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    Schauspielerei

    Sie vermochte es einfach nicht, der Musik zu lauschen oder zumindest hingerissen drein zu blicken, so viel Mühe der Pianist sich auch gab.
    Wenigstens war es eine private Soiree und kein offizieller Anlass. Ein weiteres Mal strich sie den schweren Brokat des Kleides zurecht und holte tief Luft. Der letzte Blick auf die Taschenuhr konnte erst wenige Minuten her sein, aber dennoch kam es ihr wie eine Ewigkeit vor.

    "Ach?“
    Wie spöttisch schon der Anfang geklungen hatte. Ärgerlich biss die Baroness sich auf die Unterlippe. Wie kam er eigentlich darauf, so mit ihr zu sprechen? Sie war eine Dame der gehobenen Gesellschaft! Und das hatte sie sich selbst erarbeitet, sie hatte sich an diese Position gekämpft, hatte sich nicht auf ihrem Titel ausgeruht! Nein, er hatte kein Recht sie so verächtlich anzusprechen und die Boshaftigkeit zu haben, sie wie eine dumme Göre zu behandeln, die nichts von der Welt wusste!

    „Es funktioniert nicht zwischen jemandem, der den Charakter des[Weiterlesen]
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    Er neigte sich hinab.
    Der Blick, selbst noch müde und von letzten Traum immernoch leicht verklärt, gerichtet auf den Jungen vor sich.
    Klein die Hände. Finger welche sich strecken und wieder schließen, ebenso klein. Und doch halten sie die ganze Welt. Seine Welt. Ein Lächeln auf den Lippen. Erzeugt von Glück. Dankbarkeit. Wünschen. Hoffnung. Zu viel Liebe für ein einziges Kinderbett. Der Blick des Löwensteiners gleitet gen Seite, als es an seinem Hosenbein zuppelt. Wilde, dunkle Locken. Strahlende Kinderaugen. Leises Gähnen. Rosalie auf den Arm genommen betrachten Luc und die nun große Schwester die kleine Welt vor sich im Bettchen.
    Es interessiert ihn nicht. Die Dürre. Die Sorgen Fremder. Früher war das anders. Doch nun war nur noch das wichtig was in seiner Reichweite war. Andre, Rosalie und Arla. Er hatte früher viel gegeben, fast sein Leben gar und bekam nun so viel Leben zurück. Andre schnaufte im Bettchen aus und lies Rosalie mit dieser Geste leise kichern.
    Wer sollte ihm… [Weiterlesen]
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    Hier noch einmal der Text auf Wunsch vom Lied, welches das erste Ministeriums-Orchester vorgetragen hat.


    Götterfels

    Unsr'e große Stadt am göttlichen Meer,
    auf hohem Felsen thront.
    Das Herz es zieht uns stets zu ihr her,
    ganz gleich wo es auch wohnt.


    Über den Zinnen, der Himmel so hoch,
    die Täler am Fuße weit.
    Erschüttert, gelitten und doch steht sie noch,
    wider vergangenem Leid.


    Refrain:
    Und wenn am Fenster Veilchen blühn'
    die Sonne in die Straßen scheint.
    Dann weiß ich sie wird nie vergehn,
    so lang wir stehen vereint.


    Unsere große Stadt, das göttliche Rad,
    aus Hoffnung einst gebor'n.
    Manch ein mal an verregnetem Tag,
    fühlt ich mich auch verlor'n.


    Dann blicke ich zu den Gärten empor,
    auf hohen Mauern gedeih'n.
    Die Krone von Kryta flüstert mir ins Ohr,
    wirst nie alleine sein.


    Refrain:
    Und wenn am Fenster Rosen blühn'
    die Sonne in die Straßen scheint.
    Dann weiß ich sie wird nie vergehn,
    so lang wir stehen vereint.


    Und wenn einst der Zinnen Schatten tief
    fallen auf unser
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  • Gahan war sich mittlerweile garnicht mehr sicher, wie lange er schon unterwegs war. Eine Woche? Vielleicht zwei? Oder ist doch schon ein Monat ins Land gezogen? Er wusste es nicht. Doch war dies auch nicht von Bedeutung, so hatte er eh nicht vor in nächster Zeit nach Hoelbrak zurück zu kehren. Gahan hatte nichts was ihn dort hielt, weder Familie noch besonders viele Freunde. Selbst die Geister hatten ihm noch nie sonderliche Aufmerksamkeit geschenkt, so hatte er nie das Glück, wie die meisten seines Volkes von einem der Geister im Traum besucht worden zu sein. Er war gerade mal Anfang Zwanzig und so war er noch nie alleine so lang und so weit von Zuhause entfernt, doch dieses Gefühl, welches er seit nun einiger Zeit in sich hatte, verließ ihn nicht. Es tauchte ständig in seinen Träumen auf und plagte seine Gedanken bei Tag. Der Jungnorn wusste nicht was es zu bedeuten hatte, doch irgendwas in seinem Inneren sagte ihm, dass er die Antwort in welcher Form auch immer, im Norden finden[Weiterlesen]
  • Prolog:
    Diarmai hatte die anspruchsvolle, ehrenwerte und gar heldenhafte Aufgabe, Wollgarta Mährena Scherina von der Weide, welche sich später als Wollburga entpuppte, sicher zur nächsten Siedlung zu führen. Eine Aufgabe, die unsere Heldin -natürlich- mit Bravour meisterte und die in einem übersprudelnd glücklichen und mit vielen 'Mäh's begleiteten Wiedersehen zwischen Wolli und ihren Wollieltern endete.

    Na, wenn das mal kein Lied wert ist!


    Ein Lied für und über Wolli, das Schaf
    - full version -

    ((Melodie: Danke für diesen guten Morgen))


    Wolli
    Du bist ein tolles Schafi
    Wolli
    Ein jeder hat dich gern
    Wolli
    Du gibst uns Milch und Spaßi und du lässt dich scher'n!


    Wolli
    Du frisst gern Gras und Kekse
    Wolli
    Und auch mein Mäntelein
    Wolli
    Wie kann ein kleines Schaf nur so verfressen sein?


    Wolli
    Du hattest Angst vorm Feuer
    Wolli
    Still stehen bliebst'e nich
    Wolli
    Dein Heim, das ist weit weg doch dafür hast' nu mich!


    Wolli
    Ich bringe dich nach Hause
    Wolli
    Zur der Familie dein
    Wolli
    Da
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