Vollständiger Name: Freiherr Dermoth Godric Cesare von Cantrell
Geburtstag: 25. Tag des Kolloss im Jahre 1314 N.E.
Beruf: Bankier und Erbe des Familienunternehmens
Familienstand: Verlobt
Größe: 1,91 m
Haarfarbe: Dunkelbraun
Augenfarbe: Grau-Grün
Statur: Schlank-trainiert
Hintergrund:
Dermoth ist der Neffe des Familienoberhaupts der Cantrell. Die Bankiersfamilie stammt ursprünglich aus Kryta und ist nahe der Füllhorn-Felder beheimatet. Aktuell eher in Löwenstein ansässig, erfreut sich die Familie dort an einem angesehen Stand, sowie florierenden Geschäften. Neben der Bank sind die Cantrell Anteilseigner und Unterstützer einiger Geschäfte und einer Handwerksgilde. Da die Familie in ihren Ursprüngen einen handwerklichen Hintergrund hat – einst waren sie bekannte Zimmermänner und Drechsler – gelten sie in Löwenstein als Fürsprecher der Mittelschicht. Vor einigen Generationen gegen Geld und kleinerer Verdienste in den Adelsstand erhoben, versucht die Familie - zumindest in dem ihr möglichen Rahmen - durch politische Einflussnahme das Leben der Arbeiterschicht von Löwenstein und Umgebung zu verbessern. Dem klassischen Geburtsadel, dem sich die Vorteile der Zusammenarbeit mit 'dem kleinen Mann' nicht erschließt, mag diese Vorgehensweise ein Dorn im Auge sein.
Nichts desto trotz lässt sich nicht von der Hand weisen, dass Geschäfte mit den Cantrells zu schließen für jeder Mann von Vorteil ist. Nur wenige Geldtransporte gelten als derart sicher und die Zinssätze sind immerzu an den Möglichkeiten des in Anspruch nehmenden angepasst. Die Söldnertruppe der Cantrells gilt zudem als äußerst gut ausgebildet und bereit Geschäftspartnern, unter Schutz stehenden, sowie der Krone bei Problemen bei Seite zu stehen.
Auftreten/Charakter/Gesinnung:
Noch bis vor kurzem als eines der schwarzen Schafe der Familie bekannt, müht sich Dermoth heute sichtlich, den Erwartungen, die das Familienoberhaupt an ihn stellt zu entsprechen. Wo man früher meinen konnte, dass er unfreiwillig in die Rolle des Erben hineingeboren wurde, hat es nun den Anschein, dass er sich langsam in dieser Angelegenheit zurecht findet.
Dank strenger Ausbildung in Sachen Waffen, Magie, Arithmetik, Musik und Allgemeinbildung, ist aus dem jungen Adeligen mittlerweile ein ansehnlicher Bankier geworden, der die Zweigstelle der Bank seines Onkels in Götterfels derzeit erfolgreich ausbaut und sich in nahezu allen gesellschaftlichen Schichten vernetzt.
Die zynische und sarkastische Art des Familienerben scheint nach wie vor oft durch. Offenkundig ein Persönlichkeitsanteil, den er sich verweigert loszuwerden. Für manche Leute mag aber genau diese Art der Grund sein, weshalb man gewisse unliebsame Eigenschaften Dermoths verzeiht und über Fettnäpfchen, in die er tritt, hinwegsieht. Andere mögen diese humorvoll, schelmische Seite wortwörtlich zum kotzen finden.
Im Privaten liebt es Dermoth andere Leute und notfalls auch sich selbst in unangenehme und peinliche Situationen zu bringen. Scham scheint für ihn ein Fremdwort zu sein. Privatinformationen sind bei ihm alles andere als sicher, weil er kein Taktgefühl besitzt, was man davon guten Gewissens ausplaudern könnte. Geheimnisse können ihm daher grundsätzlich nur mit dem Nachsatz „Das musst du für dich behalten!“ anvertraut werden. Und auch das kann er schon einmal „vergessen“, wenn sich ihm der Sinn dahinter, dieses Geheimnis zu behüten, nicht erschließt.
Moralische Prinzipien, hat Dermoth de facto keine. Ganz nach dem Motto: 'Der Zweck heilig die Mittel', legt er sein Tun danach aus, was für eine Wirkung er sich damit erhofft. Allgemein ist er definitiv kein grausamer Mensch, aber durchaus in der Lage grausame Dinge zu tun. Unbestreitbar ist dabei auch, dass er ein gewisses Talent besitzt, sich jeder brenzligen Situation gar ohne ein blaues Auge zu entziehen.
Gerüchte:
- Galt in seiner Jugend/im jungen Erwachsenen Alter als rebellisch und habe gar zu hohen Anlässen mit Hilfe von Illusionsmagie für Unruhen unter dem Adel gesorgt
- War schon einmal verlobt, habe die Verlobung allerdings gelöst
- Habe ein Talent dafür, angenehme Unterhaltung als Geschäfte zu tarnen
- Wo die einen sagen er sei selbstverliebt und arrogant, sagen die anderen dies sei nur Fassade - Er selbst behaupte, dies sei lediglich seine Art von Humor
- Soll aktuell um die Hand von Baroness Aurélie Chevalier freien
Zitate:
"Generell Menschen, die keine emotionale Intelligenz besitzen: einen Raum nicht lesen können. Es gibt keine verachtenswertere Form der Dummheit, als das Feingefühl eines Dolyaks."
(OOC: Bildrechte des Screenshots liegen bei Guild Wars 2 und Arena.net. Das gemalte Bild stammt von Skilletbrother und ich habe die Erlaubnis es nutzen zu dürfen.)
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