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  • „Willst du deinen Pfannkuchen mit Kompott?“
    Sie blinzelte sich den Kummer aus den Augen, der noch tief von den Worten des Hexers saß. Er hatte sie genau da getroffen, wo es die junge Norn schmerzte. Ihr Blick hob sich zum Herd und dem Norn, der dort mit einer Pfanne in der Hand kniete. Unter dem kohlrabenschwarzen Bart zeichnete sich ein warmes Lächeln ab. Hier in der Sicherheit der Festung nahe Firnhallen wagte sie nun das erste Mal seit dem Aufbruch einen genaueren Blick auf den Koch... und schüttelte den Kopf. Der Hunger war ihr vergangen.
    „Du musst was essen. Und jetzt sag nicht, dass du keinen Hunger hast. Als ob man bei meinen Pfannkuchen ‚nein‘ sagen könnte.“ Entgegnete er mit einem Schmunzeln auf ihre Geste. Allein der Tonfall des Norn zeigte ihr, dass er nicht locker lassen würde bis sie etwas gegessen hätte.
    „Blank.“
    „Blank?!“ hakte er schier ungläubig nach.
    Sie nickte. „Blank. Richtig gute Pfannkuchen brauchen nichts, damit sie besser werden. Sie sind dann schon
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  • Tractatus Höggeri Speckfaustus VII

    Als der Riese endlich genug geschlafen hatte, schlug er die Lawine die ihm zur Decke diente bei Seite und begrub irgendein Dorf in einem fernen Gebirge darunter. Er raffte sich ächzend auf. Nicht weil es ihm schwer fiele, aber wenn solche Massen in Bewegung geraten, dann geschieht dies nicht geräuschlos. Er streckt sich lang und stob mit den austreckten Armen ein paar Sterne durcheinander. Die Menschen im Süden freuten sich über die Sternschnuppen die über den Himmel rauschten und richteten ihre Wünsche an sie, doch Högger hörte sie nicht. Er blickt sich um und begann seine Reise fortzusetzen. Der Wechsel von Tag und Nacht war dem Riesen nur wie ein Blinzeln und er wanderte lange und still.

    Das alte Fasse des Nordens, der Knochenspieler, Immerzorn und Nimmermüd, hatte viel gesprochen, gesungen, geflucht und gelacht. Seine Stimme war der erste Donner der knallte und bis heute widerhallt. Seine ersten Worte, gaben den Dingen ihre wahren Namen und so
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  • Der Erbe Eichenbruchs

    "Du willst, dass ich Gift trinke?" fragte Olivia ungläubig den Blick auf der Phiole in Dons Hand.

    "Du bekommst das Gegengift nach dem Eingriff," war seine sachliche Entgegnung.

    "Du vertraust mir nicht, und das verstehe ich. Aber muss das wirklich sein? Was ist nur aus uns geworden? Don, siehst du nicht wie... wie... besessen du bist? Dir ist es egal ob ich sterbe, oder ob Celeste stirbt, oder das Kind. Alles, was du liebst, könnte sterben. Verstehst du das?"

    "Es geht nicht darum, was ich fühle. Es geht darum Eichenbruch zu retten."

    "Aber doch nicht um jeden Preis!"

    "Trink," beharrte Don.

    Olivia nahm ihm die Phiole ruppig aus der Hand und trank sie auf ex.

    "Vater wollte das auch.. erinnerst du dich? Eichenbruch retten. Der Dorn verstärkt den Willen eines Menschen so sehr, dass er seine Moral vergisst. Du hingegen hast keinen Dorn in dir. Du bist einfach nur grausam," sagte Olivia.

    "Jemand muss diese Entscheidungen treffen," sagte Don.

    "Und wenn das
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