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    Zorn und Enttäuschung haben ihn heute hier hergebracht. Unfähig klare Gedanken zu fassen, hat es ihn in diese schäbige Kaschemme verschlagen. Ruhelos und der Kälte entfliehend. Reichlich Rum hat er einschenken lassen und sich damit in eine finstere Ecke verzogen, nippt immer wieder am Glas und behält den Eingang im Blick. Im Grunde wartet er nicht, vielmehr lässt ihn die schwindende Hoffnung, dass jemand kommt und ihn hiervon erlöst, dort hinstarren. Noch ein Schluck brennt sich angenehm die Kehle hinab und will ihm dennoch nicht schmecken. Warum hat er Rum bestellt? Er mag eigentlich keinen Rum. Erkenntnis will den Nebel der Wut nicht durchdringen und doch ahnt er - es hat eine Bedeutung. "Warum sollte er kommen?", impft ihm sein Unterbewusstsein giftige Worte ein und lässt ihn das Glas so hart auf den Tisch schlagen, dass der Alkohol überschwappt. Ja, warum sollte er kommen? Sogleich schenkt ihm der Wirt einen mahnenden Blick. Man bekommt ihn nicht mit, ist vergeblich damit… [Weiterlesen]
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    Die Luft ist heiß und trocken, davon dass sie hier eigentlich nur wenige Minuten von der Küste entfernt sind, merkt man kaum noch etwas. Selbst die Pflanzen haben wenig Motivation hier noch zu wachsen. Clive’s Augen kleben an einem Kaktus in der Ferne. Er ist pink mit grünen Stacheln und einer ziemlich hässlichen Visage. Je länger er dieses Ding ansieht, desto mehr wandeln sich seine eigenen Züge zu einer schrägen Grimasse. Dieses Ding...ist ansteckend. Er mag sie in Form von hochprozentigem scharfen Fusel wesentlich lieber, so viel ist sicher.

    Er würde gerne einmal eins dieser Dinger mit einem Stock pieken. Vielleicht...sollte er einfach einen von den trockenen Ästen vom Boden klauben, bevor sie noch anfangen sich in der glühenden Wüstenhitze selbst zu entzünden. Er könnte mal vorsichtig rüber schlendern und es ein wenig anstupsen. Aber dann verbeißt es sich im Stock und entreißt ihm seine Waffe. Dann stürzt es sich auf ihn und er muss schießen und dann...dann ist sein… [Weiterlesen]
  • Anzumerken ist, dass die Menschen entweder geködert oder vernichtet werden müssen. Für geringfügige Beleidigungen rächen sie sich; bei schwerwiegenden sind sie dazu nicht in der Lage. Jede Verletzung muss also so zugefügt werden, dass die Angst vor Rache gleichzeitig eliminiert ist.
    –– Machiavelli ––






    1324 n.E.


    Carcair sah sich um. Diese Position war nicht direkt schlecht – er konnte die Straße überblicken, über die sich die anderen bewegten. Felsen, Bäume, regennasse Blätter, ein paar einzelne Rufe exotischer Vögel. Leider verdeckten die Bäume und Felsen auch stellenweise den Blick auf den Pfad.

    Er zog eine Schnute, während er sich positionierte. Seine Befehle hinderten ihn daran, sich einen besseren Ort zu suchen. Zu viel Anleitung hatte ihm schon bei den Hainhütern geschadet. Vielleicht brauchten die anderen Dummköpfe jemanden, der ihnen alles mit kleinen Löffeln fütterte – Carcairs Effektivität behinderte es nur.

    Aber damit musste er sich arrangieren. Zumindest heute.… [Weiterlesen]



  • Die Ballade von Rosmarin und Thymian - Kapitel 3: Der Traum besteht, Ewiglich



    Sylvari werden nicht geboren. Sie erwachen aus einen Traum, der ihr Sein bestimmt und verfolgt.
    So wie auch der Traum von Rosmarin und Thymian. Sie träumte von einem ewigen Band voller Gefühl und Geborgenheit, er jedoch von einen fernen Wald, Ranken und Dornen und setzte alles daran, viel über diesen Ort zu erfahren und auch dorthin zu reisen. So stark die Zuneigung beider Sylvari zueinander war, das Schicksal trennte sie, doch nur physisch. Emotional waren sie immer noch eins. Jeder von ihnen dachte an den anderen. Gebunden an ein Versprechen, immer für den anderen da zu sein, ihn zu beschützen und stets darauf zu achten, das Band zu bewahren. Rosmarin entwickelte sich zu einer loyalen und disziplinierten Hainhüterin, schlug sogar die Laufbahn eines Hainhüter-Schilds ein, um jene zu schützen, die ihr lieb waren. Thymian sammelte auf seiner Reise Geschichten und Lieder, lernte fremde Kulturen… [Weiterlesen]

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    Jackdaw8235 -

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    Hier gibt es ältere und später auch neuere Geschichten zu lesen.
  • Vaabi und zurück

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    Eine kleine Sammlung von Drabbles um ein Jahr ooc Abwesenheit auszufüllen.
  • Carcair – Fetzen von Erinnerungen

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    Ausschnitte aus biographisch relevanten Episoden in Carcairs Leben. Carcair erzählt fast nie etwas über seinen Hintergrund, vielleicht gibt er ein paar Spielern aber Kontext zum Charakter. Achtung: viel Gelaber!
  • Die Ballade von Rosmarin und Thymian

    Halfdan -

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    Die Ballade von Rosmarin und Thymian - Kapitel 3: Der Traum besteht, ewiglich
    Zwei Sylvari. Verbunden, für ewig. Eine Ballade wie sie es nicht einmal Menschen erlebten. Einzigartig wie jedes Blatt des Baumes. Erlebt wie die beiden die Liebe erfahren, den Schmerz, großen Verlust und die Erkenntnis, Liebe übersteht.
  • Gedankenfetzen

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    Minimalistische Wortkunst in Reimen. Aus wenig Worten viel Gefühl holen. Andere malen Bilder mit Farben, ich versuchs mit Worten. Ich mag es schlicht ohne viel Schischi.