sondern wie von unsichtbarer Hand geführt, an der Seite des Wächters kämpft. Sich selbst hierbei zu koordinieren und dazu noch die Geisterwaffe erfordert eine gute Konzentrationsgabe. Für gewöhnlich manifestiert der Wächter auch die Waffen, mit denen er selbst auch umgehen kann.
      Gut geschulte und trainierte Wächter können sogar mehrere dieser Geisterwaffen parallel kontrollieren. Dazu gehören nicht nur Waffen sondern auch Verteidigungsinstrumente wie das Geisterschild, was hier wie eine Barriere wirkt.

      Geisterwaffen sind nicht nur daran zu erkennen, dass sie scheinbar von keiner Hand geführt werden, sondern verrät sie auch ihr bläuliches, mehr durchsichtiges Erscheinungsbild.



      • Siegelmagie

      Ein Siegel, welche man in Form von Talismanen oder Amuletten zum Schutz und Stärkung trägt, kann aus verschiedenen Materialien gefertigt werden. Beispielsweise aus Holz oder einem Metall. Ein Wächter trägt seine Siegel häufig direkt an der Rüstung mit eingearbeitet, oder auch an seiner Waffe. Siegel wirken in der Regel passiv, können aber auch aktiv vom Wächter zum wirken von Magie verwendet werden. Nachdem der Zauber sich aufgebraucht hat, ob nun nach einer Zeit der passiven Wirkung, oder auch der aktiven Zaubernutzung, muss das Siegel erst mal wieder neu aufgeladen werden. Hierfür muss der jeweilige Zauber in das Siegel eingeflochten werden. Eine sogenannte Lücke wird gelassen, um den Zauber bei passiver Benutzung entströmen zu lassen. Beim aktiven Zauber wird ein Auslöser in den Zauber eingearbeitet. Ein Siegel kann auch weiter gereicht werden, nur muss die andere Person beim aktiven Siegel die Fertigkeit besitzen den Auslöser zu betätigen.

      Die Wächtersiegel sind mit Eigenschaften ausgestattet die Seele seines Kämpfers zu Stärken. Somit können sie die Willenskraft seines Trägers erhöhen was ihn um einiges resistenter gegenüber Chaosmagie, Flüchen aber am meisten gegen den Einfluss von Seelenmagie (z.B. bei Geistern) macht. Die Willenskraft kann auch in der Hinsicht verstärkt werden, Schmerzen auszuhalten. Die eigene Schmerzgrenze also zu erhöhen, was einen Wächter selbst dann noch auf den Beinen hält, wo jeder andere eingeknickt wäre. An der Stelle wäre aber auch gesagt, dass dies sicher nicht gut für den Körper ist!

      Siegel zur Verwendung von abrufbaren Zaubern können den Gegner beispielsweise in eine Starre versetzten, dabei nimmt der Zauber direkten Einfluss auf die Seele des fixierten Angreifers, was sich auf den Körper wie eine Bewegungsunfähigkeit auswirkt. Der Wille irgendwas zu machen ist in dem Moment blockiert. Doch kann der Wächter mit seiner Siegelmagie auch die eigene Truppe verstärken, indem er förmlich die eigenen Leute geistig motiviert. Hierbei muss er nicht mit einer Fahne schwenken und Lobeshymnen vortragen, sondern kann mit seiner Magie diese Empfindung hervorrufen. So gesehen ist der Wächter ein Motivationskünstler mit der Form der Magie.
      Siegelmagie beruht auf das Speichern von Magie in Gegenständen im Groben. Das Siegel wird mit einen magischen Symbol, oder einen Symbol welches mit dem Zauber in Verbindung gebracht werden kann. Diese Siegel bestehen aus einfachen Materialien wie Holz, Stein, Horn oder Metallen.
      Wenn man dazu fähig ist, magische Kraft zu übertragen, kann der Wächter sogar selbst Siegel herstellen.
















      *Lerengiel von Avoreen (* 90. Zephyr 1280 N.E.- † 54. Steckling1327 N.E.(47))war der letzte Nachkomme aus einer Familie des unteren Adels. Geboren in Götterfels, aufgewachsen in gehobenen Verhältnissen und schon im Kindesalter schickte man ihn auf ein Internat um die bestmögliche Bildung zu eröffnen.
      Mit dem schulischen Abschluss betrat Lerengiel die Akademie für Verteidigung und Militär in Götterfels und bereitete sich den Weg zum Offizier.

      Schon früh wurde er für eine militärische Laufbahn vorbereitet, als Jüngling in den Knappendienst und wenige Jahre später in den Stand des Soldaten erhoben.
      Er war ein ausgezeichneter Kämpfer, immer bedacht, seine Kameraden den Rücken frei zu halten. Drum erhielt er neben seiner militärischen Ausbildung auch eine Ausbildung zum Wächter.
      Beide Ausbildungen beendete er mit Auszeichnung.
      Er fand in seiner Ausbildung mehr und mehr zum Glauben und fühlte sich den Lehren Dwaynas zugehörig.
      Mit seinen Fähigkeiten entfernte er sich mehr und mehr vom Schlachtfeld und stand nun mehr bei Besprechungen und taktischen Planungen bereit.

      Seinen letzten Gefechtseinsatz bestritt er dann in der Schlacht um Löwenstein, als die wahnsinnige Sylvari, Scarlet Dornstrauch, Krieg anzettelte.