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    Im nächsten Moment finde ich mich auf dem Schlachtfeld. Die Schlacht ist vorbei. Meine Soldaten stehen hinter mir, vom Kampf gezeichnet. Vor uns steht ein Feldherr mit seinem Gefolge, seine restlichen Soldaten sind auf dem Feld verteilt, teilweise tot, manche blutend. Unsere Mission jedoch ist nicht vorbei. Die Ziele sind die zentralen Zelte im Lager, die noch nicht zusammengebrochen oder von feurigen Pfeilen versengt sind. Darin sind Geiseln, die hier festgehalten werden. Zivilisten, Gefolgsleute und…meine Familie! Das wird mir plötzlich klar. Wochenlang habe ich um sie gebangt und gebetet. Verzweiflung und Wut steigen in mir auf. Mein Hass gilt dem, der die Entführung angeordnet hat, und dieser steht nun verwundbar vor mir.

    „Aha, Leutnant Dachs. Ihr habt uns geschlagen, Gratulation.“, krächzt dieser schleimig. „Ihr werdet uns doch nichts tun, solange wir die Geiseln haben. Das könnte ungesund für ihre werte Schwester werden.“

    Mit einem Handwink führt er diese vor. Sie wird mit
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    Maeve's Beichte

    "Ihr dürft ihn nicht durch die Schleuse lassen," sagte Maeve Auhöfer und knetete dabei ihre Hände. Sie war Empfangsdame im Vanhoven Naturkunde-Museum, eine unscheinbare Brünette in einem mausgrauen Kostüm, Rehaugen und eine Hornbrille rundeten die Erscheinung ab. So zu dem Kurator zu sprechen kostete sie all ihren Mut, zumal sie eine Regelverletzung begangen hatte und sich die Schuld an dem Unheil gab, das sie sich nun zu beichten anschickte. Aber bei Don Vanhoven konnte sie nicht auf viel Verständnis hoffen, heute umso weniger, da die Jacarandas geliefert worden waren und er begeistert alle Hände voll zutun hatte. Aber es musste heute sein um größeres Unglück zu verhüten.

    "Fräulein Auhöfer, er arbeitet für die Abtei und recherchiert für eine Studienschrift," schmetterte Don ihre Bedenken ab und ließ seine Aufmerksamkeit bereits wieder von ihr ab und in seine Pergamente fließen.

    "Nein," widersetzte das Fräulein und trat einen Schritt näher an seinen Schreibtisch.
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    ☙ ☙ ☙ ☙ ☙


    Die untergehenden Sonne trug zu einem wunderschönen Farbenspiel bei. Der rötliche Ton ließ das herbstliche Blattwerk förmlich strahlen. Der Herbst war vergleichsweise Bunt und ließ Celeste friedlich lächeln. Alles wurde welk und neigte sich dem Ende zu. Zum Winter hin würde alles grau und dunkel sein.

    "Erinnerst du dich, damals, als wir durch die Baumwollfelder getobt sind und uns vor Lachen nicht mehr eingekriegt haben?", fragte die ältere, schöne Frau. Sie schmunzelte und sah in die Ferne.

    "Wie könnte ich das jemals vergessen? Wir sind mit der Natur eins gewesen und sind beim herumtoben ständig umgefallen. Meine Mutter hat ständig nach uns gerufen und um Ordnung gebeten.", dabei lachte die Schwarzhaarige auf und lächelte Hazel lieblich an.
    Der Wind striff kalt über die beiden herüber. Man hörte Astwerk arbeiten und die Blätter raschelten. Den angrenzende Wald liebten die beiden schon immer.

    Die dunklen Augen Hazels suchten die schönen, blauen der Morgayne. Doch… [Weiterlesen]



  • „Nein, ihre Aussage hier ist völlig unangebracht. Sehen Sie das ein?“ Der Rektor schaut von seinen Unterlagen zu mir auf. Im Raum ist seit kurzer Zeit völlige Stille. Der Auslöser bin ich, oder zumindest das was ich sagte. So ganz genau weiß ich auch nicht mehr, was ich gesagt habe. Meine Mitnovizen und ich saßen in einer Debatte um…irgendwas. In der hitzigen Diskussion habe ich ein Argument vorgebracht, dass auf die häufige „krankheitsbedingte“ Abwesenheit einer Mitnovizin verwies. Ihre Kopfschmerzen kommen einfach immer zur rechten Zeit, so dass ihre Arbeit jemand anderem zufällt. Dazu versucht sie sich häufig besser darzustellen als sie tatsächlich ist. Ich habe das Gefühl, dass es ihr gefällt, wenn ich gleichzeitig weniger gut dastehe. Diese meldet sich jetzt natürlich schwingt ihren Hintern aus ihrem Stuhl und stellt sich vor mir auf. „Wir machen hier kein argumentum ad hominem! Meine Migräneanfälle tun hier nichts zur Sache.“ Giftet sie mich mit[Weiterlesen]
  • Trotz wenig Schlaf war sie Putzmunter. Ihre Pistolen waren gereinigt, geölt und geladen. Sie hatte gut gefrühstückt und im Gegensatz zu Erik, hatte sie keinen Alkohol am Morgen getrunken. Argwöhnisch hatte sie ihm in die Augen gesehen, nachdem er sein Bananenbier geleert hatte. Aber trotz, dass er keine glasigen Augen hatte, konnte sie ihm nicht so recht glauben, dass er nüchtern war.
    Schon gar nicht, als sie eine Weile lang nördlich von Amnoon herum geirrt waren um dann im Steinbruch auf die Choya zu treffen, deren Rippe sie brauchten.
    Angekommen sahen sie vereinzelte Choya und Riotea war überrascht, dass es sogar verschiedene Farben gab.
    Erik: “Dann lasst uns mal auf Choya-Jagt gehen. Da sie hier die Arbeiter terrorisieren, sollte wir keine Sorgen haben, dass wir unschuldiges Leben auslöschen.”
    Riotea: “Die Rippen sind bei allen gleich, oder?”
    Natalie hatte sie nur verwirrt angesehen.
    Natalie: “Was? Eh... Weiß nicht...”
    Riotea: “Na, da sind... grüne... blaue und sogar rote Choya.”
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